News - Saison 2011/2012


Spielplanänderungen, Schiedsrichtereinteilung

27.01.2012

Im Spielplan ab Runde 23 wurden einige Korrekturen vorgenommen (neue Schiedsrichtereinteilung).


Keine Disziplin, keine Konzentration, keine Punkte!

27.01.2012

Am Donnerstagabend war der HC Tirol zur Trainingszeit Gast beim Nachbarn aus Schwaz (ULZ Schwaz II). Aber es gibt wohl Tage an denen man besser "nur" trainiert hätte, oder überhaupt. Die Gastgeber begannen stark und nutzten riesige Abwehrlücken im Mittelblock des HCT immer wieder zu einfachen Toren. Auf der Gegenseite häuften sich beim HC Tirol die taktischen Fehler hinten wie vorne und man lief bereits Mitte der ersten Halbzeit einem 2 Tore Rückstand hinterher. Ein kurzes aufbäumen ließ Trainer und Verantwortliche kurz aufatmen und brachte zur Halbzeit einen 13:14 Vorsprung für den HC Tirol.

Obwohl die Mannschaft mit voller Bank angereist war klappte in Durchgang zwei gar nichts. Die taktischen Fehler führten zu angespannter Stimmung im Team, darunter litt die Disziplin und letztlich die Konzentration aufs Wesentliche, den Handball. Kein HCT Spieler war an dem Tag in der Lage seine Kollegen mitzureißen und mit Ideen und Spielwitz im Spiel mit gutem Beispiel voran zu gehen. Taktische Fehler, Egoismus und fehlende Disziplin führten am Ende dazu, dass der Gastgeber aus Schwaz verdient mit 28:26 das Spiel gewinnen konnte.

Ein Dämpfer für den HCT und ein erster Fleck auf der bis dato weißen Weste. Da haben die Jungs im nächsten Spiel einiges wieder gut zu machen. Also trainieren, trainieren, trainieren! Hoffen wir das es ein einmaliger Ausrutscher war. 


HC Tirol empfing Tabellenzweiten

21.01.2012

Am Donnerstagabend wurde der HC Tirol nach gerademal einem freien Tag erneut in der Landesliga Tirol gefordert. Zu Gast in eigener Halle war die Mannschaft der Universität Innsbruck. Somit stand ein echtes Spitzenspiel auf dem Programm, denn der Tabellenführer empfing die Verfolger von Platz 2.

Das Spiel begann für den HC Tirol eher ernüchternd, denn recht schnell lag man mit 3 Toren hinten und lief von Beginn an dem Rückstand hinterher. Im Angriff zu verspielt und in der Abwehr zu brav präsentierte sich der HCT zum ersten Mal in dieser Landesliga Saison mehr verkrampft als mit dem nötigen Selbstbewusstsein eines Tabellenführers. Viele Aktionen endeten mit Fehlpässen in den Armen der Gegner oder mit 7-Meter Strafwürfen gegen den eigenen Goalie. Viele Einzelaktionen führten allerdings dazu, dass sich die Universität nicht wirklich absetzen konnte und mit gerade einmal 2 Toren Vorsprung mit 15:17 in die Halbzeitpause ging.

In der Pause muss Trainer Valdis Labanovskis die passenden Worte gefunden haben um seine Mannschaft daran zu erinnern, dass man nur als Team bestehen kann, denn in der 2ten Halbzeit wendete sich das Blatt Stück für Stück. In der offensive übernahmen vor allem Thomas Patterer und Volker Waffenschmidt Verantwortung und gingen mit gutem Beispiel voran. In der Abwehr wurde endlich gearbeitet und ein starker Mittelblock bestehend aus Kapitän Michael Deseife, Stephan Walter und Patrick Pfauch raubte den Spielern der Universität ein ums andere Mal die Bälle, welche dann wiederum über Tempogegenstöße von Marco Leo oder Simon Lechner im gegnerischen Tor versenkt wurden. Am Ende brachte diese Kollektivleistung einen 36:32 Heimsieg für die Mannschaft des HC Tirol. Vereinsvorstandsmitglied Christian Palfner sagte nach dem Spiel sichtlich erleichtert: „Man muss auch an schlechten Tagen Spiele gewinnen, wenn man eine gute Mannschaft sein will!“

Damit bleibt der HC Tirol weiter ungeschlagen an der Spitze der Tiroler Landesliga. Nach wiederum nur einem Tag Pause erwartet die Mannschaft gleich das nächste Spiel, diesmal allerdings muss man zum Auswärtsspiel in der Regionalliga West bei Edelweiß Linz antreten. Wir wünschen der Mannschaft viel Erfolg für diese schwere Aufgabe.


HIT medalp testet in der Schweiz

19.01.2012

Am Samstag gastiert HIT medalp Tirol in der Schweiz. In einem Testmatch treffen die Innsbrucker auf den Erstligisten Stäfa.

Für die Wölfe geht es am Samstag ans Ufer des Zürichsees. Dort liegt die Gemeinde Stäfa, der ortsansässige Handballclub spielt seit 2010 in der obersten Spielklasse unseres Nachbarlandes. Nach 17 Spieltagen belegt Stäfa Rang sieben von zwölf Teams in der Nationalliga A. Im letzten Match des alten Jahres besiegte man Fortitudo Gossau mit 33:31.

Das Testspiel findet im Rahmen eines großen Sponsoringevents statt und wird um 14.00 Uhr angepfiffen. Der nächste freundschaftliche Vergleich steigt dann am 27. Jänner, wenn HIT medalp in Meran antritt. 


SVO Team WU16 startet erfolgreich ins Jahr 2012

19.01.2012

Der SVO Handball Innsbruck schlägt zum Auftakt der Tiroler WU16-Meisterschaft den UHC Paulinum mit 14:11.

Beim ersten Spiel im neuen Kalenderjahr traf das des SVO Team wU16 auf den Dauerrivalen um die Tiroler Meisterschaft vom UHC Paulinum. Auch in dieser Jugendklasse machen die beiden Mannschaften den Titel unter sich aus.

Zwar fiel das erste der Tor der Partie für die Gäste aus Schwaz, doch den besseren Start konnten die Gastgeberinnen für sich verbuchen. Über schnelles und präzises Spiel kamen die Handballerinnen aus dem Olympischen Dorf in der 1. Halbzeit immer wieder zu guten Torchancen, die vor allem in der Anfangsphase eiskalt genutzt wurden. So konnten sich die SVO-Mädels auf 6:2 absetzen. Durch konsequente Abwehrarbeit konnte dieser 4-Tore-Vorsprung bis zur Halbzeit gehalten werden. 10:6 stand es nach dem ersten Durchgang, in dem die Mädels des SVO wohl ihre beste Saisonleistung zeigten. Einzig und allein die Tatsache, dass das Ergebnis nicht deutlicher ausfiel, konnten sich die Innsbruckerinnen vorwerfen.

Was in der Halbzeitpause passierte, wird wohl ein Geheimnis der Mannschaft bleiben. Auf jeden Fall kamen die Spielerinnen aus Innsbruck extrem lethargisch aus der Kabine. Viele Fehlpässe, Fehler im Zusammenspiel und eine desolate Abschlussschwäche zeichneten jetzt das Spiel der Innsbrucker Mannschaft aus. Geschlagene 14 Minuten musste die Heimmannschaft auf das erste Tor in der zweiten Halbzeit warten und so konnten die Schwazerinnen bis zum 11:9 heran kommen. Eine Auszeit rüttelte die Mädchen des SVO wach. Sie besannen sich in den letzten 5 Minuten des Spiel wieder auf Ihre Stärken und gewannen das Spiel am Ende glücklich mit 14:11.

SVO Handball Innsbruck – UHC Paulinum 14:11 (10:6)

Kader:
  Sabrina Gstrein (TW); Martina Steiner (TW); Antonia Werner; Teresa Lerchster ; Tania Duran Rodriguez (3); Milena Dimitrijevic ; Eliana Graf ; Stefanie Porta (2/1); Nina Stingl (2); Marija Dimitrijevic (2), Christina Scharf (1); Jasmin Schatzl (4)


Auswärtssieg in Schwaz - HC Tirol startet Top ins Jahr 2012

18.01.2012

Das neue Jahr 2012 begann für den HC Tirol in der Tiroler Landesliga gleich erfolgreich wie 2011 endete. Am gestrigen Abend konnte das Auswärtsspiel in Schwaz gegen die ULZ Schwaz I erfolgreich mit 20:34 (10:15) gestaltet werden. In der ersten Halbzeit merkte man den Spielern auf beiden Seiten die längere Pause über Weihnachten und Neujahr noch an. Gerade die Abwehrreihe des HCT reagierte oftmals zu lässig und verschuldete unnötige 7-Meter Strafwürfe. Im Angriff lief es hingegen wesentlich stabiler und ein gut aufgelegter Martin Stolz flankiert von den beiden starken Flügelspielern Simon Lechner und Marco Leo sorgten für viel Wirbel im gegnerischen Abwehrverband. Mit einem guten Polster von 5 Toren Vorsprung ging es in die Pause, welche Trainer Valdis Labanovskis dazu nutzte den Spielern nochmals richtig Feuer zu machen. Im Hinblick auf kommende Aufgaben forderte er den nötigen Einsatz und höchste Konzentration. Die Abwehrreihe des HC Tirol stand weiterhin solide und auch ein häufigeres Wechseln der Spieler, damit jeder auf seine Einsatzzeit kam, störte da nicht wirklich. Im Angriff schossen sich die Spieler des HCT dann richtig warm und fuhren zum Ende den Verdienten Sieg nach Hause.

Am Donnerstag geht es für den HCT bereits weiter in der Tiroler Landesliga. Da erwarten die Mannen von Trainer Valdis Labanovskis in eigener Halle im O-Dorf die Mannschaft der Universität. Also das Spitzenspiel Erster gegen Zweiter steht an. Die Spieler freuen sich auf ihren ersten Auftritt 2012 vor heimischen Publikum. Alle sind hiermit herzlich eingeladen den HCT unterstützen zu kommen.


Spielplan Mattenhandballmeisterschaft 2012

12.01.2012

Den Spielplan zur Mattenhandballmeisterschafts-Runde am 29.01.2012 finden sie hier.


Spielplanänderungen

11.01.2012

Aktuelle Spielplanänderungen der nächsten Runden finden sie hier.


Der Countdown läuft

11.01.2012

Ein Monat vor Beginn des Meister-Playoffs startet HIT medalp Tirol am Mittwoch Abend in die Vorbereitung. Erster Gegner am 11. Februar ist der UHK Krems.

Nachdem das vorrangige Saisonziel mit dem Erreichen des Meister-Playoffs erreicht wurde, blickt man nun bei HIT medalp Tirol entspannt und mit großer Vorfreude dem 11. Februar entgegen. Dann nämlich startet der Meisterkampf in der Handball Liga Austria, die Wölfe müssen zum Auftakt gleich beim Ersten des Grunddurchgangs, dem UHK Krems, antreten.

„Wir starten zwar ohne Punkt ist Meister-Playoff, aber dennoch muss das Halbfinale unser Ziel sein. Dafür werden wir uns jetzt vier Wochen lang intensiv vorbereiten“, betont HIT-Trainer Stefan Öhler. Nicht einmal zwei Wochen nach dem letzten Spiel des Grunddurchgangs versammelt er heute seine Mannen in Hötting West zum ersten Training im neuen Jahr.

Nicht mit dabei sind die Teamspieler Max Hermann, der für Österreich in den Partien gegen Großbritannien viermal einnetzen konnte, sowie Povilas Babarskas und Andrius Rackauskas. Die drei kämpfen mit Österreich bzw. Litauen um die WM-Qualifikation und werden erst nächste Woche zur Mannschaft stoßen.


C-Trainer Kurs in Tirol

06.01.2012

Die Ausschreibung zum C-Trainer Kurs in Tirol finden sie hier.


Serienmeister Bregenz eine Nummer zu groß für Schwaz

31.12.2011

Das Ende wie der Anfang. Der Grunddurchgang endet für das ULZ Sparkasse Schwaz, wie er begonnen hatte – mit einer Niederlage. Die Silberstiere verlieren auswärts gegen Serienmeister Bregenz deutlich mit 35:21 (16:8) und beenden den Grunddurchgang mit 13 Punkten aus 18 Spielen auf dem achten Tabellenrang.

Die Reise in Ländle erst gar nicht mitmachen konnte Neo-Teamspieler Andreas Lassner. Der 26-Jährige verletzte sich im Spiel gegen Leoben am Ellenbogen (Schleimbeutel) und war daher für die Partie gegen Bregenz nicht einsatzfähig. Sein Ersatz am ULZ-Kreis, Fabian Posch, erzielte dann auch gleich die letzte Führung im Spiel gegen seinen Ex-Club. Der 23-Jährige sorgte mit seinem Treffer zum 1:2 für den letzten ULZ-Vorsprung, denn danach war nur noch der Serienmeister am Drücker. Nach 15 Minuten betrug die Bregenzer Führung fünf Tore (8:3), wiederum 15 Minuten später, rechtzeitig zum Pausenpfiff, wuchs die Tordifferenz zwischen Heim-und Gästemannschaft auf acht Treffer an (16:8).

Auch nach dem Seitenwechsel dominierten die Hausherren Spiel wie Gegner. Besonders stark bei den Bregenzern präsentieren sich Lucas Mayer (7 Tore), Risto Arnaudovski (6) sowie Keeper Goran Aleksic.
Knapp vor Schluss verletzte sich Schwaz-Legionär Mindaugas Andriuska. Der Litauer im ULZ-Dress überknöchelte und konnte nicht mehr eingesetzt werden. Bei der letztlich deutlichen 35:21-Niederlage lieferte Nachwuchstalent Armin Hochleitner bei den Silberstieren eine ordentliche Talentprobe ab.


HIT medalp steht im Meister-Playoff

30.12.2011

Das große Ziel ist erreicht: HIT medalp Tirol ist am Freitag Abend ins Meister-Playoff der Handball Liga Austria eingezogen. Im letzten Spiel gab es einen 37:20-Kantersieg gegen Bärnbach/Köflach.

Die Wölfe können beruhigt ins neue Jahr starten. Im letzten Spiel des Jahres 2011 zerlegten sie den Gegner aus der Steiermark und stehen dank des deutlichen 37:20-Erfolges ab Februar im Meister-Playoff. Nach einer Saison Unterbrechung gehört HIT medalp Tirol wieder zu den besten sechs Mannschaften der Liga.

Auch in der ungewohnten Heimstätte Landessportcenter ließen die Innsbrucker nie Zweifel über den Ausgang der Partie aufkommen. Damit war der Blick in die Fremde zum Parallelspiel zwischen Krems und West Wien überflüssig. Bärnbach/Köflach, das ohne seine beiden Leistungsträger Niznan und Mitkov auskommen musste, konnte nur in der ersten Viertelstunde mithalten.

Danach begann jedoch das Schaulaufen der Hausherren. Schon zur Halbzeit drückte sich die Überlegenheit im 18:9-Pausenstand aus, in Hälfte zwei machte HIT medalp gnadenlos weiter. Die Steirer wehrten sich zwar nach Kräften, hatten ersatzgeschwächt aber nie den Funken einer Chance.

So durfte sich bei den Wölfen fast jeder Akteur in die Schützenliste eintragen. HIT-Trainer Stefan Öhler sah, wie sein Team bis zum Ende volles Tempo ging und nie locker ließ. Erst in der Schlussphase konnte HSG-Torhüter Sargant verhindern, dass HIT medalp auf 40 Treffer kam. Das mehr als deutliche 37:20 spiegelte den Klassenunterschied an diesem Tag aber ohnehin wider.


HLA Grunddurchgang, 18. Spieltag

HIT medalp Tirol – HSG Raiffeisen Bärnbach/Köflach 37:20 (18:9)

HIT medalp Tirol: Kalischnig Martin, Kalischnig Michael, Wieser; Babarskas (6), Hermann (6), Perovic (6), Rackauskas (5), Walter (5), Steiger Pius (4), Steiger Josef (3), Bammer (1), Watzl (1), Kainmüller, Mörtl

Torschützen Bärnbach/Köflach: Offenbacher (7), Jandl (6), Kolar (5), Klug (1), Toth (1) 


Ergebnis U20: HIT medalp Tirol – Bärnbach/Köflach 26:24


Showdown ums Meister-Playoff

29.12.2011

Spannung pur am letzten Spieltag des regulären Durchgangs in der Handball Liga Austria. HIT medalp Tirol benötigt im Heimspiel gegen Bärnbach/Köflach zumindest einen Punkt, um ins Meister-Playoff einzuziehen.


Die Ausgangslage vor dem letzten Spieltag am Freitag ist klar. HIT medalp Tirol braucht lediglich einen Punkt, dann ist Stefan Öhler und seiner Mannschaft der sechste Platz nicht mehr zu nehmen, der Einzug ins Meister-Playoff wäre damit geschafft. Der einzig verbliebene Konkurrent West Wien muss zeitgleich bei Tabellenführer Krems gewinnen und auf einen Patzer der Wölfe gegen Schlusslicht Bärnbach/Köflach hoffen.

Alles spricht für Innsbrucks Handballer – sofern die Nerven halten. „Wir müssen diese Partie ganz einfach gewinnen, gegen Bärnbach/Köflach kann man sich zuhause keinen Umfaller leisten, wenn man ins Meister-Playoff will“, gibt Kapitän Christoph Walter die Marschrichtung vor. So soll am Freitagabend nach einer Saison Unterbrechung wieder der Sprung unter die besten Sechs der HLA gelingen.

Bärnbach/Köflach kommt als abgeschlagener Letzter nach Innsbruck, für die Steirer ist die Partie schon als Vorbereitung fürs Aufstiegs-Playoff zu sehen. Am Dienstag kassierte die HSG eine 25:37-Abfuhr im Heimmatch gegen Krems – ein leichter Gang ins Meister-Playoff wird es für HIT medalp wohl dennoch nicht werden, immerhin will sich Bärnbach/Köflach respektabel vom Grunddurchgang verabschieden. 

HINWEIS: Gespielt wird diesmal im LANDESSPORTCENTER Innsbruck (Olympiastraße 10, beim Eisstadion)


HLA Grunddurchgang, 18. Spieltag

HIT medalp Tirol – HSG Raiffeisen Bärnbach/Köflach

Freitag, 19.00 Uhr, Landessportcenter Innsbruck


Beginn U20: 17.00 Uhr 


Knappe Niederlage im letzten Heimspiel

29.12.2011

ULZ Sparkasse Schwaz verliert im letzten Heimspiel im Grunddurchgang gegen Union Leoben knapp mit 29:31 (13:17). Die Silberstiere verspielten damit die letzte Minimalchance zur Meister-Playoff-Qualifikation. Am kommenden Freitag (30. Dezember 2011) treffen ULZ Kapitän Philipp Pöhl, Andreas Lassner und Co. im Abschlussspiel auswärts auf Serienmeister Bregenz.

Nur ganz wenig lief entsprechend im letzten Heimspiel 2011. ULZ-Coach Thomas Lintner zückte bereits nach neun Minuten die Time-Out-Karte, um neue Anweisungen zu geben und den Spielfluss der Gäste zu stören. Union Leoben scherte die Unterbrechung wenig, knüpfte auch nach dem Time-Out dort an, wo sie aufhörten, nämlich bei aggressivem Tempospiel. Besonders das Trio Spyridon Balomenos (8 Tore), Raul Santos (8) und Domagoj Surac (7) bereitete den Silberstieren über die gesamte Spieldauer hindurch arge Probleme. Zur Halbzeitpause wies die Anzeigetafel in der Schwazer Osthalle einen verdienten Vier-Tore-Vorsprung (13:17) der Gäste aus.

Nach dem Seitenwechsel war der Österreichische Cupsieger nicht wiederzuerkennen, die Lethargie der ersten Hälfte schien wie weggeblasen. Herrliche Kombinationen im Angriff und aggressives Deckungsverhalten zeigten das wahre Leistungsvermögen der Schwazer Handballer auf. Dieses Auftreten binnen zehn Minuten (38-48 Spielminute) brachte die Silberstiere von 16:20 auf 26:23. Leoben steckte aber nicht auf, sammelte in der Schlussphase alle Kräfte und glich fünf Minuten vor dem Ende wieder aus (28:28). In der verbleibenden Zeit agierten die Steirer cleverer und konnten sich so über einen 29:31 Auswärtserfolg in der Silberstadt freuen.

Für die Schwazer geht es am kommenden Freitag in Bregenz um einen versöhnlichen Abschluss des Grunddurchganges. Die Chance auf die MPO-Qualifikation ist nicht mehr real, die Zielsetzung ist in den kommenden Monaten auf die Sicherung der HLA-Zugehörigkeit und den Einzug ins ÖHB-Cup Final Four (Viertelfinalmatch voraussichtlich am 4. Feber gegen Leoben) gerichtet.

„Wir wollten eigentlich ein spannendes Grunddurchgangsfinale erzwingen, Innsbruck und West Wien mit einem Heimsieg gegen Leoben für das letzte Spiel im Grunddurchgang unter Druck setzen. Es ist uns heute aber nur phasenweise geglückt unser Leistungsvermögen abzurufen, in Summe war es zu wenig für einen Sieg. Bedanken möchte ich mich bei unseren Fans, die uns in den Heimspielen stets lautstark unterstützt haben und auch in schlechteren Phasen, die im Sport immer wieder vorkommen, hinter uns stehen“, erklärt ULZ-Kapitän Philipp Pöhl.


Entscheidung auf Freitag vertagt

28.12.2011

Noch steht HIT medalp Tirol nicht sicher im Meister-Playoff der Handball Liga Austria. Die Innsbrucker unterlagen am Abend in Hard mit 24:30 und brauchen nun einen Sieg am Freitag im abschlie ßenden Match gegen Bärnbach/Köflach.


Einmal mehr war im Ländle nichts zu holen für HIT medalp Tirol. Zwar boten die Gäste vor 1500 Zuschauern in der Sporthalle am See weitgehend eine ansprechende Leistung, standen aber am Ende mit leeren Händen da. Da West Wien zeitgleich im Derby Meister Fivers besiegte und damit den Rückstand auf einen Punkt verkürzte, kommt es jetzt zum Showdown am Freitag: Die Wölfe empfangen um 19.00 Uhr im Landessportcenter (!) den Tabellenletzten Bärnbach/Köflach und stehen bei einem vollen Erfolg fix im Meister-Playoff. West Wien muss hingegen beim UHK Krems antreten.

Die ersten 20 Minuten in Hard verliefen ausgeglichen, nach einem Treffer von Dragoljub Perovic stand es zu diesem Zeitpunkt 11:11. Dann setzten sich die Gastgeber allerdings erstmals ein wenig ab, vier Tore in Folge bedeuteten das 15:11. Zur Pause betrug der Rückstand drei Treffer, bei 17:14 wurden die Seiten gewechselt.

Hard verwaltete seine Führung in Hälfte zwei sicher. Die endgültige Entscheidung fiel in der Schlussviertelstunde, als HIT medalp zehn Minuten lang ohne Torerfolg blieb. Die Vorarlberger enteilten in dieser Phase auf 27:20 (54.) und siegten schließlich souverän mit 30:24. Nun heißt es Daumen drücken für Freitag.


HLA Grunddurchgang, 17. Spieltag

Alpla HC Hard – HIT medalp Tirol 30:24 (17:14)


HIT medalp Tirol: Kalischnig Martin, Wieser; Babarskas (7), Perovic (7), Rackauskas (4), Hermann (3), Kainmüller (1), Steiger Pius (1), Walter (1), Bammer, Kandolf, Mörtl, Steiger Josef, Watzl

Torschützen Hard: Glusaks (6), Jochum (6), Tanaskovic (4), Friede (3), Schmid (3), Krsmancic (2), Zivkovic (2), Doknic (1), Knauth (1), Raschle (1), Rigas (1)


Ergebnis U20: Alpla HC Hard – HIT medalp Tirol 30:31 (15:17)


Frohe Weihnachten

25.12.2011

Der THV wünscht allen Handball-Fans ein besinnliches Weihnachtsfest, sowie erholsame Feiertage und ein erfolgreiches Jahr 2012!


Ein Punkt fürs Meister Play-Off

25.12.2011

Wie schon im vergangenen Jahr ist auch diesmal die Weihnachtspause nur von sehr kurzer Dauer. Bereits am Dienstag ist HIT medalp wieder im Einsatz, es geht ins Ländle zu Alpla HC Hard.


Nach lediglich drei Tagen Kurzurlaub nehmen die Spieler von HIT medalp Tirol am Montag wieder den Ball in die Hand. Denn in dieser Woche stehen die beiden letzten Spiele im Grunddurchgang auf dem Programm – zunächst geht es für die Innsbrucker am Dienstag nach Hard, am Freitag gastiert Bärnbach/Köflach im Landessportcenter (!).

Die Wölfe können sich aus eigener Kraft als sechstes und letztes Team für das Meister-Playoff qualifizieren – Voraussetzung dafür ist zumindest ein Punkt aus den ausstehenden zwei Begegnungen, dann ist man weder von West Wien noch von Schwaz einzuholen. Diesen notwendigen Zähler will die Mannschaft von Stefan Öhler spätestens am 30. Dezember gegen Schlusslicht Bärnbach/Köflach holen, doch mit einer Überraschung in Hard könnte man eine Drucksituation am finalen Spieltag vermeiden.

Die Vorarlberger liegen auch nur zwei Punkte vor den Wölfen und wollen ihrerseits noch einige Ränge gutmachen – immerhin geht es um Bonuspunkte fürs Playoff. Die Sporthalle am See ist jedenfalls eine Festung, die HIT medalp bislang noch nie stürmen konnte, der letzte Sieg überhaupt in Hard liegt mehr als ein Jahrzehnt zurück. Dafür haben die Innsbrucker die beiden letzten Partien gegen die Ländle-Handballer nicht verloren, im ersten Saisonduell gab es zuhause ein 23:23-Remis. Womöglich können sich die HIT-Spieler bereits am Dienstag das schönste Weihnachtsgeschenk machen.


HLA Grunddurchgang, 17. Spieltag

Alpla HC Hard – HIT medalp Tirol

Dienstag, 19.00 Uhr, Sporthalle am See 


Max Hermann im Teameinsatz

20.12.2011

Die ÖHB-Herren testen heute und am Mittwoch in Krems bzw. Horn gegen Algerien. Mit dabei im Kader der rot-weiß-roten Auswahl ist auch HIT-Rückraum Max Hermann.

Am Sonntag bezog Österreichs Nationalteam in Krems Quartier, um sich in einem finalen Lehrgang auf die im Jänner anstehende WM-Qualifikation vorzubereiten. Heute und morgen absolvieren die ÖHB-Herren in Krems bzw. Horn zwei Testspiele gegen die Auswahl Algeriens. Die Partien sind das Debüt des Isländers Patrekur Johannesson auf der österreichischen Trainerbank.

Auf Einsatzminuten brennt HIT-Rückraumbomber Max Hermann, der inzwischen schon zum fixen Aufgebot des ÖHB-Teams zählt und es bereits auf einige Torerfolge im Teamtrikot brachte. Er reiste am Sonntag vom Auswärtsmatch in Leoben direkt nach Krems.

Teamchef Johannesson fehlen diesmal neben den Deutschland-Legionären auch Max Wagesreiter (Nasenbeinbruch) und Vitas Ziura (Rückenverletzung). Im 16-Mann starken Kader der Österreicher sind dafür einige neue Gesichter zu sehen, so z. B. der Tiroler Andreas Lassner von ULZ Sparkasse Schwaz oder dessen Teamkollege Christian Aigner.


SVO WU16 ist Herbstmeister in der BZL Oberbayern

19.12.2011

Das WU16 Team des SVO Handball Innsbruck darf sich über den Herbstmeistertitel der Bezirksliga Oberbayern freuen. Im Spitzenspiel wurde der Tabellenführer aus Raubling auswärts mit 18:12 bezwungen.

Am vergangenen Sonntag traf das SVO Team wU16 in der Bezirksliga Oberbayern auf den Tabellenführer aus Raubling. Mit der Zielsetzung auch im letzten Spiel des Kalenderjahres 2011 schadlos zu bleiben und sich dadurch die Herbstmeisterschaft zu sichern, fuhren die Innsbruckerinnen nach Bayern.

Schon in den ersten Minuten zeigte sich das sich hier zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegenüberstanden. Der Tabellenführer aus Raubling ging schnell in Führung und zeigte, dass er nicht gewillt war den ersten Tabellenplatz abzugeben. Tore waren in diesen ersten 25 min Mangelware, da beide Abwehrreihen hervorragend arbeiteten. Bis zur Halbzeit erarbeiteten sich die Handballerinnen des SVO Handball durch Einsatzbereitschaft und Kampfgeist ein kleines 3 Tore-Polster, und gingen mit 3:6 in die Halbzeitpause.
Beide Mannschaften kamen hochmotiviert aus der Pause. Es entwickelte sich in den ersten 10 min ein offener Schlagabtausch und beide Angriffsreihen zeigten jetzt ihr Können. Schatzl und Co bauten in dieser Phase des Spiels ihre Führung beim 5:10 auf 5 Tore aus. Obwohl dieser Vorsprung den SVO-Mädels eigentlich eine gewisse Sicherheit verleihen hätte sollen, trat genau das Gegenteil auf. Zu hektisch und unkonzentriert wurden Sie in diesem Zeitraum und so starteten die Gastgeberinnen einen 4:0-Lauf zum Anschluss beim 9:10.

Doch jetzt zeigten die Gäste wieso sie in dieser Saison noch kein Spiel verloren haben. Mit einem unermüdlichen Siegeswillen zogen sie sich aus dieser schwierigen Situation heraus und überrannten förmlich die Gastgeberinnen. Über 10:12 und 10:16 zogen die Innsbruckerinnen zum Endstand von 12:18 davon.
Verlustpunktfrei stehen die Mädchen des SVO Handball Innsbruck nun auf dem ersten Tabellenplatz der Bezirksliga Oberbayern und sicherten sich damit den Herbstmeistertitel.

TuS Raubling – SVO Handball Innsbruck 12:18 (3:6)


Kader:
Sabrina Gstrein (TW); Dalia Salcher (TW); Antonia Werner; Laura Tiefenthaler (3); Christina Scharf; Teresa Lerchster; Tania Duran Rodriguez ; Marija Dimitrijevic; Eliana Graf; Nina Stingl (2); Jasmin Schatzl (8/4); Stefanie Porta (4/1); Milena Dimitrijevic (1); Theresa Bischofer


Mit einem Bein im Meister Play-Off

16.12.2011

Es gibt den erhofften Weihnachtsfrieden bei HIT medalp Tirol. Am 16. Spieltag der HLA rangen die Innsbrucker auswärts Union Leoben in einer aufreibenden Partie mit 29:30 nieder.


Nichts für schwache Nerven – das war das Match der Wölfe in der Steiermark am Freitagabend. Gastgeber Union Leoben und HIT medalp Tirol lieferten sich über 60 Minuten einen spannenden Schlagabtausch, an dessen Ende die Innsbrucker über einen immens wichtigen 29:30-Erfolg jubeln konnten. Vor den beiden ausstehenden Runden des Grunddurchgangs, die zwischen Weihnachten und Silvester ausgetragen werden, liegt man nun als Tabellensechster drei Punkte vor West Wien und vier vor ULZ Schwaz. Ein Sieg gegen Hard bzw. Bärnbach/Köflach würde reichen, um ins Meister-Playoff einzuziehen.

Die Gäste konnten die Begegnung zunächst zu ihren Gunsten gestalten, nach sieben Minuten sorgte Drago Perovic für das 1:4. Doch Leoben fand immer besser ins Spiel und kam bereits in Minute 13 zum Ausgleich (6:6). Die erste Hälfte verlief ab diesem Zeitpunkt ausgeglichen, auch wenn es jetzt Leoben war, das vorlegte. Bei einer knappen 14:13-Führung für die Hausherren wurden die Seiten gewechselt.

HIT medalp startete mit viel Elan in die zweite Halbzeit und drehte den Rückstand relativ rasch. Als Klemens Kainmüller nach 47 Minuten auf 22:26 stellte, schien alles seinen erwünschten Gang zu gehen. Aber die Steirer kamen in der Schlussphase wieder zurück und ließen die Innsbrucker nochmals ordentlich zittern – eineinhalb Minuten vor Schluss stand es nur 28:29 für die Wölfe. Dann scheiterte der Leobner Santos vom Siebenmeterpunkt, während Christoph Walter kurz darauf seine Sache besser machte – er sorgte mit dem 28:30 für die Entscheidung, der letzte Treffer der Steirer kam zu spät.


HLA Grunddurchgang, 16. Spieltag

Union Juri Leoben – HIT medalp Tirol 29:30 (14:13)


HIT medalp Tirol: Kalischnig Martin, Kalischnig Michael; Babarskas (6), Perovic (6), Hermann (5), Kainmüller (5), Rackauskas (3), Walter (3), Steiger Pius (2), Bammer, Kandolf, Mörtl, Steiger Josef, Watzl

Torschützen Leoben:
Santos (11), Surac (6), Balomenos (5), Breg (5), Hechenblaikner (1), Ivisic (1)


Ergebnis U20: Leoben – HIT medalp Tirol 26:24 (12:14)


Andreas Lassner im österreichischen Nationalteam

16.12.2011

Nach Christian Aigner und Fabian Posch zählt nun auch Andreas Lassner zum elitären Kreis der österreichischen Nationalteamspieler im Schwazer Kader. Der 26-jährige Kreisläufer und Eigenbauspieler wurde von Teamchef Patrekur Jóhannesson für die beiden Heimspiele (in Krems und Horn) am 20. und 21. Dezember gegen Algerien nachnominiert. Es sind die letzten Testspiele für das österreichische Team vor der WM-Qualifikation im Jänner.

Galt Andreas Lassner in den vergangenen Jahren noch als reiner Defensivspezialist, avancierte er in dieser Saison auch in der Offensive zur etatmäßigen Nummer 1 am Schwazer Kreis. Mit 44 Toren aus 16 Spielen liegt der 26-Jährige hinter Feichtinger (74 Tore), Zangerl (55) und Andriuska (46) auf Rang 4 der internen Torschützenliste.

Trotz seiner Leistungssteigerung im Angriffsspiel kam die Einberufung ins Nationalteam für den Schwazer Eigenbauspieler überraschend. „Als ich davon erfahren habe, musste ich mich schon einmal kurz hinsetzen. Mit der Einberufung geht für mich ein Kindheitstraum in Erfüllung. Natürlich macht es mich auch stolz, als Schwazer Eigenbauspieler den Sprung ins Team geschafft zu haben. Ein bisschen komisch wird es allerdings schon sein, wenn ich zum ersten Mal nicht mit einem ULZ-Dress aufs Parkett laufen werde“, erklärt der Neo-Teamspieler mit einem Schmunzeln.

Das Team wird am 18. Dezember 2011 in Krems zusammentreffen, am 20.12. in der Sporthalle Krems das erste Testspiel und am 21.12. das zweite in Horn jeweils gegen Algerien bestreiten. Die Schwazer werden mit einer starken Abordnung nach Krems anreisen. Neben Andreas Lassner sind auch Christian Aigner (Tor), Fabian Posch (Kreis) und Erwin Gierlinger (Co-Trainer) dabei.

HIT medalp sucht die Vorentscheidung

15.12.2011

Im letzten Spiel vor der kurzen Weihnachtspause gastiert HIT medalp Tirol am Freitag in Leoben. Ein Sieg in der Steiermark würde die Innsbrucker ganz nah ans Meister-Playoff bringen.


Der 21:17-Erfolg über Krems hat die Wölfe wieder auf Kurs gebracht – in den noch ausstehenden drei Runden des Grunddurchgangs hat man es nun selbst in der Hand und kann sich aus eigener Kraft für das im Februar beginnende Meister-Playoff qualifizieren. Schützenhilfe kam am Montag vom HC Linz, der zum Auftakt des 16. Spieltages in Schwaz gewann und die Chancen der Silberstädter damit deutlich verringerte.

HIT medalp hat derzeit bei einem Spiel weniger zwei Punkte Vorsprung auf Schwaz, auch West Wien liegt zwei Zähler hinter der Öhler-Sieben. Die Wiener müssen morgen allerdings in Bregenz antreten. Wenn die Innsbrucker einen Sieg beim Neunten Union Leoben einfahren, könnten sie sich demnach um vier Punkte von der Konkurrenz distanzieren – mehr als die halbe Miete, sofern man bedenkt, dass in den abschließenden beiden Runden zwischen Weihnachten und Silvester neben Hard (27.12., auswärts) noch der Letzte Bärnbach/Köflach (30.12., zuhause) wartet.

Der Traum vom Meister-Playoff steht und fällt also mit der Begegnung in Leoben. Die Steirer würden sich nur allzu gerne als Stolperstein erweisen, haben sie doch bei fünf Punkten Abstand zu Platz sechs selbst noch minimale Chancen. Vielmehr geht es der Truppe rund um Ex-HIT-Torhüter Luka Marinovic darum, sich erfolgreich vom eigenen Publikum in die Weihnachtsferien zu verabschieden. HIT medalp ist in jedem Fall gewarnt, konnte Leoben doch letzte Woche den UHK Krems in eigener Halle mit 37:31 bezwingen.


HLA Grunddurchgang, 16. Spieltag

Union Juri Leoben – HIT medalp Tirol

Freitag, 19.00 Uhr, Donawitz


Pokalkrimi mit bitterem Ende

14.12.2011

Lange Zeit konnte HIT medalp Tirol in Bregenz von einer Sensation im Achtelfinale des ÖHB-Cups träumen. Doch wieder einmal hatten die Vorarlberger das bessere Ende für sich, sie siegten mit der Schlusssirene.

Den Innsbruckern war nicht anzumerken, dass die wichtige HLA-Partie am kommenden Freitag in Leoben bereits in den Köpfen herumspukt. Vielmehr traten die Gäste von Beginn an forsch auf in der Arena Rieden-Vorkloster – Erinnerungen wurden wach an das erste Saisonduell der beiden Teams im Ländle, als Bregenz im September knapp mit 25:24 gewann. Leider sollte es diesmal ein ähnlich bitteres Ende nehmen.

Nach einer ausgeglichenen ersten Viertelstunde nahm HIT medalp immer mehr Fahrt auf, vor allem die Aufbauzange mit Max Hermann und Geburtstagskind Povilas Babarskas war kaum zu bremsen. Mit drei Toren Vorsprung gingen die Wölfe beim Stand von 14:17 in die Pause. Auch in der zweiten Hälfte lag man zunächst mit bis zu vier Treffern in Führung und hatte den Favoriten weitgehend im Griff.

Doch wieder einmal zog Bregenz den Kopf im Schlussspurt aus der Schlinge. In der 50. Minute fiel der Ausgleich zum 25:25. HIT medalp legte nun nochmals nach und kam durch Christoph Walter zum 26:29 (54.). Selbst diese drei Tore Differenz reichten nicht zum ersten Sieg in Bregenz überhaupt – vier Treffer der Hausherren in Folge bedeuteten das 30:29. Klemens Kainmüller ließ die Wölfe zumindest auf die Verlängerung hoffen, als er 25 Sekunden vor Schluss zum 30:30 einnetzte. Mit der allerletzten Aktion des Spiels brachte der Bregenzer Kreisläufer Andraz Podvrsic den Ball jedoch im Innsbrucker Tor unter – und der Rekordmeister stand doch noch im Achtelfinale.


ÖHB-Cup, Achtelfinale

Bregenz Handball – HIT medalp Tirol 31:30 (14:17)

HIT medalp Tirol:
Kalischnig Martin, Kalischnig Michael; Hermann (8), Babarskas (7), Rackauskas (7), Kainmüller (3), Perovic (2), Bammer (1), Walter (1), Watzl (1), Kandolf, Mörtl, Steiger Josef, Steiger Pius 


Zug ins Meister-Playoff fast schon ohne ULZ abgefahren

13.12.2011

ULZ Sparkasse Schwaz verliert im Livespiel (ORF Sport Plus) gegen den HC Linz mit 20:25 (9:14). Mit dieser Niederlage sind die Chancen auf den Einzug ins Meister-Playoff nur noch von theoretischer Natur. In den verbleibenden zwei Spielen (Leoben, Bregenz) brauchen die Silberstiere zwei Siege und müssen gleichzeitig auf Umfaller von HIT und West Wien hoffen.

Das Spiel gegen den HC Linz glich einem Ebenbild der West Wien Partie. Jeweils legte der Gegner vor und die Silberstiere vermochten es nicht zum Gegenschlag auszuholen. Die Oberösterreicher gaben die Führung über die gesamte Spielzeit hindurch nie aus der Hand, waren feldüberlegen und stets den einen Schritt voraus. Bereits zur Halbzeit konnte sich die Mannschaft von Trainer Nermin Adzamija (9:14) in Sicherheit fühlen. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste am Drücker, konnten die Führung zwischenzeitlich sogar auf zehn Tore (11:21 in Minute 40) ausbauen. Nach 60 Spielminuten mussten die Schwazer eingestehen, dass die Linzer an diesem Tag eine Klasse besser waren und letztlich verdient mit 20:25 als Sieger vom Parkett gehen durften.
Bereits am Donnerstag geht es für die Mannschaft von ULZ-Trainer Thomas Lintner mit dem nächsten Pflichtspiel weiter. Im Achtelfinale des ÖHB-Cups trifft der regierende Pokalsieger auf UHLZ Perchtoldsdorf (Niederösterreich).

„Die Enttäuschung ist sehr groß, wir haben uns alle sehr viel vorgenommen. Wir haben mannschaftsintern nach der Partie ein langes Gespräch geführt, um die Gründe für den Abwärtstrend der vergangenen Wochen zu analysieren und wieder auf die Erfolgsspur zu kommen“, erklärt ULZ-Kapitän Philipp Pöhl.


ULZ lässt gegen West Wien wichtige Punkte liegen

10.12.2011

Autsch! Diese Niederlage tut weh. ULZ Sparkasse Schwaz muss gegen West Wien die ersten Heimniederlage der diesjährigen HLA-Meisterschaft hinnehmen. Die Silberstiere vermochten es nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (11:12) nicht, einen Gang höher zu schalten und gingen dadurch mit 24:29 als Verlierer vom Parkett. Bereits morgen haben Kapitän Philipp Pöhl und Co. im LIVE-Spiel gegen Linz (ab 20.15 Uhr auf ORF Sport PLUS) die Gelegenheit zur Wiedergutmachung.

Die zwei Punkte gegen West Wien waren fest eingeplant in den Gedanken der Schwazer Mannschaft. Zwar verloren die Silberstiere das Hinspiel in Wien knapp mit 25:24, doch die Tatsachen, dass die Schwazer mit keiner Niederlage vor eigenem Publikum eine Heimmacht sind und die Wiener ihrerseits auswärts noch keinen einzigen Zähler holen konnten, ließ den österreichischen Cupsieger als Favorit aufs Parkett gehen.
Doch bereits von Beginn an merkten die gut 600 Zuschauer, dass irgendwie der Wurm drinnen zu sein schien, im Spiel der Mannschaft von ULZ-Coach Thomas Lintner. Die Gäste starteten besser an die Partie, lagen rasch mit 1:3 in Front, eine Führung, die Teamspieler Patrick Fölser und Co. nie mehr aus der Hand geben würden. Das Match blieb zwar in den ersten 30 Minuten überwiegend ausgeglichen, die Pausenführung schnappte sich dann aber doch West Wien (11:12).

Ein ähnliches Bild in Halbzeit zwei. Die Truppe von West Wien Coach Romas Magelinskas fand besser in die Partie (14:18 nach 40 Minuten). Die Silberstiere kämpften sich aber noch einmal zurück (18:19 in Minute 47), doch die Hauptstädter setzten postwendend zum Gegenschlag an. Angeführt von einem überragenden Augustas Strazdas (9 Tore), der ein ums andere Mal den ansonsten massiven Abwehrblock der Silberstiere durchbrechen konnte, legten die Wiener in den Schlussminuten nach. Die Schwazer fanden kein probates Mittel mehr und mussten letztlich die erste Heimniederlage in der diesjährigen Meisterschaft hinnehmen (Endstand: 24:29).

„Es bleibt nicht viel Zeit zum Analysieren. Morgen wartet bereits das nächste schwere Spiel (Anm.: Linz) auf uns. Wir müssen jetzt die richtige Reaktion zeigen, um die Chance auf das Meister-Playoff zu wahren. Es wird jetzt bestimmt kein leichtes Unterfangen mehr, aber ich bin davon überzeugt, dass wir es schaffen können“, gibt sich ULZ-Kapitän Philipp Pöhl kämpferisch.

Info:
Handball LIVE auf ORF Sport Plus (ab 20.15 Uhr)
ULZ Sparkasse Schwaz gegen HC Linz
Der Eintritt zu diesem Spiel ist FREI


Wölfe biegen den Tabellenführer

10.12.2011

HIT medalp Tirol hat die Negativserie von einem Monat ohne Sieg beendet. Die Innsbrucker feierten in der 15. Runde zuhause einen verdienten 21:17-Erfolg über Krems.

Es war fast schon das Spiel der allerletzten Chance. HIT medalp brauchte vor dem Duell mit dem bisherigen Tabellenführer UHK Krems unbedingt zwei Punkte, um im Rennen um Platz sechs und damit ums Meister-Playoff zu bleiben. Die Niederösterreicher wiederum wollten sich für das Debakel von der Mittwochs-Partie in Leoben rehabilitieren.

Von Anfang an entwickelte sich eine Abwehrschlacht. Beide Teams ließen eine Vielzahl an Möglichkeiten ungenutzt, die Fehlerquote war gerade vor der Pause relativ hoch. Nach 14 Minuten sahen sich die Gastgeber einem 3:5-Rückstand gegenüber, doch ab diesem Zeitpunkt bekam die Öhler-Sieben die Partie immer besser in den Griff.

Max Hermann gelang nach 20 Minuten der Ausgleich zum 6:6, drei Minuten später brachte er HIT medalp erstmals in Führung (8:7). Bis zur Halbzeit landete dann nur mehr ein Ball im Netz, eine torarme erste Hälfte ging mit 9:7 knapp an die Wölfe. Die kamen mit viel Elan aus der Kabine und bauten den Vorsprung rasch auf vier Treffer aus. 

Die Wölfe wieder auf Rang sechs

Zwar blieben Tore weiterhin Mangelware, aber die Innsbrucker hatten mit der Führung im Rücken den Gegner unter Kontrolle. Krems wirkte teilweise ratlos und fand kaum Lücken in der HIT-Defensive – und wenn doch, wartete da noch der überragende Keeper Martin Kalischnig. So fuhr HIT medalp einen verdienten Sieg ein und blieb damit im vierten Match in Folge gegen die Niederösterreicher ungeschlagen.

Durch die gleichzeitige Niederlage von Schwaz gegen West Wien verbesserte man sich auf Rang sechs. In der kommenden Woche warten zwei Auswärtsspiele auf HIT medalp Tirol, am Dienstag geht es nach Bregenz (ÖHB-Cup, 19.00 Uhr), am Freitag gastieren die Wölfe in der HLA bei Leoben (19.00 Uhr).


HLA Grunddurchgang, 15. Spieltag

HIT medalp Tirol – Moser Medical UHK Krems 21:17 (9:7)

HIT medalp Tirol: Kalischnig Martin, Kalischnig Michael; Hermann (5), Walter (4), Perovic (3), Rackauskas (3), Babarskas (2), Bammer (2), Kainmüller (2), Clementi, Mörtl, Steiger Josef, Steiger Pius, Watzl

Torschützen Krems: Lint (4), Schopf (3), Belas (2), Boszo (2), Lazarevic (2), Walzer (2), Chalupa (1), Visy (1) 


Ergebnis U20: HIT medalp Tirol – Krems 25:25 (13:13)


HC Tirol siegt erneut

09.12.2011

Am Mittwochabend spielte der HC Tirol zum ersten Mal in dieser Landesliga Saison auf fremden Parkett, denn es stand die Begegnung mit der Mannschaft der Universität Innsbruck auf dem Programm. Der HC Tirol kam sehr gut ins Spiel und war sehr bemüht dem Gegner von Anfang an wenig Raum zur Entfaltung zu lassen. Zwar wackelte die HCT Abwehr hin und wieder einmal, doch über den gesamten Spielverlauf hinweg betrachtet zeigten die Mannen von Trainer Valdis Labanovskis ein gutes Auswärtsspiel. Zur Halbzeit konnte bereits ein respektabler acht Tore Vorsprung erspielt werden (9:17). Am Ende waren es gar neun Tore Vorsprung (26:35) für den HC Tirol und zwei Verdiente Punkte.

An diesem Abend zeigte sich vor allem der Aufbau des HCT in Spiellaune. Dominik Grimm, Martin Stolz und Thomas Patterer führten im Kollektiv die Mannschaft des HCT und ließen zwischenzeitlich immer mal wieder ihre individuelle Klasse, durch tolle Einzelleistungen oder aber Traumpässe für ihre Mitspieler am Kreis oder Flügel, aufblitzen. Die Gesamtleistung unterm Strich hat gestimmt. Die Mannschaft hat eine ordentliche Einstellung gezeigt. Chancenverwertung, sowie Abwehrverhalten dürfen und müssen noch verbessert werden. Aber der HC Tirol gewinnt alle vier Spiele in der ersten Serie der Tiroler Landesliga und ist verdienter Tabellenführer.

Für den HC Tirol spielten: Heiss (1), Naschberger, Patterer (8), Mauracher (5), Stolz (5), Steinmann (4), Grimm (3), Pfauch (3), Bobzin (3), Auer (2), Schrimpf (1), Labanovskis, Köthe, Walter


Mit West Wien eine Rechnung offen

09.12.2011

Am kommenden Samstag (18.00 Uhr, Osthalle Schwaz) empfangen die Silberstiere vor eigenem Publikum West Wien. Mit den Hauptstädtern hat die Mannschaft von Trainer Thomas Lintner noch eine Rechnung offen, verlor man doch auswärts nach 12:14 Halbzeitführung knapp mit 25:24. Die Heimbilanz von ULZ-Kapitän Philipp Pöhl und Co. ist in der aktuellen HLA-Spielzeit noch makellos, lediglich im Cup Winners´ Cup setzte es gegen Porec eine Niederlage (23:24).

Die Enttäuschung war verständlicherweise groß nach dem knappen Ausscheiden im Europacup gegen RK Porec. Die vollste Konzentration gilt ab sofort wieder der Handball Liga Austria, denn dort wartet am kommenden Samstag mit West Wien ein unmittelbarer Konkurrent um die Meister-Playoff-Tickets. Gegen die Wiener setzte es im Hinspiel eine denkbar knappe 25:24 Auswärtsniederlage, welche auch als Auslöser für die darauf folgenden Pleiten gegen Linz (17:16) und Leoben (30:28) gesehen werden darf. Aber nicht nur deshalb gehen die Silberstiere besonders motiviert in diese Partie, auch die makellose Heimbilanz von sechs Spielen ohne Niederlage, gilt es vor heimischem Publikum zu verteidigen. Für das ULZ spricht aber nicht nur die eigene Heimserie, sondern auch die Tatsache, dass West Wien auswärts noch kein einziges Mal anschreiben konnte.
Für ULZ-Kapitän Philipp Pöhl ist die Ausgangslage klar. „Wir sind in unserer Heimhalle in der Liga noch ungeschlagen und gehen als Favorit in dieses Spiel. Angetrieben von unseren Fans wollen wir auch gegen West Wien unsere Serie fortsetzen, voll punkten und die knappe Auswärtsniederlage vergessen machen“, erklärt der 26-jährige Abwehrchef.

West Wien-Coach Romas Magelinskas: "Wir wissen, was uns erwartet: Schwaz spielt zu Hause mit dem Publikum im Rücken sehr stark. Nichtsdestotrotz stehen sie vor einer ähnlichen Situation wie wir und müssen weiter um das Meister-Play-Off kämpfen. Wir haben im Hinspiel gezeigt, dass es funktionieren kann, haben sie in den letzten Spielen studiert und uns genauestens vorbereitet. Wir werden alles daran setzen, die ersten Auswärtspunkte mitzunehmen und in der Tabelle wieder mit Schwaz gleichzuziehen."

Wölfe brauchen Sieg gegen den Leader

09.12.2011

Die Lage in der HLA spitzt sich zu. Vier Spieltage vor dem Ende steht HIT medalp auf Rang sieben – nun müssen Punkte gegen Tabellenführer Krems her.

Seit genau einem Monat wartet HIT medalp auf einen vollen Erfolg in der Handball Liga Austria. Damals, am 9. November, konnten die Innsbrucker die SG West Wien auswärts bezwingen und waren damit seit über einem Monat ungeschlagen. Doch dann folgte der Einbruch mit drei Niederlagen und dem Remis gegen Schwaz. Nun liegt man auf dem undankbaren siebten Rang, allerdings punktgleich mit den sechstplatzierten Schwazern.

Es scheint auf ein Tiroler Duell um den letzten Platz im Meister-Playoff hinauszulaufen. Während die Unterländer an diesem Wochenende West Wien empfangen, wartet auf HIT medalp die – zumindest laut Tabellensituation – schwierigere Aufgabe. Denn die Wölfe erwarten am Samstag den derzeitigen Ligaprimus UHK Krems in Hötting West.

Die Niederösterreicher haben bisher einen überzeugenden Grunddurchgang hingelegt und führen das Feld punktgleich mit den aon Fivers an. Allerdings kommt das Team aus der Wachau nicht mit einem Erfolgserlebnis nach Innsbruck – am Mittwoch verlor Krems das Wiederholungsspiel der fünften Runde in Leoben deutlich mit 31:37. Hoffnung macht HIT medalp zudem die Tatsache, dass man gegen Krems seit drei Partien nicht verloren hat. In der ersten Saisonbegegnung holten die Wölfe auswärts ein 28:28.


HLA Grunddurchgang, 15. Spieltag

HIT medalp Tirol – Moser Medical UHK Krems

Samstag, 18.30 Uhr, Hötting West


Am Ende war Porec einen kleinen Schritt voraus

05.12.2011

ULZ Sparkasse Schwaz verliert im Europacuprückspiel in Porec knapp mit 25:23 (12:11). Nach einem famosen Start der Silberstiere (1:5 nach 6 Minuten), kamen die Kroaten immer besser in die Partie. Der österreichische Cupsieger kämpfte verbissen bis zum Schluss, doch nach 60 Spielminuten war Porec, wie schon im Hinspiel (23:24), einen kleinen Schritt voraus.

Der Start der Silberstiere war wie aus dem Bilderbuch. Eine rasche 1:5 Führung des österreichischen Cupsiegers, veranlasste Porec-Coach Vladimir Bricic bereits nach sieben Minuten die Time-Out-Karte zu zücken. ULZ-Keeper Christian Aigner entschärfte in Kombination mit der Schwazer Defensive bis zu diesem Zeitpunkt quasi jeden Angriff der Kroaten. Nach der Unterbrechung blieben zunächst weiter die Silberstiere am Drücker (4:8 nach 15 Minuten). Mit Fortdauer der Partie stellte sich Porec aber immer besser auf die ULZ-Deckung ein und konnte in der 23 Minute erstmals ausgleichen (10:10). Bis zur Pause blieb das kroatisch-österreichische Duell ebenso spannend wie ausgeglichen. Zur Halbzeitpause konnten sich die Kroaten über eine gelungene Aufholjagd und eine 12:11-Führung freuen.

Nach dem Seitenwechsel fand das Heimteam besser in die Partie, ein Drei-Tore-Vorsprung (14:11) sorgte nicht nur bei Spielmacher Cuzic und Co. für ein zwischenzeitliches Hochgefühl, auch die gut 1000 Zuschauer in der Sporthalle Veli Joze nahmen immer mehr Fahrt auf. Doch die Silberstiere, unterstützt von 40 mitgereisten Fans, gaben nicht auf, witterten die Chance auf die Sensation. Beim Stand von 17:16 hatte die Mannschaft von Trainer Thomas Lintner gleich drei Mal die Möglichkeit auszugleichen. Doch der stets hervorragend postierte gegnerische Torhüter, die Latte oder das eigene Unvermögen stellten sich den Silberstieren in den Weg. Drei Gegenstoßtore später (20:16), standen die Kroaten bereits mit einem Bein im Viertelfinale des Cup Winners' Cup.

Wiederum bäumten sich ULZ-Kapitän Philipp Pöhl, Andreas Lassner und Co. auf, kämpften unwiderstehlich um jeden Ball und brachten die Heimmannschaft fünf Minuten vor dem Ende beim Stand von 24:22 noch einmal ins Schwitzen. Wieder hatte das Aluminium des kroatischen Gehäuses bei den Würfen von Philip Zangerl und Sebastian Feichtinger etwas gegen den Schwazer Anschlusstreffer. Nach 60 Spielminuten waren die Kroaten, wie schon im Hinspiel, den Schwazern einen kleinen Schritt voraus. Mit einem 25:23 Heimsieg kickt der RK Porec ULZ Sparkasse Schwaz aus dem Europacup und qualifiziert sich selbst für das Viertelfinale im Cup Winners' Cup.

„Es war ein heißumkämpftes Spiel. Unser Start war perfekt. Die Kroaten haben sich dann aber immer besser auf unser Spiel eingestellt. Wir waren in beiden Partien ganz nahe dran, konnten Porec auch unser Spiel aufzuzwingen. Wir haben es aber nicht geschafft uns in den entscheidenden Situationen abzusetzen und den Sack zu zumachen. Bedanken möchte ich mich bei unseren Fans, die uns in Porec lautstark unterstützt haben oder von zuhause aus via Liveticker dabei waren. Zusammenfassend kann man sagen, dass es auf internationalem Parkett höchste Konzentration und Physis braucht, um mithalten zu können. Wir werden hart an uns arbeiten, um auch im nächsten Jahr wieder Europacupluft zu schnuppern“, erklärt ULZ-Kapitän Philipp Pöhl.


SVO Team WU16 wahrt weiße Weste in Bayern

05.12.2011

Eine starke erste Halbzeit reicht dem SVO Team wU16 um einen Auswärtssieg in Erlstätt zu erringen und die weiße Weste in der Bezirksliga Oberbayern zu behalten.
Am vergangenen Sonntag traf die wU16 des SVO Handball Innsbruck in Bayern auf die körperlich überlegene Mannschaft des SV Erlstätt. Schon nach wenigen Sekunden klingelte es im Innsbrucker Tor und die Gastgeberinnen zeigten, dass sie durchaus gewillt waren die Punkte in Bayern zu behalten. Doch die Gäste aus Innsbruck bewiesen daraufhin gleich Ihr Können und erzielten durch schön herausgespielte Aktionen einen 3-Tore-Lauf.

Hochkonzentriert agierten die Innsbruckerinnen in der Anfangsviertelstunde und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Vor allem die gut aufgelegte Torhüterin Sabrina Gstrein, die immer wieder klare Torchancen der Erlstätterinnen vereitelte, bildete die Grundlage für diese Serie. Über 2:4 und 3:8 erarbeiteten sich das SVO Team wU16 bis zur Halbzeit eine 5:11-Führung.
Die zweiten 30 Minuten gestalteten sich für die Mädels rund um Jasmin Schatzl deutlich schwieriger. Zwar spielten die Gäste nach wie vor über schnelles Kombinationsspiel Torchance um Torchance heraus, doch fehlte im Abschluss die nötige Konsequenz um daraus zählbares zu machen. Nur dank weiterhin guter Abwehrleistung konnte der Abstand zum Gegner über die zweite Halbzeit gehalten werden und so kamen die Tirolerinnen am Schluss zu einem ebenso verdienten wie klaren 11:17-Auswärtserfolg.

In der Tabelle kletterten die Handballerinnen aus dem Olympischen Dorf durch diesen Sieg auf den zweiten Tabellenplatz. Womit es am 17. Dezember, beim letzten Spiel dieses Kalenderjahres, zum Spitzenspiel beim Tabellenführer in Raubling kommt.

SV Erlstätt – SVO Handball Innsbruck 11:17 (5:11)

Kader:  Sabrina Gstrein (TW); Dalia Salcher (TW); Antonia Werner; Laura Tiefenthaler (3); Christina Scharf (2); Teresa Lerchster; Tania Duran Rodriguez (1); Maria Dimitrijevic (1); Eliana Graf (2); Nina Stingl; Jasmin Schatzl (8/5)


Der Meister war nicht zu biegen

04.12.2011

In Wien gab es für HIT medalp Tirol am Samstag nichts zu holen. Gegen den regierenden Meister aon Fivers unterlagen die Innsbrucker deutlich mit 34:40.

Nach drei Spielen ohne Sieg war HIT medalp Tirol mit großen Ambitionen nach Wien gefahren. Doch in der Hollgasse, wo die aon Fivers bisher in dieser Saison noch ohne Punktverlust geblieben waren, liefen die Innsbrucker über die gesamte Distanz einem Rückstand hinterher und mussten am Ende bei der torreichen 34:40-Niederlage die Klasse des Meisters anerkennen.

Lediglich einmal konnten die Wölfe ausgleichen – und das bereits nach einer halben Minute, als Klemens Kainmüller zum 1:1 traf. Danach nahmen die Hausherren das Zepter in die Hand. HIT medalp blieb bis zum 6:5 (8.) auf Augenhöhe, die Fivers setzten sich aber in der Folge Tor um Tor ab.

Kurz vor der Pause führten die Wiener schon mit acht Treffern Vorsprung, nach 30 Minuten stand es 20:13. Die ansonsten in dieser Saison recht stabile HIT-Defensive hatte an diesem Tag mit den Fivers ihre liebe Not, es taten sich ungewohnt viele Lücken auf. In der zweiten Halbzeit klappte es zumindest offensiv besser – so entwickelte sich ein Tag der offenen Tür. Dieser endete schließlich mit dem klaren 40:34.

HIT medalp Tirol hat nun eine Woche Zeit, neue Kraft zu tanken. Am kommenden Samstag empfangen die Wölfe dann Tabellenführer UHK Krems.


HLA Grunddurchgang, 14. Spieltag

aon Fivers – HIT medalp Tirol 40:34 (20:13)


HIT medalp Tirol: Kalischnig Martin, Kalischnig Michael; Rackauskas (9), Kainmüller (7), Babarskas (6), Perovic (4), Steiger Pius (3), Hermann (2), Bammer (1), Steiger Josef (1), Watzl (1), Kandolf, Mörtl, Walter

Torschützen Fivers: Fuger (10), Kirveliavicius (8), Kolar (7), Ziura (5), Edelmüller (3), Jonas (3), Brandfellner (2), Laggner (1), Merten (1)


Spielplanänderungen

02.12.2011

Ab Februar 2012 gibt es Änderungen im Spielplan.


Durchführungsbestimmungen 2011/2012

02.12.2011

Die Durchführungsbestimmungen für die Saison 2011/2012 finden sie hier.


HIT medalp fordert den Meister

02.12.2011

Seit drei Runden wartet HIT medalp Tirol auf einen Sieg und möchte diesen negativen Lauf am Wochenende stoppen. Allerdings geht es nun ausgerechnet nach Wien zu Meister aon Fivers. 


So perfekt war der HIT-Motor über den ganzen Oktober und Anfang November gelaufen – doch nach dem Auswärtserfolg bei der SG West Wien ist er ins Stottern geraten. Seitdem gab es in drei Partien lediglich einen Punkt beim Remis in Schwaz, zudem setzte es zwei Heimniederlagen gegen Linz und Bregenz.

Nun wollen die Mannen von Stefan Öhler die richtige Reaktion zeigen, zumal sie vorläufig wieder aus den Top sechs und damit aus einem Platz im Meister-Playoff gerutscht sind. Der Kampf im Mittelfeld der HLA spitzt sich zu, fünf Runden vor Ende des Grunddurchgangs ist die Liga eng zusammengerückt. Auf den nächsten Gegner fehlen den Innsbruckern auch nur vier Punkte – und der ist immerhin der drittplatzierte, regierende Meister aon Fivers.

Den Wölfen steht am Samstag der ungemein schwere Gang in die Hollgasse im fünften Wiener Gemeindebezirk bevor. Dort haben die Fivers in der laufenden Spielzeit nämlich noch keinen Punkt abgegeben. Mehr Probleme hatte der Meister bislang in fremden Hallen, deshalb setzte es auswärts bereits vier Niederlagen in dieser Saison. Bei HIT medalp kann man hingegen eine völlig konträre Tendenz erkennen, die Innsbrucker haben bis dato erst ein Match in der Fremde verloren. Nun wollen sie auch die Heimserie der Fivers brechen und damit Revanche nehmen für das klare 27:34 im ersten Aufeinandertreffen.


HLA Grunddurchgang, 14. Spieltag

aon Fivers – HIT medalp Tirol

Samstag, 19.30 Uhr, Hollgasse 


Bärnbach/Köflach war keine Hürde für Schwaz

30.11.2011

ULZ Sparkasse Schwaz feiert gegen Bärnbach/Köflach einen ungefährdeten 36:25 (16:11) Heimsieg. Die Silberstiere zeigten speziell in der zweiten Halbzeit eine starke Leistung und zerlegten die Steirer nach allen Regeln der Handballkunst. Das Gustostückerl des Abends lieferte ULZ-Keeper Christian Aigner, der in der ersten Spielhälfte mit einem weiten Auswurf den gegnerischen Torhüter überraschte und einen Treffer erzielte.

Der Tabellenletzte der Handball Liga Austria war nicht mehr als ein Aufwärmgegner für die Silberstiere, zu schwach präsentierten sich die Steirer in Defensive wie Offensive. ULZ Torhüter Christian Aigner sorgte gleich zu Beginn der ersten Spielhälfte für ein Highlight. Der 26-Jährige sah, dass sich der gegnerische Torwart zu weit aus dem Gehäuse bewegte, und stellte mit einem platzierten Wurf auf 4:3 für die Silberstiere. „Natürlich ist es schön als Torhüter einen Treffer zu erzielten, das gelingt einem nicht alle Tage. Entscheidend ist aber, dass wir einen Sieg feiern konnten und die zwei Punkte geholt haben“, erklärt Christian Aigner. Danach tat die Mannschaft von ULZ-Trainer Thomas Lintner das Nötigste, schonte bereits die Kräfte für die schwere Auswärtspartie im Europacup gegen Porec. Bärnbach/Köflach war in keiner Phase der Partie ein ernsthafter Gegner, bereits zur Pause führte das ULZ souverän mit 16:11.

Danach verschärften Philip Zangerl und Co. das Tempo, spielten die Gäste regelrecht an die Wand. Milan Torbica glänzte mit schönen Treffern vom rechten Flügel, Sebastian Feichtinger schoss aus der linken Rückraumposition herrliche Tore und Philip Zangerl behielt vom Siebenmeterpunkt die Nerven. Letztlich feierten die Silberstiere vor 400 Zuschauern einen überlegenen 36:25 Heimsieg gegen Bärnbach/Köflach.

„Der Sieg geht in dieser Höhe in Ordnung. Die Leistung von uns war phasenweise richtig gut, als Vorbereitung für die Porec Partie ideal. Wir werden uns aber sicherlich gegen die Kroaten steigern müssen, wenn wir eine Runde weiter wollen“, erklärt ULZ-Kapitän Philipp Pöhl.

U20: Lastowitza-Truppe schießt Bärnbach/Köflach aus der Halle
14 Spiele, elf Sieg und drei Remis, so liest sich die unglaubliche Spielbilanz der jungen Silberstiere. Auch gegen Bärnbach/Köflach ließen Hochleitner, Leitner und Co nichts anbrennen und schossen den Tabellenletzten mit 41:23. Bereits zur Pause war die Partie aus Sicht der Schwazer gelaufen. Ein Sechs-Tor-Vorsprung (15:9) diente als gute Ausgangsbasis für den zweiten Durchgang. Danach sorgten vor allem Daniel Sprenger (9 Tore), Tomislav Juric (6) und Alexander Wanitschek (6) dafür, dass die jungen Silberstiere einen überlegenen und in dieser Höhe auch verdienten 41:23 Heimerfolg feierten.


Gegen Bärnbach/Köflach muss ein voller Erfolg her

29.11.2011

Nach dem Europacupspiel gegen Porec (23:24) wartet auf das ULZ Sparkasse Schwaz morgen (Mittwoch ab 19.30 Uhr) der HLA-Alltag. Die Silberstiere empfangen vor heimischem Publikum den Tabellenletzten Bärnbach/Köflach. Für die Mannschaft von ULZ-Coach Thomas Lintner muss ein Sieg her, will man im Kampf um die MPO-Tickets noch ein Wörtchen mitreden.

Pflichtsiege sind meist die Schwierigsten, sagt man zumindest, trotzdem wollen ULZ-Kapitän Philipp Pöhl und Co. morgen gegen Bärnbach/Köflach nichts anbrennen lassen. Im Kampf um die begehrten MPO-Tickets müssen die Silberstiere gegen die Steirer unbedingt einen vollen Erfolg einfahren, ansonsten wächst der Abstand zu den unmittelbaren Konkurrenten Linz und HIT weiter an.

In der Heimhalle sind die Schwazer Handballer in dieser Spielzeit noch ungeschlagen (Siege gegen Krems und Fivers, Remis Bregenz, Hard und HIT), das soll auch so bleiben, wenn es nach ULZ-Kreisspieler Fabian Posch geht. „Wir haben eine Serie zu verteidigen, vor unseren Fans haben wir in der Liga noch kein Spiel verloren. Die Europacuppartie war eine ganz enge Angelegenheit, mit etwas Glück wären wir auch gegen Porec als Sieger vom Parkett gegangen. Wir werden Bärnbach/Köflach auf keinen Fall unterschätzen, wissen aber auch um unsere Stärken und wollen unbedingt gewinnen“, erklärt der 23-jährige Nationalteamspieler.

Schlag auf Schlag geht es für die Silberstiere weiter. Bereits am Samstag reisen die Schwazer Handball nach Porec, wo am Sonntag das Rückspiel in der dritten Runde des Cup Winners´ Cup wartet (18.00 Uhr).


HC Tirol mit großem Einsatz und viel Disziplin

28.11.2011

Am Sonntag (27.11.2011) stand für den HC Tirol der dritte Auftritt in der Tiroler Landesliga an. Gegner war der ULZ Schwaz II, eine Mannschaft die auch in der U20-Liga aufspielt und diese souverän anführt. Schon vor dem Spiel meinte Trainer Valdis Labanovskis das diese Truppe auf keinen Fall unterschätzt werden dürfte. In den ersten zehn Minuten kam der HC Tirol nur schwer ins Spiel. Dies lag zum Einen an der Wurfstärke der Schwazer Aufbauspieler und zum Anderen an der eigenen Abschluss schwäche. Dass es in der zehnten Minute zur ersten Führung für den HCT kam lag mal wieder an einem wunderbar aufgelegten Goalie Thomas Heiss, der mehr als jemals zuvor seine Vorderleute zurechtweisen musste. Trainer Valdis Labanovskis lobte im Anschluss an das Spiel ausdrücklich beide Torleute (Heiss und Naschberger) die mit großartigen Paraden einen starken Rückhalt für die laufend wechselnde, und dadurch hin und wieder instabil wirkende, Abwehr des HC Tirol bildeten.

Darüber hinaus war es insgesamt betrachtet der Tag des Simon Lechner, der seine Schnelligkeit und sein Wurfgeschick überragend zum Einsatz brachte und mit 13 Treffern der Shooter des Abends war. Bereits zur Halbzeit konnte sich der HC Tirol einen sicheren 6 Tore Vorsprung herausarbeiten (17:11) und in Halbzeit zwei eine immer schwächer werdende Schwazer Mannschaft mit 38:20 nach Hause schicken. Stärkste Phase des HC Tirol war zwischen der 44. und 51. Minute in welcher die Mannen von Trainer Valdis Labanovskis eine 7:0 Serie erspielten. Vereinsobmann Mario Spinn zeigte sich nach dem Spiel vor allem beeindruckt vom Einsatz und der Disziplin der eigenen Mannschaft und erfreut sich an der aktuellen Situation in welcher es für den HC Tirol einfach gut läuft.

Der HC Tirol wird heuer noch zweimal in der Tiroler Landesliga auftreten und zwar jeweils zu Gast bei der Universität (07.12.) und in Schwaz (ULZ Schwaz I, 11.12.).

Für den HC Tirol spielten: Heiss, Naschberger, Lechner (13), Leo (9), Stolz (5), Bobzin (3), Grimm (3), Deseife (2), Steinmann (1), Schrimpf (1), Labanovskis (1), Auer


Jugend Europameisterschaft 2012 in Vorarlberg

27.11.2011

Der Österreichische Handballbund ist sehr stolz und glücklich zusammen mit dem Vorarlberger Handballverband die Jugend Europameisterschaft von 12.07.-22.07.2012 in Bregenz und Hard auszutragen.
Es freut uns Ihnen mitteilen zu können das wir die offizielle Homepage zu diesem Event online gestellt haben.


Starkem, ersten Europacupauftritt fehlte nur der Sieg

27.11.2011

ULZ Sparkasse Schwaz verliert im ersten Europacupspiel der Vereinsgeschichte knapp mit 23:24 (15:12) gegen den kroatischen Spitzenclub RK Porec. Nach einer ganz starken Anfangsphase der Silberstiere stellten sich die Kroaten mit Fortdauer der Partie immer besser auf das variable Angriffsspiel der Schwazer ein und retteten durch ein Tor in der Schlussminute doch noch den glücklichen 23:24 Auswärtserfolg.

Alles war angerichtet für das erste Europacupspiel der Vereinsgeschichte in der Schwazer Osthalle. Neue Tornetze fixiert, die EHF-Fahnen aufgehängt und die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Bereits am Vorabend wurde im Planetarium Schwaz (Link zu den Fotos) das Motto für die Europacupspiele definiert. „Wir wollen nach den Sternen greifen“, waren sich alle Beteiligten einig, wohl wissend, dass mit dem RK Porec ein sehr starker Gegner auf die Silberstiere wartet.

Der Griff nach den Sternen war dann speziell in den Anfangsminuten der Partie real, denn angeführt von einem überragenden Fabian Posch führten die Silberstiere nach gut 25 Minuten mit 14:9. Die sichtlich beeindruckten Kroaten fanden zunächst kein Mittel gegen druckvolle Verteidigung sowie variantenreiche Angriffe der Hausherren. Allein ULZ-Kreisläufer Fabian Posch erzielte bis zu diesem Zeitpunkt fünf Treffer. Dem österreichischen Nationalteamspieler merkte man an, dass er sich auf internationaler Bühne wohlfühlt. Bis zu Halbzeitpause konnten die Kroaten den ULZ-Vorsprung allerdings noch auf ein erträgliches Maß reduzieren.

Nach einem Viertel des Europacupduells führte der österreichische Cupsieger mit einem Drei-Tore-Vorsprung 15:12. Nach dem Seitenwechsel, in der wohl schwächsten ULZ-Phase, dauerte es dann aber ganze sieben Minuten bis der nächste Treffer auf das Torkonto der Schwazer wandern sollte. Die Kroaten starteten deutlich besser in die zweite Spielhälfte und holten angeführt vom starken Rückraum Mitte Rudolf Cuzic Tor um Tor auf. Philip Zangerl verkürzte dann in Minute 37 mit dem ersten ULZ-Tor in der zweiten Halbzeit auf 16:17. Drei Zweiminutenstrafen unmittelbar hintereinander sorgten nicht nur für eine personelle Dezimierung, sondern waren auch ein Dämpfer für Selbstvertrauen und Spielrhythmus. Das Team von Porec Coach Vladimir Brcic erhöhte das Tempo und setzte sich wieder mit drei Toren ab (18:21).

Eigentlich hätte es sich auch bis Porec durchdringen müssen, tat es aber scheinbar nicht. Die Rede ist vom Kampfgeist der Silberstiere. Angeführt von Kraftpaket Julius Hoflehner bissen sich die Schwazer zurück in die Partie. Als Christoph Svoboda kurz vor dem Ende mit seinem Treffer vom rechten Flügel auf 23:23 stellte waren die Sterne tatsächlich zum Greifen nahe. Die Kroaten in Person von Filip Gavranovic fixierten aber im Gegenzug sofort das 23:24. ULZ-Kapitän Philipp Pöhl und seiner Mannschaft blieb noch ein letzter Angriff, um zumindest ein Remis zu retten.

Trainer Thomas Lintner zog die Time-Out-Karte, um die letzten Anweisungen für den finalen Spielzug zu besprechen. Eine Kombination wie aus dem Lehrbuch ließ Philip Zangerl (Anm.: Mit sechs Treffern Toptorschütze bei den Schwazern) alleinstehend vom Kreis zum Wurf kommen und 2000 Augen in der Schwazer Osthalle auf ihn richten. Die rechte Torstange verhinderte letztlich ein gerechtes Unentschieden und fixierte die 23:24 Heimniederlage der Silberstiere gegen RK Porec.

„In der ersten Halbzeit konnten wir die Kroaten mit unserem Kreisspiel überraschen. Mit Fortdauer der Partie haben sie sich aber immer besser auf uns eingestellt. Für viele war es der erste Europacupauftritt, da ist es ganz klar, dass die Nervosität eine Rolle spielt und Fehler passieren die normalerweise nicht vorkommen. Das Rückspiel wird eine spannende Angelegenheit, wir freuen uns darauf “, erklärt ULZ-Trainer Thomas Lintner.
„Wir haben in der zweiten Halbzeit zunächst überhaupt nicht ins Spiel gefunden und die Kroaten dadurch wieder stark gemacht. Es wäre heute ein Sieg drinnen gewesen. Wir glauben an unserer Chance fürs Rückspiel und werden alles dafür geben eine Runde weiterzukommen“, gibt sich ULZ-Kapitän Philipp Pöhl kämpferisch.

Spielinfo:
ULZ Sparkasse Schwaz gegen RK Porec

Ergebnis: 23:24 (15:12)
26.11.2011, Sporhalle Ost Schwaz

ZuschauerInnen:
1000
Schiedsrichter: Valdemaras Liachovicius, Valdas Gecevicius (Litauen)
EHF-Delegierter: Jean Simon (Luxemburg)


HC Tirol vor toller Kulisse zum Sieg gegen Salzburg

25.11.2011

Am Samstagabend war es endlich soweit. Der langersehnte Auftakt in der Handball Regionalliga West stand für den HC Tirol auf dem Programm. Gegner war mit dem UHC Salzburg eine Mannschaft die in den vergangenen Regionalliga Spielzeiten stets vor dem HC Tirol in der Tabelle zu finden war, jedoch bereits in der letzten Saison schon einmal gegen den HCT verloren hatte. Für den HC Tirol war das Spiel ein erster Härtetest, denn nach zwei Siegen in der Landesliga wollte man dieses schöne Gefühl zu siegen auf die Regionalliga übertragen. Im Spiel selbst lief es zu Beginn auf beiden Seiten recht holprig! Viele Spielzüge wurden versucht, die Nervosität war bei vielen Spielern spürbar. Obwohl es durch den mehrmals ungeordneten Abwehrverbund des HC Tirol auch für die Salzburger zu vielen Gelegenheiten kam, war es in der Anfangsphase dem glänzend aufgelegten Goalie Thomas Heiss zu verdanken, dass dem Gast in den ersten 13 Minuten gerade mal 2 Sieben-Meter Tore gelangen. In dieser Zeit konnte sich der HC Tirol bereits einen 4 Tore Vorsprung herausarbeiten welcher bis zur Halbzeit sogar noch ausgebaut werden konnte. Mit einem souveränen 17:10 ging es in die Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit zeigte sich ein sehr ähnliches Bild wie in Halbzeit eins. Viele kleine Fehler in den Abwehrreihen sorgten für Chancen auf beiden Seiten und gaben gerade den Goalies die Chance sich immer wieder auszuzeichnen. Zum Ende des Spiels stand es dann 35:24 für den HC Tirol. Bester Werfer für den HC Tirol war Marco Leo, der nicht nur von der Sieben-Meter Strafwurflinie erfolgreich war, sondern vor allem über 50 Minuten die linke Seite rauf und runter zu fliegen schien.

Trainer Valdis Labanovskis sagte nach dem Spiel: "Man habe gesehen das sich die Mannschaft aus den beiden vorangegangenen Landesliga Partien viel Selbstvertrauen und schon eine gute eingespielte Basis erarbeitet habe. Die Chancenauswertung war gut und viele schöne Spielszenen im Angriff waren bereits zu sehen. Allerdings gab es auch einige Aktionen, hauptsächlich in der Abwehr gegen den Ball, die zu unnötigen Fehlern geführt haben und die heute sehr guten Torleute Heiss und Örley vor unnötige Probleme gestellt hat. Unterm Strich sei er zufrieden mit dem Spiel und der Einstellung der Mannschaft."

Das Spiel fand vor einer tollen Fan-Kulisse mit vielen Freunden, Bekannten und Familienmitgliedern der Spieler statt. Auf diesem Weg möchte die Mannschaft sich noch einmal recht herzlich für die super Unterstützung bedanken und hofft das es allen so gut gefallen hat, dass sie beim nächsten Spiel wieder dabei sein werden. Danke!

In diesem Jahr wird der HC Tirol noch dreimal in der Tiroler Landesliga zu sehen sein. Am 27. November findet das Heimspiel gegen die ULZ Schwaz II in der Sporthalle O-Dorf statt. Danach geht es für den HCT noch zu zwei Auswärtsspielen gegen die Universität (07. Dezember) und nach Schwaz (ULZ Schwaz I, 11. Dezember).

Für den HC Tirol spielten: Heiss, Örley, Naschberger, Leo (11), Stolz (7), Pfauch (4), Patterer (3), Lechner (3), Walter (3), Grimm (2), Steinmann (1), Bobzin (1), Deseife, Labanovskis


Spielplanänderungen

24.11.2011

Das Spiel SVO - TS Wörgl wird vom 25.1. auf 18.1. vorverlegt – Spielbeginn bleibt gleich.

Das MU19 Spiel ULZ Schwaz - HIT/UHT Meinhardinum wird für Dienstag, 20.12. festgelegt – Spielbeginn 20.00 Uhr in der Sporthalle Schwaz Ost.

Sämtliche Spielplanänderungen finden sie hier, sowie den aktullen Spielplan.


Hard bleibt eine uneinnehmbare Festung für ULZ Schwaz

24.11.2011

In Hard gibt es für die Silberstiere nichts zu holen. Konnte bislang ein Remis (2008) als einziger Achtungserfolg verbucht werden, folgte gestern (Mittwoch) eine deutliche 29:17 (18:8) Auswärtsniederlage für das ULZ Sparkasse Schwaz. ULZ Trainer Thomas Lintner muss nun seine Mannen aufrichten, denn bereits übermorgen (Samstag, 18.00 Uhr, Osthalle Schwaz) folgt das erste Europacupspiel der Vereinsgeschichte.

Eigentlich waren die Silberstiere voller Tatendrang ins Ländle gereist, schließlich wollten sie endlich den ersten Auswärtssieg gegen den HC Hard einfahren. Die Sporthalle am See, die Spielstätte der „Roten Teufel vom Bodensee“, ist die einzige Halle eines HLA-Gegners, in der die Silberstiere noch keinen Sieg einfahren konnten. Und sie bleibt es auch, denn auch gestern blieb die Festung der Harder für ULZ-Kapitän Philipp Pöhl und seine Teamkollegen uneinnehmbar. Bereits zur Halbzeit sorgte die Mannschaft von Hard Coach Markus Burger für klare Verhältnisse. Ein 14:8 Pausenstand machte klar, dass Bernd Friede, Andreas Varga und Co. klare Einwände gegen den Plan der Silberstiere, in der Sporthalle am See eine erste Duftmarke zu setzen, hatten. Der Sechs-Tore-Vorsprung wurde nach dem Seitenwechsel sogar noch ausgebaut. Den Schwazern gelang es in keiner Phase der Partie an die starken Leistungen gegen die Fivers oder Bregenz anzuschließen. Letztlich mussten sie sich den Vorarlbergern deutlich mit 29:17 geschlagen geben.

„Wir haben nie Normalform erreicht, haben nur reagiert, anstatt aktiv zu agieren. Die Niederlage schmerzt, weil wir uns doch Chancen auf eine Überraschung ausgerechnet haben. Vielleicht waren wir in den Köpfen auch schon zu sehr mit der Europacuppartie gegen Porec am Samstag beschäftigt“, kennt ULZ-Kapitän Philipp Pöhl einen möglichen Grund für die Auswärtsniederlage.

Klare Niederlage gegen Bregrenz

23.11.2011

Zweite Heimniederlage in Folge für HIT medalp Tirol: Am Mittwoch Abend unterlagen die Innsbrucker zuhause überraschend deutlich mit 26:34 gegen Bregenz.

So viel hatte man sich im Lager der Innsbrucker vorgenommen. Nach der knappen Heimniederlage gegen Linz und dem Remis in Schwaz sollte in der Heimpartie gegen den Dritten Bregenz wieder ein voller Erfolg gelingen. Bis Mitte der ersten Halbzeit schien HIT medalp dieses Vorhaben auch in die Tat umsetzen zu können.

Denn in Minute 17 führten die Hausherren nach einem Treffer von Christoph Walter noch mit 10:7. Bis zu diesem Zeitpunkt boten die Wölfe Tempohandball und zeigten die Schwachstellen der Vorarlberger auf. Doch völlig unverständlich riss plötzlich der Faden. Bregenz kam in der 21. Minute zum Ausgleich (11:11) und hatte in der Folge leichtes Spiel. 

Klare Sache am Ende

Fast jeder Bregenzer Wurf fand nun den Weg ins Innsbrucker Tor, HIT medalp wirkte in der Deckung ungeordnet. Acht Gegentore in den letzten neun Minuten vor der Pause bedeuteten einen 16:19-Rückstand. Zu Beginn der zweiten Hälfte schöpften die Gastgeber nochmals Hoffnung, als Povilas Babarskas auf 19:21 verkürzte.

Leider blieb es nur beim Strohfeuer. Bregenz war an diesem Abend zu abgeklärt und stand in der Defensive kompakt. Zudem entschärfte Torhüter Goran Aleksic eine Vielzahl an HIT-Würfen. HIT medalp konnte die Hürde Bregenz diesmal nicht knacken, letztlich wurde es sogar eine deutliche 26:34-Niederlage gegen den Rekordmeister.


HLA Grunddurchgang, 13. Spieltag

HIT medalp Tirol – Bregenz Handball 26:34 (16:19)

HIT medalp Tirol:
Kalischnig Martin, Kalischnig Michael; Kainmüller (5), Perovic (5), Babarskas (4), Rackauskas (4), Hermann (3), Steiger Josef (2), Walter (2), Watzl (1), Bammer, Kandolf, Mörtl, Steiger Pius

Torschützen Bregenz: Mayer (7), Klopcic (6), Banic (5), Podvrsic (5), Watzl (4), Arnaudovski (3), Günther Matthias (1), Günther Philipp (1), Rauch (1), Wagesreiter (1)


Ergebnis U20: HIT medalp Tirol – Bregenz 29:26 (15:11)


Knapp am Sieg vorbei

18.11.2011

Das Tiroler Handballderby zwischen dem ULZ Sparkasse Schwaz und HIT Tirol endet mit einem 24:24 (14:9) Unentschieden. Nach einer starken ersten Halbzeit und einem Fünf-Tore-Vorsprung sahen die Silberstiere auch nach dem Seitenwechsel lange Zeit wie der sichere Sieger aus. Die Innsbrucker kämpften sich aber noch einmal zurück in die Partie und konnten Sekunden vor Schluss durch Andrius Rackauskas das Remis besiegeln.

ULZ-Trainer Thomas Lintner konnte zur Überraschung vieler, doch auf Routinier Manuel Gierlinger zurückgreifen. Der 30-Jährige hatte sich in der Vorwoche eine Kapselverletzung im Daumen zugezogen und musste die Auswärtspartie gegen Krems aussetzen. Das Derby wollte sich der Flügelspieler aber nicht entgehen lassen, ein dicker Tapeverband stabilisierte den verletzten Daumen und ließ Gierlinger beim Tiroler Derby in Schwaz vor 1000 Zuschauern aufs Parkett laufen.

Die Schwazer gingen voller Selbstvertrauen in dieses Derby, schließlich hatten sie seit Jahren (2009 zuletzt) nicht gegen HIT vor heimischem Publikum verloren. Die Truppe von Trainer Thomas Lintner versuchte den Innsbruckern gleich zu Beginn zu zeigen, dass es in Schwaz nichts zu holen gibt. „Wir müssen ihnen von Anfang an die Schneid abkaufen, wie man auf tirolerisch sagt“, meinte ULZ-Kapitän Philipp Pöhl knapp vor Spielbeginn. Die Silberstiere hörten auf die Worte ihres Kapitäns. Nach 30 Spielminuten und einer tadellosen Teamleistung führte der österreichische Cupsieger das Tiroler Derby klar mit 14:9 an.

Die Innsbrucker blieben aber dran, auch weil es Andreas Lassner, Julius Hoflehner und Co. verabsäumten, trotz sehr guter Möglichkeiten, den Sack vorab zu zumachen. Innsbruck holte Tor um Tor auf und konnte zwei Minuten vor dem Ende durch Andrius Rackauskas wieder ausgleichen (23:23). Schwaz stellte aber im direkten Gegenzug in Person von Milan Torbica die Führung wieder her (24:23). Die ZuschauerInnen in der Schwazer Osthalle hielt nun nichts mehr auf ihren Sitzen. HIT-Coach Stefan Öhler zückte sofort die Time-Out-Karte, um die Marschrichtung für die letzte Spielminute vorzugeben.

HIT löste den letzten, für sie entscheidenden Spielzug auf Flügelspieler Andrius Rackauskas auf. Der Litauer im HIT-Dress, der bis dato eine unauffällige Partie spielte und lediglich durch drei Siebenmetertore in Erscheinung getreten war, nützte seine Chance und traf zum 24:24 Unentschieden. ULZ-Trainer Lintner reagierte sofort, legte die grüne Time-Out-Karte auf den Kampfrichtertisch und blickte auf die Anzeigetafel. 9 Sekunden bleiben den Silberstieren noch, um ein Tor zu erzielen und als verdienter Sieger vom Parkett zu gehen.

Der Angriff verpuffte in der HIT-Abwehr, doch die Schiedrichter (Staudiger/Staudinger) sahen ein Foul und hielten die Zeit erneut an. 2 Sekunden und ein allerletzter Freiwurf blieben den Schwazern noch. Youngster Sebastian Feichtinger übernahm die Verantwortung, sah auch die Lücke, doch der Ball rutschte ihm ein wenig aus der Hand und ging übers Tor. Bei den HIT-Spielern herrschte große Freude über das 24:24 Unentschieden, die Aufholjagd und eine gute kämpferische Leistung wurden belohnt. Bei den Silberstieren hingegen war die Enttäuschung groß. Die Match-Performance war bis auf eine kleine Schwächephase in der zweiten Halbzeit über weite Strecken sehr gut, einzig die Fähigkeit dem wankenden Gegner den endgültigen Todesstoß zu versetzen fehlte einmal mehr.

„Wir haben es nicht geschafft, die Innsbrucker vorzeitig zu demoralisieren. Die Chancen dazu wären dagewesen, wir haben sie aber nicht genützt. Wenn man den Spielverlauf sieht, dann haben wir einen Punkt verloren. Die Enttäuschung war unmittelbar nach Spielende natürlich groß, aber wir haben bereits am kommenden Mittwoch wieder die Gelegenheit es besser zu machen und zu punkten“, erklärt ULZ-Kreisläufer Andreas Lassner.

Remis in der Nervenschlacht

18.11.2011

Es war einmal mehr kein Spiel für schwache Nerven. Im zweiten Tiroler Saisonderby sah ULZ Sparkasse Schwaz lange wie der Sieger aus, ehe sich HIT medalp Tirol doch noch ein Remis sicherte.

In der prall gefüllten Schwazer Sporthalle Ost wollten die Hausherren ihren Rückstand von zwei Punkten auf die Innsbrucker wettmachen, während sich HIT medalp vor allen Dingen für die knappe Heimniederlage gegen Linz zu rehabilitieren versuchte. Anfangs waren es die Wölfe, die das Heft in die Hand nahmen. Doch nach dem 2:4 (5.) durch Klemens Kainmüller riss der Faden vorerst bei den Gästen, bedingt auch durch einige Zeitstrafen.

Zudem stand die Schwazer Deckung gewohnt kompakt, die Innsbrucker liefen sich ein ums andere Mal fest. So erspielten sich die Unterländer Mitte der ersten Halbzeit ein klares Übergewicht und lagen zwischenzeitlich mit bis zu sechs Toren in Front (13:7, 26.). Das Derby schien für HIT medalp wieder einmal einen unglücklichen Gang zu nehmen, zur Pause hatte sich das ULZ auf 14:9 abgesetzt.

Goldener Punkt

Doch die Wölfe kamen wie verwandelt aus der Kabine und fanden mit Fortdauer der Partie immer mehr Mittel gegen den Abwehrriegel der Silberstädter. Das Derby wurde zur Nerven- und Härteschlacht. HIT medalp rückte Tor um Tor heran, Schwaz fand jedoch lange Zeit die passende Antwort.

Erst in Minute 58 gelang Andrius Rackauskas per Siebenmeter der Ausgleichstreffer zum 23:23 – die Halle stand Kopf. Noch einmal brandete Jubel auf Seiten der Schwazer auf, als Milan Torbica aus spitzem Winkel auf 24:23 stellte. Abermals war es der Litauer Rackauskas, der den Innsbruckern das 24:24 bescherte – sein Wurf fand zehn Sekunden vor Schluss den Weg ins Gehäuse von ULZ-Keeper Aigner. Der letzte Angriff der Gastgeber verpuffte – und HIT medalp Tirol hatte sich den so wichtigen Auswärtspunkt gesichert.

Bereits am kommenden Mittwoch geht es mit dem Heimspiel gegen Bregenz weiter – Anpfiff in Hötting West ist um 20.15 Uhr.


HLA Grunddurchgang, 12. Spieltag

ULZ Sparkasse Schwaz – HIT medalp Tirol 24:24 (14:9)


HIT medalp Tirol: Kalischnig Martin, Kalischnig Michael; Babarskas (8), Kainmüller (5), Rackauskas (4), Hermann (3), Steiger Pius (2), Perovic (1), Walter (1), Bammer, Kandolf, Mörtl, Steiger Josef, Watzl

Torschützen Schwaz: Zangerl (7), Feichtinger (4), Lassner (4), Torbica (4), Andriuska (3), Gierlinger (2) 


Außenseiterrolle für ULZ Schwaz im Tiroler Derby

16.11.2011

Am kommenden Freitag kommt es in der Schwazer Osthalle zum Duell der ewigen Rivalen. Die Silberstiere empfangen um 19.00 Uhr HIT Tirol zum Kampf um die Vorherrschaft im Tiroler Handball. Natürlich geht es für beide Teams auch um wichtige Punkte für die Meister-Playoff-Qualifikation. Die Innsbrucker gehen, ob des bisherigen Saisonverlaufs und der aktuellen Schwazer Verletztenmisere, als Favorit in diese Partie.

ULZ Sparkasse Schwaz muss im Derby gegen Innsbruck auf zwei wichtige Stammkräfte verzichten. Neben dem Langzeitverletzten Patrik Juric (Kreuzbandriss) fehlen ULZ-Coach Thomas Lintner Kresimir Marakovic (Daumenbruch) und Flügelspieler Manuel Gierlinger (Kapselverletzung im Daumen), der nicht rechtzeitig für das Derby fit wird. „Innsbruck geht sicherlich als leichter Favorit in diese Partie. Wir wissen aber um unsere Stärken und sind speziell vor eigenem Publikum in der Lage jede Mannschaft in Österreich zu besiegen“, erklärt ULZ-Trainer Thomas Lintner.

Auch wenn die Schwazer HIT gerne in der Favoritenrolle sehen, spricht die Statistik eine andere Sprache. Die vergangenen vier Aufeinandertreffen (28:23, 33:31, 26:18, 26:25) konnten jeweils die Silberstiere für sich entscheiden. Der letzte Sieg der Öhler-Truppe gegen ULZ datiert vom 19.10.2009. Damals feierten Christoph Walter, Martin Kalischnig und Co. einen 21:18 Heimerfolg über die Silberstädter.

ULZ-Torhüter Christian Aigner konnte sich gar nicht mehr an die letzte Niederlage gegen HIT erinnern, schon gar nicht an die letzte Heimpleite gegen die Innsbrucker. Diese liegt nämlich schon über 2,5 Jahre zurück und passierte am 25.02.2009. Darauf angesprochen meinte der 26-Jährige: „ Das liegt wirklich schon weit zurück, trotzdem sehe ich uns am Freitag in der Außenseiterrolle. Innsbruck hat viel in die Mannschaft investiert, sich in dieser Saison bislang stark präsentiert und steht im Moment zurecht vor uns in der Tabelle. In unserer Heimhalle müssen wir uns jedoch vor niemanden fürchten. Wir sind zu Hause in dieser Saison noch ungeschlagen und haben gegen die Topteams (Krems, Hard, Bregenz, Fivers) der vergangenen Jahre siegen bzw. zumindest punkten können.“

Aktuell liegen die Innsbrucker in der Tabelle zwei Zähler (12 Punkte) vor den Schwazern (10) und nehmen damit den fünften Rang ein (Anm.: Schwaz auf Platz 6).
„Beide Mannschaften liegen in der Tabelle eng beieinander, HIT und auch wir haben in der vergangenen Runde verloren (Anm.: HIT gegen Linz mit 26:27 und ULZ gegen Krems mit 34:26). Es wird also eine enorm wichtige Partie für beide Teams. Wir werden in dieser Saison ein wenig vom Verletzungspech verfolgt, konnten daher fast nie in Bestbesetzung antreten. Wir werden gegen Innsbruck eine starke Deckungsleistung benötigen, um die zwei Punkte zu sichern. In der Offensive müssen wir geduldig auf die Chance spielen, dann aber konsequent abschließen. Unser starkes Heimpublikum wird uns bestimmt wieder beflügeln und hoffentlich zum Sieg treiben“, glaubt ULZ-Kapitän Philipp Pöhl abschließend an einen Erfolg im Derby.


Neuer Verbandsvorstand

15.11.2011

Am 11. November 2011 wurde ein neuer Verbandsvorstand gewählt (Satzungen des THV 2011).


Gesteigertes Interesse am Handballsport

14.11.2011

Verbandstag des THV blickt auf vier erfolgreiche Jahre zurück. Thomas Czermin als Präsident wiedergewählt.

Der Verbandstag des Tiroler Handballverbandes am 11. November 2011 bestätigte Langzeitpräsident Thomas Czermin in dieser Funktion für die Periode 2011 bis 2015. Ebenso wiedergewählt wurde Vizepräsidentin Irene Reinalter.


Der Tiroler Handballsport blickt auf vier erfolgreiche Jahre zurück:

Gesteigertes Interesse durch Großevents

So ist es durch die klaglose Durchführung von Großevents gelungen, ein breites Interesse am Handball zu wecken. Insgesamt haben 88.000 (!)  Zuschauer die Spiele der Europameisterschaft 2010, die Vier-Nationen-Turniere 2007 und 2008 sowie das EM-Qualifikationsspiel gegen Deutschland 2011 in der Innsbrucker Olympiahalle besucht.

Nachhaltigkeit im Schulsport

Auch schaffte es der THV, dieses gesteigerte Interesse in der Nachwuchsarbeit nachhaltig umzusetzen. Jährlich werden an die 2.000 Kinder im Rahmen des Volksschulprojektes Innsbruck/Innsbruck Land mit dem Handballsport vertraut gemacht, wobei die Trainer des THV in den Unterrichtsstunden größtes Augenmerk auf eine multisportive Schulung der Kinder Wert legen. Auch im Großraum Schwaz sind Trainer des ULZ Sparkasse Schwaz und des UHC Paulinum verstärkt in den Schulen tätig.

Politik ist gefordert

Präsident Thomas Czermin: „Wenn auch die Kapazität der Tiroler Vereine im Jugendbereich wegen fehlender Hallen und Finanzmittel begrenzt ist, werden von uns die Schulaktivitäten fortgeführt und ausgebaut. Für die breite Akzeptanz einer Sportart ist es nämlich unabdingbar, dass möglichst viele Menschen die Sportart einmal ausprobiert und so kennengelernt haben. Wenn die Politik nach Großereignissen immer die Nachhaltigkeit einfordert, dann muss sie den Sportvereinen, die durch ihre unentgeltliche Arbeit einen wesentlichen Beitrag zu einem funktionierenden Gemeinwesen leisten, auch entsprechend zur Hand gehen“.

Erfolgreiche Tiroler Vereine

Tirol ist in der höchsten Männerliga mit zwei Vereinen – ULZ Sparkasse Schwaz und HIT medalp Tirol – höchst erfolgreich vertreten. Ein Höhepunkt war sicherlich der Gewinn des ÖHB Cups durch ULZ Sparkasse Schwaz. Dass die Nachwuchsarbeit dieser beiden Vereine auf höchstem Niveau stattfindet, beweisen die U20-Mannschaften im österreichweiten Bewerb.

Nachholbedarf gibt es sicherlich im Damenhandball, obwohl sich UHI/TU Innsbruck erfolgreich in der zweithöchsten österreichischen Spielklasse schlägt und die Damen des SVO in der bayerischen Damenliga von Sieg zu Sieg eilen. Auch im Damenhandball wieder erstklassig zu werden, ist ein ehrgeiziges Ziel der Verbandsführung.

Perspektiven
„Wir werden den eingeschlagenen Weg im Schulsport und in der Nachwuchsgewinnung fortsetzen, die Ausbildung unserer Trainer intensivieren, das Interesse am Handballsport durch Länderspiele in Tirol hochhalten und daran arbeiten, dass der Handballsport in allen Tiroler Regionen verankert wird“, gibt Präsident Czermin die Ziele für die kommende Funktionsperiode vor.


Fakten:


Vereine: 12
Registrierte Handballer: 2.100
Herrenbewerbe:
HLA: ULZ Sparkasse Schwaz, HIT medalp Tirol
HLA U20: ULZ Sparkasse Schwaz, HIT medalp Tirol
Regionalliga West: HC Tirol
Landesliga: 6 Mannschaften
Damenbewerbe:
Bundesliga Damen: SPG UHI/TI
Landesliga: 6 Mannschaften
Jugend: Tiroler Meisterschaften männlich und weiblich in allen Jugendklassen, beginnend mit U9

Tirolweite Schulbewerbe:

Mattenhandball
Unterstufenmeisterschaft
Oberstufenmeisterschaft

Leistungszentren:
Männlich: Innsbruck und Schwaz
Weiblich: Innsbruck (in Kooperation mit SVO)


ULZ verliert gegen UHK Krems

14.11.2011

ULZ Sparkasse Schwaz verliert auswärts gegen den UHK Krems mit 34:26. Nach einer starken ersten Halbzeit (15:14) machte sich bei den Silberstieren das Fehlen der Mannschaftsstützen Kresimir Marakovic (Daumenbruch) und Manuel Gierlinger (Kapselverletzung im Daumen) bemerkbar. Am kommenden Freitag, kommt es in der Schwazer Osthalle ab 19.00 Uhr zum Tiroler Derby zwischen dem ULZ Sparkasse Schwaz und HIT Tirol.

Trotz der schwerwiegenden Ausfälle von Kresimir Marakovic, Manuel Gierlinger und Patrik Juric konnten die Schwazer die erste Halbzeit sehr ausgeglichen gestalten (15:14). Vor allem Milan Torbica (insgesamt 5 Tore) und Sebastian Feichtinger (6) gaben der Kremser Defensive immer wieder Rätsel auf.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen allerdings die Hausherren das Kommando. ULZ-Kapitän Philipp Pöhl, Andreas Lassner und Co. stemmten sich zwar tapfer gegen die drohende Niederlage, mussten aber einsehen, dass die Kremser an diesem Abend zu stark sind. Speziell die Flügelzange mit Visy und Schopf (später dann Brunner) bereitete dem ULZ Schwaz Kopfzerbrechen. Insgesamt 19 Treffer gingen auf das Torkonto des UHK-Flügeltrios. Letztlich mussten dich die Schwazer dem UHK Krems mit 34:26 geschlagen geben.

„Die erste Halbzeit war sehr in Ordnung. Danach hat sich gezeigt, dass durch die Verletzungen von Marakovic und Juric, die Wechselmöglichkeiten, speziell im Rückraumbereich, limitiert sind. Die Kremser haben dann in der zweiten Halbzeit ihr Gegenstoßspiel aufgezogen und sehr druckvoll agiert“, analysiert ULZ-Trainer Thomas Lintner.


Krems - kein normales Auswärtsspiel

11.11.2011

Es gibt sie! Spiele, zu denen man eine besondere Verbindung hat. Am kommenden Sonntag (!) wartet auf die Silberstiere eine Partie der besonderen Art. Der Gegner heißt Krems, der Schauplatz ist die Sporthalle Krems, soweit so gewöhnlich. Doch zur Stadt in der Wachau haben die Schwazer eine Beziehung die einer Liebe gleichkommt, feierten Kapitän Philipp Pöhl und Co. doch genau dort den bisher größten Erfolg in der Vereinsgeschichte, den österreichischen Cupsieg.

Erinnerungen werden bestimmt aufkommen, wenn die ULZ-Spieler die Sporthalle Krems am kommenden Sonntag betreten. 216 Tage sind seit dem Sieg im österreichischen Cupfinale gegen Krems (25:24) vergangen. Speziell die letzten 17 Tage dieser insgesamt 216 Tage hatten es in sich. 199 Tage nach dem Cupsieg knöpften die Silberstiere dem österreichischen Rekordmeister Bregenz ein 26:26 Remis ab. Am Tag 202 nach dem großen Tag in Krems folgte ein weiteres Highlight. Das Lintner-Team schoss vor heimischem Publikum den regierenden Meister, Fivers Margareten, mit 33:21 aus der Halle.

Einen Tag darauf (203 nach Krems) folgte der Schock. ULZ-Regisseur Kresimir verletzte sich im Spiel gegen die Fivers schwer am Daumen und musste am Tag 203 n.K. operiert werden. Der Legionär des Jahres 2011 fehlt seinem Team für den restlichen Grunddurchgang.  Nur wenige Tage später (Tag 206 n.K.) verlängerte Toptalent und ULZ-Youngster Sebastian Feichtinger seinen Vertrag bei den Silberstieren um zwei weitere Jahre (ausführliches Interview folgt). An Tag 210 n.K. lieferte ULZ-Kreisspieler Fabian Posch mit dem österreichischen Nationalteam beim 4-Nationenturnier in Danzig (Polen) gegen die mit Topstars gespickte russische Auswahlmannschaft eine hervorragende Leistung ab und erzielte dabei drei Treffer. Am vergangenen Montag (Tag 212 n.K.) steigt Milan Tobica wieder ins ULZ Training ein. Der serbische ULZ-Legionär verpasste aufgrund von Problemen mit der Aufenthaltsgenehmigung die Spiele gegen Bregenz und die Fivers. Der Flügelspieler blieb durch die Einberufung ins serbische Nationalteam aber im Trainingsrhythmus.

Tag 214 n.K. zeigte sich das Verletzungspech in Gestalt von Manuel Gierlinger wieder. Der 30-Jährige zog sich im Training eine Kapselverletzung (Daumen) zu und steht dem ULZ Sparkasse Schwaz für die Spiele gegen Krems und HIT nicht zur Verfügung.

In zwei Tagen, also Tag 218 n.K., kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen der beiden Cupfinalisten 2011. Die Wachauer sind klar in der Favoritenrolle, die Schwazer, geschwächt durch die Ausfälle von Kresimir Marakovic (Daumen), Manuel Gierlinger (Daumen), Patrik Juric (Kreuzband) und Andreas Lassner (krank-fraglich), klarer Außenseiter.

ULZ Trainer Thomas Lintner hat die Tage seit dem Cupsieg natürlich nicht gezählt, die aufregenden Momente aber noch in Erinnerung.

„Natürlich haben wir durch den Cupsieg Krems in positiver Erinnerung und die sehr gute Leistung gegen Krems in der Hinrunde der diesjährigen Meisterschaft haben wir auch nicht vergessen. Die Kremser haben aber in den vergangenen Spielen stark aufgezeigt. Wir werden sehr diszipliniert spielen müssen, um ja keine leichten Kontertore zuzulassen. Wir werden versuchen das Ergebnis sehr niedrig zu halten (im niederen 20er-Bereich) und schauen, wie weit uns das bringt. In den nächsten Wochen ist wichtig, dass jeder Spieler seinen Beitrag leistet. Wir haben einen recht breiten Kader und ich hoffe, dass uns das jetzt zugutekommt“, erklärt ULZ-Coach Thomas Lintner.


Wölfe wollen gegen Linz nachlegen

11.11.2011

Seit Anfang Oktober ist HIT medalp Tirol ungeschlagen. Diese Serie wollen die Innsbrucker am Samstag im Heimspiel gegen den HC Linz AG prolongieren.

Am 1. Oktober war es, als HIT medalp zum bislang letzten Mal eine Niederlage einstecken musste – damals unterlag man Meister aon Fivers zuhause mit 27:34. Seitdem waren die Wölfe nicht mehr zu knacken, weder von fünf Gegnern in der Meisterschaft noch im Cup vom HC Kärnten. Vier Siege feierten sie in dieser Zeit und holten gegen Krems und Hard jeweils ein Remis.

Zuletzt haben die Innsbrucker in der HLA zwei wichtige Auswärtssiege bei Bärnbach/Köflach und am Mittwoch in der Südstadt gegen West Wien eingefahren. Dadurch steht man derzeit auf dem hervorragenden vierten Platz und hat gar nur zwei Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Bregenz. Das sprichwörtliche Momentum ist derzeit offenbar auf Seiten der Wölfe, die sich auf bestem Weg in Richtung Meister-Playoff befinden.

Bruderduell Hermann vs. Hermann

„Der Erfolgslauf ist natürlich höchst erfreulich. Wir müssen allerdings realistisch bleiben, denn noch sind acht Spiele im Grunddurchgang ausständig. Wenn wir konzentriert weiterarbeiten, kommen wir unserem Ziel Meister-Playoff immer näher“, betont Trainer Stefan Öhler und setzt auch für Samstag auf die bewährten HIT-Tugenden Kampf und Leidenschaft. Als eingeschworener Haufen will man auch die Hürde HC Linz nehmen und damit den Abstand auf die siebtplatzierten Oberösterreicher auf sechs Punkte vergrößern.

Für HIT medalp spricht, dass die Linzer bis dato alle ihre Auftritte in der Fremde verloren haben – und das Hinspiel in Kleinmünchen gewannen Klemens Kainmüller und Co. mit 23:27. Die letzte Heimpartie gegen das Team aus der Stahlstadt ging im September 2010 allerdings knapp verloren. Linz kommt mit einem ausgeglichenen Kader nach Hötting West, die besten Torschützen sind bisher Stefan Lehner und Alexander Hermann, der Bruder von HIT-Spieler Maximilian. HIT medalp freut sich aber nicht nur auf dieses Bruderduell, sondern auch auf die Rückkehr des ehemaligen Kreisläufers Thomas Schinagl.


HLA Grunddurchgang, 11. Spieltag

HIT medalp Tirol – HC Linz AG

Samstag, 18.30 Uhr, Hötting West



Beginn U20: 16.30 Uhr


HIT medalp gewinnt Vier-Punkte-Spiel

09.11.2011

HIT medalp Tirol hat die erhofften Big Points bei der SG SPIGO West Wien geholt. Die Innsbrucker legten in der Südstadt einen überzeugenden Auftritt hin und siegten mit 22:25.

Der Erfolgslauf von Innsbrucks Handballern wurde auch am Mittwoch nicht gestoppt. Im ORF Live-Spiel verlängerten die Wölfe die Serie an ungeschlagenen Partien auf sechs und setzten sich damit vor dem am Samstag anstehenden nächsten wichtigen Match gegen Linz auf den vierten Rang.

Die ersten Minuten nach Anpfiff gehörten zwar den Wienern, aber die Gäste glichen den schnellen 1:3-Rückstand nach sieben Minuten aus. Nach Klemens Kainmüllers Treffer zum 3:3 verlief das Spiel zunächst ausgeglichen, bis sich HIT medalp ab Mitte der ersten Halbzeit Vorteile erarbeiten konnte.

Souveräner Auftritt

Immer wieder lagen die Wölfe nun mit zwei Toren in Front, zur Pause war es zumindest noch ein Tor (12:13). Auch in Hälfte zwei hatten die Innsbrucker den Gegner gut im Griff und ließen vor allem den Wiener Rückraum dank einer abermals starken 3:2:1-Deckungsformation nicht zur Entfaltung kommen. Zudem zeigte sich Torhüter Martin Kalischnig in bestechender Form. Da man selbst aber einige Hochkaräter ausließ, blieb die Begegnung äußerst spannend.

In der Schlussphase machte sich die Entwicklung bemerkbar, die das Team in den letzten Wochen vollzogen hat. Die HIT-Spieler behielten kühlen Kopf und gaben die Führung bis zum Ende nicht mehr aus der Hand. Mit den finalen Treffern von Povilas Babarskas und Max Hermann waren der Sieg in trockenen Tüchern und West Wien zum zweiten Mal in dieser Saison zuhause bezwungen.


HLA Grunddurchgang, 10. Spieltag

SG SPIGO West Wien – HIT medalp Tirol 22:25 (12:13)


HIT medalp Tirol: Kalischnig Martin, Kalischnig Michael; Babarskas (7), Hermann (6), Rackauskas (4), Kainmüller (3), Walter (3), Perovic (2), Bammer, Kandolf, Mörtl, Steiger Josef, Steiger Pius, Watzl

Torschützen West Wien: Strazdas (6), Ivanovic (5), Fölser (2), Thurnher (2), Wilczynski (2), Ginders (1), Martinez (1), Sahin (1), Schröder (1), Weber (1)


Ergebnis U20: West Wien - HIT medalp Tirol 26:23 (14:13)


Wölfe wollen sich oben festsetzen

08.11.2011

Die zweite Hälfte des Grunddurchgangs beginnt für HIT medalp Tirol am Mittwoch bei der SG West Wien. Das Spiel wird ab 17.15 Uhr live in ORF Sport Plus übertragen.

Selten zuvor war der Kampf ums Meister-Playoff so eng wie in dieser Saison. Etwas mehr als die Hälfte des Grunddurchgangs ist nunmehr absolviert und die ersten sechs Teams trennen gerade einmal vier Punkte – und sogar Schlusslicht Bärnbach/Köflach kann sich bei fünf Zählern Rückstand auf Rang sechs noch Hoffnungen machen.

Für HIT medalp Tirol wartet nun am Mittwoch ein Match der „Big Points“. Die Innsbrucker komplettieren mit dem Gastspiel bei der SG SPIGO West Wien, das bereits um 17.15 Uhr angepfiffen wird, den zehnten HLA-Spieltag und könnten mit einem Sieg bis auf Rang vier vorrücken. Doch die derzeit achtplatzierten Wiener liegen in Lauerstellung und haben ihrerseits die Chance, den Rückstand auf die Öhler-Sieben auf einen Punkt zu verkürzen. Die Spannung vor diesem Duell ist daher zum Greifen nahe. 

Einen Monat ungeschlagen

Die SG West Wien, die vor dieser Saison kräftig aufgerüstet hat, konnte die eigenen hohen Erwartungen bisher nicht erfüllen. Allerdings haben Conny Wilczynski, Patrick Fölser und Co. zuletzt merklich an Fahrt aufgenommen – die Steigerung ist wohl unter anderem Romas Magelinskas zu verdanken, der langjährige Coach des Stadtrivalen aon Fivers übernahm Anfang Oktober den Trainerposten von Gerald Grabner.

Auch wenn das letzte Heimspiel gegen Krems mit einer Niederlage endete, ist West Wien in der Südstadt nur sehr schwer zu bezwingen. HIT medalp geht jedenfalls mit viel Selbstvertrauen in die Begegnung, immerhin ist man seit über einem Monat unbesiegt – und das erste Match gegen West Wien ging mit 28:27 hauchdünn an die Wölfe.


HLA Grunddurchgang, 10. Spieltag

SG SPIGO West Wien – HIT medalp Tirol

Mittwoch, 17.15 Uhr, BSFZ Südstadt (LIVE auf ORF SPORT PLUS)
 


Die Wölfe erreichen das Cup-Achtelfinale

04.11.2011

Keine Blöße gab sich HIT medalp Tirol am Freitag Abend in der ersten Runde des ÖHB-Cups. Innsbrucks Handballer setzten sich bei Zweitligist HC kelag Kärnten souverän mit 25:31 durch.


Mit lediglich zehn Mann nahmen die HIT-Wölfe das Unternehmen Pokalaufstieg in Kärnten in Angriff. So fehlten neben dem zum Nationalteam einberufenen Max Hermann auch der rekonvaleszente Dominik Bammer sowie Pius Steiger. Dennoch dominierten die Gäste das Geschehen in der Ballspielhalle Klagenfurt-Viktring von Beginn an.

Dem Zweitliga-Vierten wurden besonders in der ersten Viertelstunde klar die Grenzen aufgezeigt, Povilas Babarskas traf in Minute 17 bereits zum 3:10. Danach zog ein wenig der Schlendrian ins Spiel der Innsbrucker ein, wirklich gefährlich nahe kamen die Hausherren aber nicht heran. Zur Halbzeit lag HIT medalp komfortabel mit 10:15 voran.

In Hälfte zwei waren es erneut die ersten 15 Minuten, in denen die Wölfe den Klassenunterschied demonstrierten und die Führung sogar bis auf 14:24 (44.) ausbauen konnten. Aus dem geschlossen starken HIT-Kollektiv ragten die Youngsters Thomas Kandolf und Josef Steiger mit jeweils drei Treffern hervor, sie zeigten ihr Können. Zwar schmolz der Vorsprung gegen Ende hin ein wenig, am klaren Erfolg änderte sich aber wenig. Topscorer Christoph Walter setzte den Schlusspunkt zum 25:31.

Damit steht HIT medalp Tirol im Achtelfinale, das bis Mitte Dezember ausgespielt wird. Die Innsbrucker haben dabei ein Hammerlos erwischt und müssen auswärts bei Rekordmeister Bregenz antretetn. 


ÖHB-Cup, 1. Runde

HC kelag Kärnten – HIT medalp Tirol 25:31 (10:15)

HIT medalp Tirol:
Kalischnig Martin, Kalischnig Michael; Walter (8), Babarskas (5),  Perovic (5), Kainmüller (4), Kandolf (3), Rackauskas (3), Steiger (3), Clementi, Mörtl, Watzl


HIT medalp im Cup gefordert

02.11.2011

Am Freitag wird die erste Runde des ÖHB-Cups mit dem Duell zwischen dem HC kelag Kärnten und HIT medalp Tirol abgeschlossen. Die Innsbrucker wollen gegen den Zweitligisten ihrer Favoritenrolle gerecht werden.


Im Cup gibt es ja bekanntlich eigene Gesetze. Eines davon besagt, dass der unterklassige vermeintliche Underdog keineswegs chancenlos ist gegen den großen Favoriten aus einer höheren Spielklasse. Wenn es nach HIT medalp geht, dann soll es am Freitag allerdings nur beim frommen Wunsch des HC Kärnten bleiben, den Innsbruckern ein Bein stellen zu können.

Das Team aus Klagenfurt rangiert nach acht Spieltagen in der zweiten Liga auf dem vierten Platz, ist jedoch punktgleich mit den ersten drei Mannschaften. Am vergangenen Samstag kassierte man im Derby gegen den neuen Tabellenführer SC Ferlach die zweite Saisonpleite. Dennoch haben die Kärntner bislang ihre Ambitionen untermauert, nach längerer Pause wieder um den HLA-Aufstieg mitreden zu wollen. Der letzte Besuch in Liga eins liegt schon zehn Jahre zurück, nach dem Abstieg 2001 kehrte der HCK bis dato nicht mehr zurück.

Die letzten vier Begegnungen mit Kärnten konnte HIT medalp im Aufstiegs-Playoff 2006 sowie 2007 für sich entscheiden und auch diesmal wünscht man sich im Lager der Wölfe einen klaren Erfolg auf dem Weg in die zweite Pokalrunde. Trainer Stefan Öhler muss jedoch auf Max Hermann verzichten, der mit den ÖHB-Herren beim Vier-Nationen-Turnier in Polen weilt. Ein besonderes Spiel wird es in jedem Fall für einen alten Bekannten im Trikot der Kärntner – HIT medalp Tirol freut sich auf ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Rückraumspieler Markus Göschl.


ULZ zerlegt Meister

30.10.2011

Was für ein Match! Welch eindrucksvolles Ergebnis! Im Heimspiel gegen den Vorjahresmeister Fivers Margareten haben sich die Spieler des ULZ Sparkasse Schwaz vor 700 Zuschauern (unter ihnen auch Teamchef Patrekur Johannesson) selbst übertroffen. Die Silberstiere schießen den Titelkandidaten mit 33:21 (19:10) aus der Halle. Trotz aller Freude überschattet die schwere Verletzung von Regisseur Kresimir Marakovic (Daumenbruch) dieses fabelhafte Ereignis.

Nach nur wenigen Spielminuten musste ULZ-Regisseur Kresimir Marakovic vom Parkett. Der 31-Jährige verletzte sich bei einem Wurf unglücklich an der Hand und merkte sofort, dass die Verletzung schwerwiegend sein würde. Noch während der Partie kam aus dem Schwazer Krankenhaus die Hiobsbotschaft, dass ein komplizierter Daumenbruch den HLA-Legionär des Jahres 2011 für zumindest acht Wochen außer Gefecht setzen wird (An dieser Stelle gilt unser Dank OA Dr. Peter Seewald, der sofort die notwendigen Maßnahmen einleitete).

Die ULZ-Mannschaft bremste das frühe Ausscheiden ihres Spielmachers aber nicht. Im Gegenteil, der Motor der Silberstiere lief bereits zu Beginn der Partie auf Hochtouren. Nach neun Minuten fixierte Marakovic Ersatz Philip Zangerl mit seinem Treffer zum 11:6 einen Fünf-Tore-Vorsprung. Traumhafte Offensivvarianten in Kombination mit einer konsequenten Deckungs- sowie Torhüterleistung (Christian Aigner) ließen den österreichischen Cupsieger bis zur Pause auf 19:10 davonziehen und das Publikum mit der Zunge schnalzen. Natürlich lief beim Vorjahresmeister, der bis auf den langzeitverletzten Martin Abadir in Bestbesetzung am Parkett der Osthalle stand, wenig nach Wunsch ab, aber dies lag vor allem daran, dass die Silberstiere stets agiler, aktiver und entschlossener auftreten.

Wer nach dem Seitenwechsel eine Reaktion der Fivers erwartete, wurde enttäuscht. Der ULZ-Zug überrollte die Gäste aus Wien regelrecht. Angeführt von einem überragenden Sebastian Feichtinger (8 Tore) zeigten die Silberstiere, welch enormes Potenzial in ihnen steckt. Sie führten den Titelkandidaten vor, nahmen zu keiner Zeit das Tempo aus ihrem Spiel und zelebrierten Handball auf sehr hohem Niveau. Das ULZ lieferte, nach den doch unglücklichen Niederlagen gegen West Wien (25:24), Linz (17:16) und Leoben (30:28), eine Galavorstellung ab. Bereits fünf Minuten vor dem Ende hielt das Schwazer Publikum nichts mehr auf ihren Plätzen. Mit stehenden Ovationen begleiteten die ULZ-Fans die letzten Aktionen in einem atemberaubenden Match ihrer Mannschaft. 700 ZuseherInnen würden Zeugen eines 33:21-Erfolges gegen den Vorjahresmeister, einer Machtdemonstration der Silberstiere und eines Galaauftrittes des ULZ Sparkasse Schwaz.

ULZ-Trainer Thomas Lintner:
„Wir haben heute von der ersten bis zur letzten Minute konsequent unser Spiel durchgezogen. Durch den frühen Ausfall von Kresimir Marakovic, hat jeder einzelne Spieler gemerkt und gezeigt, dass er Verantwortung übernehmen muss und dies auch kann. Natürlich haben die Fivers heute nicht in Normalform agiert, das hängt aber auch damit zusammen, dass wir es gar nicht erst zugelassen haben.“


Max Hermann beim ÖHB-Team

30.10.2011

Nachdem HIT medalp Tirol an diesem Wochenende spielfrei war und das HLA-Geschehen nur aus der Ferne beobachten konnte, zieht es Maximilian Hermann ab heute zum österreichischen Nationalteam.

Neo-Teamchef Patrékur Johannesson steht vor seinem Debüt mit den österreichischen Handballherren. Von Sonntag bis kommenden Donnerstag zieht der Isländer einen 17-Mann starken Kader – ohne den rekonvaleszenten Viktor Szilagyi – zum Trainingslehrgang in Vorarlberg zusammen. Vom 4. bis 6. November wird die ÖHB-Auswahl dann am Vier-Nationen-Turnier im polnischen Danzig teilnehmen. Dort trifft Österreich auf Gastgeber Polen, Russland und Weißrussland.

Teil des rot-weiß-roten Aufgebotes ist HIT-Rückraumass Max Hermann. Der 19-Jährige gehört mittlerweile zum Stammpersonal der ÖHB-Herren und kam etwa bei den letzten Qualifikationsspielen zur EM 2012 gegen Deutschland und Island zum Einsatz. Damit fehlt Hermann den Innsbruckern bei der Pokalpartie am kommenden Freitag in Kärnten. Das ausstehende Spiel der zehnten HLA-Runde auswärts gegen West Wien wird am Mittwoch, 9. November (17.15 Uhr, live in ORF Sport Plus) ausgetragen.


Spitzenspiel in Schwaz

28.10.2011

Nach der starken Partie gegen den Rekordmeister Bregenz (26:26) empfangen die Silberstiere morgen um 18.00 Uhr den Vorjahresmeister Fivers Margareten. Die Wiener liegen im Moment an der Tabellenspitze der Handball Liga Austria und gelten auch heuer als Meisterschaftsfavorit Nummer 1. Das Auftaktspiel zur diesjährigen HLA-Meisterschaft konnte der Vorjahresmeister mit 28:23 für sich entscheiden. Der Cupsieger will nun Revanche.

Das Auftaktspiel zur diesjährigen HLA-Meisterschaft glich einem Supercup. Im vorgezogenen (31. August) ersten Saisonspiel (Anm: die Fivers kämpften um die Qualifikation für die Champions League) traf der Meister 2011 auf den Cupsieger 2011. Die Wiener gingen damals mit einem 28:23 (13:11) vom Parkett der Hollgasse und feierte den Gewinn des inoffiziellen Supercups.
In Schwaz ärgert man sich noch ein wenig über die damalige Niederlage, denn sie hätte nicht sein müssen. „Da wäre sicher viel mehr drinnen gewesen. Die Fivers hatten damals einen schlechten Tag, sie wären durchaus schlagbar gewesen. Grundsätzlich tun wir uns gegen die Fivers immer recht schwer, sie liegen uns nicht unbedingt. An einem guten Tag und vor allem mit unserem Publikum im Rücken können wir sie aber bestimmt besiegen,“ glaubt ULZ-Kapitän Philipp Pöhl an einen Erfolg gegen die Wiener.

Die jüngste 31:28 Auswärtsniederlage der Fivers gegen Linz belegt, dass auch der Meister, der übrigens mit 13 Punkten an der Tabellenspitze liegt, von Zeit zu Zeit für einen Umfaller gut ist. Fivers Coach Peter Eckl erwartet, ob der Pleite gegen die Oberösterreicher, von seiner Mannschaft eine Leistungssteigerung. „Gegen Schwaz gibt es keine Ausrede mehr. Ich will eine Reaktion sehen", spricht Eckl Klartext.

„Wir haben gegen Bregenz phasenweise sehr gut gespielt. Die Fivers sind natürlich Favorit, aber ich bin davon überzeugt, dass wir, speziell vor eigenem Publikum, dem Meister Paroli bieten können und werden“, erklärt ULZ-Coach Thomas Lintner.


Punktgewinn gegen Rekordmeister

27.10.2011

Erfolgserlebnis für die Schwazer Handballer. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge setzten die Silberstiere mit einem 26:26 (17:16) Remis gegen Serienmeister Bregenz ein kräftiges Zeichen. Mit etwas Glück hätte das Team von ULZ-Coach Thomas Lintner die Vorarlberger auch ganz ohne Punkte zurück über den Arlberg schicken können. Am kommenden Samstag (um 18.00 Uhr) steht bereits das nächste Heimspiel auf dem Programm. Mit den Fivers aus Margareten empfängt das ULZ Sparkasse Schwaz den nächsten Titelkandidaten in der Osthalle.

Die Vorzeichen für die Partie gegen den Serienmeister aus Vorarlberg waren alles andere als gut. Nach zuletzt drei knappen Niederlagen (West Wien, Linz, Leoben) schlugen ULZ-Trainer Thomas Lintner die Ausfälle von Christoph Svoboda (krank) und Milan Torbica (Serbien) aufs Gemüt. Trotz der Ausfälle starteten die Silberstiere, bei denen Kapitän Philipp Pöhl nach seinem Bänderriss ein Comeback am Parkett feierte, stark in die Partie und führten nach einer Viertelstunde mit 9:7. Danach folgte die wohl beste Phase der Gäste aus Vorarlberg. Die Bregenzer Startruppe erhöhte das Tempo und erspielte sich binnen weniger Minuten aus einem Rückstand einen Drei-Tore-Vorsprung (11:14). Es sollte die höchste Tordifferenz an diesem Abend bleiben, denn noch vor der Pause zeigten die Schwazer, dass sie ebenfalls, bei Bedarf, einen Zahn zulegen können, und gingen mit einem Tor Vorsprung (17:16) in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie stets spannend, ein Leckerbissen für die 600 Zuschauer (davon circa 30 aus Bregenz) in der Schwazer Osthalle. Lief der Cupsieger zunächst stets einem Tor hinterher, wechselte dieses Bild in 50.Spielminute als Sebastian Feichtinger (Anm.: mit sieben Treffern bester ULZ-Torschütze) zur 24:23-Führung für die Schwazer traf. Als Andreas Lassner dann fünf Minuten vor dem Ende mit seinem Treffer gar einen Zwei-Tore-Vorsprung (26:24) herausholen konnte, stand die Halle Kopf. Den Silberstieren gelang es aber nicht die Partie nach Hause zu spielen, sodass Vedran Banic mit seinem Treffer zum 26:26 den Endstand im Westderby fixierte.

„Ich habe heute eine deutliche Leistungssteigerung meiner Mannschaft gesehen. Wir haben heute ohne unsere Linkshänder Christoph Svoboda und Milan Torbica auskommen müssen, das ist natürlich gegen Bregenz auch alles andere als optimal. Wir haben uns trotzdem gut verkauft, in manchen Situationen aber vielleicht nicht die besten Entscheidungen getroffen“, erklärt ULZ-Coach Thomas Lintner.

„Nach den knappen Niederlagen zuletzt müssen wir mit einem Punkt gegen den Serienmeister zufrieden sein. Der Spielverlauf hat eigentlich auf einen Heimsieg von uns hingedeutet. Im Moment gelingt es uns aber nicht die Big Points zu machen, aber das kommt bestimmt noch in dieser Saison“, weiß ULZ-Youngster Sebastian Feichtinger.


Wölfe halten sich in Köflach schadlos

26.10.2011

HIT medalp Tirol bleibt auch im vierten Match in Serie ungeschlagen. Am Nationalfeiertag siegten die Innsbrucker in der Steiermark bei Bärnbach/Köflach mit 26:29.

Zwar stand HIT medalp beim Tabellenletzten in der Pflicht, doch der Gang in die Steiermark zur HSG Bärnbach/Köflach war der erwartet schwere. Dank des 26:29-Erfolges vor 800 Zuschauern in der Sporthalle Köflach haben sich Innsbrucks Handballer auf dem fünften Platz festgesetzt. 

Nach ausgeglichenen Anfangsminuten konnten sich die Gäste nach zwölf Minuten erstmals ein wenig absetzen, Klemens Kainmüller sorgte für das 4:7. Angetrieben vom gewohnt frenetischen Publikum holte Bärnbach/Köflach den Rückstand aber rasch auf, der wurfgewaltige Mazedonier Vlatko Mitkov erzeilte in Minute 20 das 9:9. In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit zogen die HIT-Wölfe jedoch ein regelrechtes Abwehrbollwerk auf und stellten bis zur Pausensirene auf 11:14.

Povilas Babarskas legte noch das 11:15 nach – bis Mitte der zweiten Hälfte hatte HIT medalp den Gegner und das Spiel unter Kontrolle. Doch die Innsbrucker machten sich das Leben selbst schwer und gingen mit Fortdauer der Partie zu fahrlässig mit ihren Torchancen um. Spätestens nach dem Anschlusstreffer zum 23:24 (46.) schöpften die Hausherren wieder berechtige Hoffnung. HIT medalp zeigte nun aber die nötige Abgeklärtheit und ließ keinen Ausgleichstreffer zu – im Gegenteil, die Wölfe schossen nochmals drei Tore Abstand heraus und fixierten den so wichtigen Auswärtserfolg.


HLA Grunddurchgang, 9. Spieltag


HSG Raiffeisen Bärnbach/Köflach – HIT medalp Tirol 26:29 (11:14)


HIT medalp Tirol:
Kalischnig Martin, Kalischnig Michael; Hermann (7), Babarskas (6), Kainmüller (6), Perovic (3), Rackauskas (3), Walter (2), Steiger Pius (1), Watzl (1), Juric, Kandolf, Mörtl, Steiger Josef

Torschützen Bärnbach/Köflach: Mitkov (9), Niznan (5), Offenbacher (5), Jandl (4), Hallmann (2), Pusterhofer (1)


Ergebnis U20:
HSG Bärnbach/Köflach – HIT medalp Tirol 22:30 (10:16)


Neuer Spielplan

25.10.2011

Ein neuer Spielplan der ersten 36 Runden steht zum Download bereit.


Turnierergebnisse

25.10.2011

Die Ergebnisse der ersten MU11 sowie MU14/WU14 Turniere stehen zum Download bereit.


Am Feiertag beim Schlusslicht

24.10.2011

Nur vier Tage nach dem Heimremis gegen Hard gastiert HIT medalp Tirol am Mittwoch bei der HSG Bärnbach/Köflach. Gegen den Tabellenletzten will man sich keinen Umfaller erlauben.

Den bitteren Moment des späten Ausgleichs gegen Hard konnten die HIT-Spieler relativ schnell aus ihren Köpfen streichen. Am Montag überwog das positive Fazit aus der aufreibenden Heimpartie – immerhin hatte man einem Titelmitfavoriten einen Punkt abgeknöpft und dabei wie schon in Krems einen Pausenrückstand aufgeholt.

Es bleibt nun ohnehin nicht viel Zeit, um über fehlendes Glück und verpasste Chancen nachzudenken – denn bereits am Mittwoch steht der neunte HLA-Spieltag auf dem Programm. Erst danach folgt eine zweiwöchige Ligapause. Die Innsbrucker müssen am Nationalfeiertag in Köflach antreten und treffen dort auf das derzeitige Schlusslicht. Erst drei Punkte konnte die HSG Bärnbach/Köflach bislang verbuchen, diese aber alle vor eigenem Publikum – und ausschließlich gegen die Wiener Mannschaften.

So feierten die Steirer in Runde drei einen knappen Erfolg über West Wien und trotzten vor zwei Wochen überraschend Tabellenführer aon Fivers ein Unentschieden ab. Zudem gab es etwa in Krems und Bregenz äußerst knappe Niederlagen, Bärnbach/Köflach kann sicherlich jedem Kontrahenten unangenehm werden. Dementsprechend gewarnt geht HIT medalp in das Duell gegen den Ex-Champion (zuletzt 2000), im Kampf ums Meister-Playoff darf man sich keinen Ausrutscher leisten. Aufzupassen gilt es vor allen Dingen auf den Rückraum mit dem Mazedonier Vlatko Mitkov und dem Slowaken Juraj Niznan, die beiden Legionäre sind der Dreh- und Angelpunkt im Spiel der HSG und brachten es in dieser Spielzeit zusammen schon auf 91 Treffer.


HLA Grunddurchgang, 9. Spieltag

HSG Raiffeisen Bärnbach/Köflach – HIT medalp Tirol

Mittwoch, 19.00 Uhr, Sporthalle Köflach


ULZ Schwaz trifft auf Serienmeister

24.10.2011

So gut die Saison mit sieben Punkten aus fünf Spielen begonnen hatte, so ungern blickt man auf die vergangenen drei Partien zurück. Gegen West Wien (25:24), Linz (17:16) und Leoben (30:28,) unmittelbaren Konkurrenten um den Einzug ins Meister-Playoff, setzte es jeweils äußerst knappe Auswärtsniederlagen. Am kommenden Mittwoch soll im Heimspiel (um 18.00 Uhr) gegen Bregenz wieder angeschrieben werden, dass das kein leichtes Unterfangen wird, ist man sich im Schwazer Lager allerdings bewusst.

Mit den Partien am kommenden Mittwoch schließt die Hinrunde im HLA-Grunddurchgang der Saison 2011/2012 ihre Pforten. Die Schwazer Silberstiere empfangen dabei am Nationalfeiertag einen äußerst schweren Gegner. Mit Bregenz Handball kommt nicht nur der aktuelle Tabellenzweite, sondern auch der Serienmeister des vergangenen Jahrzehnts über den Arlberg in die Silberstadt.
„Gegen Bregenz haben wir vergangenes Jahr beide Heimspiele verloren, aus dieser Sichtweise, wären es also Bonuspunkte für uns. Die Liga ist heuer noch mehr zusammengerückt, umso wichtiger sind die Heimspiele. Natürlich gibt es Verunsicherung nach den drei knappen Niederlagen, wir hoffen aber, dass uns eine volle Halle hilft, diese abzulegen und Bregenz niederzuringen“, glaubt ULZ Trainer Thomas Lintner an eine Sensation gegen Bregenz.

In Schwaz weiß man natürlich um die Qualitäten von Bregenz Handball. Besonders die Aufbaureihe der Vorarlberger um Lucas Mayer (39 Tore) gilt es zu entschärfen. Umso wichtiger wird sein, ob ULZ-Trainer Thomas Lintner gegen die Bregenzer wieder auf Abwehrchef Philipp Pöhl und Rückraumspieler Christoph Svoboda zurückgreifen wird können. „Wir werden nach dem Abschlusstraining am Dienstag über einen Einsatz entscheiden. Beide sind natürlich sehr wichtig für unser Spiel. Christoph Svoboda hat gegen Bregenz immer sehr gute Leistungen gezeigt. Und unser Kapitän Philipp Pöhl macht in der Defensive schon einen großen Unterschied aus, weil wir mit ihm auch variabler decken können“, hofft Thomas Lintner auf einen Einsatz von Svoboda und Pöhl.


HIT medalp holt Punkt gegen Hard

22.10.2011

Es war ein packendes Spiel, das den Zuschauern am Samstag Abend in Hötting West geboten wurde. HIT medalp Tirol und Alpla Hard trennten sich am achten Spieltag der HLA mit 23:23.

Gute Stimmung herrschte bereits vor Anpfiff der Partie auf den Rängen, auch die zahlreichen mitgereisten Vorarlberger Fans leisteten ihren Beitrag zu diesem HLA-Duell. Es sollte letztlich nicht nur ein Unentschieden zwischen den beiden Fanblöcken werden.

Das Match begann mit einem Abtasten, nach zehn Minuten stand es 4:4. In der Folge liefen sich die Hausherren jedoch ein ums andere Mal in der starken Harder Defensive fest, zudem war Golub Doknic, der Schlussmann der Gäste, nur schwer zu überwinden. HIT medalp musste sich jeden Treffer hart erarbeiten, bei den Vorarlbergen schien zunächst alles eine Spur leichter zu gehen.

Doch auch Hard kämpfte mit der Abschlussschwäche, lag nach 23 Minuten aber immerhin mit 5:9 in Front. Die erste Halbzeit endete 8:11, da die Innsbrucker mit der letzten Chance vom Siebenmeterpunkt scheiterten. Unmittelbar nach Wiederbeginn verkürzte Povilas Babarskas auf 9:11 – zwei Tore Abstand, denen HIT medalp danach lange Zeit hinterherlief.

Packende Schlussphase


In der 50. Minute war es dann aber so weit, Andrius Rackauskas erzielte den Ausgleichstreffer zum 18:18. Eine packende Schlussphase nahm ihren Lauf, die über weite Strecken souverän aufgetretenen roten Teufel aus dem Ländle wackelten gehörig. Max Hermann markierte mit dem 20:19 (53.) die erstmalige Führung der Innsbrucker.

Nun war es Hard, das ständig einem knappen Rückstand nachlaufen musste. Eineinhalb Minuten vor dem Ende wuchtete Povilas Babarskas den Ball zum 23:22 ins Netz – aber es sollte doch nicht zum vierten Heimsieg in Folge gegen die Vorarlberger reichen. Bernd Friede rettete den Remiskönigen der Liga zehn Sekunden vor der Sirene den einen Punkt.


HLA Grunddurchgang, 8. Spieltag

HIT medalp Tirol – Alpla HC Hard 23:23 (8:11)

HIT medalp Tirol:
Kalischnig Martin, Kalischnig Michael; Hermann (6), Rackauskas (4), Babarskas (3), Kainmüller (3), Perovic (3), Steiger Pius (2), Walter (1), Watzl (1), Juric, Kandolf, Mörtl, Steiger Josef

Torschützen Hard:
Friede (6), Glusaks (4), Tanaskovic (4), Krsmancic (3), Jochum (2), Schmid (2), Knauth (1), Raschle (1)


Ergebnis U20: HIT medalp Tirol – Alpla HC Hard 30:35 (11:15)


ULZ-Auswärtsniederlage gegen Leoben

22.10.2011

ULZ Sparkasse Schwaz verliert auswärts gegen Union Leoben nach engagiertem Kampf knapp mit 30:28 (16:14). Mit dieser Niederlage geht nun die auch die Serie von vier Auswärtsspielen in Folge zu Ende. Am kommenden Mittwoch treffen die Silberstiere um 18.00 in der Schwazer Osthalle auf Serienmeister Bregenz Handball.

Ersatzgeschwächt durch die Ausfälle von Kapitän Philipp Pöhl und Christoph Svoboda traten die Schwazer die Reise zum Auswärtsspiel in Leoben an. Bei Philipp Pöhl ergab die MRT-Untersuchung keine Verletzung des Syndesmosebandes. Der 26-Jährige bestand aber den Fitnesstest beim Abschlusstraining nicht und musste für die Partie gegen die Steirer absagen. Christoph Svoboda musste ULZ-Trainer Thomas Lintner, ob einer Viruserkrankung vorgeben.

Nach den knappen Niederlagen gegen West Wien (25:24) und Linz (17:16) legte ULZ-Coach Thomas Lintner in der Vorbereitung auf die Leoben-Partie das Hauptaugenmerk auf die Offensive. Mehr Freiheiten und Kreativität sollten das ULZ-Angriffsspiel beleben und gepaart mit einer kompakten Defensive der Schlüssel für einen Auswärtssieg in der Steiermark sein.

Die ersten 30 Spielminuten verliefen überwiegend ausgeglichen mit leichten Vorteilen für die Heimmannschaft. Beim ULZ Sparkasse Schwaz hatte Sebastian Feichtinger sein Visier eingestellt und machte Leoben Keeper Luka Marinovic mit sechs Treffern das Leben schwer. Bei den Steirern glänzte Youngster und Nationalteamspieler Raul Santos ebenfalls mit sechs Toren. Den Schlusspunkt in einer abwechslungsreichen ersten Hälfte setzte Domagoj Surac mit seinem Treffer zum 16:14 für die Hausherren.

Auch nach dem Seitenwechsel zunächst ein ähnliches Bild. Eine ausgeglichene Partie, mit ein bis zwei Toren Vorsprung für Union Leoben. In der 40 Minute wechselte die Führung, Kresimir Marakovic stellte mit seinem Treffer auf 20:21 für das ULZ Schwaz.

Zwischenzeitlich konnte der Cupsieger auf einen Zwei-Tore-Vorsprung blicken (22:24). Leoben ließ aber nicht locker, wollte vor heimischem Publikum unbedingt einen Sieg feiern. Eine spannende Schlussphase war garantiert. Beim Stand von 27:27 (58.Minute) hatte Sebastian Feichtinger die Möglichkeit von der Siebenmeterlinie neuerlich die Führung für die Silberstiere herzustellen. Der Youngster, der ansonsten eine hervorragende Leistung abliefert und insgesamt zehn Tore erzielte, konnte den Ball aber nicht im Tor versenken (Anm.: ULZ Schwaz konnte aus fünf Siebenmetern nur ein Tor erzielen). Leoben machte es im Angriff deutlich besser, behielt die Nerven und konnte in den verbleibenden 78 Sekunden noch drei Tore erzielen. Den Schwazern gelang nur noch ein Treffer, sodass sich Leoben letztlich über einen 30:28 Heimerfolg freuen konnte.

„Natürlich ist es eine bittere Niederlage. Im Angriffsspiel haben wir uns aber im Vergleich zu den Spielen gegen West Wien und Linz steigern können. Wir haben jetzt drei Spiele gegen unmittelbare Konkurrenten um das Meister-Playoff sehr knapp verloren, das ist ärgerlich. Wir werden aber in keine Depression verfallen, sondern weiter hart an uns und unserem Spiel arbeiten. Jetzt kommen zum Glück, wenn auch gegen sehr starke Gegner, zwei Heimspiele in denen wir wieder überzeugen und punkten wollen“, erklärt Kapitän Philipp Pöhl, der das Match von der Tribüne aus mitverfolgte.


HIT-Nachwuchs: erste Spieltage bei U14 und U18

21.10.2011

Am morgigen Samstag wird in der Sporthalle Hötting West die erste Meisterschaftsrunde der männlichen U14 ausgetragen. Die drei angesetzten Spiele finden im Vorfeld der HLA-Partie zwischen HIT medalp Tirol und Alpla Hard statt.

Termine, Samstag 22. Oktober 2011 – männliche Jugend U14


12.30 Uhr: HIT/UHT Meinhardinum 2 – HIT/UHT Meinhardinum 3
13.30 Uhr: HIT/UHT Meinhardinum 3 – ULZ Schwaz
14.30 Uhr: HIT/UHT Meinhardinum 1 – HIT/UHT Meinhardinum 2

Diesen Sonntag stehen zudem im Paulinum Schwaz ein vereinsoffenes U11-Mattenhandballturnier (ab 9.00 Uhr) sowie das erste Spiel in der U18-Meisterschaft zwischen Schwaz und HIT/UHT Meinhardinum (17.30 Uhr) auf dem Programm.


Gegen Leoben muss ein Sieg her

20.10.2011

Leoben ist der letzte Gegner der ULZ-Auswärtsspielserie. Gleich vier Spiele en suite in der Ferne hatte die Auslosung den Schwazer Handballern im Oktober gebracht. Nach Bärnbach/Köflach, West Wien und Linz geht die Reise für die Silberstiere am kommenden Samstag in die Steiermark.

Das Szenario von vier Auswärtsspielen in Folge im Oktober startete für die Silberstiere mit einem 23:27 Erfolg gegen Bärnbach/Köflach. Danach folgten jeweils zwei unglückliche Niederlagen mit jeweils einem Tor Unterschied gegen West Wien (25:24) und Linz (17:16). Gegen Leoben will die Mannschaft von Trainer Thomas Lintner wieder einen vollen Erfolg einfahren und vor allem das Offensivspiel forcieren.

„Wir wollen uns durch die beiden Niederlagen nicht verrückt machen lassen auch, wenn die Angriffsleistung in Linz in der ersten Halbzeit natürlich nicht dem entsprochen hat, was wir können. Die Ergebnisse heuer zeigen, dass alle Teams sehr knapp zusammenliegen. Wir wissen aber um unsere Stärken und werden in Leoben voller Selbstvertrauen auftreten. Wenn wir unsere Möglichkeiten ausschöpfen, werden wir auch diese beiden wichtigen Punkte machen“, weiß ULZ-Trainer Thomas Lintner.

Weiterhin verzichten muss der Coach der Silberstiere auf Kapitän Philipp Pöhl. Die Verletzung des 26-Jährigen ist doch schlimmer als zunächst befürchtet (Anm. Pöhl überknöchelte im Spiel gegen West Wien). Eine MRT wird morgen Aufschluss über den genauen Grad der Verletzung geben.

Aber auch ohne Abwehrchef und Kapitän Philipp Pöhl gehen die Silberstiere zuversichtlich in die Partie gegen die Steirer. Schließlich ist der letzte ULZ-Auftritt in Leoben mit einem Erfolgserlebnis verbunden. Am 27.12.2010 fixierten die Schwazer mit einem 26:28 Auswärtssieg das MPO-Ticket. Dabei lagen Marakovic, Lassner und Co. zur Halbzeitpause fast schon aussichtslos mit 17:9 zurück. Eine wahre Energieleistung der gesamten Mannschaft in der zweiten Spielhälfte machte damals die Sensation noch möglich. Eine ähnliche Performance wird auch am kommenden Samstag nötig sein, will man die zwei Punkte mit nach Schwaz nehmen.

Ein Spieler aus den Reihen von Union Leoben wird gegen Schwaz keine Zusatzmotivation brauchen. Die Rede ist von Manuel Hechenblaikner. Der 21-Jährige wechselte auf Leihbasis für ein Jahr vom ULZ Sparkasse Schwaz in die Steiermark, um dort vermehrt zu Spielzeiten zu kommen. Für „Heggy“ wird es ein Wiedersehen mit vielen guten Freunden, wenngleich er die Freundschaft während der 60 Spielminuten ausblenden wird, wie er schmunzelnd vermeldet.


Wölfe empfangen rote Teufel

20.10.2011

HIT medalp Tirol hat mit drei Punkten in den letzten beiden Spielen wieder in die Spur zurückgefunden. Das möchten die Innsbrucker auch am Samstag gegen den Tabellendritten Alpla Hard bestätigen.

Über einen Monat musste HIT medalp auf den dritten Saisonerfolg warten, vergangenes Wochenende war es dann so weit – mit 30:27 wurde Union Leoben niedergerungen, der Schlusspfiff war wie eine Erlösung für die Wölfe. Die Innsbrucker haben sich nach drei Punkten aus den vergangenen beiden Partien in der Tabelle wieder nach vorne geschoben und schielen nun nach oben.

Denn außer Reichweite ist im Moment lediglich Tabellenführer aon Fivers, ansonsten liegt das Mittelfeld der HLA eng beieinander. So weist HIT medalp als Sechster auch nur einen Zähler Rückstand auf den heutigen Gegner und Dritten aus Hard auf. Der Motor der Vorarlberger kam zuletzt etwas ins Stocken, der ersten Saisonniederlage bei den Fivers (28:29) folgte ein 22:22-Heimremis gegen Krems – und da waren die roten Teufel zur Pause bereits mit fünf Toren im Hintertreffen. Die Harder sind bislang überhaupt die Remiskönige der Liga, in den bisherigen sieben Begegnungen trennten sie sich schon viermal mit einem Unentschieden.

Dennoch sind die Ländle-Handballer leicht zu favorisieren, gilt der Meister von 2003 doch auch in dieser Spielzeit als Titelkandidat. Hard verfügt über einen breiten Kader, Trainer Markus Burger stehen viele Rotationsmöglichkeiten zur Verfügung. Die durch die langwierige Verletzung von Torhüter Thomas Huemer entstandene Lücke wurde mit der Verpflichtung des starken Serben Golub Doknic geschlossen. Hoffnung gibt den HIT-Wölfen ein Blick auf die Duelle der jüngsten Vergangenheit – die letzten drei Partien in Hötting West gingen an die Öhler-Sieben.


HINWEIS: Nach dem HLA-Match stehen sich am ersten Spieltag der Tiroler Landesliga der HC Tirol (mit einigen ehemaligen HIT-Spielern) und ULZ Schwaz 1 gegenüber.


ORF Sport Plus auf neuer Frequenz

16.10.2011

ORF Sport Plus ist ab dem 26. Oktober 2011 auf einer neuen Satelittenfrequenz zu empfangen!


SVO Team WU16 weiter auf der Erfolgsspur

15.10.2011

Das SVO Team Wu16 bleibt auch nach dem zweiten Spiel der Bezirksliga Oberbayern in der Erfolgsspur. Den Handballerinnen aus dem Olympischen Dorf gelingt ein 24:7-Sieg in Ebersberg.
Vor dem Aufeinandertreffen in Ebersberg waren die Rollen klar verteilt. Während das SVO Team Wu16 zum Auftakt Taufkichen bezwingen konnte, mußte sich die Gastgeberinnen schon Raubling und Erlstätt geschlagen geben.

Trotz der morgendlichen Startzeit und der noch ungewohnten Anreise erwischten die SVO Mädels einen Beginn nach Maß. Durch 2 schnelle Ballgewinne in der Abwehr und souverän abgeschlossene Gegenstöße konnte man sich schon in den ersten Minuten entscheidend absetzen. Auch Nina Samwald, die den etatmäßigen Trainer Volker Waffenschmidt an diesem Samstag vertrat, sah darin einen Grund für den klaren Spielverlauf: "Dieser Start hat uns sicher in die Karten gespielt. Die Nervosität des ersten Auswärtsspiels war damit verflogen und Ebersberg mußte von Anfang an einem Rückstand hinterherlaufen."

In der Folge sollten die SVO-Mädels auch im Positionsangriff überzeugen, der sich im Vergleich zur Vorwoche wesentlich schwungvoller und dynamischer präsentierte. Die Abwehr rund um Torfrau Martina Steiner stellte sich gut auf die Ebersberger Angriffe ein und mußte bis zur Pause nur 3 Gegentreffer hinnehmen. So konnte bis zum Seitenwechsel ein 15:3-Vorsprung herausgearbeitet werden.

In der zweiten Halbzeit änderte sich trotz zahlreicher Wechsel am Spielgeschehen nichts mehr. Die Innsbruckerinnen stellten die Ebersberger Verteidigung durch flüssige Kombinationen vor Schwierigkeiten und ließen in der Defensive nur wenige Chancen zu. Einzig in der Chancenverwertung bleibt für Schatzl und Co noch ein Steigerungspotential. Denn mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit hätte das Ergebnis auch noch höher ausfallen können.
Das Gastspiel in Ebersberg endete mit einem ungefährdeten 24:7-Auswärtserfolg und das SVO Team Wu16 darf sich nach 2 Siegen über die Tabellenführung in der Bezirksliga Oberbayern freuen.

TSV Ebersberg - SVO Handball Innsbruck 7:24 (3:15)
Kader: Gstrein Sabrina (TW), Steiner Martina (TW), Bischofer Theresa (1),  Dimitrijevic Marija (2), Dimitrijevic Milena (2), Duran Rodriguez Tania, Graf Eliana, Höllrigl Sonja (1), Lerchster Teresa (1), Porta Stefanie (5), Scharf Christina, Schatzl Jasmin (5), Stingl Nina (1), Tiefenthaler Laura (6)


Wieder eine knappe Niederlage für die Silberstiere

15.10.2011

Wie zuletzt gegen West Wien (25:24) mussten sich die Silberstiere auch gegen den HC Linz mit einem Tor Unterschied geschlagen geben. Das ULZ Sparkasse Schwaz verliert nach einer schwachen ersten Halbzeit (12:5) und einem starken zweiten Spielabschnitt gegen die Oberösterreicher knapp mit 17:16. Am kommenden Samstag geht die Reise für die Lintner-Truppe in die Steiermark zu Union Leoben.

ULZ-Trainer Thomas Lintner musste seinen Deckungsapparat umbauen, denn seine Allzweckwaffe in der Defensive, Philipp Pöhl, bestand den Fitnesstest (Anm. Pöhl zog sich im Match gegen West Wien einen Bänderriss im linken Sprunggelenk zu) beim Abschlusstraining nicht und konnte das Spiel nur von der Tribüne aus mitverfolgen. Julius Hoflehner sollte für den verletzten ULZ-Kapitän in die Bresche springen und das Schwazer Prunkstück, die Deckung (mit nur 140 Gegentreffern aus sechs Spielen die beste Defensive der Liga), möglichst zusammenhalten.

Die Partie gegen die Oberösterreicher startete für die Silberstiere äußerst unglücklich. Nach 19 Spielminuten konnten Marakovic, Andriuska und Co. lediglich zwei Treffer (7:2) auf ihrem Torkonto verbuchen. ULZ-Coach Lintner hatte zu diesem Zeitpunkt bereits die Time-Out-Karte (nach 17 Minuten) gezückt, um seinem sichtlich verunsicherten Team den nötigen taktischen Input zu geben. Bis zur Pause konnte aber weder das Abwehrverhalten noch das Offensivspiel stabilisiert bzw. verbessert werden. Logische Konsequenz der allgemeinen Schwazer Verunsicherung war eine 12:5 Halbzeitführung der Heimmannschaft.

Nach dem Seitenwechsel bewiesen die Silberstiere Moral, rackerten verbissen um jeden Ball und zeigte, welch großes Kämpferherz in ihnen steckt. Die Abstimmung in der Verteidigung stimmt plötzlich und im Angriff passten die Laufwege mit dem Passspiel wieder überein. Als ULZ-Flügelspieler Milan Torbica zehn Minuten vor dem Schlusspfiff auf 15:14 verkürzen könnte, den Linzern folglich in 20 Spielminuten gar nur drei Tore gelangen, sah es danach aus, als ob die Silberstiere diese Partie noch drehen könnten. Zwei Energieschübe von Lovrinovic und Lehner, der ansonsten konsternierten Linzer, stellten wieder einen Drei-Tore-Vorsprung (17:14) her. Die Schwazer gaben aber nicht auf, wollten unbedingt zumindest einen Punkt aus der Stahlstadt entführen. Tore von Julius Hoflehner und Mindaugas Andriuska brachten den Cupsieger 2011 noch einmal auf ein Tor (17:16) an die Hausherren heran. In den verbleibenden zwei Spielminuten wollte aber keiner der beiden Mannschaften ein Treffer gelingen, sodass sich die Linzer über einen 17:16 Heimerfolg freuen konnten.

Am kommenden Samstag wartet auf die Silberstiere das nächste Auswärtsspiel. Dann geht es für das Lintner-Team in die Steiermark zu Union Leoben. Das Hauptaugenmerk in der Vorbereitung auf diese Partie wird sicherlich in die Optimierung der Offensivleistung gelegt werden, denn nur 17 Gegentore gegen Linz belegen, dass die ULZ-Deckung, selbst ohne Abwehrchef und Kapitän Philipp Pöhl, in der Lage ist, den Gegner vor große Probleme zu stellen.


HIT medalp kämpft Leoben nieder

15.10.2011

HIT medalp Tirol hat am siebten Spieltag den erhofften Heimsieg gegen Union Juri Leoben eingefahren. Nach hart umkämpften 60 Minuten hatten die Innsbrucker mit 30:27 das bessere Ende für sich.

Eine Woche nach dem Punktgewinn in Krems hat HIT medalp den heiß ersehnten dritten Saisonsieg gefeiert. In einem packenden Schlagabtausch wurde Union Leoben mit 30:27 niedergekämpft – damit hält man den Anschluss an die vordere Tabellenregion. Aufgrund einer Schulterverletzung fehlte Kreisspieler Dominik Bammer, er wird drei bis sechs Wochen pausieren müssen. 

Die Hausherren verbuchten einen Traumstart und hatten Leoben anfangs gut im Griff. Nach neun Minuten gelang Povilas Babarskas per Siebenmeter das 5:2 – doch in dieser Tonart ging es leider nicht weiter, der Vorsprung schmolz rasch dahin. In Minute 16 trafen die Steirer zum 7:7-Ausgleich, 11:11 lautete der Zwischenstand nach 23 Minuten. 

Spannung bis zum Ende

Erst kurz vor der Pause konnte sich HIT medalp wieder ein wenig Luft verschaffen und stellte auf 15:12. Die zweite Hälfte eröffneten die Gastgeber mit dem 16:12 durch Drago Perovic. Leoben ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen und schlug erneut zurück. Vor allem die Paraden des früheren HIT-Keepers Luka Marinovic hielten die Obersteirer im Spiel, nach 40 Minuten führte HIT medalp nur noch mit 19:18.

Die Innsbrucker nahmen nun aber Fahrt auf und setzten sich neuerlich bis auf vier Treffer Vorsprung ab. Vielleicht wähnten sich die Wölfe schon zu sehr in Sicherheit, als sie sieben Minuten vor dem Ende 27:23 in Front lagen – eine kurze Schwächephase der Öhler-Sieben nutzte Leoben, um auf 27:26 (57.) zu verkürzen. Doch HIT medalp rettete den Sieg ins Ziel, Povilas Babarskas setzte den Schlusspunkt zum 30:27.


HLA Grunddurchgang, 7. Spieltag

HIT medalp Tirol – Union Juri Leoben 30:27 (15:12)

HIT medalp Tirol: Kalischnig Martin, Kalischnig Michael; Babarskas (10), Rackauskas (6), Hermann (4), Kainmüller (4), Perovic (4), Walter (2), Juric, Kandolf, Mörtl, Steiger Josef, Steiger Pius, Watzl

Torschützen Leoben: Surac (7), Balomenos (5), Ivisic (5), Santos (4), Hechenblaikner (2), Herrgesell (2), Breg (1), Zeiner (1)


Ergebnis U20: HIT medalp Tirol – Union Leoben 29:28 (12:15)


ULZ Schwaz zittert gegen Linz um Kapitän Philipp Pöhl

14.10.2011

Nach der knappen 25:24-Niederlage im Auswärtsspiel gegen West Wien wartet auf die Silberstiere das nächste schwierige Match in der Ferne. Das ULZ Sparkasse Schwaz muss morgen in die Stahlstadt zum HC Linz. Ungewiss ist, ob ULZ-Kapitän Philipp Pöhl die Reise mitmachen wird können. Der 26-Jährige zog sich gegen West Wien einen Bänderriss im Sprunggelenk zu.

Die Linzer sind mäßig in die Saison 2011/2012 gestartet. Der Fünftplatzierte der vergangenen Spielzeit blickt nach sechs Runden auf zwei Siege (Leoben, Bärnbach/Köflach) und vier Niederlagen (West Wien, Hard, HIT und Krems) zurück. Stark präsentierten sich im Team von Trainer Nermin Adzamija bis dato Ilija Lovrinovic (26 Tore), Stefan Lehner (26) und Alexander Hermann (24). Besonders Spielmacher Ilija Lovrinovic gilt es für die Silberstieren in den Griff zu bekommen. Einer Aufgabe, der sich im Normalfall wohl ULZ-Kapitän und Abwehrspezialist Philipp Pöhl widmen würde. Hinter dem Einsatz des Schwazer Urgesteins steht jedoch ein Fragezeichen. Beim 26-Jährigen, der im Spiel gegen West Wien überknöchelte, wurde ein Bänderriss im Sprunggelenk diagnostiziert.

„Ich habe in dieser Woche nicht mit dem Team trainieren können, es wird aber von Tag zu Tag besser. Ich möchte natürlich spielen und der Mannschaft helfen, werde aber bestimmt keine schlimmere Verletzung riskieren. Wir werden in Absprache mit unserer medizinischen Abteilung nach dem Abschlusstraining über einen möglichen Einsatz gegen Linz entscheiden“, erklärt Philipp Pöhl.

Die Silberstiere wollen, egal ob mit oder ohne Philipp Pöhl, gegen Linz einen Auswärtssieg einfahren. Dass die Aufgabe schwer wird und wieder einmal an die Leistungsgrenze gegangen werden muss, dessen sind sich die ULZ-Spieler bewusst. Hinzu kommt, dass die unnötige Niederlage gegen West Wien mit einem Auswärtssieg unbedingt ausgemerzt werden soll.

„Wir haben uns gegen West Wien nicht von unserer besten Seite gezeigt und sicherlich nicht in Normalform agiert. Ich erwarte mir, dass wir uns gegen die Oberösterreicher wieder steigern und mit einem Erfolg den Anschluss zur Spitze wahren. Gegen West Wien haben wir nicht genug Emotionen und Leidenschaft auf das Parkett gebracht und uns letztlich selbst geschlagen. Das muss und wird gegen Linz wieder anders sein, davon bin ich überzeugt“, glaubt Philipp Pöhl an die Stärken seiner Truppe.


HIT medalp in der Pflicht

13.10.2011

Dem Unentschieden in Krems folgen nun zwei Heimspiele in Serie. Gegen Leoben muss HIT medalp Tirol am Samstag unbedingt punkten – doch die Steirer sind gefährlicher Außenseiter.

Viel fehlte nicht auf den dritten Saisonsieg, doch am Ende musste sich HIT medalp Tirol am sechsten Spieltag in Krems mit dem 28:28-Remis zufrieden geben. Zwar war man sich im Lager der Innsbrucker nach dem Schlusspfiff einig, dass aufgrund einer zwischenzeitlichen Führung mit drei Toren auch mehr möglich gewesen wäre – letztlich überwog aber die Freude über den einen Punkt, den man nach klarem Pausenrückstand und noch dazu bei einem Titelanwärter erobert hatte.

Damit liegen die HIT-Wölfe weiterhin auf dem ungeliebten siebten Rang, sind aber mit lediglich zwei Punkten Abstand zu Platz drei in Lauerstellung. Die anstehenden beiden Heimspiele gegen Leoben und Hard haben nun richtungsweisenden Charakter, mit zwei Siegen könnte man auf Distanz zu den unteren Regionen gehen. Insbesondere die Partie am Samstag gegen Union Leoben kann man getrost als „Vier-Punkte-Spiel“ bezeichnen – die Steirer liegen nur einen Zähler hinter HIT medalp, haben aber ein Match weniger ausgetragen.

Die Begegnung der Leobner mit Krems vom fünften Spieltag muss nämlich neu ausgetragen werden – der Endstand lautete 29:29, doch Leoben war kurioserweise unter dem Spiel ein Tor zu viel gegeben worden. So bleiben der aktuellen Mannschaft des ehemaligen HIT-Torhüters Luka Marinovic die vier Punkte aus dem Derbysieg gegen Bärnbach/Köflach und dem Erfolg über West Wien. Leoben ist jedenfalls definitiv kein Underdog mehr, sondern kann inzwischen auch die Großen der Liga ärgern – das musste nicht nur Krems erfahren, sondern auch Bregenz, das sich nur hauchdünn mit 31:29 gegen das Team aus der Montanstadt durchsetzen konnte.

HINWEIS: Nach Spielende lädt der HIT-Fanclub „Die Wölfe“ zum Oktoberfest in der Kantine der Sporthalle Hötting West. Stoßen wir gemeinsam auf einen hoffentlich erfolgreichen Heimauftritt unserer Mannschaft an!


HLA Grunddurchgang, 7. Spieltag

HIT medalp Tirol – Union Juri Leoben

Samstag, 18.30 Uhr, Hötting West


Beginn U20: 16.30 Uhr


Erfolgreicher Saisonstart des SVO Team WU16

09.10.2011

Am vergangenen Sonntag startete die wU16 des SVO Innsbruck Handball erfolgreich in die Saison der Bezirksliga Oberbayern.

Erstmals in der Geschichte des SVO Handball Innsbruck nimmt in der Saison 2011/2012 eine Jugendmannschaft am Bayerischen Spielbetrieb teil. Zu Gast in der Halle im heimischen O-Dorf war die Mannschaft aus Taufkirchen.

In einer von Nervosität geprägten Anfangsphase, konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Während die Tirolerinnen ihr Glück über Kombinationsspiel probierten, hier aber zu viele Torchancen ausließen, versuchten die Gäste aus Taufkirchen Ihre gefährlichen Rückraumschützen ins Spiel zu bringen, die aber immer wieder an der gut aufgelegten SVO-Torhüterin Sabrina Gstrein scheiterten. Über die Spielstände 2:2; 4:4 und 6:6 konnte sich das SVO Team wU16 zur Halbzeit glücklich mit 7:6 absetzen.
  
Die Nervosität mussten die Tirolerinnen wohl in der Kabine abgeschüttelt haben, zumindest kamen Sie deutlich frischer und spritziger aus der Kabine als die bayerischen Gäste. Mit schön herausgearbeiteten Toren und einer an den Gegner angepassten Abwehr wurde der Gegner regelrecht an die Wand gespielt. Mit  8 Toren in Folge zum 15:6 entschieden die Innsbruckerinnen das Spiel schon früh für sich und feierten einen erfolgreichen Einstand ins „Abenteuer“ Bayern.

Am Ende stand auch für Trainer Volker Waffenschmidt ein zufriedenstellendes 16:8 auf der Anzeige:„Ich bin froh dass wir erfolgreich gestartet sind und das Ergebnis zeigt das wir in die richtige Richtung arbeiten.“

SVO Handball Innsbruck – SV-DJK Taufkirchen  16:8 (7:6)

Kader und Tore:  Sabrina Gstrein (TW); Dalia Salcher (TW); Antonia Werner; Laura Tiefenthaler; Christina Scharf (1); Teresa Lerchster (1); Sonja Höllrigl (1); Tania Duran Rodriguez(1); Milena Dimitrijevic (2); Theresa Bischofer; Eliana Graf (1); Stefanie Porta (3); Nina Stingl(2); Jasmin Schatzl (4)


Klarer Sieg in Ottobrunn

09.10.2011

Am vergangenen Sonntag gelang der Damenmannschaft des SVO der zweite Sieg im zweiten Spiel der laufenden Saison. Der Aufsteiger aus Ottobrunn wurde in eigener Halle deutlich mit 34:10 besiegt.

Dabei sah es beim Aufwärmen noch so aus, als wäre der TSV Ottobrunn in dieser Partie das bessere Team, denn die Innsbruckerinnen strahlten während des Einlaufens nicht gerade eine immense körperliche und mentale Frische aus. Doch mit dem Anpfiff des Schiedsrichters sollte sich das schlagartig ändern und von Beginn an übernahm der SVO das Kommando im Sportpark zu Ottobrunn. Von der ersten Minute an machten die Innsbruckerinnen mit ihrer gut stehenden und engagiert agierenden Verteidigung den Angreiferinnen das Leben schwer und ließ keine einfachen Torabschlüsse zu. Und wenn der Ball doch einmal den Weg Richtung Tor fand, konnte man sich wieder auf eine gut aufgelegte Torfrau verlassen. So standen am Ende nur 10 Tore auf der Haben-Seite des TSV Ottobrunn, womit man von Seiten des SVO mehr als zufrieden sein kann.

Durch diese gut stehende Abwehr, zwangen die Innsbruckerinnen die gegnerische Mannschaft zu zahlreichen Fehlern und suboptimalen Torwürfen, die sie ihrerseits blitzschnell durch zahlreiche Tempogegenstöße in Tore umzumünzen wussten. Über die Stationen 3:1, 7:2 und 13:3 hatte man sich bis zur Halbzeitpause beim Stand von 15:5 bereits ein komfortables Polster herausgearbeitet. Da aber jedem klar war, dass das erst die halbe Miete war, spielte man in der zweiten Halbzeit mit voller Konzentration weiter. Wie schon im ersten Spiel gelang es dem SVO für ein paar Minuten eine völlige Torsperre zu verhängen und durch einen 7:0-Lauf einen deutliche Vorentscheidung zu erzwingen. Doch auch beim Stand von 22:5 hatten die Spielerinnen noch Lust auf mehr. Über die Stationen 25:7, 31:8 und 33:10 wurde der Endstand von 34:10 fixiert und die Damenmannschaft vom SVO feierte einen der höchsten Auswärtssiege in ihrer Geschichte.

Auch wenn das Ergebnis am Ende sehr deutlich ausfiel, muss man an dieser Stelle auch ein deutliches Lob an die Mädels vom TSV Ottobrunn schicken. Obwohl der gesamte Spielverlauf eigentlich zu ihren Ungunsten ablief, haben sie sich nie aufgegeben und immer versucht, die nötigen Tore zu erzielen. Am Ende musste das noch junge und recht unerfahrene Team den etwas routinierteren Innsbruckerinnen den Vortritt lassen und somit über ein sehr schmerzliches Heimdebüt in der Bezirksliga berichten. Dennoch wünscht der SVO den Spielerinnen vom TSV Ottobrunn eine gute und vor allem verletzungsfreie Saison.

Trainer Patrick Pfauch: "Diesen Sieg haben sich die Mädels auch in dieser Höhe mehr als verdient. Positiv ist, dass wir die Tempogegenstöße oft mit viel Übersicht abgeschlossen haben und das uns auch im Positionsspiel fast immer die richtige Lösung eingefallen ist, um die gegnerische Abwehr zu knacken. Unsere Verteidigung war wie schon im ersten Spiel bis auf ein paar kleinere Aussetzer unglaublich stark und eine sehr gute Teamarbeit."

TSV Ottobrunn – SVO Handball Innsbruck 10:34 (5:15)

Kader: Sabrina Liebich, Angelika Kirchlechner (4 Tore), Ines Pöllmann (3), Tamara Rief (3), Nina Samwald (3), Klaudia Schöll (1), Anna Schöpf (6), Doris Sequani (12), Veronika Möltner (2)


28:28 - Punktgewinn in Krems

09.10.2011

Am sechsten HLA-Spieltag hat sich HIT medalp Tirol den fünften Punkt erkämpft. In einer nervenaufreibenden Partie holten die Innsbrucker in Krems ein 28:28-Remis.

Aufeinandertreffen mit dem UHK Krems sind für gewöhnlich ausgeglichene Duelle, klare Siege gab es bei dieser Konstellation in jüngster Vergangenheit selten. So war es auch diesmal, als HIT medalp am sechsten Spieltag in der Wachau gastierte. Eine Aufholjagd nach der Pause bescherte den Innsbruckern nach drei Niederlagen in Folge einen verdienten Punkt.

20 Minuten waren gespielt, da zeigte der Spielstand ein 7:7. Bis dahin hatten die Gäste einmal mehr einen kompakten Defensivriegel aufgezogen, der Krems nicht zur Entfaltung kommen ließ. Einzig die eigene Abschlussschwäche hatte eine klare Führung der Öhler-Sieben verhindert – am treffsichersten zeigte sich in der Anfangsphase der von seinen Mitspielern mehrfach in Szene gesetzte Drago Perovic am Kreis, vier der sieben Tore gingen auf sein Konto.

Doch wie aus dem Nichts riss der Faden bei HIT medalp, trotz keiner merklichen Leistungssteigerung zog Krems bis zur Halbzeit davon. 15:10 nach 30 Minuten für die Gastgeber – Innsbrucker Handballer konnten sich selbst nicht erklären, warum sie plötzlich diesem hohen Rückstand nachlaufen mussten. Die Reaktion folgte unmittelbar nach der Pause. Innerhalb weniger Minuten kämpften sich die HIT-Wölfe zurück ins Match, die ansonsten so heimstarken Kremser begannen wieder zu wackeln.

Tor um Tor holte HIT medalp auf, bereits in Minute 37 stellte Klemens Kainmüller auf 17:17. Dominik Bammer legte sogar den Führungstreffer nach. Nun lief die Partie wieder ausgeglichen wie in den ersten 20 Minuten ab – bis sich die Innsbrucker kurzzeitig gar auf drei Tore absetzen konnten (23:26, 51.). Ausgerechnet in der heißen Phase ließ die HIT-Offensive aus, nach dem 27. Tor (53.) durch Povilas Babarskas vernagelte Krems-Torhüter Filzwieser seinen Kasten für über sechs Minuten. Die Niederösterreicher drehten das Spiel nochmals, aber Christoph Walter sorgte per Siebenmeter für den verdienten Ausgleich zum 28:28.


HLA Grunddurchgang, 6. Spieltag

Moser Medical UHK Krems – HIT medalp Tirol 28:28 (15:10)


HIT medalp Tirol:
Kalischnig Martin, Kalischnig Michael; Babarskas (8), Bammer (4), Hermann (4), Perovic (4), Walter (4), Kainmüller (3), Rackauskas (1), Kandolf, Mörtl, Steiger Josef, Steiger Pius, Watzl

Torschützen Krems:
Schopf (10), Belas (4), Lint (4), Lazarevic (3), Schmölz (3), Boszo (1), Chalupa (1), Visy (1), Vizvary (1)


Ergebnis U20: UHK Krems – HIT medalp Tirol 41:28 (20:15)


West Wien beendet Serie der Silberstiere

08.10.2011

Vier Spiele waren die Schwazer Handballer zuletzt ungeschlagen geblieben. West Wien beendete heute (Samstag) den Lauf der Silberstiere mit einem 25:24 (12:14) Heimerfolg. Die Mannschaft von ULZ-Trainer Thomas Lintner agierte in der Defensive wie Offensive nicht auf dem Niveau der vergangenen Partien und konnte daher gegen mäßige Hauptstädter keine Punkte aus der Südstadt entführen.

Die SG West Wien, die in der Vorwoche den ersten Saisonsieg (gegen Linz) feierte, startete besser in die Partie. Nach 14 Minuten hatten sich Teamspieler Patrick Fölser und Co. einen Zwei-Tore-Vorsprung (7:5) erarbeiten können, doch die Antwort des österreichischen Cupsieger 2011 folgte prompt. Bis zur Halbzeit wandelten die Silberstiere den Rückstand in eine Zwei-Tore-Führung um (12:14). Bereits nach 30. Spielminuten konnte man, trotz des Vorsprunges, erahnen, dass speziell das Prunkstück der Schwazer, die Defensive, nicht auf dem Niveau der vergangenen Spiele agierte. Nach dem Seitenwechsel wurden die Wiener, angeführt von Augustas Strazdas (insgesamt 6 Tore) agiler. Nach drei Viertel der Partie lag das Team von Romas Magelinskas plötzlich mit vier Toren in Führung. Kopfzerbrechen bereitete ULZ Coach Thomas Lintner zudem der verletzungsbedingte Ausfall von Philipp Pöhl (überknöchelt). Die Silberstiere steckten, aber auch ohne ihren Kapitän nicht auf, kämpften beherzt weiter und wollten unbedingt den Anschluss wiederherstellen. Das Engagement der Schwazer zahlte sich aus. Zwei Minuten vor Schluss gelang in Unterzahl durch Philip Zangerl der Ausgleich (24:24). Teamspieler Conny Wilczynsk stellte 30 Sekunden später aber wieder auf 25:24 für die Wiener. Die Schwazer konnten diesen Vorsprung, trotz guter Möglichkeiten nicht mehr egalisieren, sodass West Wien den zweiten Saisonsieg feiern konnte und damit der Serie der Silberstiere ein Ende setzte.

„In der ersten Halbzeit haben wir noch recht gut gespielt, danach ist in der Defensive der Faden gerissen und wir konnten auch in der Offensive nicht mehr unser Spiel aufziehen. Speziell in den ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte haben wir nicht in die Partie gefunden. Wir konnten durch unseren Kampfgeist noch einmal zurückkommen, haben in den wichtigen Situationen aber die falschen Entscheidungen getroffen. Nichtsdestotrotz wäre ein Punkt verdient gewesen“, erklärt ULZ-Youngster Sebastian Feichtinger (3 Tore).

U20: Junge Silberstiere eilen von Erfolg zu Erfolg
Die Mannschaft von Trainer Herbert Lastowitza bleibt auch im sechsten Saisonspiel ungeschlagen. Gegen die Alterskollegen aus Wien feierten Balthasar Huber, Manuel Fuss und Co. einen knappen 18:19 (6:12) Auswärtserfolg. Speziell in der ersten Halbzeit agierte die Deckung um Defensivspezialist Christopher Petz auf Topniveau und ließ nur sechs Gegentreffer zu. Nach dem Seitenwechsel mussten die jungen Silberstiere dem hohen Tempo der ersten Halbzeit Tribut zollen. West Wien kam Tor um Tor näher und erzielte zwei Minuten vor dem Ende sogar den Ausgleichstreffer (18:18). Balthasar Huber sicherte durch ein Tor von der Siebenmeterlinie den 18:19 Auswärtserfolg. Die Lastowitza-Truppe liegt damit nach sechs Spielen mit zehn Punkten (nur aufgrund des schlechteren Torverhältnisses) hinter den Fivers auf dem zweiten Platz.


HIT medalp gastiert in der Wachau

07.10.2011

Nach drei Niederlagen in Folge ist HIT medalp Tirol auf Rang sieben abgerutscht. Dennoch machen sich die Innsbrucker vor der Partie in Krems keinen Druck – und glauben an ihre Chance.

Die Saison hatte mit zwei Siegen optimal begonnen, nun kam zuletzt etwas Sand ins HIT-Getriebe – allerdings nur, was die Punkteausbeute betrifft. Spielerisch gute Leistungen gegen Schwaz und vor allem in Bregenz wurden nicht belohnt, nur im letzten Heimspiel gegen die aon Fivers musste man die Klasse des Meisters anerkennen. So stehen unterm Strich bislang vier Punkte zu Buche, höchste Zeit also, wieder anzuschreiben.

Dass ausgerechnet Krems der geeignete Boden für Punktezuwachs sein soll, mag auf den ersten Blick überraschen. Die Niederösterreicher zählen immerhin seit einigen Jahren zu den Topteams der Liga und standen in der Vorsaison im HLA-Halbfinale sowie im Cupendspiel. Der ganz große Wurf blieb bislang jedoch aus, trotz großer Investitionen scheiterten die Kremser zuletzt mehrmals am Einzug ins Liga-Finale – immerhin holte man aber 2010 den Pokalsieg.

Hoffnung gibt Innsbrucks Handballern die Bilanz der letzten direkten Vergleiche. In der Vorsaison blieb HIT medalp ungeschlagen, siegte im Heimspiel mit 24:22 und rang Krems in der Wachau ein 26:26 ab. „Krems liegt uns, das haben wir in der Vergangenheit mehrmals bewiesen. Sie kommen mit unserer Spielweise meist nicht zurecht, deshalb glauben wir auch diesmal an unsere Chance“, meint HIT-Trainer Stefan Öhler vor der Begegnung. Mit einem vollen Erfolg könnte man sogar an den Niederösterreichern, die nur einen Punkt mehr aufweisen, vorbeiziehen.


HLA Grunddurchgang, 6. Spieltag

Moser Medical UHK Krems – HIT medalp Tirol

Samstag, 19.00 Uhr, SH Im Freizeitpark


Beginn U20: 17.00 Uhr


West Wien kann kommen!

07.10.2011

Mit einem 27:23 Erfolg gegen Bärnbach/Köflach konnten die Silberstiere das erste von insgesamt vier Auswärtsspielen en suite klar für sich entscheiden. Morgen sollen gegen West Wien die nächsten zwei Punkte auf das Tabellenkonto der Schwazer Handballer wandern und die Serie von vier Spielen ohne Niederlage fortgesetzt werden.

West Wien ließ es in der Sommerpause am Transfermarkt richtig krachen. Mit Konrad Wilczynski (Füchse Berlin) und Patrick Fölser (HSG Düsseldorf) holten die Wiener zwei erfahrene Spieler aus der deutschen Bundesliga in die Heimat zurück. Um die beiden Teamspieler möchten die Hauptstädter eine Mannschaft aufbauen, die in den kommenden Jahren um den Meistertitel mitspielen soll. Für die aktuelle Spielzeit wurde als Minimalziel das Meister-Playoff ausgegeben. Gegenwärtig stehen die Hauptstädter mit drei Punkten auf dem achten Tabellenplatz. Der erste Saisonsieg gelang, just nach dem Trainerwechsel (Romas Magelinskas löste Gerald Grabner ab), am vergangenen Samstag gegen den HC Linz (25:24).

Die Schwazer hingegen konnten gegen Bärnbach/Köflach bereits den dritten Sieg im fünften Spiel (7 Punkte – Tabellenrang:4) einfahren. Der Saisonstart ist den Silberstieren damit mehr als nur geglückt. Jetzt geht es daran, die bislang gezeigten Leistungen zu bestätigen. „Der Saisonstart kann sich sehen lassen und zeigt, dass wir in der Vorbereitung konsequent und gut trainiert haben. West Wien hat den Trainer gewechselt und gegen Linz gleich voll gepunktet. Wir lassen uns davon aber nicht verunsichern, werden uns konzentriert auf diese Aufgabe vorbereiten und mit vollem Elan in der Südstadt auftreten.“, erklärt ULZ-Kapitän Philipp Pöhl.

Das wollen natürlich auch die Wiener, die gegen Schwaz zwei Punkte fix eingeplant haben, wie es scheint.

Konrad Wilczynski:“ Wir brauchen definitiv Punkte für den Kampf ums Meister Playoff, daher soll auch der regierende Cupsieger, der zuletzt eine beeindruckende Serie hingelegt hat, kein Stolperstein sein."

Romas Magelinskas:“ Natürlich wären zwei Punkte gegen Schwaz schön, dann wären wir wieder ein Stück näher an den Top-6 dran, aber es wird ein sehr schweres Spiel, denn Schwaz hat eine gut eingespielte Truppe mit guten Individualisten."

Das Spiel der Schwazer Silberstiere gegen West Wien wird im Rahmen einer Doppelveranstaltung mit Hypo NÖ (Champions League) in der Südstadt ausgetragen und wird außerdem LIVE im ORF Sport Plus ab 17.55 Uhr gesendet.

Gemeinsam Silberstiere schauen
Das ULZ Sparkasse Schwaz möchte alle Fans zu einem gemeinsamen Livespielabend im Foyer der Schwazer Osthalle ab 17.55 Uhr einladen.


Der Meister war zu stark

01.10.2011

Nichts zu holen war für HIT medalp Tirol im Heimspiel gegen den amtierenden Meister aon Fivers. Die Wiener demonstrierten ihre Stärke und siegten am Ende deutlich mit 27:34 (16:21). 

Nach der Glanzleistung in Bregenz, die nur äußerst unglücklich nicht zum Punktgewinn gereicht hatte, ging HIT medalp mit großen Ambitionen in das Heimspiel gegen Meister aon Fivers. Doch diesmal konnten die Innsbrucker die eigenen Erwartungen nicht erfüllen, die Wiener gewannen in souveräner Manier und setzten sich damit vorne in der Tabelle fest.

Lediglich in der ersten Viertelstunde konnten die Hausherren das Spiel offen gestalten, 8:9 für die Fivers hieß es nach 14 Minuten. HIT medalp hatte aber durchwegs mit Defensivproblemen zu kämpfen. Trotz der Rückkehr des wieder genesenen Drago Perovic wies der Deckungsverbund diesmal ungewohnte Schwächen auf. Die Fivers kamen so vor allem in der ersten Halbzeit zu einfachen Toren und nutzten ihre Möglichkeiten konsequent – insbesondere Rückraumbomber Romas Kirveliavicius und Kreisläufer Christoph Edelmüller waren kaum zu halten. Zur Pause hatte HIT medalp bereits 21 Gegentreffer hinnehmen müssen, der Rückstand betrug zu diesem Zeitpunkt fünf Tore.

Diese perfekte Ausgangsposition für die zweite Hälfte spielte den Gästen natürlich in die Karten, mit der komfortablen Führung im Rücken hatten sie die Partie auch nach dem Seitenwechsel im Griff. Die HIT-Abwehr konnte sich nun zwar etwas stabilisieren, näher als bis auf vier Tore Differenz kamen die Innsbrucker allerdings nicht mehr heran. Die Fivers setzten sich schließlich deutlich mit 27:34 durch. Für HIT medalp gilt es nun, nach drei Niederlagen in Serie kommende Woche in Krems anzuschreiben.


HLA Grunddurchgang, 5. Spieltag

HIT medalp Tirol – aon Fivers 27:34 (16:21)

HIT medalp Tirol: Kalischnig Martin, Kalischnig Michael; Babarskas (6), Rackauskas (6), Perovic (5), Hermann (3), Bammer (2), Walter (2), Kainmüller (1), Steiger Pius (1), Watzl (1), Kandolf, Mörtl, Steiger Josef

Torschützen Fivers: Kirveliavicius (9), Edelmüller (7), Eitutis (5), Brandfellner (4), Kolar (4), Laggner (2), Ziura (2), Nikolic (1)


Ergebnis U20: HIT medalp Tirol – aon Fivers 29:34 (16:18) 


ULZ Sparkasse Schwaz bleibt weiter ungeschlagen

01.10.2011

ULZ Sparkasse Schwaz lässt in der Steiermark keine Punkte liegen. Die Silberstiere, die Bärnbach/Köflach über weite Strecken dominierten, feiern einen verdienten 23:27 (9:18) Auswärtserfolg und bleiben damit im vierten Spiel en suite ungeschlagen. In der kommenden Woche wartet auf ULZ-Kapitän Philipp Pöhl und Co. im zweiten von vier aufeinanderfolgenden Spielen in der Ferne West Wien.

Um die Stärken und Qualitäten von Bärnbach/Köflach Legionär Vlatko Mitkov wussten die Schwazer Bescheid. Der Mazedonier (insgesamt: 7 Tore) legte in den Anfangsminuten auch gleich richtig los. Drei der ersten vier Treffer gingen auf das Konto von Mitkov. Die Schwazer waren aber auch nicht schlecht aufgelegt. Nach einem zwischenzeitlichen 4:4 (7.Minute) erhöhten die Silberstiere das eigene Spieltempo und konnten sich auf 4:8 absetzen. Bärnbach/Köflach Trainer Ivan Hrupic reagiert und versuchte mit einem Time-Out den Spielfluss der Gäste zu stören und sein Team neu einzustellen. Der gewünschte Effekt blieb allerdings aus Sicht der Heimmannschaft aus, denn die Silberstiere dominierten die Partie weiter und konnten die Führung sogar auf 7:15 (22.Minute) ausbauen. Hauptverantwortlich dafür zeigte sich wieder einmal die starke Defensive der Lintner-Truppe rund um Kapitän Philipp Pöhl, Andreas Lassner und Co. Aber auch der Angriff der Silberstädter funktionierte. Dabei ragte in den ersten 30 Spielminuten, nicht wie bei Bärnbach/Köflach ein Akteur (Mitkov mit 5 Treffern) heraus, sondern die mannschaftliche Geschlossenheit (7 ULZ-Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen, bei Bärnbach/Köflach 4) war verantwortlich für die 9:18 Halbzeitführung.

Auch nach der Pause kontrollierte der Cupsieger 2011 zunächst die Partie in der Steiermark und konnte so nach 37 Minuten auf einen komfortablen Neun-Tore-Vorsprung (12:21) blicken. Doch Bärnbach/Köflach steckte nicht auf

spielte beherzt weiter und konnte acht Minuten vor Ende der Partie den Anschluss (20:23) wieder herstellen. Das Match wurde, entgegen dem Spielverlauf, wieder spannend, sodass in den Schlussminuten noch ein wenig Brisanz in die Partie kam. Die Schwazer blieben aber ruhig und konzentriert, sodass sie eine über weite Strecken sehr ansprechende Leistung mit einem 23:27- Auswärtserfolg krönen konnten.
Die Silberstiere bleiben damit das vierte Spiel in Serie ungeschlagen (Krems, HIT, Hard, Bärnbach/Köflach) und halten bei aktuell sieben Punkten aus fünf Spielen (einzige Niederlage gegen die Fivers im ersten Saisonspiel). In der kommenden Woche trifft das Team von Trainer Thomas Lintner auswärts auf West Wien, die ihrerseits gegen Linz den ersten Saisonsieg (25:24) feiern konnten.

„Wir haben die Partie über weite Strecken dominiert und phasenweise sehr guten Handball gespielt. In der Schlussviertelstunde ist ein wenig der Spielfaden gerissen und es noch einmal spannend geworden ist. Wir haben aber in der entscheidenden Phase wieder die nötige Entschlossenheit gefunden und die richtigen Entscheidungen getroffen, sodass wir die zwei Punkte letztlich verdient mit nach Schwaz nehmen konnten“, konstatiert ULZ-Kapitän Philipp Pöhl

U20: Junge Silberstiere bleiben weiter ungeschlagen
Gegen die Alterskollegen aus Bärnbach/Köflach konnten Wanitschek und Co. ihre Serie fortsetzen. Denn mit einem 29:30 (13:15)- Auswärtserfolg in der Steiermark bleibt die Lastowitza-Truppe auch im fünften Spiel der U20-Meisterschaft ungeschlagen. Dabei fehlte bei den jungen Silberstieren mit Balthasar Huber (Sperre für ein Spiel) eine wichtige Stütze. Die Partie gegen den Tabellenvorletzten blieb über weite Strecken ausgeglichen und spitzte sich in den Schlussminuten zu einem wahren Krimi zu, der letztlich mit einem Happy End für die Schwazer endete.


Ausschreibungen und Spielplan

25.09.2011

Die Ausschreibungen der vereinsoffenenn Turniere sowie der Spielplan für die 1.-36. Runde stehen zum Download bereit.


Starke Leistung wurde nicht belohnt

24.09.2011

Es soll nicht sein mit dem ersten Punktgewinn in Bregenz. Einen besonders bitteren Abend erlebte HIT medalp diesmal im Ländle, nach 60 umkämpften Minuten hatten die Gastgeber mit 25:24 knapp die Nase vorne.

In der Rolle als krasser Außenseiter fühlte sich HIT medalp Tirol diesmal in Bregenz sichtlich wohl – denn die Innsbrucker, die abermals auf ihren Kreisläufer Dragoljub Perovic verzichten mussten, zeigten beim Vizemeister vom Anpfiff weg keinerlei Respekt. Povilas Babarskas setzte die erste Duftmarke und eröffnete das Westderby mit dem 0:1. Danach dominierten zunächst die Vorarlberger, nach neun Minuten lagen sie mit 4:1 in Front.

Die Gäste brauchten aber nicht einmal vier Minuten, um den Rückstand aufzuholen und durch Klemens Kainmüller selbst wieder in Führung zu gehen (4:5, 12.). In der Folge verlief die Partie ausgeglichen. Bregenz konnte sich zwar zwischenzeitlich erneut um zwei Tore absetzen, doch HIT medalp ließ sich nicht abschütteln. Das beherzte Auftreten der Öhler-Sieben trug Früchte – quasi mit der Pausensirene netzte Andrius Rackauskas zum 13:14, eine Überraschung schien möglich.

Punkt war in Reichweite


An der Charakteristik des Spiels änderte sich auch nach dem Wechsel nichts. Die Bregenzer hielten über weite Strecken einen knappen Vorsprung, Mitte der zweiten Hälfte stand es 21:19. Die Innsbrucker ließen sich allerdings nicht beirren und kamen auch nicht aus dem Tritt, als sie zehn Minuten vor dem Ende mit 21:24 im Hintertreffen lagen.

Durch ein Tor von Christoph Walter und einen Doppelpack von Pius Steiger konnte HIT medalp sogar neuerlich ausgleichen (56.). Die rund 700 Zuschauer in der Handball-Arena Rieden-Vorkloster sahen nun eine Bregenzer Mannschaft, die wankte – aber letztlich doch nicht fiel. Lucas Mayer antwortete mit dem 25:24, es sollte der letzte Treffer der Begegnung sein. In den letzten vier Minuten brachte es keines der beiden Teams zu einem Torerfolg, die Vorarlberger retteten den hauchdünnen Sieg ins Ziel.

Trotz der Niederlage sollten die HIT-Spieler ein positives Fazit aus diesem Match ziehen – und beim kommenden Heimspiel (1. Oktober, 18.30 Uhr, Hötting West) gegen die aon Fivers gleich den nächsten Titelkandidaten ärgern. 


HLA Grunddurchgang, 4. Spieltag

Bregenz Handball – HIT medalp Tirol – 25:24 (13:14)


HIT medalp Tirol: Kalischnig Martin, Kalischnig Michael, Wieser; Babarskas (7), Kainmüller (4), Rackauskas (4), Steiger Pius (3), Hermann (2), Walter (2), Bammer (1), Watzl (1), Kandolf, Mörtl, Steiger Josef

Torschützen Bregenz: Mayer (6), Banic (5), Klopcic (4), Günther Philipp (2), Rauch (2), Wagesreiter (2), Arnaudovski (1), Frühstück (1), Podvrsic (1), Watzl (1)


Ergebnis U20: Bregenz - HIT medalp Tirol 26:26 (13:12)


Ein ausgeglichener Kampf zwischen Silberstiere und Teufel

24.09.2011

ULZ Sparkasse Schwaz knöpft dem Tabellenführer HC Hard ein 22:22 (12:14) Remis ab. Die Silberstiere, die knapp vor Schluss noch gegen einen Drei-Tore-Rückstand ankämpften (19:22), konnten mit einer beherzten Schlussoffensive den Vorarlbergern ein Unentschieden abknöpfen. Für Kapitän Philipp Pöhl und Co. geht es am kommenden Samstag auswärts gegen Bärnbach/Köflach weiter.

Die Silberstiere liefen am Vormittag beim Charitylauf des langjährigen Premiumsponsors Adler Lacke noch jeweils 800 Meter (Alder zahlte für jede gelaufene Runde 2 Euro zugunsten Tiroler Familien, die ein schwer behindertes Kind zu betreuen haben und dabei finanziell und zeitlich an ihre Grenzen stoßen.). „Für uns war es selbstverständlich, dass wir bei dieser Aktion, trotz der Partie am Abend, mitmachen. Wir konnten damit Menschen helfen, die die Unterstützung dringend“, konstatiert ULZ-Coach Thomas Lintner.

Stunden später hatten ULZ-Kapitän Philipp Pöhl und Co. die Laufschuhe gegen Hallentreter getauscht und forderten den Tabellenführer der Handball Liga Austria, den HC Hard. Nach einem starken Beginn, mit Schwazer Feldüberlegenheit (11:9 nach 23 Minuten), starteten die „Roten Teufel“ gen Ende der ersten Halbzeit eine starke Schlussoffensive. Die Harder gingen mit einem 14:12 in die Halbzeitpause.

Auch nach der Pause blieben zunächst die Vorarlberger am Drücker, wenngleich die Silberstiere die Partie stets offen halten konnten. Auf beiden Seiten sorgten die Torhüter (Christian Aigner und Golub Doknic) mit ihren Paraden dafür, dass es ein Spiel mit einem Mangel an Toren werden sollte.

Als in der 53. Minute Flügelspieler Luca Raschle auf 19:22 für die Harder stellte, schien die Partie zugunsten der Gäste entschieden. Doch eine kompakte ULZ-Defensive in den Schlussminuten verweigerte Friede, Varga und Co. einen weiteren Torerfolg. Die Silberstiere hingegen kämpften beherzt und couragiert um jeden Ball und konnten letztlich durch ein Tor von Christoph Svoboda 26 Sekunden vor dem Schlusspfiff das 22:22 Remis fixieren.

„Ein Punkt gegen den Tabellenführer hört sich eigentlich sehr gut an, doch ich denke, dass wir durchaus Chancen auf den Sieg gehabt hätten. Wir sind heute in der Defensive nicht so stark gewesen wie zum Beispiel in der zweiten Halbzeit gegen Innsbruck“, sieht ULZ-Coach Thomas Lintner die Partie mit einem lachenden und weinenden Auge.

„Es wäre mehr möglich gewesen. Unmittelbar nach Spielende bin ich eigentlich unglücklich, dass wir nur einen Punkt geholt haben, morgen sehe ich das wahrscheinlich schon entspannter“, sieht der Spieler des Abends, Christian Aigner, die Partie ähnlich wie Trainer Thomas Lintner.

U20:Unentschieden im Spitzenspiel
Im Spitzenspiel der U20-Meisterschaft gab es keinen Sieger. Die jungen Silberstiere verkauften sich über weite Strecken sehr gut, gegen Ende der Partie hatte Alexander Wanitschek mit einem Siebenmeter sogar die Chance auf den Heimsieg, diese konnte der 21-Jährige aber nicht nutzen. Letztlich trennten sich die beiden Spitzenteams der U20-Liga mit einem gerechten 25:25 (14:14).


Silberstiere wollen den Tabellenführer fordern

22.09.2011

Am kommenden Samstag (ab 18.00 Uhr) trifft das ULZ Sparkasse Schwaz vor heimischem Publikum auf den HC Hard. Die Vorarlberger sind bis dato das einzige Team der Handball Liga Austria (HLA) ohne Niederlage und führen damit mit fünf Punkten aus drei Spielen die Tabelle an. Ein Zustand, den die Silberstiere ändern wollen.

Siege gegen Linz (26:21) und Bärnbach/Köflach (33:26) sowie ein Remis gegen West Wien (29:29) lassen die „Roten Teufel“ nach drei Runden vom ersten Tabellenrang der HLA lachen. Aus einer generell starken Offensive ragen Flügelspieler Michael Jochum und Rückraum-Legionär Marko Tanaskovic mit 18 und 20 Toren heraus.

„Hard hat einen sehr guten Saisonstart hingelegt und ist im Angriff stark aufgestellt. Wir müssen uns aber auch vor den Vorarlbergern nicht verstecken und werden voll angreifen. Wir konnten den Hardern in der Vorsaison als einzigem HLA-Team keinen Punkt abknöpfen. Das gilt es am kommenden Samstag zu ändern. Wichtig wird dafür auch die Unterstützung des heimischen Publikums werden. Beim Derby haben uns unsere Fans nach einer schwachen ersten Halbzeit quasi zum Sieg getragen. Das brauchen wir gegen Hard unbedingt wieder“, hofft ULZ-Kapitän Philipp Pöhl auf ein großes ULZ-Fanaufgebot und einen Sieg gegen die „Roten Teufel vom Bodensee“.

Die Stimmung im Team ist nach den Siegen gegen Hard und HIT sehr gut, wenngleich ULZ-Trainer Thomas Lintner den Ball flach hält. „Der Start war in Ordnung, es sind aber erst drei Runden gespielt und der Weg ins Meister-Playoff ist noch lang und steinig“, gibt sich der ULZ-Coach realistisch.


Zu Gast in der Ländle-Festung

22.09.2011

Im zweiten Auswärtsspiel der Saison kämpft HIT medalp Tirol nicht nur gegen den Vizemeister, sondern auch gegen eine Horrorbilanz. Denn auf einen Sieg in Bregenz hat man bislang vergeblich gewartet.

Das Derby und die damit verbundene erste Saisonniederlage schnell aus den Köpfen bekommen – so lautet die Devise bei HIT medalp Tirol vor den anstehenden schwierigen Aufgaben. In den kommenden zwei Wochen warten mit Bregenz, den aon Fivers und Krems nämlich die Top-Drei der Vorsaison auf die Innsbrucker. Drei Partien, in denen jeder gewonnene Punkt Gold wert ist und gegenüber der direkten Konkurrenz im Kampf ums Meister-Playoff den entscheidenden Vorteil bringen kann.

Den Anfang der beinharten Serie gegen die Spitzenteams der Liga macht das Gastspiel bei Vizemeister Bregenz. Die Vorarlberger wurden in der abgelaufenen Spielzeit von den Fivers als Meister entthront und mussten erstmals seit 2003 den Platz an der Sonne räumen. Gerade weil Bregenz den österreichischen Handball im vergangenen Jahrzehnt mit neun Meistertiteln beherrschte wie noch keine Mannschaft zuvor, gilt der Verein aus dem Ländle auch heuer wieder als Topfavorit.

Statistik mit klarer Sprache

Zwar hat die Finanzkraft durch den Wegfall von Hauptsponsor A1 ein wenig nachgelassen, schwächer ist das Team des tschechischen Trainers Martin Liptak aber sicher nicht geworden. Als Verstärkungen wurden der bosnische Rückraum Risto Arnaudovski, der slowenische Kreisläufer Andraz Podrvsic und der junge österreichische Torhüter Stefan Schimpl an den Bodensee geholt.

Wie HIT medalp hat auch Bregenz die ersten beiden Spiele für sich entscheiden können, einem knappen Sieg in Leoben folgte ein bemerkenswerter 38:29-Triumph über den Meister aus Wien. Am dritten Spieltag erwischte es allerdings auch die Bregenzer, mit 26:30 scheiterten sie in Krems. Damit sind die Innsbrucker vor dem Duell am Samstag in der Handball-Arena Rieden/Vorkloster punktgleich – aber dennoch krasser Außenseiter. In 37 HLA-Duellen gab es bislang erst vier HIT-Siege, aus Bregenz konnte man sogar in zwölf Jahren noch keinen Punkt entführen.


HLA Grunddurchgang, 4. Spieltag

Bregenz Handball – HIT medalp Tirol

Samstag, 19.00 Uhr, Handball-Arena Rieden/Vorkloster


ULZ Livestream

18.09.2011

Der ULZ Sparkasse Schwaz überträgt ab sofort alle Heimspiele Live auf der Website: www.ulz-schwaz.at


23:28 - erstes Derby geht an Schwaz

17.09.2011

Ausgerechnet im Tiroler Derby setzte es die erste Saisonniederlage für HIT medalp Tirol. In einem über weite Strecken spannenden Spiel hatte ULZ Sparkasse Schwaz mit 23:28 (14:12) das bessere Ende für sich.

Über 800 Zuschauer wollten sich das ersten Derby dieser Saison nicht entgehen lassen und sorgten in der Sporthalle Hötting West für eine tolle Atmosphäre. Die Partie zwischen den bis dahin noch ungeschlagenen Innsbruckern und dem Dauerrivalen aus dem Unterland hielt in der Folge auch, was sie versprochen hatte. Zumindest 45 Minuten lang lieferten sich die beiden Tiroler HLA-Vertreter einen packenden Kampf, erst in der Schlussphase konnte Schwaz für klare Verhältnisse sorgen.

Maximilian Hermann eröffnete das Match mit dem ersten Treffer, danach wogte die Begegnung hin und her. Bis zur erstmaligen Führung der Schwazer dauerte es allerdings eine Weile, in der 20. Minute traf Regisseur Kresimir Marakovic zum 9:10 – und legte gleich das 9:11 nach. Doch nun waren wieder die Hausherren am Zug: Christoph Walter sorgte mit dem 14:12 für den Pausenstand.

Einbruch in Hälfte zwei

HIT medalp startete perfekt in die zweite Halbzeit, zwei Tore in Folge bedeuteten das 16:12 (32.). Es sollte jedoch der letzte Treffer für eine satte Viertelstunde sein. Plötzlich war das Gehäuse der Silberstädter wie vernagelt, immer wieder liefen sich die Innsbrucker in der starken Gästedeckung fest. Schwaz legte einen 8:0-Lauf hin, nach 47 Minuten stand es 16:20.

Zwei Tore in Folge von Max Hermann ließen wieder Hoffnung aufkeimen, in der 50. Minute hatte HIT medalp auf 18:20 verkürzt. Fünf Minuten später war das Spiel dann aber endgültig entschieden. Die neuerliche Abschlussschwäche brachte Innsbrucks Handballer um die letzte Chance auf einen Punktgewinn, das ULZ enteilte auf 19:25. Schwaz brachte den Sieg sicher über die Zeit und schloss damit in der Tabelle zu HIT medalp auf. Nächste Woche geht es für die Öhler-Sieben auswärts gegen Vizemeister Bregenz.


HLA Grunddurchgang, 3. Spieltag

HIT medalp Tirol – ULZ Sparkasse Schwaz 23:28 (14:12)

HIT medalp Tirol:
Kalischnig Martin, Wieser; Hermann (7), Babarskas (6), Walter (3), Bammer (2), Kainmüller (2), Steiger Pius (2), Rackauskas (1), Kandolf, Mörtl, Steiger Josef, Watzl

Torschützen Schwaz: Hoflehner (6), Marakovic (5), Andriuska (4), Feichtinger (4), Lassner (4), Wanitschek (2), Zangerl (2), Gierlinger (1)


Ergebnis U20: HIT medalp Tirol - ULZ Sparkasse Schwaz 22:34 (9:14)


Wölfe bitten Silberstiere zum Derbytanz

15.09.2011

Bühne frei für das erste Tiroler Derby dieser Saison. Bereits am dritten Spieltag treffen HIT medalp Tirol und ULZ Sparkasse Schwaz am Samstag (18.30 Uhr) in Hötting West aufeinander.

Es ist mehr als ein perfekter Auftakt für HIT medalp Tirol. Denn mit vier Punkten aus den ersten beiden Saisonspielen ist man überhaupt noch nie in der HLA-Geschichte in eine neue Spielzeit gestartet. Und immerhin sind Innsbrucks Handballer seit nunmehr zwölf Jahren ununterbrochen erstklassig. Den Traumstart vollenden würde nun ein Derbysieg am kommenden Samstag.

Eine vergleichbare Situation gab es vor sechs Jahren. Im Herbst 2005 kam das damalige HIT-Team ähnlich gut aus den Startlöchern, einem Kantersieg im ersten Saisonmatch gegen Hard folgte ein Remis gegen Linz – doch dann kam das Derby. Mit fünf Toren Vorsprung führten die Innsbrucker zur Pause und gingen am Ende trotzdem als 21:22-Verlierer vom Platz. Längst Vergangenes, das sich diesmal nicht wiederholen soll.

Schwaz leichter Favorit


Im Gegensatz zu jener Partie im September 2005 ist HIT medalp Tirol im September 2011 – trotz der beiden gelungenen Auftritte gegen West Wien und Linz – nicht in der Favoritenrolle. Diese liegt allein schon aufgrund der aus Innsbrucker Sicht nicht sehr erfreulichen Derbybilanz im Tiroler Unterland, wie HIT-Trainer Stefan Öhler bestätigt: „Die vier Punkte aus den ersten beiden Spielen sollten uns zwar das nötige Selbstvertrauen geben, aber im Derby werden die Karten völlig neu gemischt. Gegen Schwaz haben wir fast schon traditionell Probleme, unser Spiel aufzuziehen – wir müssen den Kampf von der ersten bis zur letzten Minute annehmen.“

Vor zwei Jahren konnte HIT medalp den letzten Erfolg über ULZ Schwaz verbuchen, danach folgten jedoch drei Niederlagen am Stück. Es ist demnach an der Zeit, den siebten Sieg im 23. HLA-Duell einzufahren. Die Schwazer können jedenfalls auf ein eingespieltes Kollektiv vertrauen, die Neuzugänge Fabian Posch (Kreis) und Milan Torbica (Flügel rechts) haben sich bestens ins System der Silberstädter integriert. So gab der regierende Cupsieger nach der Niederlage gegen die Fivers zuletzt mit einem Heimsieg über Meisterschaftsanwärter Krems die passende Antwort. Handball-Tirol darf sich auf diesen dritten Spieltag freuen.


HLA Grunddurchgang, 3. Spieltag

HIT medalp Tirol – ULZ Sparkasse Schwaz

Samstag, 18.30 Uhr, Hötting West



Beginn U20: 16.30 Uhr


Alles Gute, Stefan!

12.09.2011

Der THV gratuliert HIT-Trainer Stefan Öhler recht herzlich zur Geburt seiner Tochter Mathilda!


Zweiter Sieg im zweiten Spiel

11.09.2011

Innsbrucks Handballer bleiben auch nach dem zweiten Spieltag auf Erfolgskurs. Eine Woche vor dem ersten Derby siegte HIT medalp auswärts beim HC Linz AG mit 23:27 (15:13).

Jetzt darf der Saisonstart endgültig als geglückt bezeichnet werden. Nach dem Auftakterfolg über West Wien gewann HIT medalp Tirol auch das erste Auswärtsspiel der neuen Spielzeit – beim HC Linz AG konnten die Innsbrucker eine ungemein spannende Partie in der letzten Viertelstunde noch drehen. Damit steht man vor dem anstehenden Derby hinter Vizemeister Bregenz auf Rang zwei der HLA-Tabelle.

Von der ersten Minute an entwickelte sich in der Kleinmünchener Halle ein intensives Duell zweier Teams auf Augenhöhe. Linz verbuchte den besseren Start und führte rasch mit 3:0. In der 12. Minute konnten die Gäste allerdings erstmals ausgleichen, der gebürtige Linzer Klemens Kainmüller traf zum 5:5.

Die Oberösterreicher lagen in der Folge meiste mit ein oder zwei Toren in Front, dem Ex-Innsbrucker Andreas Stachelberger gelang nach 20 Minuten das 10:8. Quasi mit der Pausensirene markierten die Hausherren das 15:13. In dieser Tonart ging es zunächst nach der Halbzeit weiter, HIT medalp wahrte aber stets den Anschluss – und glich nach 42 Minuten wieder aus. Christoph Walter erzielte per Siebenmeter das 18:18.

Andrius Rackauskas legte den Führungstreffer nach. Acht Minuten vor Schluss führten die Innsbrucker immer noch mit einem Treffer Differenz (21:22), gegen Ende hin bewies man den längeren Atem. Linz brachte kaum mehr einen Angriff im Tor der Gäste unter, HIT medalp blieb nun im Abschluss souverän. So entschied Max Hermann das Bruderduell gegen Alexander für sich und mit dem 23:27-Sieg wanderten die nächsten zwei Punkte auf das Konto von HIT medalp Tirol.


Nicht vor Ort dabei war übrigens Trainer Stefan Öhler. Der 32-Jährige wurde heute nämlich Vater einer Tochter. HIT medalp gratuliert Stefan und seiner Freundin Dolores zu ihrem ersten Kind Mathilda.


HLA Grunddurchgang, 2. Spieltag


HC Linz AG – HIT medalp Tirol 23:27 (15:13)


HIT medalp Tirol: Kalischnig Martin, Wieser; Babarskas (6), Perovic (5), Rackauskas (5), Hermann (4), Kainmüller (3), Walter (3), Watzl (1), Bammer, Clementi, Kandolf, Mörtl, Steiger Pius

Torschützen Linz: Stachelberger (6), Lovrinovic (5), Ascherbauer (2), Hermann (2), Lehner (2), Papsch Manuel (2), Schneider (2), Krnjajac (1), Schinagl (1)


Ergebnis U20: HC Linz - HIT medalp 24:24


Erster Auftritt in der Fremde

07.09.2011

Am Samstag muss HIT medalp Tirol zum ersten Auswärtsspiel dieser noch jungen Saison antreten. Die mit vielen Oberösterreichern besetzten Innsbrucker gastieren beim HC Linz AG (19.00 Uhr).

Ein Riesenstein war ihnen am vergangenen Samstag allen vom Herzen gefallen – den Spielern, den Betreuern, dem Vorstand und den Fans von HIT medalp Tirol. Mit 28:27 wurde Favorit West Wien in einem Herzschlagfinale knapp niedergerungen, erstmals nach drei Jahren konnten sich die Innsbrucker beim Premierenspiel der Saison über zwei Punkte freuen.

Darauf gilt es nun aufzubauen, denn es warten zwei Schlüsselspiele auf Stefan Öhler und sein Team. Zunächst trifft man dieses Wochenende im ersten Auswärtsmatch auf den HC Linz AG, eine Woche später steigt bereits das Tiroler Derby in Hötting West. Bevor also die großen Brocken der Liga auf die HIT-Wölfe zukommen, will man noch eifrig Punkte gegen die voraussichtliche Konkurrenz um den Platz im Meister-Playoff sammeln.

Linz bestreitet gegen HIT medalp das zweite Heimspiel in Folge. Der HLA-Auftakt der Oberösterreicher war ein ganz besonderer – nicht aufgrund des Ergebnisses, denn der Start verlief mit der 21:23-Niederlage gegen Krems nicht nach Wunsch. Dafür aber aufgrund der Rahmenbedingungen: Im Trauner Fußballstadion wurde nämlich zum ersten Mal in der heimischen Handballhistorie ein Match unter freiem Himmel ausgetragen. Ein Event, das zwar nach Ansicht aller Beteiligten noch Optimierungsbedarf hat, aber dennoch zu einer zumindest jährlich ausgetragenen Veranstaltung werden könnte.

Für HIT medalp geht es am Samstag jedoch in die gewohnte Halle in Kleinmünchen, wo man zuletzt im März 2010 gewinnen konnte. Dies war gleichzeitig der bislang letzte Sieg gegen die Oberösterreicher, danach setzte es drei Niederlagen am Stück. Die Zeit ist reif, diese leidige Serie zu beenden. Ein ganz spezielles Duell wird es für mehrere Spieler auf dem Feld sein: Im Kader der Innsbrucker stehen mit Klemens Kainmüller, Stefan Watzl, Dominik Bammer und Max Hermann gleich vier ehemalige Linzer – und Thomas Schinagl, der vier Jahre lang im HIT-Trikot am Kreis rackerte, kehrte diesen Sommer in seine oberösterreichische Heimat zurück.


HLA Grunddurchgang, 2. Spieltag

HC Linz AG – HIT medalp Tirol

Samstag, 19.00 Uhr, SHS Kleinmünchen


Auftaktkrimi mit Happy End

03.09.2011

Zum ersten Mal nach drei Jahren hat HIT medalp Tirol sein Auftaktspiel in der HLA gewonnen. Die Innsbrucker bezwangen die SG SPIGO West Wien hauchdünn mit 28:27 (15:16). 

Emotionale Momente nach der Schlusssirene in Hötting West – HIT medalp Tirol hatte soeben eine Partie für sich entschieden, die nichts für schwache Nerven war und damit erstmals seit 2008 wieder einen Auftaktsieg in der Handball Liga Austria einfahren können. Dabei hat der Gegner für diese Saison immens aufgerüstet und ging eigentlich als Favorit in dieses Spiel.

Den ersten Treffer erzielte auch gleich einer der neuen Stars bei West Wien, der nach fünf Jahren in Deutschland in die Heimat zurückgekehrt ist: Conny Wilczynski verwertete souverän vom Siebenmeterpunkt. Doch die Hausherren legten sofort jeglichen Respekt ab und spielten anfangs wie aus einem Guss. Povilas Babarskas hinterließ nach acht Minuten seine Visitenkarte im Tor der Wiener, HIT medalp führte mit 4:2.

In der Folge war die Öhler-Sieben das dominante Team, nur Wilczynskis Tore hielten West Wien im Spiel. Nach 24 Minuten gelang Klemens Kainmüller das 13:9, die Gastgeber hatten sich nun ein wenig abgesetzt. Unerklärlicherweise unterliefen den Innsbruckern in den letzten Minuten vor der Pause aber einige grobe Schnitzer – unfreiwillige Aufbauhilfe für West Wien. So fiel der Ausgleich zum 15:15 – und per abgefälschtem Freiwurf nach Ablauf der Spielzeit sogar das 15:16.

West Wien eröffnete die zweite Halbzeit zwar mit dem 15:17, doch nach nur fünf Minuten konnte HIT medalp zum 18:18 egalisieren. Nun begann die Nervenschlacht in Hötting West. In Minute 40 sah man sich einem 19:21-Rückstand gegenüber, HIT medalp drehte den Spielstand allerdings neuerlich – Kainmüller erzielte das 22:21 (43.). In ihrer stärksten Phase zogen die Innsbrucker dann auf 28:24 (54.) davon – der Treffer des stark aufspielenden Max Hermann brachte HIT medalp auf Siegeskurs. West Wien kam jedoch wieder auf 28:27 heran und hatte 40 Sekunden vor dem Ende nochmals den Ball. Der letzte Angriff der Gäste verpuffte aber – und HIT medalp Tirol feierte seinen Auftaktsieg.


HLA Grunddurchgang, 1. Spieltag

HIT medalp Tirol – SG SPIGO West Wien 28:27 (15:16)


HIT medalp Tirol: Kalischnig Martin, Kalischnig Michael; Hermann (6), Rackauskas (6), Babarskas (5), Kainmüller (4), Perovic (4), Walter (2), Watzl (1), Bammer, Clementi, Kandolf, Mörtl, Steiger Pius

Torschützen West Wien: Wilczynski (8), Ivanovic (5), Martinez (4), Strazdas (4), Fölser (3), Machinek (2), Schröder (1) 


Ergebnis U20: HIT medalp Tirol - West Wien 24:24 (10:12)


Startschuss zur neuen Saison

31.08.2011

Das Warten hat ein Ende: Nach über drei Monaten kehrt der Ligaalltag zurück. Zum Auftakt der neuen Spielzeit empfängt HIT medalp Tirol am Samstag die aufgerüstete SG West Wien.

Am 21. Mai dieses Jahres bestritt HIT medalp Tirol das bis dato letzte Pflichtspiel – ein überzeugender 39:27-Erfolg über St. Pölten bildete den Kehraus im Aufstiegs-Playoff, das die Innsbrucker damit auf dem ersten Platz beenden konnten. Dreieinhalb Monate später will man im HIT-Lager das ungeliebte Wort „Aufstiegs-Playoff“ nicht mehr hören. Denn das Ziel für die neue HLA-Saison 2011/12 ist klar definiert: Man möchte wieder unter die besten Sechs des Grunddurchgangs.

Nach einer intensiven Vorbereitung und einer Fülle an Testspielen fühlen sich die HIT-Spieler – darunter die Neuzugänge Max Hermann und Dragoljub Perovic – nun reif für den Auftakt – und der hält gleich einen Kracher parat. Die Innsbrucker treffen in eigener Halle auf die SG West Wien – jenen Verein, bei dem kein Stein auf dem anderen geblieben ist. Wieder einmal haben die Wiener das Gesicht ihrer Mannschaft deutlich verändert, um endlich den Traum vom Einzug ins Meister-Playoff realisieren zu können.

Umgebautes Team

Als Leitwölfe wurden die ÖHB-Teamspieler Patrick Fölser und Conny Wilczynski geholt – Letzterer sogar in der Doppelfunktion als Spieler und Manager. Die beiden Austro-Stars sollen den Aufschwung beim ehemaligen heimischen Serienmeister einleiten und diesen zurück an die Spitze führen. Bei dieser Mission stehen ihnen unter anderem die neuen Legionäre im Rückraum Augustas Strazdas (Litauen) und Milan Ivanovic (Serbien) zur Seite.

Ob West Wien die erhoffte Euphorie entfachen und sogar den Titelverteidiger und Stadtrivalen aon Fivers fordern kann, ist jedoch fraglich. Immerhin ist West Wien auch in jüngster Vergangenheit des Öfteren an hohen Zielen gescheitert. Für HIT medalp ist dieser Auftaktgegner in jedem Fall ein echter Gradmesser, der zeigen wird, wohin die Reise heuer gehen kann. Eröffnet wird die neue Saison übrigens bereits heute, wenn der Meister Fivers den Cupsieger ULZ Schwaz zu Gast hat.


HLA Grunddurchgang, 1. Spieltag

HIT medalp Tirol – SG SPIGO West Wien

Samstag, 18.30 Uhr, Hötting West


Beginn U20: 16.30 Uhr



Das nächsten HIT-Heimspiele

17.09.2011, 18.30 Uhr: vs. ULZ Schwaz
01.10.2011, 18.30 Uhr: vs. aon Fivers
15.10.2011, 18.30 Uhr: vs. Union Leoben


Knappe Niederlage gegen Endingen

26.08.2011

Im vorletzten Testmatch der Vorbereitung unterlag HIT medalp Tirol am Donnerstag in Hötting West mit 20:22 (9:13) gegen den TV Endingen aus der Schweiz.

Der TV Endingen, der derzeit ein Trainingslager in Tirol absolviert, stellt in der kommenden Saison das jüngste aller Schweizer Erstligateams. Von dieser Unbekümmertheit gepaart mit enormer Laufarbeit wurden die Innsbrucker anfangs überrascht. Außerdem blieben die eigenen Offensivbemühungen zunächst allzu oft stecken. So führte Endingen nach 15 Minuten bereits mit 2:8.

Erst allmählich stabilisierten sich die Gastgeber im Angriff, auch wenn nach wie vor viele Bemühungen an der Gästedeckung oder am starken Schweizer Schlussmann scheiterten. Endingen ging mit einer verdienten 9:13-Führung in die Pause. HIT medalp wachte erst nach dem Seitenwechsel auf und arbeitete sich Tor um Tor heran.

Bis zur 45. Minute konnte man auf 16:17 verkürzen, sieben Minuten vor dem Ende gelang dann sogar der Ausgleich zum 19:19. Doch in der Schlussphase blieb das Tor der Gäste abermals vernagelt, Endingen gewann schließlich mit 20:22. Morgen Freitag werden Innsbrucks Handballer ihr letztes Testspiel bestreiten, um 19.30 Uhr geht es auswärts gegen den SSV Brixen.


HIT medalp Tirol – TV Endingen 20:22 (9:13)


Tore: Kainmüller (5), Babarskas (3), Perovic (3), Rackauskas (3), Walter (2), Bammer (1), Hermann (1), Steiger Pius (1), Watzl (1)


Souveräner Erfolg über Bozen

25.08.2011

HIT medalp Tirol hat am Mittwochabend einen überzeugenden Sieg im Testspiel gegen den SSV Bozen eingefahren. Die Innsbrucker gewannen mit 31:26 (15:13).

Der Erfolg ist umso höher einzuschätzen, da die Südtiroler vier Legionäre in ihren Reihen haben und diese Saison den italienischen Meistertitel ins Visier nehmen.

Die Anfangsphase gehörte den Boznern, nach einer Viertelstunde führten sie in Hötting West mit 5:8. HIT medalp brauchte einige Zeit, um auf Betriebstemperatur zu kommen, gab dann aber gehörig Gas. Innerhalb von drei Minuten drehten die Gastgeber einen 7:10-Rückstand in eine 11:10-Führung (21.). Bis zur Pause konnte man sich ein 15:13 erarbeiten.

In Hälfte zwei stellte die Öhler-Sieben die Weichen früh auf Sieg und baute den Vorsprung aus. Nach 48 Minuten stand es 26:20, das Match war entschieden. Einmal mehr stellten übrigens die beiden Neuzugänge Max Hermann und Dragoljub Perovic unter Beweis, dass sie die erhofften Verstärkungen sind – sie brachten es zusammen auf 13 Treffer.

Heute steht das nächste Testspiel auf dem Programm, um 18.30 Uhr empfängt HIT medalp den Schweizer Neo-Erstligisten TV Endingen in Hötting West.


HIT medalp Tirol – SSV Bozen 31:26 (15:13)


Tore: Hermann (8), Perovic (5), Walter (5), Kainmüller (3), Kandolf (3), Steiger Pius (2), Watzl (2), Babarskas (1), Bammer (1), Rackauskas (1)


Die letzte Testspielwoche

23.08.2011

Das vergangene Wochenende verbrachten Innsbrucks Handballer in Deutschland. Diese Woche warten noch drei Vorbereitungsspiele auf HIT medalp Tirol.

An einem sommerlich heißen Wochenende machte sich HIT medalp auf den Weg nach Baden-Württemberg – um dort ein Testspiel gegen Bundesligaabsteiger TSG Ludwigshafen-Friesenheim zu absolvieren und erstmals am JOKER Jeans Stromberg Cup teilzunehmen.

Am Samstag trafen die Innsbrucker zunächst im Sportzentrum Neubulach auf Ludwigshafen-Friesenheim, das in der kommenden Zweitligasaison den direkten Wiederaufstieg in die Toyota Handball-Bundesliga anpeilt. Der Ex-Klub des österreichischen Teamspielers Janko Bozovic war der erwartet harte Gegner, der letztlich aufgrund der höheren Klasse nicht zu knacken war – zudem steckte den HIT-Spielern die Anreise in den Knochen. So musste man sich mit 21:30 (11:15) beugen.

Turnier in Bönnigheim

Am darauffolgenden Tag wartete das Einladungsturnier des TSV Bönnigheim. Gespielt wurde dabei über zweimal 17,5 Minuten. In einer der beiden Vierergruppen trafen die Innsbrucker durchwegs auf deutsche Drittligisten – man konnte einen 15:11-Erfolg über die SG Köndringen/Teningen verbuchen, unterlag allerdings der HSG Konstanz mit 17:20 und dem späteren Turniersieger TSB Horkheim mit 14:19. Als Gruppendritter war das Turnier somit für HIT medalp vorzeitig beendet. Wie stark die dritthöchste Spielklasse in Deutschland besetzt ist, zeigte Horkheim im Finale, als es Favorit BBM Bietigheim (Zweite Bundesliga) bezwingen konnte.

HIT-Trainer Stefan Öhler zum Wochenende in Deutschland: „Die Spieler hatten die vergangene, sehr intensive Trainingswoche in den Beinen, hinzu kam die lange Anreise. Ich denke, dass ansonsten beim Turnier mehr möglich gewesen wäre. Aber die Spiele haben ihren Zweck erfüllt, wir sind zwei Wochen vor dem Saisonstart auf dem richtigen Weg.“

Noch drei Testspiele

In den kommenden Tagen geht der Testspielreigen weiter, drei Partien stehen noch auf dem Programm. Am Mittwoch Abend (19.30 Uhr) empfängt HIT medalp Tirol in Hötting West den italienischen Erstligisten SSV Bozen. Am Donnerstag (18.00 Uhr, Hötting West) geht es dann gegen den TV Endingen, der dieses Jahr in die erste Schweizer Liga aufgestiegen ist. Und am Freitag folgt das letzte Vorbereitungsmatch, um 19.30 Uhr gastieren die Innsbrucker beim SSV Brixen – die Südtiroler spielen ebenfalls in Italiens höchster Spielklasse.


Testspiele

24. August, 19.30 Uhr: HIT medalp Tirol – SSV Bozen, Hötting West
25. August, 18.00 Uhr: HIT medalp Tirol – TV Endingen, Hötting West
26. August, 19.30 Uhr: SSV Brixen – HIT medalp Tirol, Brixen


Ausflug nach Deutschland

19.08.2011

Zwei Wochen vor dem Saisonstart erwartet HIT medalp Tirol dieses Wochenende der nächste interessante Härtetest: eine Partie gegen Friesenheim sowie der JOKER Jeans Stromberg Cup.

Am Mittwoch haben die Innsbrucker noch ein erfolgreiches Match gegen den italienischen Zweitligisten SC Meran absolviert. Der Erfolg über die Südtiroler fiel mit 32:20 mehr als deutlich aus.

An diesem Wochenende begibt sich HIT medalp Tirol nun auf die Reise nach Baden-Württemberg. Am Samstag (18.30 Uhr) bestreitet die Mannschaft von Stefan Öhler ein Spiel gegen den Bundesliga-Absteiger TSG Ludwigshafen-Friesenheim, der ein Trainingslager im Nordschwarzwald abhält. Im Sportzentrum Neubulach kommt es zum Duell mit dem Neo-Zweitligisten, der zwar zahlreiche Ab- und Zugänge (unter anderem verließ ÖHB-Teamspieler Janko Bozovic den Verein) zu verzeichnen hat, aber sicherlich zum erweiterten Kreis der Aufstiegsaspiranten zählt. 

Am Sonntag nimmt HIT medalp dann am JOKER Jeans Stromberg Cup in Bönnigheim teil. Unter den anderen sieben Teams befinden sich starke Konkurrenten aus der zweiten und dritten deutschen Spielklasse – unter anderem der TSV Friedberg, den man am Sonntag knapp mit 29:27 bezwingen konnte. Die Innsbrucker treffen in der Gruppe B auf Horkheim, Konstanz und die SG Köndringen/Teningen.


JOKER Jeans Stromberg Cup

Gruppeneinteilung:

Gruppe A:               

 SG BBM Bietigheim
 SG H2Ku Herrenberg
 TSG Söflingen
 TSV Friedberg  

Gruppe B:    

 HIT medalp Tirol
 TSB Horkheim
 SG Köndringen/Teningen
 HSG Konstanz

Spielzeit: 2 x 17,5 Min., 3 Min. Pause


Spielplan:
       
11:50 Uhr    SG Köndringen/Teningen – HIT medalp Tirol       
           
13:30 Uhr    HSG Konstanz – HIT medalp Tirol               
               
15:10 Uhr    HIT medalp Tirol – TSB Horkheim               


Spiel um Platz 3:

16:30 Uhr            2. Gruppe 1 – 2. Gruppe 2           

Endspiel:

17:30 Uhr            1. Gruppe 1 – 1. Gruppe 2


Gelungene Testspielserie

15.08.2011

Den heutigen freien Feiertag haben sich die Spieler von HIT medalp Tirol redlich verdient. Die Mannen von Stefan Öhler haben ein kraftraubendes Wochenende mit drei Spielen in nur zwei Tagen hinter sich – die Art und Weise, wie sich sein Team gegen durchwegs starke Gegner präsentierte, lassen den HIT-Trainer erwartungsfroh auf die kommenden Aufgaben blicken.

Nur mit dem ersten Spiel am Samstag wollte niemand in den Reihen der Innsbrucker so recht zufrieden sein. Dabei war abzusehen gewesen, dass es gegen eine absolute Spitzenmannschaft, wie es die Kadetten aus Schaffhausen eben sind, nicht gerade leicht werden würde. Der Schweizer Meister – zuletzt Achtelfinalist in der Champions League – dominierte den Vergleich in Bregenz nach Belieben und hatte die Partie schon zur Pause entschieden. Nach 36 Minuten führte Schaffhausen 23:13. HIT medalp hielt aber bis zum Ende gut dagegen, das finale Ergebnis von 32:23 machte den Klassenunterschied allerdings deutlich.

Zwei Spiele am Sonntag

Am Sonntag zeigten sich die Innsbrucker dann von ihrer ganz starken Seite. Am Vormittag traf man zunächst auf Vizemeister Bregenz – ein Duell auf Augenhöhe. Hervorzuheben ist vor allem die Deckungsleistung, die HIT-Defensive machte es den Bregenzern ungemein schwer. So verhinderte nur die mangelnde Durchschlagskraft im Angriff einen Prestigeerfolg, 60 spannenden Minuten endeten mit einem 21:20-Sieg der Vorarlberger.

Am Nachmittag stand dann in Hötting West das letzte Testmatch auf dem Programm. Gegner war mit dem deutschen Drittligisten TSV Friedberg eine junge, dynamische Truppe, die den Innsbruckern die letzten Kraftreserven abverlangte. Zunächst schien es auch so, als müsste HIT medalp dem Aufwand der vorangegangenen Spiele Tribut zollen. Erst nach der Pause konnten die Gastgeber erstmals die Führung übernehmen – und freuten sich schließlich zum Ausklang des Wochenendes über einen 29:27-Triumph.

Am Mittwoch wartet bereits das nächste Testmatch auf HIT medalp. Der italienische Zweitligist SC Meran gastiert um 19.30 Uhr in Hötting West.


Testspiele:

Kadetten Schaffhausen – HIT medalp Tirol 32:23 (19:12)
Tore: Hermann (5), Babarskas (4), Perovic (4), Rackauskas (4), Bammer (2), Kainmüller (1), Kandolf (1), Mörtl (1), Walter (1)

A1 Bregenz – HIT medalp Tirol 21:20 (9:11)
Tore: Rackauskas (6), Walter (4), Babarskas (3), Perovic (2), Steiger (2), Hermann (1), Kainmüller (1), Watzl (1)

HIT medalp Tirol – TSV Friedberg 29:27 (11:14)

Tore: Rackauskas (10), Babarskas (4), Hermann (3), Kandolf (3), Perovic (3), Bammer (2), Kainmüller (2), Steiger (1), Walter (1)


Testspiele im Dreierpack

12.08.2011

Dieses Wochenende hat es in sich für HIT medalp Tirol. Es warten drei Testspielgegner in zwei Tagen, darunter ein europäisches Spitzenteam.

Am Samstag fährt HIT medalp nach Bregenz und trifft dort auf die Kadetten Schaffhausen. Der regierende Schweizer Meister spielte vergangene Saison in der Champions League und scheiterte 2010 zudem erst im Finale des EHF-Cups am TBV Lemgo. Ein absolutes Krachermatch mit Europacupflair für die Innsbrucker.

Am Sonntag Vormittag ist die Sieben von Stefan Öhler dann gegen Gastgeber A1 Bregenz gefordert. Im Duell mit Österreichs Vizemeister wird HIT medalp sehen, wie weit man im Zuge der Vorbereitung bereits ist. Am Nachmittag empfängt man schließlich zur Abrundung des Wochenendes noch den deutschen Regionalligisten TSV Friedberg in Hötting West. Friedberg, das sich auf Kurztrainingslager in Tirol befindet, war in den letzten beiden Jahren mehrmals Testspiel-Kontrahent der Innsbrucker – wie schon zuvor sollte es auch diesmal eine Begegnung auf Augenhöhe werden.


Testspiele

13. August, 16.00 Uhr:
Kadetten Schaffhausen – HIT medalp Tirol, Rieden-Vorkloster
14. August, 11.30 Uhr: A1 Bregenz – HIT medalp Tirol, Rieden-Vorkloster
14. August, 16.30 Uhr: HIT medalp Tirol – TSV Friedberg, Hötting West


Viel Positives im ersten Test

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4.08.2011

Am Mittwoch Abend absolvierte HIT medalp Tirol den ersten Probegalopp der neuen Saison. Gegen den HSC Suhr/Aarau musste mich sich trotz zwischenzeitlich klarer Führung mit 30:34 geschlagen geben.

Zwei Wochen nach Beginn der Vorbereitung und einen Monat vor dem HLA-Auftakt bildete die Partie gegen Schweizer Erstligisten Suhr/Aarau – den Zehnten der abgelaufenen Nationalliga A – den idealen Start in die Testspielreihe. Bei den Innsbruckern fehlte lediglich Martin Kalischnig, der nach einem Bändereinriss noch angeschlagene Povilas Babarskas kam zu einigen Einsatzminuten. Stefan Watzl wurde hingegen noch geschont, er soll aber demnächst wieder den Innsbrucker Kader verstärken.

Nach anfänglichem Abtasten hatte HIT medalp die Partie über weite Strecken im Griff. Im Angriff präsentierte man sich spielfreudig, Abstimmungsprobleme waren zunächst nur wenige zu sehen. Insbesondere das Zusammenspiel mit Neuzugang Dragoljub Perovic am Kreis funktionierte bereits erstaunlich gut – der Serbe kam zu sechs Treffern. Der zweite Neue im Dress der Innsbrucker, Max Hermann, traf bei seinem Einstand viermal.

Bis zur 47. Minute schien es ein klarer Erfolg der Gastgeber zu werden, zu diesem Zeitpunkt führte man mit 28:21. Doch Suhr/Aarau konnte das Match – bedingt auch durch viele Wechsel auf Seiten von HIT medalp – noch drehen. Die junge Truppe rund um Routinier Björn Navarin freute sich am Ende über einen 30:34-Erfolg. Stefan Öhler hat nun wieder eineinhalb Wochen Zeit, sein Team weiter zu formen – ehe am 13. und 14. August gleich drei Trainingsspiele in zwei Tagen warten.


HIT medalp Tirol – HSC Suhr/Aarau 30:34 (17:15)


Aufstellung HIT medalp Tirol:
Kalischnig Michael, Wieser; Mörtl (7), Perovic (6), Hermann (4), Rackauskas (4), Walter (4), Steiger Pius (2), Babarskas (1), Kainmüller (1), Bammer, Clementi, Mauracher, Watzl


Den ersten Härtetest vor Augen

02.08.2011


Zwei intensive Trainingswochen sind vorüber – nun wartet der erste Testlauf auf HIT medalp Tirol. Die Innsbrucker empfangen morgen den HSC Suhr/Aarau.

Eifrig feilen Innsbrucks Handballer derzeit an Kraft und Kondition – zudem arbeitet Trainer Stefan Öhler mit seinem Team an den spielerischen Elementen für die neue HLA-Saison, die am 3. September mit dem Match gegen West Wien angepfiffen wird.

Gestern und heute statteten die Spieler von HIT medalp Tirol der Sportclinic Zillertal in Mayrhofen einen Besuch ab. Dort standen wie bereits im Vorjahr umfassende sportmedizinische Tests auf dem Programm. Stefan Öhler zeigte sich von der Betreuung durch das Fachpersonal begeistert: „Wir sind sehr froh darüber, dass wir die Möglichkeit haben, unsere Spieler in der Sportclinic Zillertal einem Check unterziehen zu können. Mittels sportmedizinischer Untersuchungen wie EKG oder Lungenfunktionstests unter Beobachtung lassen sich die Trainingsbereiche für das Ausdauertraining jedes Einzelnen genau ermitteln.“

Testspielauftakt

Morgen Abend beginnt dann der Testspielreigen für die Innsbrucker. Um 18.30 Uhr empfängt man in der heimischen Sporthalle Hötting West den HSC Suhr/Aarau, der zuletzt auf Trainingslager in Sölden weilte. Der Schweizer Erstligist war schon in den vergangenen beiden Spielzeiten Gegner in Testspielen, in zwei Aufeinandertreffen gab es einen Sieg und eine Niederlage zu verzeichnen.

Suhr/Aarau kommt mit dem früheren Harder Björn Navarin als Spielertrainer sowie zwei schwedischen Neuzugängen im Gepäck. Die erste Standortbestimmung wird es auch für die beiden HIT-Neuverpflichtungen Maximilian Hermann und Dragoljub Perovic – morgen wird sich zeigen, wie gut sich das Gespann bislang in das Innsbrucker Spiel integrieren konnte. Leider ausfallen wird Povilas Babarskas, der sich letzte Woche einen Bänderriss im Knöchel zugezogen hat. Martin Kalischnig ist beruflich verhindert.


Testspiel

HIT medalp Tirol – HSC Suhr/Aarau

Mittwoch, 18.30 Uhr, Hötting West