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des THV und seiner Homepage mitgeteilt. Ich hoffe, ihnen sämtliche Neuigkeiten
so rasch und korrekt wie möglich zur Verfügung zu stellen.
ULZ unterliegt im vorletzten Saisonspiel
16.05.2010
Die Silberstiere legten in der Steiermark einen denkbar schlechten Start hin, lagen zu Beginn bereits mit 0:3 (5.) hinten, worauf Thomas Lintner zu einem Team-Timeout gezwungen war. Das allerdings nicht wirklich fruchten sollte, denn die Gäste aus Tirol gerieten immer mehr ins Hintertreffen, und blickten in der achten Spielminute bereits auf einen 2:7-Rückstand zurück - und dieser sollte sich bis zum Seitenwechsel sogar noch weiter erhöhen.
Auch nach Seitenwechsel bekamen die Tiroler das Spiel nicht in den Griff. Selbst gute Wurf-Leistungen von Stefan Schwarzmann und Kresimir Marakovic, die je sieben Treffer erzielten, brachten nicht die gewünschte Wende. Am Ende musste sich Schwaz bei Bärnbach/Köflach deutlich mit 21:30 geschlagen geben. ULZ kann aber am nächsten Samstag mit einem Heimsieg gegen Kärnten im letzten Saisonspiel Wiedergutmachung leisten.
Thomas Lintner, ULZ-Trainer: “Das ging heute nicht nach Wunsch. Wir haben den Start komplett verschlafen, und unglaublich viele Fehler in der Vorwärtsbewegung gemacht. Und das quer durch die Bank. Außerdem hatten wir eine schwache Wurfquote, da hat heute zumindest zehn Prozent an Konzentration gefehlt. Für das letzte Spiel am nächsten Samstag wollen wir uns vom Publikum mit einer guten Leistung verabschieden – das sind wir unseren Fans schuldig!”
Detail am Rande: Der Wiederaufstieg von ULZ Schwaz in die Handball Liga Austria stand bereits am vergangenen Donnerstag fest, als die Silberstiere in Tulln zwei Punkte holten, und damit nicht mehr von einem Aufstiegsplatz verdrängt werden können.
Das Restprogramm für ULZ Schwaz im HLA-Aufstiegs-Play-Off:
22.5., 19:00 Uhr, gegen Kärnten (heim)
HLA-Aufstiegs-Play-Off, 13. Runde:
Bärnbach/Köflach – ULZ Sparkasse Schwaz, 30:21 (18:9). Tore für Schwaz: Schwarzmann, Marakovic (je 7), Andriuska (3), Lechner (2), Lassner, Pöhl (je 1).
ULZ mit letztem Gastspiel bei Bärnbach/Köflach
15.05.2010
Erlösend war der Triumpf bei den Niederösterreichern, denn die Silberstiere machten in Tulln ein Wechselbad der Gefühle durch. Am Ende hatten die Tiroler die Nase vorne, was zwei Punkte brachte, und damit den Wiederaufstieg in die HLA. Der zwei Runden vor Schluss nun fixiert ist, weil Kärnten bei West Wien verloren hat. Am Sonntag können Pöhl und Co. befreit aufspielen.
„Wir wollen unbedingt Zweiter im Aufstiegs-Play-Off werden“, sagt Lintner vor der Begegnung in der Steiermark. Im Hinspiel konnten die Silberstiere die Gäste dank einer starken zweiten Halbzeit deutlich besiegen, „diesmal wird es aber genau so schwierig“, so der Trainer, „wir müssen schauen, welche Mannschaft wir zusammenstellen können, es gibt viele angeschlagene Spieler.“
Detail am Rande: Bärnbach/Köflach selbst kämpft indessen auch noch um den Einzug in die HLA, dementsprechend engagiert werden die Steirer zu Werke schreiten.
Das Restprogramm für ULZ Schwaz im HLA-Aufstiegs-Play-Off:
22.5., 19:00 Uhr, gegen Kärnten (heim)
HLA-Aufstiegs-Play-Off, 13. Runde:
Bärnbach/Köflach – ULZ Sparkasse Schwaz, Sonntag, 16.5.2010, 18:00 Uhr.
U21: 16:00 Uhr.
27:25, ULZ ist wieder in der HLA!
13.05.2010
Dabei starteten die Silberstiere gut in die Partie, und legten durch Stefan Schwarzmann und Philipp Pöhl auf 2:0 vor. Die Hausherren konterten aber, und lagen zur 23. Minute mit 8:7 in Front. Dann aber wieder eine starke Phase der Tiroler, die bis zur Pause einen 2-Tore-Vorsprung zum 12:10 holten, wobei Patrik Juric den letzten Treffer für die engagiert spielenden Schwazer vor Seitenwechsel markierte.
Eng dann der Verlauf auch in der zweiten Halbzeit, und obwohl ULZ bis zur 41. Minute drei Treffer voranlag (17:14), schaffte es Tulln erneut wieder ranzukommen - und sogar in Führung zu gehen. Aber Andriuska (stark) und Co. blieben dran, ließen sich nicht abschütteln. Aderlass für die Tiroler indessen 13 Minuten vor Spielende, denn Andreas Lassner musste nach der dritten 2-Minuten-Strafe das Feld räumen.
Jetzt war Moral gefragt. Einen kräftigen Schub diesbezüglich brachte Thomas Lechner mit seinem ersten Treffer und der damit verbundenen 24:23-Führung für ULZ. Nun waren die Lintner-Mannen nicht mehr zu stoppen, und brachten Tulln mit vier Toren en suite (53. bis 56. Minute) auf die Verliererstraße. Die Gäste konnten nicht mehr zusetzen, Schwaz siegte mit 27:25 - und steigt damit verdient wieder in die HLA auf.
Thomas Lintner, ULZ-Trainer: „Wir haben heute sehr viel Angst gehabt, es war eine Zitterpartie von Anfgang bis zum Ende, und wir konnten uns auch in Überzahl nie richtig absetzen. Kämpferisch war es in Ordnung, spielerisch nicht. Uns fehlten heute Manuel Gierlinger (krank, Anm.), Christoph Svoboda spielte nur sehr kurz (ebenfalls krank, Anm). Natürlich ist der Aufstieg für uns erlösend. Im Großen und Ganzen haben wir diese Aufgabe akzeptabel gelöst. Jetzt müssen wir die Weichen für die nächste Saison stellen.“
Info am Rande: ULZ Schwaz muss bereits am Sonntag erneut in die Fremde reisen. Das Lintner-Team gastiert in der vorletzten Runde bei Bärnbach/Köflach.
Das Restprogramm für ULZ Schwaz im HLA-Aufstiegs-Play-Off:
16.5., 18:00 Uhr, gegen Bärnbach/Köflach (auswärts)
22.5., 19:00 Uhr, gegen Kärnten (heim)
HLA-Aufstiegs-Play-Off, 12. Runde:
UHC Doldmann Druck Tulln – ULZ Sparkasse Schwaz, 25:27 (10:12). Tore für Schwaz: Andriuska (9), Zangerl (6), Lechner, Lassner, Feichtinger (je 2), Hoflehner, Pöhl, Marakovic, Schwarzmann, Wanitschek, P. Juric (je 1).
Zwei Punkte bei UHC Tulln gefordert
11.05.2010
Nach der wenig berauschenden Darbietung der Knappenstädter zuletzt gegen Tabellenführer West Wien sollen nun in der Fremde die restlichen und notwendigen Punkte für den Wiederaufstieg eingeholt werden. Tulln hat indessen den HLA-Zug bereits verpasst, dennoch wird die Aufgabe für Marakovic und Co keine einfache.
"Tulln kann ohne Druck aufspielen, wir dürfen den Gegner auf keinen Fall unterschätzen", weiß Lintner um die Gefahr in Niederösterreich bescheid. "Außerdem sind wir im Herbst schon einmal gegen sie empfindlich ausgerutscht." Das Hinspiel im Play-Off konnten die Silberstiere allerdings klar für sich entscheiden.
So fordert der Coach für den Donnerstag bedingungslosen, 100prozentigen Einsatz. "Zudem müssen wir uns in der Deckung stabilisieren, und dürfen keine Bälle leichtfertig vergeben!“ Das wäre wohl die halbe Miete für ULZ. Die von den Unterländern zur Gänze mit der richtigen Aggressivität eingefahren werden soll.
Voraussichtlich wird ULZ Schwaz mit der kompletten Mannschaft die Auswärtsreise gen Wienerwald antreten. Fraglich ist noch Manuel Gierlinger (erkrankt), ebenfalls erscheint auch bei Andreas Lassner (auch erkrankt) ein Einsatz noch nicht fix. Dies soll sich erst am Donnerstag vor der Abfahrt entscheiden.
Das Restprogramm für ULZ Schwaz im HLA-Aufstiegs-Play-Off:
13.5., 18:00 Uhr, gegen Tulln (auswärts)
16.5., 18:00 Uhr, gegen Bärnbach/Köflach (auswärts)
22.5., 19:00 Uhr, gegen Kärnten (heim)
HLA-Aufstiegs-Play-Off, 12. Runde:.
UHC Doldmann Druck Tulln – ULZ Sparkasse Schwaz, Donnerstag, 13.5.2010, 18:00 Uhr.
U21: 16:00 Uhr.
Gelungener Saisonausklang gegen Hard
09.05.2010
Es war das erhoffte versöhnliche Ende dieser Saison. HIT medalp Tirol ließ die Spielzeit 2009/10 mit einem 30:25-Sieg gegen Alpla HC Hard ausklingen und holte damit den ersten Heimerfolg im Playoff.
Der Hauch von Abschied wehte an diesem 8. Mai durch die Sporthalle Hötting West. Luka Marinovic, Igor Radenovic und Josip Simunic streiften ein letztes Mal das HIT-Trikot über, um mit ihrem Team den erhofften ersten Playoff-Sieg vor eigenem Publikum einzufahren. Dementsprechend motiviert gingen die drei mitsamt ihren Mitspielern ans Werk. Die erste Halbzeit beim Duell des Sechsten gegen den Fünften verlief ausgeglichen, Hard lag nur kurzzeitig mit zwei Toren in Führung. Die Gastgeber glichen allerdings immer wieder aus, Peter Marek sorgte mit dem 12:12 für den Pausenstand.
Unmittelbar nach Wiederbeginn gelang es HIT medalp, sich ein wenig abzusetzen, Kapitän Christoph Walter erzielte das 16:13 (34.). Nun konterten allerdings die Vorarlberger, Michael Jochum traf in Minute 43 zum 18:18. Doch die Innsbrucker legten ab diesem Zeitpunkt nochmals deutlich zu und kamen zu fünf Treffern in Serie. Ausgerechnet Luka Marinovic krönte seinen Abgang und überlistete die Harder wieder einmal mit einem direkten Tor – mit seinem 23:18 war die Partie entschieden. HIT medalp konnte seinen Vorsprung bis zum Ende souverän verwalten und beendete die Saison 2009/10 mit einem verdienten 30:25-Erfolg.
HLA Meister-Playoff, 10. Spieltag
HIT medalp Tirol – Alpla HC Hard 30:25 (12:12)
HIT medalp Tirol: Kalischnig Martin, Marinovic (1); Rackauskas (8), Mayr (7), Walter (4), Marek (3), Steiger Pius (3), Schinagl (2), Kainmüller (1), Patterer (1), Mörtl, Radenovic, Simunic, Steiger Josef
Torschützen Hard: Jochum (5), Kathrein (5), Klement (5), Kuzo (4), Knauth (3), Tluczynski (2), Wetzel (1)
Schwaz muss sich West Wien deutlich beugen
08.05.2010
Das Topspiel in der Sporthalle Ost kam indessen nur langsam auf Touren. Genau fünf Minuten mussten sich die Schwazer Fans gedulden, um die 1:0-Führung für die Hausherren durch Manuel Gierlinger bejubeln zu dürfen. Rückhalt für die Tiroler in der Startphase war Timo Braznikovs, der für den an der Schulter verletzten Christian Aigner im Gehäuse stand, und zwei Siebenmeter entschärfte.
Doch zu leichtfertig gingen die Silberstiere in Folge mit ihren Angriffen um, was Coach Lintner beim Stand von 3:5 zu einem Timeout zwang. Vor allem im Spielaufbau unterliefen den Gastgebern immer wieder Fehler, dafür punktete Schwaz vermehrt aus der Distanz. Aber die schnell verwerteten Gegenstöße von West Wien schmerzten, ULZ fand sich plötzlich in einem 7:11-Rückstand wieder.
Die erste 2-Minuten-Strafe im Spiel fassten die Gäste in der 25. Minute aus, und Manuel Gierlinger brachte die Silberstiere wieder auf zwei Treffer heran (9:11). Nun fand Schwaz über Kampf und Konzentration wieder in die Partie zurück, Sebastian Feichtinger fixierte bei einem schnellen Gegenstoß den 11:11-Ausgleich. Schon aus dem Spiel war Markus Ribis wegen einer Fußverletzung.
Auch nach Seitenwechsel schritten die Lintner-Mannen konsequenter nach vorne, und bewiesen Durchschlagskraft, in der Abwehr aber klafften manchmal Lücken. Die Begegnung mittlerweile eine mit viel Emotion geführte, Schwaz rannte ab der 42. Minute einem 5-Tore-Rückstand nach. Doch die Silberstiere gaben nicht auf, kämpften sich in das Spiel zurück, was freilich einiges an Kraft kostete.
Die Deckungsarbeit der Tiroler in dieser Phase intensiver, was fehlte, war eine bessere Chancenauswertung. Zwar schafften die Hausherren in der 45. Minute durch Philipp Pöhl mit dem 20:22 nochmals fast den Anschluss, doch West Wien zeigte sich im Abschluss mit einem starken Martinez glücklicher – und besser. Fazit: Ein starker Gegner, und ein ULZ, das nicht den besten Tag erwischte.
Thomas Lintner, ULZ-Trainer: „Ein Problem war heute, dass zwei, drei Spieler wie Philip Zangerl und Manuel Gierlinger krank waren, und Andreas Lassner kurz vor dem Spiel sagte, dass er heute nicht mitmachen kann - da musste ich einiges umstellen. Noch größer wurde unser Problem durch den verletzungsbedingten Ausfall von Markus Ribis, da merkte man dann deutlich, dass wir ohne gelernten Kreisläufer spielten. Wir sind akzeptabel gestartet, haben aber über das gesamte Spiel Probleme mit der offensiven Deckung gehabt, das Rückzugsverhalten war nicht gut, dadurch erhielten wir auch viele Tore über schnelle Gegenstöße. Die jungen Spieler wie Christoph Svoboda, Patrik Juric und Sebastian Feichtinger machten ihre Sache heute eigentlich gut, aber von den arrivierten Spielern hätte einfach mehr kommen müssen. Kämpferisch war es in Ordnung, schade ist nur, dass wir uns spielerisch so präsentiert haben. Rechnen tun wir nicht, wir werden eine dementsprechende Reaktion zeigen, und am Donnerstag in Tulln zwei Punkte machen, dann sind wir fix wieder oben. Ich hoffe nur, dass Lassner, Zangerl und Gierlinger wieder dabei sind.“
Das Restprogramm für ULZ Schwaz im HLA-Aufstiegs-Play-Off:
13.5., 18:00 Uhr, gegen Tulln (auswärts)
16.5., 18:00 Uhr, gegen Bärnbach/Köflach (auswärts)
22.5., 19:00 Uhr, gegen Kärnten (heim)
HLA-Aufstiegs-Play-Off, 11. Runde:.
ULZ Sparkasse Schwaz – SG SPIGO West Wien, 26:33 (12:13)
Tore für Schwaz: Feichtinger (7), Gierlinger (6), Pöhl, Schwarzmann (je 3), Marakovic, Svoboda (je 2), Andriuska, Juric P. (je 1).
Finaler Akt der Saison gegen Alpla Hard
07.05.2010
Bereits diesen Samstag geht die Saison für HIT medalp Tirol zu Ende. Die Innsbrucker werden die Meisterschaft auf dem sechsten Rang beenden, gegen Alpla HC Hard will man einen versöhnlichen Abschluss erreichen.
Vor rund einem Jahr standen sich die beiden Teams noch im Semifinale gegenüber, diesmal sind sowohl HIT medalp als auch überraschend Alpla HC Hard am Einzug unter die besten Vier gescheitert. Die Vorarlberger haben ihr „Endspiel“ vergangenes Wochenende in Linz mit 29:35 verloren und können somit nicht mehr an den Oberösterreichern vorbeiziehen. Selbst die Ränge sind fix vergeben, die Innsbrucker haben als Sechstplatzierte fünf Punkte Rückstand auf Hard. Druck wird daher keine Mannschaft verspüren.
HIT-Coach Stefan Öhler wünscht sich allerdings einen Sieg in der letzten Partie, vor allem da man im Meister-Playoff bislang keinen Punkt vor eigenem Publikum einfahren konnte. Zudem werden Luka Marinovic, Josip Simunic und der zuletzt angeschlagene Igor Radenovic verabschiedet, auch sie würden gerne mit einem Erfolg abtreten. Hard tritt ebenfalls in Bestbesetzung an, lediglich Kreisspieler Janis Glusaks kann nicht auflaufen. Bei der Ländle-Truppe, die mit großen Ambitionen in die Saison gegangen ist, wird es der letzte Auftritt von Trainer Zbigniew Tluczynski, Christian Grebien, Stefan Klement und Stefan Watzl.
HLA Meister-Playoff, 10. Spieltag
HIT medalp Tirol – Alpla HC Hard
Samstag, 19.00, Hötting West
ULZ-Fans erwartet das Play-Off-Spitzenspiel!
06.05.2010
Einen Sieg brauchen die Silberstiere noch, um in der kommenden Saison wohl wieder fix in der Handball Liga Austria zu spielen. Das Team von Trainer Thomas Lintner hält derzeit bei 14 Punkten, und liegt – an zweiter Stelle – mit fünf Zählern Vorsprung von einen Abstiegsplatz weit entfernt. Und sollten die Tiroler gegen West Wien zwei Zähler einfahren, könnte der Klassenerhalt frühzeitig geschafft sein.
„Wir wollen uns aber nicht mit Rechnereien beschäftigen“, sagt Lintner, der mit seinem Team voll auf das Spitzenspiel gegen den Tabellenführer fokussiert ist. Schwaz kann auf eine sehr starke kämpferische Leistung im Spiel gegen Kärnten bauen, das am Mittwoch auswärts mit 30:27 gewonnen wurde. „Auch gegen West Wien wollen wir alles aus uns herausholen, obwohl einige Spieler angeschlagen sind.“
Im Hinspiel fehlten indessen Kresimir Marakovic und Mindaugas Andriuska. Die Gäste sind bereits wieder fix für die HLA qualifiziert, dennoch erwartet der Trainer einen voll motivierten Gegner: „Die fahren sicher nicht einfach so nach Tirol, um dort zu verlieren!“ Lintner will am Samstag auch einigen jungen Spielern die Möglichkeit geben, sich zu beweisen, „sie sollen Erfahrung für den Herbst sammeln!“
Das Restprogramm für ULZ Schwaz im HLA-Aufstiegs-Play-Off:
8.5., 18:00 Uhr, gegen West Wien (heim)
13.5., 18:00 Uhr, gegen Tulln (auswärts)
16.5., 18:00 Uhr, gegen Bärnbach/Köflach (auswärts)
22.5., 19:00 Uhr, gegen Kärnten (heim)
HLA-Aufstiegs-Play-Off, 11. Runde:
ULZ Sparkasse Schwaz – SG SPIGO West Wien, Samstag, 8.5.2010, 18:00 Uhr, Sporthalle Ost.
30:27, ULZ in Kärnten mit großen Schritt gen HLA
05.05.2010
Den Lintner-Mannen gelang in Klagenfurt ein Start nach Maß. Nach dem Führungstreffer von Kresimir Marakovic legten Gierlinger (2x) und Andriuska zur komfortablen 4:0-Führung vor. Die Tiroler präsentierten sich gegenüber dem Spiel in Leoben konzentriert, und im Abwehrverhalten konsequent. Allerdings nach rund acht Minuten auch erneut mit einem kleinen Durchhänger.
Denn in der neunten Spielminute gelang Kärnten der Ausgleich zum 7:7. Anschließend traten die Silberstiere aber wieder mächtig aufs Gas, und erarbeiteten sich bis rund fünf Minuten vor der Pause einen 5-Punkte-Polster. Kurz vor Seitenwechsel hagelte es dann Zeitstrafen, ins Summe vier Stück, je zwei bei beiden Teams. Was auch den überaus ernsthaften Charakter dieser Begegnung unterstrich.
Genau in dieser wichtigen Phase steuerte Philip Zangerl einen von insgesamt fünf Treffern für Schwaz bei. Den Vorsprung nahmen die engagierten Tiroler auch in die zweite Halbzeit mit, und bauten diesen bis zur 35. Minute auf sechs Tore aus. Ein vermeintlich sicherer Polster, aber die Begegnung war noch lange nicht zu Ende. Denn die Hausherren gaben nicht auf, kamen erneut wieder ran.
Und es wurde noch ein beinhartes, enges Rennen. Kärnten ließ sich nicht mehr gänzlich abschütteln, kam bis auf einen Treffer näher. Die Vorentscheidung gelang Mindaugas Andriuska, als dieser zweieinhalb Minuten vor Schluss zum 29:26 verwertete. Den letzten ULZ-Treffer markierte Markus Ribis. Schwaz liegt nun in der Tabelle mit 14 Punkten fünf Zähler vor einem Abstiegsplatz auf Rang zwei.
Thomas Lintner, Schwaz-Coach: Das war ein sehr hart umkämpftes Spiel! Wir wussten, dass Kärnten ein schweres Pflaster ist, und ich muss mein Team loben – die Jungs haben kämpferisch super dagegengehalten! Im Gegensatz zum letzten Spiel haben wir uns auch besser bewegt. Zwischen der 40. und 50. Minute waren wir ein bisschen hektisch, am Ende haben wir die Partie aber relativ ruhig nach Hause gespielt. Wir haben nun aus zwei Auswärtsspielen drei Punkte geholt, das ist keine so schlechte Ausbeute!“
Detail am Rande: Bereits am kommenden Samstag kommt es in Schwaz (Sporthalle Ost) zum absoluten Schlagerspiel, wenn die Silberstiere Tabellenführer West Wien empfangen (18:00 Uhr).
ULZ muss im Nachtragsspiel nach Kärnten
04.05.2010
So wie gegen Leoben, wo die Silberstiere beim 30:30-Remis einen Punkt holten, wird auch die Begegnung in Kärnten eine schwierige werden. Denn der kommende Gegner sicherte sich in den letzten drei HLA-Aufstiegs-Play-Off-Spielen fünf Punkte, überraschend war der volle Erfolg in Graz. Würden die Kärntner am Mittwoch gegen Schwaz gewinnen, stünden sie plötzlich auf einem Aufstiegsplatz.
Das möchte die Lintner-Truppe, die selbst noch Punkte braucht, unbedingt verhindern, weiß aber auch um die Stärken des Gegners. “Die spielen derzeit unbeschwert und locker auf”, weiß der Trainer, “wir dürfen sie auf gar keinen Fall unterschätzen!” Um auf Nummer sicher zu gehen, fanden sich die Tiroler zu einem Videostudium zusammen, Lintner: “Kärnten hat gute Einzelspieler sowie einen starken Legionär!”
Gegen Kärnten muss indessen auch wieder die Deckungsarbeit besser werden, da haperte es bei der letzten Partie gegen Leoben. “Außerdem war unser Rückzugsverhalten suboptimal”, so der Trainer, der mit der Mannschaft diese Dinge durchgesprochen hat. Für ULZ ist die Mittwoch-Begegnung das zweite Auswärtsspiel in fünf Tagen, “ich hoffe, dass wir damit gut umgehen können!”
HLA-Aufstiegs-Play-Off, Nachtrag:
HC kelag Kärnten – ULZ Sparkasse Schwaz, Mittwoch, 5. Mai 2010, 19:30 Uhr.
U21: 17:30 Uhr.
26:32 in Bregenz im letzten Auswärtsspiel
01.05.2010
Es bleibt bei zwei Punkten im Meister-Playoff für HIT medalp Tirol. In Bregenz war für die Innsbrucker am Samstag trotz einer sehr guten Leistung nichts zu holen, der Meister setzte sich mit 32:26 (16:14) durch.
Die Gäste lagen nur in den Anfangsminuten zweimal in Führung, nach Andrius Rackauskas Tor zum 3:4 übernahm allerdings der regierende HLA-Champion das Kommando. Die Bregenzer konnten sich mit dem 14:9 in der 24. Minute erstmals deutlicher absetzen, HIT medalp hielt aber weiterhin gut dagegen. Bis zur Pause konnte man wieder auf 16:14 verkürzen.
Die Innsbrucker kamen mit viel Elan aus der Kabine. Nach dem 17:14 der Bregenzer drehten Christoph Walter und Co. gehörig auf und erzielten fünf Treffer in Serie, Peter Mayr gelang das 17:19 (39.). Klemens Kainmüller markierte eine Minute darauf das 18:20. Doch danach machte sich wieder einmal die unheimliche Heimstärke der Vorarlberger bemerkbar, HIT medalp blieb acht Minuten ohne Torerfolg. Bregenz drehte die Partie in dieser Phase, durch einen Doppelpack von Björn Tyrner fünf Minuten vor dem Ende (29:24) war das Match praktisch entschieden.
Das 26:32 in Bregenz war das letzte Auswärtsspiel für HIT medalp Tirol in dieser Saison, nächsten Samstag empfängt man noch Alpla HC Hard zum Abschluss dieser Spielzeit. Hard ist nach der heutigen Niederlage in Linz fix auf Rang fünf und kann ebenso wie HIT medalp nicht mehr ins Halbfinale einziehen.
HLA Meister-Playoff, 9. Spieltag
A1 Bregenz – HIT medalp Tirol 32:26 (16:14)
HIT medalp Tirol: Kalischnig Martin, Marinovic; Mayr (5), Rackauskas (5), Kainmüller (4), Marek (3), Walter (3), Simunic (2), Steiger Pius (2), Patterer (1), Schinagl (1), Mattersdorfer, Mörtl, Steiger Josef
Torschützen Bregenz: Schlinger (8), Frühstück (5), Mayer (5), Posch (4), Tyrner (4), Obad (3), Ivanovic (2), Rauch (1)
30:30 in Leoben – Schwaz holt einen Punkt!
01.05.2010
Die Silberstiere gingen in Leoben durch Andreas Lassner mit 1:0 in Führung, in Folge entwickelte sich zwischen den beiden HLA-Konkurrenten ein offener, intensiv geführter Schlagabtausch. Die Hausherren brachten sich indessen erstmals beim Stand von 5:4 in Front, und legten zwischenzeitlich sogar auf 9:6 vor. Ein Timeout von Trainer Lintner brachte die Tiroler aber wieder zurück in die Spur.
In der 22. Minute erzielte Kresimir Marakovic den 12:12-Ausgleich für die Gäste, und Mindaugas Andriuska fixierte mit dem 14:14 den Pausenstand. Auch nach Seitenwechsel sollte die Partie ein enges Rennen bleiben, bis den Gastgebern erneut ein kleiner Lauf glückte, und der Vorsprung wieder auf drei Treffer ausgebaut werden konnte (17:14 und 18:15). Aber erneut konterte ULZ!
Thomas Lechner holte in der 42. Minute die 20:19-Führung für die Knappenstädter, Sebastian Feichtiger erhöhte wenig später auf 21:19. Enorm heiß - mit einigen Strafen - gestaltete sich die Schlussphase. Schwaz lag knapp vor Ende der Partie mit drei Toren voran, ein ULZ-Unterzahlspiel (2 Minuten für Julius Hoflehner) brachte für Leoben am Schluss aber noch den glücklichen 30:30-Ausgleich.
Thomas Lintner, ULZ-Trainer: „Das hätten wir über die Runden bringen müssen, leider haben wir zum Schluss zwei technische Fehler gemacht. Aber eigentlich hätten wir das Spiel schon früher für uns entscheiden können, sind allerdings sehr schlecht in die zweite Halbzeit gestartet. Da haben wir 10 Minuten gebraucht, um wieder ins Spiel zu finden. Einige Dinge haben heute nicht gut funktioniert, an diesen müssen wir bis zum Spiel am Mittwoch in Kärnten arbeiten. Wir haben noch einiges vor uns, die Sommerferien sind noch nicht da - das war ein Weckruf für das Team!
Dreifacher Abschied nach dieser Saison
30.04.2010
HIT medalp Tirol muss sich nach dieser Saison gleich von drei Spielern verabschieden. Luka Marinovic, Igor Radenovic und Josip Simunic werden den Verein verlassen. Am Samstag geht es zum letzten Auswärtsspiel nach Bregenz.
Nur noch zwei ausstehende Partien, dann ist die Spielzeit 2009/10 für HIT medalp vorüber. Die Innsbrucker werden die Saison auf dem sechsten Platz abschließen und haben mit dem Erreichen des Meister-Playoffs ihr Ziel erreicht. Die Planungen für die Zukunft sind in vollem Gange, drei Spieler werden ab Sommer nicht mehr im Kader stehen. Bereits im Vorjahr haben mit Nedeljko Jovanovic, Richard Wöss und Milos Pesic drei wichtige Akteure den Klub verlassen – am 8. Mai werden nun Luka Marinovic, Igor Radenovic und Josip Simunic ihr letztes Match im HIT-Trikot bestreiten.
HIT medalp wünscht alles Gute
Während Igor Radenovic erst vor dieser Saison verpflichtet worden ist, spielt Josip Simunic seit 2008 und Luka Marinovic sogar seit 2007 in Innsbruck. Der jüngere Bruder von Nationaltorhüter Nikola Marinovic war einer der Garanten für den Erfolg der letzten Jahre und brillierte in zahlreichen Spielen als kaum überwindbare Hürde im Innsbrucker Tor. Josip Simunic wusste am Kreis stets mit seinen Kämpferqualitäten zu überzeugen. Einsatz, Kampfkraft und Emotionalität sind auch Attribute, die auf Igor Radenovic zutreffen. HIT medalp Tirol wünscht allen drei Spielern alles Gute auf ihrem weiteren Karriereweg!
Am Samstag müssen Stefan Öhler und seine Mannschaft noch ein letztes Mal in fremder Halle antreten und das gleich bei Meister A1 Bregenz. Die Vorarlberger werden wieder einmal als Erster ins Halbfinale gehen und sind auch heuer erklärter Meisterschaftsfavorit. Für HIT medalp geht es in Rieden-Vorkloster um ein achtbares Ergebnis, jeder Spieler soll genug Einsatzzeit erhalten.
HLA Meister-Playoff, 9. Spieltag
A1 Bregenz – HIT medalp Tirol
Samstag, 19.00, Rieden-Vorkloster
Silberstiere müssen zu HLA-Konkurrenten
29.04.2010
Zu einem alten Bekannten muss am Samstag (1. Mai, Feiertag) das Team von Trainer Thomas Lintner reisen, und zwar nach Leoben (19:00 Uhr, U21: 17:00 Uhr). Gegen die Steirer wartet auf die Silberstiere einmal mehr eine sehr schwere Aufgabe, nichtsdestotrotz sollen zwei Punkte her.
Der Wiederaufstieg ist für Gierlinger und Co bereits in Reichweite. Mit elf Punkten (ein Spiel weniger) liegen die Tiroler in der Tabelle des HLA-Aufstiegs-Play-Offs hinter Leader West Wien (15 Punkte) an zweiter Stelle. Leoben rangiert auf Rang fünf, und ist in einen beinharten Aufstiegskampf involviert. Dementsprechend unangenehm dürfte der Wind der Lintner-Truppe in der Steiermark entgegenblasen.
„Leoben kämpft so wie wir um den Wiederaufstieg in die HLA“, so Lintner, „das wird ein ganz schweres Spiel werden.“ Außerdem verzeichneten die Steirer zuletzt einen deutlichen Aufwärtstrend, und konnten auch gegen Spitzenreiter West Wien gewinnen. Lintner: „Die kämpfen um Alles, werden aber auch Druck verspüren. Aber wir werden mit sehr viel Selbstvertrauen auftreten.“
Insgesamt drei Mal trafen sich beide Teams in der laufenden Saison, und in allen drei Spielen konnte ULZ Sparkasse Schwaz siegreich die Halle verlassen. „Und das wollen wir auch diesmal so beibehalten, wir möchten im Aufstiegskampf keine unnötige Spannung mehr aufkommen lassen.“ Lintner geht indessen davon aus, dass für einen Wiederaufstieg mindestens 15 Punkte nötig sein werden.
Detail am Rande: Das Hinspiel gegen Leoben im HLA-Aufstiegs-Play-Off Anfang März 2010 konnte ULZ Schwaz mit 28:21 (12:9) für sich entscheiden.
HLA-Aufstiegs-Play-Off, 10. Runde:
Juri Union Leoben – ULZ Sparkasse Schwaz, Samstag, 1. Mai 2010, 19:00 Uhr
Summer Heat 2010 - Beachhandballturnier in Innsbruck
26.04.2010
Diesen Sommer findet erneut ein Beachhandballturnier in Innsbruck statt! Bei uns sind die Anmeldung, das Regelwerk (kurz / lang) sowie ein Lageplan zu finden.
Versöhnliches Saisonende der SVO Damen
26.04.2010
Einen versöhnlichen Ausklang einer zerrütteten Saison schafften die Damen des SVO Innsbruck am Wochenende. Wie im Hinspiel vor 2 Wochen ließ man der TS Wörgl keine Chance und gewann jeweils mit 22:30 bzw. 28:18.
Die Vorwochen liefen nicht nach Plan des SVO Innsbruck. Am Ziel, den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen fehlte nicht viel, aber am Ende reichte es in Summe nicht aus - zu sehr schwankte die Leistung der Mannschaft über die vergangenen Wochen und oftmals fehlte nicht viel zu verdienten 2 Punkten. Gegen den Tabellendritten Süd/Blumenau musste man sich dank starker Heimleistung in einem wahren Krimi im Finish nur knapp mit 2 Toren (25:27) geschlagen geben.
1 Woche darauf konnte man sich 2 Punkte aufs Konto holen, nachdem die Gäste vom PSV München nicht zum Spiel angetreten waren und es auch nicht für nötig erachtet hatte abzusagen. 2 Wochen darauf setzte es gegen den Tabellenführer und späteren Meister aus Ismaning eine deutliche 40:19 Klatsche und den Tiefpunkt der Rückrunde.
Doch die Mannschaft konnte sich fangen und am Wochenende darauf eine diszipliniertere und mannschaftlich geschlossene Leistung gegen den TSV Allach aufs Parkett bringen. Während die Damen das gesamte Spiel in Führung lagen und das Geschehen dirigierten, konnten die Gäste im Finish die Trendumkehr schaffen und in letzter Sekunde auch den Siegestreffer erzielen. Von dieser schmerzhaften Niederlage war im Wochenende darauf auswärts gegen München-Laim aber nichts mehr zu sehen, eine tolle Leistung reichte dennoch nicht, man musste sich knapp mit 22:24 geschlagen geben. Erst nach den Osterferien war der Mannschaft die (zu) lange Saison anzumerken. In einem lustlosten Spiel von beiden Seiten vergab man die theoretisch letzte Chance auf den Klassenerhalt und verschenkte unnötig das Spiel gegen den TSV Brannenburg mit 22:28.
Als Fazit dieser durchwachsenen Saison mit zahlreichen Höhen und Tiefen bleibt die Gewissheit, für die Verhältnisse gut mitgehalten zu haben und oftmals nur knapp an Siegen gescheitert zu sein. Ohne richtige Torfrau, ein großes Lazarett über die gesamte Saison mit Ausfällen und Abgängen wichtiger Spieler war mehr als der Vorletzte Tabellenplatz (direktes Duell) nicht möglich.
HIT medalp unterliegt Linz mit 25:30
24.04.2010
HIT medalp Tirol konnte am Samstag leider auch das vierte Heimspiel im Meister-Playoff nicht gewinnen und bleibt damit weiterhin bei zwei Punkten. Die Innsbrucker unterlagen dem HC Linz AG mit 25:30 (12:16).
Die Gastgeber mussten diesmal neben den Langzeitverletzten Simon Lechner und Dominik Bammer auch Igor Radenovic vorgeben. Doch man erwischte einen Traumstart und ging durch Peter Mayr nach vier Minuten mit 3:1 in Führung. Den Oberösterreichern, die sich mit Hard einen Zweikampf um den vierten Semifinalplatz liefern, gelang mit dem 4:4 (7.) jedoch erstmals der Ausgleich. Mitte der ersten Halbzeit lagen die Gäste dann mit 7:10 (17.) in Front, HIT medalp scheiterte mehrmals am starken Nenad Mijailovic im Linzer Tor und vergab eine Vielzahl seiner Chancen. Zur Pause sah man sich einem 12:16 Rückstand gegenüber.
Linz verwaltete diesen Vorsprung in der zweiten Halbzeit souverän und erhöhte im Minute 39 sogar auf 15:21. Die Hausherren kamen erst danach nochmals heran, Peter Marek verkürzte auf 19:22 (46.). Die Linzer ließen sich allerdings nicht beirren und hielten die Innsbrucker dank einer guten Abwehrleistung stets auf Distanz. Am Ende hieß es 25:30: Nun will HIT medalp zumindest am letzten Spieltag gegen Hard den ersten Heimsieg im Playoff einfahren, um sich von dieser Saison und den Fans angemessen zu verabschieden.
HLA Meister-Playoff, 8. Spieltag
HIT medalp Tirol – HC Linz AG 25:30 (12:16)
HIT medalp Tirol: Kalischnig Martin, Marinovic; Rackauskas (5), Steiger (5), Marek (4), Mayr (3), Walter (3), Kainmüller (2), Patterer (1), Schinagl (1), Simunic (1), Mattersdorfer, Mörtl, Stolz
Torschützen Linz: Papsch Manuel (6), Hermann Alexander (5), Hermann Maximilian (5), Hradil (5), Krnjajac (5), Schneider (2), Papsch Martin (1), Stachelberger (1)
ULZ gewinnt Zitterpartie gegen Seiersberg
24.04.2010
Kresimir Marakovic markierte mit einem Scharfschuss die 1:0-Führung für die Hausherren. In Folge entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch, mit den besseren Momenten für die Gäste. Schwaz in der Startphase mit Deckungsproblemen, und zwei vergebenen Strafstößen. Und trotz einer 8:5-Führung (11.) für Seiersberg musste das Trainer-Duo der Steirer aufgrund zu brüsken Auftretens vom Schiedsrichter „verwarnt“ werden.
Aber auch die Wurfausbeute der Silberstiere ließ weiterhin zu wünschen übrig. Da war noch zu wenig Feuer im Spiel der Tiroler, die in der 19. Spielminute mit 7:10 hinten lagen. Schwaz-Coach Thomas Lintner reagierte, und holte sein Team zu einem Timeout. Das vorerst allerdings nicht fruchten sollte. Seiersberg, das in der Verteidigung sehr gut stand und variabel agierte, führte zwischenzeitlich sogar mit vier Toren.
Gegen Ende der ersten Halbzeit schienen die Gastgeber aber mehr und mehr den Ernst der Lage zu erkennen, aber Schwaz kämpfte noch immer damit, in den Rhythmus zu finden. Lintner hatte mittlerweile auch Dmitrijs Braznikovs für Christian Aigner im Tor gebracht. Jetzt mussten die Knappenstädter, die bisher kaum in die Partie kamen, das Kämpferherz auspacken, stand es doch zur Pause 10:13 für die Gäste.
Zehn Tore vor eigenem Publikum in einer Halbzeit – das war eindeutig zu wenig. Aber endlich wachten die Silberstiere auf, zeigten ihre Hörner. Innerhalb weniger Minuten besannen sich die Hausherren auf aggressivere Deckung, absolvierten schnelle Gegenstöße, und machten in der 26. Minute erstmals nach langer Zeit den Ausgleich (15:15). Und Marakovic fixierte unter dem großen Jubel der Fans die 16:15-Führung.
Es sollte aber noch ein Kampf auf Biegen und Brechen werden. Mit einem Super-Goal genau ins Kreuzeck konnte zum 17:18 indessen ULZ-Youngster Patrik Juric glänzen. Dennoch blieb die Chancenauswertung auf Seiten von Schwaz ein großes Problem – und das Zittern begann. Eng umkämpft die letzten 20 Spielminuten, die Begegnung in der gut besuchten Sporthalle Ost nun immer schneller, aber auch hitziger.
Bedanken musste sich das Lintner-Team in dieser Phase auch bei Braznikovs, der die Mannschaft in der Partie hielt. Dann aber ein Schlag ins Gesicht von Braznikovs, der vom Schiedsrichter in der 52. Minute mit Rot in die Kabine geschickt wurde. Die Partie nun endgültig angezündet, die Stimmung in der Halle heiß. Aber der eingewechselte Aigner hielt anschließend mit einer glänzenden Parade, war das ein Handball-Reißer!
Sehr gute Szenen in den darauffolgenden Minuten für Schwaz (24:21, 54. Minute), und die Fans in der Halle standen Kopf – Standing Ovations, Andriuska Mindaugas, der sich bis dahin sehr schwer tat, mit zwei „Big Points“ für die Tiroler. Am Ende lagen die Nerven blank (kein Treffer mehr im gesamten Spiel in den letzten vier Minuten!), aber Schwaz ließ sich mit enormen Wille den extrem hart erkämpften Sieg nicht mehr nehmen.
Trainer Thomas Lintner: Das war sicher enttäuschend, dass wir so lasch in die Partie gegangen sind. Seiersberg hat einen sehr guten Tormann und sehr gute Flügelspieler. Wir haben gewusst, dass wir den Gegner nicht unterschätzen dürfen, taten uns aber sehr schwer, die notwendige Ernsthaftigkeit an den Tag zu legen, obwohl wir viel in dieser Woche darüber gesprochen haben. Natürlich war ich in der Pause in der Kabine nicht ganz leise. In der zweiten Halbzeit haben wir aggressiver und cleverer verteidigt, aber wir haben uns auch das Leben selbst schwer gemacht, weil wir in der Dekcung ein paar Ausflüge gemacht haben. Außerdem haben wir uns viele Gegenstöße erarbeitet, die Verwertung von diesen war in der ersten Halbzeit aber besser. Letztendlich war es ein verdienter Sieg, und was bleibt, sind zwei Punkte. Wir müssen dieses Spiel abhaken, und uns auf das nächster Auswärtsspiel gegen Leoben konzentrieren, und mit solch einer Einstellung wie gegen Stockerau in die Begegnung gehen!“
HLA-Aufstiegs-Play-Off, 9. Runde:
ULZ Sparkasse Schwaz - Shoppingcity Seiersberg, 25:23 (10:13). Scorer für Schwaz: Marakovic (9), Andriuska (4), Hoflehner, Lassner, Pöhl, Schwarzmann, Juric P. (je 2), Svoboda, Gierlinger (je 1).
ULZ Schwaz will Niederlage auswetzen
22.04.2010
Mit 9:5 lagen die Tiroler in dieser Partie schon voran, gaben das Spiel am Ende aber noch aus der Hand - auch, weil man immer wieder am gegnerischen Torhüter gescheitert war. Diesmal soll freilich das richtige Rezept gefunden werden, um die treuen Schwazer Fans erneut jubeln zu lassen. Und was schon gegen Stockerau fruchtete, nämlich eine sehr solide Deckungsarbeit soll auch diesmal der Schlüssel zum Erfolg sein.
„Wir wollen in der Verteidigung das Tempo bestimmen und aggressiv zu Werke schreiten“, sagt Thomas Lintner, dem alle Spieler zur Verfügung stehen. Auch Mindaugas Andriuska ist „seit langer Zeit wieder voll einsatzfähig, er freut sich schon sehr auf das Spiel.“ Den Gegner schätzt Lintner indessen als ein starkes Team ein, „aber wir haben schon gegen Stockerauf bewiesen, dass wir mehr Möglichkeiten haben!“
So führen die Steirer vier Legionäre in ihren Reihen, Lintner: „Das ist keine schlechte Mannschaft.“ Von Rache-Gedanken will der Coach indessen nichts wissen: „Das Wort Rache nehme ich nicht in den Mund, aber wir haben etwas gut zu machen.“ Nachsatz: „Und werden dementsprechend aggressiv in die Partie gehen.“ Mit einem vollen Erfolg könnten die Silberstiere an die zweite Position in der Tabelle des Aufstiegs-Play-Offs vorstoßen.
U21: 16:00 Uhr. Das Team von Trainer Herbert Lastowitza spielte gegen die Steirer in der zweiten Runde 31:31-Unentschieden, und will natürlich diesmal statt einem Zähler beide Punkte zu holen.
HLA-Aufstiegs-Play-Off U21, 9. Runde:
ULZ Sparkasse Schwaz - Shoppingcity Seiersberg, Sporthalle Ost, 18:00 Uhr.
HIT medalp will den ersten Playoff-Heimsieg
21.04.2010
Drei Wochen Pause waren lang genug – am kommenden Samstag startet HIT medalp Tirol in den Saisonendspurt. Am 8. Spieltag des Meister-Playoffs kämpfen die Innsbrucker gegen den HC Linz AG um den ersten Heimsieg.
Die vergangenen drei Wochen konnte HIT-Trainer Stefan Öhler nützen, um sein Team nicht nur auf die letzten drei Playoff-Runden, sondern sogar schon ein wenig auf die nächste Saison vorzubereiten. Der große Aderlass soll zwar nicht kommen, doch große finanzielle Sprünge wird das knappe Budget auch in Zukunft nicht zulassen. Die Kaderplanung ist jedenfalls schon in vollem Gange, wer als Neuzugang hinzustößt, wird sich demnächst entscheiden.
In der HLA sind die Fronten hingegen klar verteilt: Bregenz, Fivers und der neue Cupsieger Krems stehen im Halbfinale, Linz und Hard kämpfen um den vierten Platz – und HIT medalp hat heuer leider keine Chance mehr, in die Vorschlussrunde zu kommen. Dafür will man sich noch mit guten Leistungen aus der laufenden Spielzeit verabschieden, die am 8. Mai zuhause gegen Hard enden wird. Zuvor soll am Samstag der erste Playoff-Heimerfolg gelingen. Die Innsbrucker konnten die derzeit viertplatzierten Linzer bereits im Hinspiel mit 24:21 besiegen, nun hofft man auf den zweiten Streich. Im Grunddurchgang bezwang HIT medalp die Oberösterreicher zuhause mit 26:25.
Schwaz in Stockerau überzeugend
10.04.2010
Heiß war das Team von Trainer Thomas Lintner. Heiß, um die Schmach aus dem ersten Spiel zu tilgen. Und das gelang den Silberstieren auch formidabel, Stockerau wurde mit aller Macht auf die Hörner genommen. Eine ungemein starke Vorstellung bot dabei Kresimir Marakovic, der alleine elf Treffer (alle aus dem Spiel heraus) erzielte. Der ULZ-Regisseur zeigte nach seiner Verletzung bereits wieder Klasse.
Die Partie begann für die Knappenstädter indessen nach Maß. Nach knapp neun Minuten führten die Gäste mit 4:1, nach 13 Minuten mit 7:3. Da half den Niederösterreichern auch ein Time-Out nicht wirklich, ULZ wollte es diesmal ganz genau wissen. Sensationell in dieser Phase auch Marakovic, der in 16 (!) Minuten neun Mal (!) scorte (Spielzeit 8:20 Minuten bis 23:43 Minuten). Aber es wurde noch besser.
Julius Hoflehner markierte mit seinem zweiten Treffer den 18:8-Pausenstand. Zehn Tore Vorsprung also zur Halbzeit für die Lintner-Mannschaft, die sich nach Seitenwechsel abermals steigerte. Der ULZ-Treffer-Reigen ging munter weiter, Schwaz baute seine Führung kontinuierlich aus. Den Schlusspunkt für die Gäste in einem tollen Spiel von Gierlinger und Co. setzte Markus Ribis. Revanche mehr als gelungen!
Thomas Lintner, ULZ-Trainer: „Ich muss der gesamten Mannschaft ein Pauschallob aussprechen, das war heute wirklich super gespielt! Vor allem in der Deckung wurde sehr gut gearbeitet, da spielten wir mit dem notwendigem Engagement. Das erklärt auch die sieben 2-Minuten-Strafen bei uns, aber es gab keine Härteeinlagen. Außerdem machten wir leichte Tore im Gegenstoß. Den Aufwärtstrend hat man ja beim letzten Heimspiel schon sehen können, das war wieder ein Schritt nach vorne. Jetzt haben wir zwei Wochen Pause, das ist ein bisschen schwierig, um im Rhythmus zu bleiben. Aber dann geht es zu Hause gegen Graz – und da haben wir auch noch eine Rechnung offen!“
Detail am Rande: Kresimir Marakovic wurde nach Seitenwechsel von Trainer Lintner nicht mehr oft eingesetzt, um so beindruckender ist seine Leistung gewesen.
HLA-Aufstiegs-Play-Off, 8. Runde:
UHC BlueCard Stockerau - ULZ Sparkasse Schwaz, 19:36 (8:18). Tore für Schwaz: Marakovic (11), Gierlinger (7), Feichtinger, Andriuska, Ribis (je 3), Pöhl, Lassner, Lechner, Hoflehner (je 2), Svoboda (1).
ULZ will in Stockerau Punkte zurückholen
08.04.2010
Am Samstag steht für ULZ Sparkasse Schwaz Wiedergutmachung an. Thomas Lintner und seine Mannschaft müssen auswärts bei UHC Stockerau (18:45 Uhr) antreten, gegen die Niederösterreicher resümierten die Silberstiere beim Auftakt im HLA-Aufstiegs-Play-Off vor eigenem Publikum nur mit einem 22:22-Remis.
„Das war sicher die mit Abstand schlechteste Leistung, die wir in dieser Saison geboten haben“, erinnert sich Lintner an die wenig rühmliche Darbietung der Hausherren beim ersten Treffen. „Wir tun uns auch schwer gegen Mannschaften, die wir nicht kennen – aber diesen Gegner kennen wir ja nun. Und eines ist auch klar: Wir alle möchten das wieder gut machen, und damit einen wichtigen Schritt nach vorne tun!“
Dennoch weiß der Coach, dass Stockerau eine gefährliche Mannschaft ist. „Sie spielen einen sehr geordneten Angriff, sind auf allen Positionen gut besetzt, und haben sich gut verstärkt. Wir dürfen nicht den Fehler machen, sie zu unterschätzen.“ Solche Lehren sollte Schwaz freilich aus dem Hinspiel bezogen haben. Lintner: „Die Mannschaft ist schon heiß, und wir haben auf jeden Fall die Qualität, um zu siegen.“
Der Trainer fügt aber an: „Dazu müssen wir auch unsere Leistung bringen. Im ersten Spiel haben wir es verabsäumt, mehr Tempo aus der Deckung zu machen – das müssen wir diesmal besser hinbekommen.“ Die Reise nach Stockerau werden voraussichtlich alle ULZ-Spieler mitmachen, obwohl bei den Trainingseinheiten zuletzt nicht alle Akteure krankheitsbedingt voll mittrainieren konnten.
HLA-Aufstiegs-Play-Off, 8. Runde:
UHC BlueCard Stockerau - ULZ Sparkasse Schwaz,
Samstag, 10. April 2010, 18:45 Uhr
U21: 20:15 Uhr.
Kein Ostergeschenk für HIT medalp
03.04.2010
HIT medalp Tirol bleibt im Meister-Playoff ohne Heimsieg. Am 7. Spieltag mussten die Innsbrucker in Hötting West gegen die aon Fivers eine 24:28 (11:15)-Niederlage hinnehmen und stehen damit weiterhin bei zwei Punkten.
Die Wiener, die zuvor viermal in Serie nur Unentschieden gespielt hatten, erzeugten von der ersten Minute an hohen Druck und ließen die Hausherren kaum ins Spiel kommen. HIT medalp konnte nur die Anfangsphase offen gestalten, Rückkehrer Peter Mayr traf nach zehn Minuten zum 4:5. Danach setzten sich die Fivers ein wenig ab und gingen in Minute 16 mit 6:10 in Führung. Christoph Walter brachte die Innsbrucker zwar auf 9:11 heran, aber die Gäste stellten rasch auf 9:13. Wenige Sekunden vor der Pausensirene netzte Martin Abadir zum 11:15 ein.
In der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit stellten die Fivers dann die Weichen auf Sieg. Angeführt vom starken Rückraumwerfer Romas Kirveliavicus (10 Treffer) bauten sie den Vorsprung weiter aus – beim Spielstand von 16:24 (47.) schien der Ausgang der Partie bereits klar zu sein. Doch HIT medalp zeigte seine Kämpferqualitäten, die Mannschaft bewies nach dem klaren Rückstand große Moral. Innerhalb von zehn Minuten legte das Team von Stefan Öhler einen 6:0-Run hin und war plötzlich bei 22:24 (46.) wieder in Reichweite. In den Schlussminuten fehlte HIT medalp Tirol jedoch die Kraft für einen Punktgewinn, die Fivers erreichten mit all ihrer Routine einen 24:28-Erfolg.
HLA Meister-Playoff, 7. Spieltag
HIT medalp Tirol – aon Fivers 24:28 (11:15)
HIT medalp Tirol: Kalischnig Martin, Kalischnig Michael, Marinovic; Mayr (6), Rackauskas (5), Marek (4), Walter (4), Schinagl (2), Mörtl (1), Radenovic (1), Simunic (1) Kainmüller, Patterer, Steiger
Torschützen Fivers: Kirveliavicius (10), Abadir (6), Edelmüller (3), Kienzer (3), Thaqi (3), Kolar (2), Jonas (1)
HIT medalp gegen Remiskönig aon Fivers
01.04.2010
Vier Spieltage vor Ende des Meister-Playoffs ist die Chance auf den Einzug ins HLA-Halbfinale für HIT medalp Tirol nur noch minimal. Rein theoretisch können die fünf Punkte Rückstand auf den Vierten Linz noch aufgeholt werden, doch dafür darf man wohl kein Match mehr verlieren.
Basis für eine Aufholjagd müssten die drei ausstehenden Heimpartien bilden. Doch während die Innsbrucker im Grunddurchgang lediglich ein Spiel in Hötting West verloren haben, hat es im Playoff bislang zwei Niederlagen gegen Krems und Bregenz gesetzt. Nun ist man gefordert, diese Bilanz zurechtzurücken. Am Samstag hat HIT medalp aber die Remiskönige der aon Fivers zu Gast. Die Wiener haben zwar bis dato kein Playoff-Spiel verloren, aber dabei eine fast unheimliche Serie hingelegt.
Rekordverdächtige fünf von sechs Begegnungen endeten nämlich Unentschieden, zuletzt mussten die Fivers viermal in Folge die Punkte teilen. Den einzigen Sieg fuhr der regierende Pokalsieger vor einem Monat ausgerechnet gegen die Öhler-Sieben ein, in Wien gab es ein 28:26. HIT medalp hofft jedoch auf eine Wiederholung des Grunddurchgangs: Im Dezember siegte man zuhause mit 34:28.
HLA Meister-Playoff, 7. Spieltag
HIT medalp Tirol – aon Fivers
Samstag, 18.30, Hötting West
HIT medalp bleibt in Krems ohne Punkte
27.03.2010
Zum Rückrundenstart des Meister-Playoffs gab es für HIT medalp Tirol beim UHK Krems nichts zu holen. Die Innsbrucker unterlagen in der Wachau klar mit 27:35 (14:18). Das Semifinale scheint damit endgültig außer Reichweite zu sein.
Aus Krems hatte HIT medalp in den vergangenen Jahren oftmals Punkte entführen können, doch in dieser Saison verzeichnete man am Samstag die zweite deutliche Niederlage. Anders als im ersten Spiel waren die Gäste jedoch nicht von Beginn an chancenlos, sondern zeigten über weite Strecken der ersten Halbzeit eine sehr gute Leistung. HIT medalp holte einen Rückstand von drei Toren auf und erzielte durch Kapitän Christoph Walter in der 21. Minute das 10:10. Fünf Minuten vor der Pause stand es noch 13:13, ein Timeout der Kremser brachte die Innsbrucker dann aber aus dem Konzept. Fünf Treffern der Niederösterreicher hatte man lediglich einen entgegenzusetzen, das 18:14 nach 30 Minuten sprach deutlich für die so immens heimstarken Gastgeber.
Die HIT-Spieler wirkten ein wenig geschockt und brauchten nach dem Seitenwechsel lange, um wieder ins Spiel zu finden. Als dem früheren Kremser Peter Marek das erste HIT-Tor (37.) in der zweiten Hälfte gelang, lagen die Hausherren bereits mit 22:15 in Front. Der Rückstand war innerhalb kurzer Zeit angewachsen, eine kurze Schwächephase nahm HIT medalp jegliche Chance auf einen Punktgewinn. UHK Krems verwaltete seinen Vorsprung bis zum Ende souverän und sicherte sich mit dem 35:27 wohl einen Platz im Halbfinale. HIT medalp bräuchte dafür ein kleines Handballwunder – vielleicht wird dieses am Karsamstag mit einem Heimsieg gegen die aon Fivers (18.30 Uhr, Hötting West) eingeläutet.
HLA Meister-Playoff, 6. Spieltag
UHK Krems – HIT medalp Tirol 35:27 (18:14)
HIT medalp Tirol: Kalischnig Martin, Kalischnig Michael, Marinovic; Rackauskas (9), Radenovic (4), Walter (4), Patterer (3), Kainmüller (2), Marek (2), Schinagl (2), Simunic (1), Mattersdorfer, Mörtl, Steiger
Torschützen Krems: Schopf (10), Belas (7), Visy (6), Boszo (3), Lint (3), Vizvary (3), Chalupa (2), Schmölz (1)
Schwaz besiegt Bärnbach
27.03.2010
ULZ Sparkasse Schwaz hat am Samstag einen weiteren Schritt in Richtung HLA-Klassenerhalt gemacht. Die Mannschaft von Trainer Thomas Lintner besiegte das Liga-Überraschungsteam Bärnbach/Köflach mit 30:24 (12:11), und klettert damit in der Tabelle im Aufstiegs-Play-Off auf den zweiten Platz. Ausschlaggebend für den Erfolg der Tiroler war eine starke zweite Halbzeit.
Flotter Beginn beider Teams, mit einer 2:1-Führung für Bärnbach/Köflach – aber Schwaz (ohne Mindaugas in Hälfte eins, ohne Gierlinger, der erkrankt war, und mit Marakovic, von Lintner anfangs nur phasenweise eingesetzt) schlug umgehend zurück. Die Partie zu Beginn hektisch, stark indessen wieder Christian Aigner im ULZ-Gehäuse.
Dann die beste Phase der Knappenstädter vor Seitenwechsel, als das Angriffsspiel gut klappte, und sogar Aigner seinen gegnerischen Kontrahenten mit einem Wurf überraschen konnte. Toll auch jene Szene, als ULZ-Regisseur Kresimir Marakovic einen Wurf andeutete, aber ein Zauber-Zuspiel auf Andreas Lassner folgen ließ, dieser verwertete zum 8:4.
Ab der 15. Minute lief das ULZ-Räderwerk nicht mehr ganz so rund, die Steirer kamen auf 9:8 ran. Die Hausherren in dieser Phase zu leichtsinnig im Umgang mit der Chancenverwertung, und zu schlampig in der Deckung. Timout von Lintner – das aber vorerst nicht fruchten sollte, denn die Gäste schafften den 10:10-Ausgleich.
Die Silberstiere in 14 (!) Minuten nur mit zwei Treffern, das war einfach (viel) zu wenig, da musste mehr kommen. Bärnbach gelang in der 28. Minute sogar die zweite Führung (10:11), diese währte aber nicht lange. So konnten die Unterländer den Spielstand bis zur Pause wieder drehen, und gingen mit einem knappen 12:11 in die Kabine.
Eng auch der Verlauf der Begegnung nach Seitenwechsel. Nun setzte Lintner auch kurz Andriuska Mindaugas ein, der auch gleich zum 15:13 einen wichtigen Akzent setze. Ab der 38. Minute wieder ein sehr starke Phase der Gastgeber, die auf 18:13 vorlegen konnten. Nicht zuletzt aufgrund schneller und präzise vorgetragener Gegenstöße.
Sollte das eine Vorentscheidung sein? Jedenfalls zwangen Svoboda und Co die Steirer zu einem Timeout. Die Deckungsarbeit der Tiroler nun besser, und im Angriff agierte die Lintner-Truppe nun konzentrierter. Bärnbach/Köflach versuchte es nun mit offensiver Manndeckung auf Marakovic, der ULZ-Legionär führte dennoch Regie.
Und ab der 47. Spielminute schien alles für die Unterländer zu laufen, die beim Stand von 22:16 einen 6-Tore-Vorsprung herausholten. Aderlass für Schwaz in der 50. Minute, für Marakovic war das Spiel nach der dritten 2-Minuten-Strafe frühzeitig zu Ende. Die Begegnung jetzt härter, verbissener – und mit unfeinen Attacken seitens der Gäste.
Nicht wirklich beeindrucken ließen sich hingegen die Gastgeber, die im Angriff nun Ball um Ball versenkten. Einen starken Eindruck hinterließ dabei der wiedergenesene Andriuska Mindaugas, der nach seiner Verletzung sichtlich wieder Spielfreude genoss. ULZ ließ am Ende nichts mehr anbrennen, und spielte die Partie sicher nach Hause.
Der Jubel in der Sporthalle Ost groß, die Schwazer hatten sich nach einer kleinen Durststrecke in der ersten Halbzzeit selbst beim Schopf gepackt, und dem Spiel den notwendigen Stempel aufgedrückt. Mit diesem Sieg machten die engagierten Silberstiere sich, dem Verein und allen Fans ein vorzeitiges Ostergeschenk.
Thomas Lintner, ULZ Schwaz-Trainer: „Im Positionsangriff waren wir in der ersten Halbzeit nicht überragend, das Tempo war aber gut. Leider haben wir zwei, drei Gegenstöße hintereinander verworfen, da haben wir nicht überzeugtend gespielt. Es gab auch zu wenig Bewegung in unserem Spiel. Mit Kresimir ging es dann immer besser, er machte unser Spiel variabler. Ein Kompliment an unsere Deckungsspieler, sie machten sehr gute Arbeit. Und ein Kompliment an das gesamte Team, das sich auch durch die Strafen von Kresimir nicht aus der Ruhe bringen hat lassen. Heute hat jeder Spieler positiv überzeugt, wir haben uns in den letzten zwei Wochen als Mannschaft präsentiert. Bei Andriuska hat man gesehen, wie wichtig er für uns ist. Wir brauchen seine Tore, seinen Enthusiasmus. Aber Minde kann noch nicht in der Deckung spielen, seine Verletzung ist noch immer nicht ganz ausgeheilt.“
HLA-Aufstiegs-Play-Off, 6. Runde:
ULZ Sparkasse Schwaz – HSG Bärnbach/Köflach, 30:24 (12:11). Tore für Schwaz: Mindaugas, Schwarzmann (je 6), Marakovic (5), Svoboda (4), Lassner (3), Feichtinger (2), Ribis, Pöhl, Wanitschek, Aigner (je 1).
HIT medalp muss zur Heimmacht Krems
26.03.2010
Wenn HIT medalp Tirol am Samstag auswärts auf den UHK Krems trifft, scheinen die Rollen klar vergeben. Auf der einen Seite der Tabellendritte und Geheimfavorit aus Niederösterreich, auf der anderen die Innsbrucker, die kaum mehr Chancen aufs HLA-Halbfinale haben.
Die Niederlage in Hard am vergangenen Spieltag macht die Aufgabe enorm schwierig. HIT medalp müsste in der Rückrunde einen Lauf hinlegen, um doch noch ins Semifinale zu kommen. Realistisch scheint es derzeit jedenfalls nicht mehr. Vier Punkte fehlen auf die viertplatzierten Linzer – bei nur noch fünf ausstehenden Spielen wohl zu viel. Nun muss das Team von Stefan Öhler ausgerechnet zu den in eigener Halle unbezwingbaren Kremsern. Erst vor zwei Wochen hat Krems erstmals in dieser Saison Punkte vor Heimpublikum liegen gelassen, beim Remis gegen die Fivers aber erneut nicht verloren.
Dafür gab es für die Truppe aus der Wachau zuletzt einen herben Dämpfer zu verkraften. Nach einer katastrophalen zweiten Halbzeit unterlag sie in Linz mit 23:33 – dort, wo HIT medalp bisher den einzigen Sieg im Meister-Playoff einfahren konnte. Doch die Innsbrucker haben in der laufenden Spielzeit drei von vier Partien (inklusive ÖHB-Cup) gegen Krems verloren, im Hinspiel gab es zuhause ein 24:29.
HLA Meister-Playoff, 6. Spieltag
UHK Krems – HIT medalp Tirol
Samstag, 19.00, SH Im Freizeitpark
ULZ empfängt Überflieger Bärnbach/Köflach
25.03.2010
Nach dem überzeugenden Sieg gegen Tulln empfängt ULZ Sparkasse Schwaz am Samstag (18:00 Uhr, Sporthalle Ost) mit Bärnbach/Köflach das bisherige Überraschungsteam im HLA-Aufstiegs-Play-Off. Und erneut sind die Recken von Trainer Thomas Lintner voll gefordert.
Zweiter gegen Dritten lautet das Spitzenspiel der Runde, und eines steht jetzt schon außer Zweifel: Es wird knallhart zur Sache gehen. Mit einem vollen Erfolg könnten die Silberstiere Bärnbach/Köflach (punktegleich) in der Tabelle überholen, "sicher wäre das ein schöner Nebeneffekt", sagt Lintner, "aber wichtig sind momentan nur die Punkte."
Entscheidend im Spiel gegen den Steirer Traditionsverein "wird die Deckungsarbeit werden, da dürfen wir uns keinen Hänger erlauben. Und nach vorne hin müssen wir auch versuchen, über schnelle Gegenstöße den Gegner zu verunsichern, und Tore zu erzielen", so der Trainer, der anfügt: "Das wird kein leichtes Spiel."
Lintner kann indessen wieder aus dem Vollen schöpfen. Andriuska Mindaugas und Kresimir Marakovic sind wieder einsatzbereit, müssen nach ihren Verletzungen aber erst wieder ihre Form aufbauen. Andreas Lassner, der zuletzt erkrankt war, trainiert mit dem Team wieder mit. Lintner: "Aber die Spielerr, die gegen Tulln so toll gespielt haben, werden sicher auch wieder ihre Einsätze bekommen."
Somit hat der Coach gegen Bärnbach/Köflach fast die Qual der Wahl. "Gut, dass wir wieder breiter aufgestellt sind. Wenn wir so ambitioniert wie gegen Tulln auftreten, holen wir diese zwei Punkte!" Info am Rande: Nach den zwei Heimspielen in Folge muss ULZ Schwaz zweimal hintereinander in der Fremde antreten.
HLA-Aufstiegs-Play-Off, 6. Runde:
ULZ Sparkasse Schwaz - Bärnbach/Köflach, Samstag, 27.3.2010, 18:00 Uhr, Sporthalle Ost.
U21: 16:00 Uhr.
Hard erweist sich neuerlich als Angstgegner
20.03.2010
HIT medalp Tirol konnte die schwarze Serie in Vorarlberg abermals nicht beenden. Die Innsbrucker unterlagen dem Alpla HC Hard am Samstag Abend mit 27:32 (12:16).
Die Gäste gestalteten den Beginn offen und setzten zunächst alles um, was sie sich vorgenommen hatten. Defensiv agierte man aggressiv und versuchte, das schnelle Spiel der Harder zu unterbinden. In der 14. Minute traf Kapitän Christoph Walter per Siebenmeter zum 5:5, HIT medalp war die ersten 20 Minuten auf Augenhöhe. Erst dann schlichen sich allmählich Fehler ein, im Angriff lief es nun nicht mehr rund. Alexander Kathrein warf Hard mit 13:9 in Führung (25.), zur Halbzeit stand es 16:12.
HIT medalp war nach der Pause bemüht, dem Spiel eine Wende zu geben. Die Hausherren traten jedoch souverän auf und setzten sich weiter ab. Hard untermauerte seine Ambitionen auf das Semifinale und führte in Minute 49 mit 30:21. Die Partie war entschieden, die Innsbrucker konnten das Ergebnis in der Schlussphase nur mehr wein wenig verbessern. Unterm Strich konnte die Festung der Harder wieder einmal nicht gestürmt werden – HIT medalp wartet damit schon seit zehn Jahren auf einen Sieg in Vorarlberg.
HLA Meister-Playoff, 5. Spieltag
Alpla HC Hard – HIT medalp Tirol 32:27 (16:12)
HIT medalp Tirol: Kalischnig Martin, Kalischnig Michael, Marinovic; Walter (8), Rackauskas (6), Radenovic (5), Schinagl (3), Simunic (2), Marek (1), Mörtl (1), Steiger (1), Kainmüller, Mattersdorfer, Patterer,
Torschützen Hard: Glusaks (8), Tluczynski (6), Watzl (5), Kathrein (3), Kuzo (3), Schmid (3), Büchele (1), Klement (1), Knauth (1), Raschle (1)
35:19, ULZ Schwaz fährt Pflichtsieg ein
20.03.2010
Schwaz begann ohne die Legionäre Andriuska Mindaugas und Kresimir Marakovic (beide verletzt), sowie ohne Thomas Lassner (krank). Trainer Thomas Lintner forcierte die jungen Kräfte, bei den Silberstieren standen nur Österreicher am Parkett. Ein Comeback feierte indessen Kreisläufer Markus Ribis. Und die Hausherren legten gleich ordentlich los, schossen eine 5:0-Führung heraus. Hinten machte ULZ-Keeper Stefan Aigner dicht – die Partie begann aus Sicht der Tiroler wie geschmiert.
Tulln in dieser Phase der Lintner-Truppe eindeutig unterlegen, musste schon nach einer Viertelstunde beim Stand von 7:3 das erste Timeout nehmen. Aber auch diese „Nachdenkpause“ half den Gästen nicht wirklich, Schwaz agierte in der Deckung konzentriert, und verwertete die meisten Angriffe. Die Silberstiere von Coach Lintner auf diese „4-Punkte-Partie“ bestens eingestellt, die Unterländer schritten in der ersten Halbzeit mit enorm viel Biss und Engagement zu Werke.
Kaum ein Rezept wussten indessen die Niederösterreicher gegen die wuchtig anstürmenden Gastgeber. Tulln musste in einigen Fällen die Notbremse ziehen, und kassierte zehn Minuten vor Seitenwechsel beinahe zeitgleich auch zwei 2-Minuten-Strafen. Nun war Schwaz entfesselt, baute die Führung auf 14:6 (!) aus. Mit diesem großen Polster im Rücken war ULZ nun eindeutig Herr in der Halle, und steuerte schon zu diesem Zeitpunkt einem wichtigen Sieg entgegen.
Auch nach Wiederanpfiff brachten die Schwazer Youngsters viel frischen Wind in die Begegnung, der in manchen Situationen allerdings zu stürmisch ausfiel. Trainer Lintner versuchte das zeitweise ungestüme Vorpreschen zu beruhigen, setzte in den richtigen Augenblicken die richtigen Akzente. Auch solche, die sich in der Aufstellung widerspiegelten. So spielten in der Anfangsphase der zweiten Hälfte manchmal mit Ausnahme von Manuel Gierlinger nur junge Schwazer.
Die Begegnung für die Silberstiere allerspätestens ab der 50. Minute komplett in der Tasche, denn da führte Schwaz schon mit 12 Toren Vorsprung. Lintner konnte es sich leisten, nochmals durchzuwechseln, brachte anstatt Aigner ins Tiroler Gehäuse Dmitrijs Braznikovs - und auch Youngster Patrik Juric. Die letzten Spielminuten gestalteten sich in der gut gefüllten Sporthalle Ost zu einem Schaulaufen der Gastgeber. Ein enorm wichtiger Sieg hinsichtlich des HLA-Klassenerhalts.
Thomas Lintner, ULZ-Trainer: „Kompliment an die Mannschaft, das war eine geschlossene Team-Leistung! Die Jungs haben sehr gut gekämpft, und auch in der Deckung besser gespielt als zuletzt, da hat jeder jedem geholfen. Vorne haben wir über weite Strecken gefällig gespielt, und hinten hat Christian und dann am Schluss auch Dmitrijs sehr gut gehalten. Heute haben ja mit Minde und Kresimir unsere zwei Legionäre gefehlt, zudem auch Thomas Lassner, der diese Woche krank war. Dafür sind die anderen in die Bresche gesprungen. Das muss auch das Ziel sein, dass jeder das Vertrauen auch rechtfertigt. Diese Vorstellung heute kann sich sehen lassen, das war auch ein Zeichen für die anderen Gegner. Wir wollten heute auch ein schönes Ergebnis haben, deshalb habe ich erst spät gewechselt. Jetzt heißt es weiter Gas geben!“
HIT medalp kämpft um Halbfinalchance
19.03.2010
Für Innsbrucks Handballer ist es eine absolute Horrorbilanz. 1999 traf man erstmals in der höchsten österreichischen Spielklasse auf Hard, seitdem gab es in 34 Partien lediglich sieben HIT-Erfolge zu verzeichnen. Die Vorarlberger gingen hingegen schon 25mal als Sieger vom Platz.
Noch schlimmer wird die Statistik, wenn nur die Auswärtspartien im Ländle gezählt werden. Am 6. Mai 2000 – also vor knapp zehn Jahren – gewann die damalige Mannschaft des ATSV Innsbruck mit 27:24 in der früheren Heimspielstätte der Harder. Es sollte der letzte Sieg bleiben. Hoffnung kommt angesichts dieser Zahlen nur wenig auf, dass ausgerechnet am Samstag die Festung Hard gestürmt werden soll. Doch HIT medalp hat in dieser Saison endlich wieder einmal bewiesen, wie der Angstgegner zu schlagen ist: Im Oktober konnte man zuhause einen 28:26-Sieg verbuchen. Anfang Dezember gab es beim 28:39 auswärts jedoch abermals nichts zu holen.
Das Team von Stefan Öhler braucht jetzt jeden Punkt, um seine Chance aufs Semifinale am Leben zu erhalten. Die beiden Teams sind derzeit lediglich durch einen Punkt getrennt, auf die viertplatzierten Linzer fehlen HIT medalp nur zwei. Allerdings wird der Innsbrucker Kader immer dünner, denn zum langzeitverletzten Simon Lechner gesellten sich vor kurzem noch Dominik Bammer und Peter Mayr. Letzterer wird voraussichtlich im April wieder einsatzfähig sein, Bammer fällt hingegen bis Saisonende aus. Beim kommenden Gegner wurden indes schon die Weichen für die nächste Saison gestellt: Der Co-Trainer des Nationalteams Markus Burger – früher in Bregenz engagiert und zuletzt bei St. Gallen tätig – wird das Traineramt vom Polen Zbigniew Tluczynski übernehmen.
HLA Meister-Playoff, 5. Spieltag
Alpla HC Hard – HIT medalp Tirol
Samstag, 19.00, Sporthalle am See
Pflichtsieg für ULZ Schwaz gegen UHC Tulln
18.03.2010
Damit würden die Silberstiere wieder in Aufstiegsregionen vorstoßen. Allerdings steht der Gegner – ein HLA-Verein – mit dem Rücken zur Wand, bei einer weiteren Schlappe wird es für die Niederösterreicher sehr schwer, den sofortigen Wiederaufstieg in die höchste heimische Handball-Klasse zu schaffen. Schwaz konnte indessen im Grunddurchgang gegen Tulln zu Hause mit 26:21 gewinnen, fasste aber auswärts eine knappe 25:27-Niederlage aus.
Dementsprechend eng und kampfbetont könnte die Partie am Samstag ablaufen, vor allem einstellungsmäßig wartet auf die Lintner-Truppe eine Herausforderung. „Wir müssen sicher emotionell top in dieses Spiel gehen. Außerdem geht es gegen einen direkten Konkurrenten, und Tulln darf man auf keinen Fall unterschätzen“, sagt Lintner. Zudem setzte UHC am vergangenen Spieltag mit dem Sieg gegen Bärnbach ein kräftiges Ausrufezeichen.
Tulln (mit zwei starken Legionären und einem guten Tormann) bewies mit diesem Erfolg, dass noch Leben in der Mannschaft ist. Lintner: „Die werden eher locker auftreten. Sie wissen, dass es für uns ein Pflichtsieg ist. Wichtig wird für uns sein, dass wir ruhig agieren, und die Distanzwerfer in den Griff bekommen!“ Andriuska Mindaugas und Kresimir Marakovic absolvieren am Freigag noch einen Belastungstest. „Wenn es nötig ist, werden sie helfen.“
HLA-Aufstiegs-Play-Off, 5. Runde:
ULZ Sparkasse Schwaz – UHC Goldmanndruck Tulln,
Samstag, 20. März 2010, 18:00 Uhr.
U21: 16:00 Uhr.
Handballmädchen vertraten Tirol bei den Bundesmeisterschaften
13.03.2010
Vom 26. bis zum 28. Februar 2010 maßen sich beim Bundesländerturnier in Ferlach fünf weibliche U13-Auswahlteams. 13 Mädchen aus den Vereinen SVO Innsbruck, UHC Paulinum und ULZ Sparkasse Schwaz vertraten Tirol.
Während die ersten beiden Spiele – gegen den späteren Meister Niederösterreich mit 5:38 und gegen die Steiermark mit 21:33 – deutlich verloren wurden, gelang den Tirolerinnen gegen Kärnten ein klarer 17:6-Erfolg. Das vierte und letzte Spiel gegen Vorarlberg endete mit 8:30. Die Tiroler Mädchen landeten somit auf dem vierten Platz.
Sarah Gstaltmeyer, Kapitänin der Tirolerinnen:
„Mit dem Ausgang des Turniers können wir zufrieden sein, obwohl wir uns gegen Steiermark doch mehr erwartet hätten. Niederösterreich und Vorarlberg waren zwei sehr gut aufeinander eingestimmte Teams. Man sah, dass die Spielerinnen sehr viele Trainings miteinander bestritten hatten. Wir Schwazerinnen und Innsbruckerinnen verstanden uns im Team sehr gut miteinander, wir schafften es auch, gut zusammenspielen. Leider kam bei uns noch Verletzungspech hinzu. Wir konnten beim Turnier in Kärnten auf jeden Fall aber einiges dazulernen – als einzelne Spielerinnen und als Team!“
NÖ - Tirol 38:5 (18:2)
Tore: Hütter 2, Kozarova 1, Cvetkovic 1, Lederwasch 1
Tirol - Steiermark 21:33 (10:19)
Tore: Gstaltmeyr 8, Porta 3, Cvetkovic 2, Lederwasch 2, Dimitrijevic Mi. 1, Hütter 1, Duran Rodriguez 1, Kozarova 1, Hochmuth 1, Dimitrijevic Ma. 1
Kärnten - Tirol 6:17 (2:10)
Tore: Hütter 6, Cvetkovic 2, Hochmuth 2, Lederwasch 2, Kozarova 1, Gstaltmeyr 1, Porta 1, Huber 1, Dimitrijevic Ma. 1
Tirol - Vorarlberg 8:30 (4:15)
Tore: Porta 4, Hütter 1, Gstaltmeyr 1, Lederwasch 1, Huber 1
Kader Tiroler Auswahl weiblich Jg. 1995 und jünger:
Natasa Cvetkovic, Marija Dimitrijevic, Milena Dimitrijevic, Tania-Maria Duran Rodriguez, Sarah Gstaltmeyr, Miriam Hochmuth, Madeleine Hörmann, Josefine Huber, Valentina Hütter, Nicole Kozarova, Katharina Lederwasch, Stefanie Porta, Nina Stingl
ULZ verliert auswärts bei West Wien
13.03.2010
So waren die Tiroler ohne die verletzten Legionäre Andriuska Mindaugas und Kresimir Marakovic nach Wien gereist, was freilich eine große Schwächung bedeutete. Dennoch hielten die Schwazer mit dem Favoriten über weite Strecken gut mit, hatten in der ersten Halbzeit aber vor allem im Angriff ihre Probleme. „Aber wir haben zu diesem Zeitpunkt auch einige schnelle Gegenstoß-Tore bekommen“, so Lintner nach der Partie.
Nach Seitenwechsel kamen die Schwazer bis auf zwei Treffer ran (45.), „dann haben wir zwei Sieben-Meter verworfen, außerdem bekamen wir den gegnerischen Kreisläufer nicht in den Griff.“ Und Lintner weiter: „In dieser Phase wäre mehr drin gewesen, aber da haperte es auch mit unserer Deckungsarbeit.“ Man habe sich gegen West Wien ob der Umstände allerdings gut verkauft, „wir nehmen die positiven Dinge mit!“
Thomas Lintner zeigte sich mit der Angriffsleistung in der zweiten Halbzeit zufrieden, „aber ein paar Sachen haben mir nicht so gut gepasst. Wir müssen jetzt nach vorne schauen. Ab nächster Woche kommen ein paar Spiele, die wir gewinnen können – und müssen! Ich hoffe, dass da Andriuska und Kresimir wieder fit sind. Wir werden versuchen, ab nächsten Samstag eine kleine positive Serie zu starten!“
HLA-Aufstiegs-Play-Off, 4. Runde:
West Wien - ULZ Sparkasse Schwaz, 34:27 (16:10). Treffer für ULZ Sparkasse Schwaz: Swoboda, Gierlinger (je 6), Feichtinger (5), Zangerl (4), Pöhl (3), Juric P. (2), Lechner (1).
Heimniederlage gegen A1 Bregenz
13.03.2010
HIT medalp Tirol musste sich Meister A1 Bregenz am vierten Spieltag des Meister-Playoffs klar geschlagen geben. Trotz einer langen Zeit ansprechenden Leistung verlor man am Ende mit 22:32 (13:16).
Die Gastgeber begannen gut und gingen durch Christoph Walter mit 2:1 in Führung (4.). Bregenz konnte sich jedoch auf seinen starken Torhüter Goran Aleksic verlassen, der allein vor der Pause fünf Siebenmeter entschärfte und zahlreiche andere Torchancen vereitelte. Die Innsbrucker mussten sich jeden Treffer hart erkämpfen, forderte den Meister aber in der ersten Halbzeit voll. Andrius Rackauskas gelang nach 24 Minuten das 11:12. Bregenz ging dennoch mit einem 16:13 in die Pause.
Mit einem Doppelpack von Thomas Schinagl und Igor Radenovic verkürzte HIT medalp unmittelbar nach der Halbzeit auf 15:16. Bregenz stellte jedoch rasch wieder den alten Abstand her, Roland Schlinger traf zum 17:20. Die Vorarlberger hielten den Vorsprung nun relativ sicher, vor allem da die Innsbrucker eine Vielzahl an Möglichkeiten ungenutzt ließen. In der Schlussphase kam dann vermehrt die junge Garde zum Zug, HIT-Coach Stefan Öhler setzte den gesamten Kader ein. So wurde es für Bregenz doch noch ein deutlicher Erfolg, der auf jeden Fall zu hoch ausfiel. HIT medalp liegt nun wieder auf Rang sechs, nächsten Samstag geht es zum Alpla HC Hard.
HLA Meister-Playoff, 4. Spieltag
HIT medalp Tirol – A1 Bregenz 22:32 (13:16)
HIT medalp Tirol: Kalischnig Martin, Kalischnig Michael, Marinovic; Radenovic (5), Rackauskas (4), Kainmüller (3), Schinagl (3), Walter (3), Marek (2), Patterer (1), Steiger (1), Mattersdorfer, Mörtl, Simunic
Torschützen Bregenz: Schlinger (9), Mayer (6), Obad (6), Günther Matthias (3), Tyrner (3), Ivanovic (2), Klopcic (1), Posch (1), Wüstner (1)
ULZ Schwaz gastiert bei West Wien
12.03.2010
Durchatmen nach dem Sieg gegen Leoben am vergangenen Wochenende bei ULZ Sparkasse Schwaz.
Aber schon am Samstag wartet auf das Team von Trainer Thomas Lintner eine sehr schwierige Aufgabe, gastieren die Tiroler im HLA-Aufstiegs-Play-Off doch bei Top-Konkurrenten West Wien (19:00 Uhr).
Mit Selbstvertrauen gegen den Meister
12.03.2010
Der vergangene Samstag war wie eine Erlösung für HIT medalp Tirol. In Linz konnten die Innsbrucker endlich die ersehnten Punkte im Meister-Playoff einfahren, das 24:21 war der erste Sieg nach knapp einmonatiger Durststrecke.
Dieser Erfolg hat HIT medalp nun wieder in Reichweite von Rang vier gebracht, um den es wohl einen Dreikampf geben wird. Das Team von Stefan Öhler liegt derzeit auf dem fünften Platz, lediglich einen Punkt hinter Linz. Doch Alpla Hard lauert genauso dahinter, die Vorarlberger – in einer Woche HIT-Gegner – haben ebenfalls zwei Punkte auf dem Konto. Daher gilt es nun nachzulegen. Doch der kommende Kontrahent ist niemand geringer als der Serienmeister und erneute Titelaspirant A1 Bregenz.
Die Bregenzer sind mit drei Siegen perfekt ins Playoff gestartet und stehen abermals an der Spitze. Es hat sich gezeigt, dass die Meisterschaft auch heuer nur über die Ländle-Handballer führen wird. Zuletzt schlug Bregenz Verfolger Krems mit 29:24. Dass die Vorarlberger jedoch verwundbarer als in den letzten Saisonen sind, konnte HIT medalp bereits einmal beweisen: Im November siegte man in Innsbruck überraschend deutlich mit 38:25, während die erste Partie im Grunddurchgang noch mit 23:27 verloren ging. Bregenz will am Samstag Revanche für diese bittere Klatsche nehmen, die Gastgeber bauen hingegen auf ihre Heimstärke.
HLA Meister-Playoff, 4. Spieltag
HIT medalp Tirol – A1 Bregenz
Samstag, 18.30, Hötting West
Erster Playoff-Sieg
06.03.2010
Am dritten Spieltag des Meister-Playoffs gelang HIT medalp Tirol am Samstag der ersehnte erste Sieg. Beim HC Linz AG siegten die Innsbrucker souverän mit 21:24 (6:10) und rückten damit bis auf einen Punkt an Platz vier heran.
Dabei waren die Vorzeichen für die Partie nicht gerade optimal. Das erste Match in Linz ging im Oktober klar verloren und diesmal traf man noch dazu mit einiger Verspätung in der oberösterreichischen Hauptstadt ein. Verkehrschaos bei der Anreise führte zu einem verspäteten Beginn – und den HIT-Spielern schien die lange Busfahrt zu Beginn auch in den Knochen zu stecken. Die Gäste trafen in den ersten neun Minuten nur zweimal ins Tor. da die Linzer offensiv jedoch ebenfalls nicht glänzten, stand es nach Igor Radenovics Treffer 2:2.
Danach übernahm HIT medalp das Kommando und hatte den Gegner mit Fortdauer des Spiels klar unter Kontrolle. Christoph Walter erzielte in der 15. Minute das 2:5, Linz blieb im Angriff weiter harmlos. Die kompakte HIT-Defensive ließ nur wenig zu und erlaubte sich kaum Fehler. So stand es zur Pause 10:6 für die Öhler-Sieben, die sich auch in der zweiten Halbzeit keine Blöße gab. Der gebürtige Linzer Klemens Kainmüller erhöhte in Minute 42 auf 11:18. HIT medalp stellte die Weichen auf Sieg.
Die Hausherren kamen jedoch wieder heran, Andreas Stachelberger traf zum 18:21 (48.). Sein Bruder Klaus markierte mit dem 20:22 (53.) den Anschlusstreffer, doch im Gegenzug brachte Thomas Schinagl die Innsbrucker wieder mit drei Treffern in Front. Diesen Vorsprung hielt HIT medalp Tirol dann bis zum Ende und jubelte schließlich über die ersten Punkte im heurigen Meister-Playoff. Nächsten Samstag gastiert dann der aktuelle Titelträger A1 Bregenz in Innsbruck.
HLA Meister-Playoff, 3. Spieltag
HC Linz AG – HIT medalp Tirol 21:24 (6:10)
HIT medalp Tirol: Heiß, Marinovic; Marek (6), Rackauskas (5), Walter (5), Kainmüller (2), Radenovic (2), Steiger (2), Schinagl (1), Simunic (1), Bammer, Mayr, Mörtl, Patterer
Torschützen Linz: Hradil (4), Stachelberger Andreas (4), Hermann Alexander (3), Krnjajac (3), Hermann Maximilian (2), Ascherbauer (1), Lehner (1), Papsch Manuel (1), Schneider (1), Stachelberger Klaus (1)
HIT medalp greift nach den ersten Punkten
05.03.2010
Nach gerade einmal zwei absolvierten Spieltagen im Meister-Playoff der Handball Liga Austria scheint sich bereits eine Zwei-Klassen-Gesellschaft gebildet zu haben. Bregenz, Krems und die Fivers ziehen vorne weg, dahinter tobt der Kampf um Rang vier, der noch zur Teilnahme am Halbfinale berechtigen würde.
In diesem Kampf will auch HIT medalp Tirol mitmischen. Dazu braucht es am Samstag aber wohl einen vollen Erfolg in Linz, nur ein Sieg würde die Semifinalchancen am Leben erhalten. Die Innsbrucker haben bislang noch keinen Zähler am Konto, Linz hat hingegen als derzeit Vierter immerhin schon drei Punkte eingefahren. Zuletzt überzeugten die Oberösterreicher beim Remis gegen die Fivers und der knappen Niederlage in Bregenz. HIT medalp schrammte in der vergangenen Runde beim 26:28 in Wien an den ersten Playoff-Punkten vorbei.
Bei den Linzern sind Stefan Lehner und Manuel Papsch nach überstandener Verletzungspause fraglich, so könnte am rechten Flügel eventuell sogar Oldie Klaus Stachelberger zum Zug kommen. Dessen Bruder Andreas, der bis 2006 in Innsbruck unter Vertrag stand, ist mit zwölf Treffern der aktuelle Topscorer des HC Linz AG. An das letzte Aufeinandertreffen hat man bei HIT medalp noch gute Erinnerungen, Mitte Dezember verbuchte man zuhause einen 26:25-Sieg. In Linz gab es zuvor jedoch nichts zu holen, im Oktober lautete der Endstand 23:30.
HLA Meister-Playoff, 3. Spieltag
HC Linz AG – HIT medalp Tirol
Samstag, 19.00, SHS Kleinmünchen
Mit Aggressivität zum ersten vollen Erfolg
04.03.2010
Und mit dem ersten Sieg die Fans verwöhnen. Dass dazu freilich einiges besser laufen muss, ist ULZ-Trainer Thomas Lintner klar: "Unsere Deckungsarbeit war eigentlich in beiden Spielen nicht so schlecht, wirklich gehapert hat es aber mit der Wurfleistung, da müssen wir uns unbedingt steigern!" Klar, zwei Mal 22 Treffer im Aufstiegs-Play-Off ist nicht das absolute Sahnehäubchen für die Schwazer Ansprüche.
In den letzten Trainingseinheiten baute Lintner deshalb noch zusätzliche Wurfeinheiten ein, er weiß aber: "Du kannst das nur bis zu einem gewissen Grad trainieren, wichtig ist dann der Ernstfall - und da kann man es nicht immer erzwingen." Kämpferisch hätte es beim letzten Spiel gepasst, eine Steigerung will der Coach hinsichtlich der Emotionen und Aggressivität sehen: "Da müssen wir noch beherzter auftreten!"
Am Samstag im zweiten Heimspiel geht es also darum "alles herauszuholen, was drinnen steckt, das erwarte ich von uns", Lob hat Lintner indessen auch für die Jungen übrig, "sie brauchen sich nicht zu verstecken, machen ihre Sache sehr gut." Mit dabei sein wird gegen Leoben auch wieder Kresimir Marakovic, dessen Knöchelverletzung aber noch nicht ganz ausgeheilt ist. "Es fehlt ihm noch an der Antrittsschnelligkeit", so Lintner.
HLA-Aufstiegs-Play-Off, 3. Runde:
ULZ Sparkasse Schwaz - Union Leoben,
Samstag, 6. März 2010, 18:00 Uhr, Sporthalle Schwaz Ost.
U21: 16:00 Uhr.
Starke Leistung in Wien blieb unbelohnt
28.02.2010
Eine sensationelle Aufholjagd in der zweiten Halbzeit reichte am Ende dennoch nicht für die ersten Punkte im Meister-Playoff. HIT medalp Tirol unterlag bei den aon Fivers knapp mit 26:28 (9:13).
Die Fivers verzeichneten einen Blitzstart, nach nicht einmal fünf Minuten erzielte Romas Kirveliavicius das 3:0. Igor Radenovic erlöste die Gäste mit dem ersten Treffer (6.), doch die Wiener waren weiter tonangebend. Mitte der ersten Halbzeit kam HIT medalp bis auf ein Tor heran (7:6), die Gastgeber stellten den alten Abstand jedoch rasch wieder her – Martin Abadir traf zum 11:7 (25.). Zur Pause lautete der Spielstand 13:9, alles schien auf einen klaren Erfolg der Fivers hinauszulaufen.
Doch anders als zuletzt drehten die Innsbrucker in der zweiten Hälfte mächtig auf. Der Kraftverschleiß der vergangenen Wochen war kaum zu bemerken, HIT medalp drückte gehörig aufs Gas und setzte die Fivers unter Druck. Christoph Walter konnte in der 37. Minute erstmals ausgleichen, vier Minuten später brachte der 23-jährige HIT-Kapitän sein Team sogar in Führung (15:16). In einer starken Phase der Öhler-Sieben waren die Fivers angezählt, Klemens Kainmüller erhöhte auf 16:19 (45.).
Die Hausherren fanden nun aber wieder zurück in die Partie und besannen sich ihrer Heimstärke. Christoph Edelmüller drehte das Match mit dem 21:20 (50.), Ibish Thaqi markierte in Minute 54 das 25:22. Bei HIT medalp keimte nach 25:24 von Andrius Rackauskas zwar nochmals Hoffnung auf, aber zwei Gegentore in Folge brachten die Fivers doch auf die Siegesstraße. Trotz einer hervorragenden Leistung reichte es für HIT medalp Tirol nicht für die ersten Punkte – vielleicht gelingen diese aber nächsten Samstag beim Gastspiel in Linz (19.00 Uhr).
HLA Meister-Playoff, 2. Spieltag
HIT medalp Tirol 28:26 (13:9)
HIT medalp Tirol: Kalischnig Martin, Marinovic; Rackauskas (9), Walter (6), Radenovic (4), Kainmüller (3), Marek (2), Mayr (1), Simunic (1), Bammer, Mörtl, Patterer, Schinagl, Steiger
Torschützen Fivers: Thaqi (7), Edelmüller (6), Gangel (5), Abadir (4), Kirveliavicius (3), Fuger (1), Kolar (1), Merten (1)
ULZ verliert bei Shopping-City Seiersberg
27.02.2010
Die Steirer gingen nach rund zweieinhalb Minuten aus einem 7-Meter 1:0 in Führung. Mindaugas Andriuska gelang rasch der Ausgleich. Nachdem die Gastgeber ihren zweiten 7-Meter-Versuch vergaben, brachte Stefan Schwarzmann das ULZ erstmals in Front (6.). Wenig später erhöhte Manuel Gierlinger auf 3:1. Doch der Gegner spielte gut mit und führte bald mit zwei Toren Vorsprung. Die Schwazer zeigten Klasse und lagen ihrerseits nach 22 Minuten 9:5 vorne.
Zur Halbzeit führten die Gäste aus Tirol mit 11:8. Die Differenz von drei Treffern konnte auch zu Beginn der zweiten Hälfte verteidigt werden. Dennoch blieben die Steirer dran und kamen in der 42. Minute zum Ausgleich. In der Folge gingen die Silberstiere zwei Mal in Führung, die Gastgeber konnten diese jedoch stets egalisieren.
15 Minuten vor dem Ende gerieten die Schwazer in Rückstand. Als dieser bis zur 52. Minute auf drei Tore angewachsen war, nahm Trainer Thomas Lintner ein Timeout um die drohende Niederlage im Play-Off noch abzuwenden. Seine Truppe kam dann zwar bis auf einen Treffer heran, lag weniger später aber schon wieder mit minus drei im Rückstand.
Zwei Minuten vor dem Ende gelang Sebastian Feichtinger erneut der Anschlusstreffer zum 22:23. Doch der Ausgleich fiel nicht mehr. Stattdessen trafen die Steirer zum 24:22-Endstand. Nach dem schon enttäuschenden Auftaktremis gegen Stockerau muss sich das ULZ Schwaz in der zweiten Runde des Aufstiegs-Play-Off bei Shoppingcity Seiersberg sogar geschlagen geben.
Thomas Lintner, ULZ-Trainer: "Es klingt vielleicht komisch, aber das heute war eine deutliche Steigerung zum Stockerau-Spiel. In der Deckung haben wir um einiges konsequenter gespielt. Außerdem haben wir einige Tempo-Tore aus der ersten Welle gemacht. Das Problem heute war die Wurfleistung. Der gegnerische Torhüter hat geschätzte 30 Schüsse gehalten. Wir haben das ganze Spiel nur den Torhüter angeschossen. Kampfgeist und Aggressivität wären auch da gewesen. Die Situation ist nun, dass wir nur einen statt der vier, die wir machen hätten sollen haben. Wir müssen auch im Training konsequenter beim Werfen sein. Wir werden uns jetzt selbst nicht noch weiter unter Druck setzen sondern weiter hart arbeiten und mit der nötigen Einstellung in die kommenden Aufgaben gehen."
HLA-Aufstiegs-Play-Off, 2. Runde:
Shoppingcity Seiersberg - ULZ Sparkasse Schwaz,
24:22 (8:11). Treffer ULZ: Manuel Gierlinger (5), Thomas Lechner, Mindaugas Andriuska, Sebastian Feichtinger (alle 3), Philipp Pöhl, Kresimir Marakovic, Christoph Svoboda (alle 2), Stefan Schwarzmann, Patrik Juric (beide 1).
Schwierige Aufgaben gegen AON Fivers
26.02.2010
Am Samstag enden die intensiven Wochen für Innsbrucks Handballer. Das Gastspiel bei den aon Fivers ist das bereits siebte Match in drei Wochen – danach geht es wieder im gewohnten Rhythmus weiter.
HIT medalp Tirol wird in Wien nochmals alle Kraftreserven mobilisieren müssen, die vergangenen Wochen haben doch deutliche Spuren hinterlassen. Das machte sich nicht nur im Europacup, sondern vor allem auch am Mittwoch in der zweiten Halbzeit gegen Krems bemerkbar, als das Team von Stefan Öhler erneut eine Pausenführung gegen die Niederösterreicher aus der Hand gab.
Die Fivers gehen hingegen ausgeruht in die Partie. Die Wiener starteten mit einem Remis in Linz ins Meister-Playoff und liegen aufgrund der Bonuspunkte vier Zähler vor HIT medalp. Die Innsbrucker könnten mit einem Sieg wieder aufschließen, allerdings verzeichnete man bei den Fivers zuletzt eine klare Niederlage. Das bislang letzte Aufeinandertreffen ging Anfang Dezember jedoch mit 34:28 an HIT medalp.
HLA Meister-Playoff, 2. Spieltag
aon Fivers – HIT medalp Tirol
Samstag, 19.30, Hollgasse
Erstes Auswärtsmatch soll Sieg bringen
25.02.2010
Das enttäuschende 2:2 gegen Stockerau sorgte für viele Diskussionen. Auch unter der Mannschaft, die bereits am Samstagabend unmittelbar nach Spielende lange in der Kabine blieb. Manuel Gierlinger meinte anschließend selbstkritisch: "Bei jedem Training müssen wir uns an diese katastrophale Leistung erinnern, bei jedem Spiel vergessen."
Trainer Thomas Lintner glaubt, dass sein Team daraus gelernt hat: "Das war wie ein Schuss vor den Bug. Wir haben viel besprochen und einiges ausdiskutieren können und werden die richtigen Schlüsse ziehen. Am Samstag werden wir es besser machen." Lintner fordert auch ein Umdenken in der Einstellung: "Wir spielen nicht gegen den Abstieg, sondern um den Aufstieg. Den Wiederaufstieg müssen wir als Erfolg ansehen."
Doch auch der kommende Gegner der Schwazer sorgte in der ersten Runde für eine handfeste Überraschung. Die Steirer siegten bei Tulln mit 24:22. Lintner: "All diese Teams sind nicht zu unterschätzen. Einerseits haben sie sich im Jänner noch fast alle verstärkt und andererseits können sie gegen uns nur gewinnen, haben nichts zu verlieren."
Eines ist für den Trainer klar: "Wir müssen um jeden Punkt raffen. Das werden wir auch." So soll in Graz der erste Sieg eingefahren werden. Welche ULZ-Spieler daran beteiligt sein werden ist noch offen. Manuel Hechenblaikner wird sicher fehlen, hinter den Einsätzen von Philip Zangerl und Kresimir Marakovic stehen hingegen noch große Fragezeichen.
HLA-Aufstiegs-Play-Off, 2. Runde:
Shoppingcity Seiersberg - ULZ Sparkasse Schwaz,
Samstag, 27. Februar 2010, 20.00 Uhr. ASKÖ Halle Graz.
U21: 18.00 Uhr.
Niederlage gegen Krems
24.02.2010
Der erhoffte Sieg zum Auftakt des Meister-Playoffs ist HIT medalp Tirol nicht gelungen. Gegen UHK Krems musste man wie bereits letzten Mittwoch eine 24:29-Heimniederlage hinnehmen.
Die Niederösterreicher, die nun schon zum dritten Mal in drei Wochen in Innsbruck antraten, verzeichneten den besseren Start und lagen kurz nach Beginn mit 1:3 in Führung (3.). Die Gastgeber kamen nun jedoch besser ins Spiel, Peter Marek gelang in der 10. Minute das 5:5. Es folgte eine offene Partie, in der HIT medalp Mitte der ersten Halbzeit mit 9:6 vorne lag, ehe die Kremser wieder herankamen. Die Innsbrucker nahmen aber ein knappes 13:12 in die Pause mit.
Doch die Strapazen der vergangenen Wochen machten sich immer mehr bemerkbar, HIT medalp konnte in der zweiten Halbzeit kaum mehr zulegen. Krems nützte dies und zog kontinuierlich davon – zehn Minuten vor Schluss stand es 19:24. Die Öhler-Sieben kämpfte zwar verbissen, die Müdigkeit in den Knochen machte jedoch ein besseres Ergebnis unmöglich. Krems agierte clever und siegte schließlich vor allem auch dank der Paraden von Torhüter Wolfgang Filzwieser mit 24:29. Schon am Samstag geht es weiter, dann muss HIT medalp zu den aon Fivers.
HLA Grunddurchgang, 18. Spieltag
HIT medalp Tirol – UHK Krems 24:29 (13:12)
HIT medalp Tirol: Kalischnig Martin, Marinovic; Kainmüller (5), Rackauskas (4), Walter (4), Marek (3), Mayr (3), Radenovic (2), Patterer (1), Schinagl (1), Simunic (1), Bammer, Mörtl, Steiger
Torschützen Krems: Schopf (6), Schmölz (5) Vizvary (5), Boszo (4), Lint (3), Visy (3), Belas (2), Chalupa (1)
Hötting West, 500 Zuschauer
Auftakt im Meister-Playoff
23.02.2010
Wiedersehen macht bekanntlich Freude – ob dies allerdings auch morgen so sein wird, sei noch dahingestellt. Am dritten Mittwoch in Folge gastiert dann nämlich der UHK Krems in Hötting West, für die Niederösterreicher ist die Reise nach Innsbruck mittlerweile schon zur Gewohnheit geworden.
Vor zwei Wochen gewann HIT medalp das letzte Spiel im Grunddurchgang mit 27:23 und fixierte erst dadurch den Einzug ins Meister-Playoff. Letzten Mittwoch wiederum behielten die Kremser im Cup-Viertelfinale die Oberhand, als die Innsbrucker einen klaren Vorsprung aus der Hand gaben und mit 30:31 nach Verlängerung unterlagen. Die Revanche soll nun am ersten Spieltag des Meister-Playoffs gelingen.
HIT medalp nimmt als einziges Team keinen Bonuspunkt mit und ist daher fast schon zum Siegen verdammt, wenn man mit dem Halbfinale spekulieren will. Krems startet hingegen mit vier Punkten ins Playoff – ein Polster, der zwar nicht beruhigend, aber schon relativ komfortabel ist. Die Öhler-Sieben wird jedenfalls versuchen, den Ausfall vom Simon Lechner zu kompensieren und mit einem Erfolgserlebnis zu starten. Das Europacup-Aus soll dadurch schnell in Vergessenheit geraten.
HLA Meister-Playoff, 1. Spieltag
HIT medalp Tirol – UHK Krems
Mittwoch, 20.00, Hötting West
HIT medalp scheitert in Bologna
21.02.2010
Es sollte nicht sein für HIT medalp Tirol. Im Rückspiel des Achtelfinales im EHF Challenge Cup unterlagen die Innsbrucker am Sonntag in Bologna klar mit 27:32 (11:16). Das Kapitel Europacup ist beendet.
Der Spielverlauf in der ersten Halbzeit erinnerte stark an das Hinspiel vor einer Woche. Die Anfangsphase verlief noch ausgeglichen, nach vier Minuten führte Bologna lediglich mit 3:2. Die Italiener konnten sich dann allerdings absetzen, HIT medalp hatte Probleme mit der starken Deckung der Gastgeber und spielte im Angriff zu wenig variantenreich. In der 10. Minute erhöhte Bologna bereits auf 4:10.
Die Innsbrucker stabilisierten sich nun und blieben in der Folge sieben Minuten ohne Gegentor. Christoph Walter verkürzte per Siebenmeter auf 7:10 (17.). Doch unnötige Fehler warfen HIT medalp abermals zurück, zur Pause geriet man mit 11:16 wieder klar in Rückstand.
Schon kurz nach Wiederbeginn machte Bologna alles klar, in Minute 34 lag das Team aus der Emilia Romagna mit 19:11 in Front. Die Innsbrucker zeigten ihr Kämpferherz und waren aggressiver in der Abwehr, eine Viertelstunde vor dem Ende stand es 20:24. Insgesamt sollte es an diesem Abend allerdings nicht mehr reichen, Bologna United agierte zu clever, um sich diesen Vorsprung noch nehmen zu lassen.
Mit dem 32:27-Erfolg zogen die Italiener verdient ins Viertelfinale des Challenge Cups ein. HIT medalp muss jetzt den Fokus auf das Meister-Playoff legen, am Mittwoch empfängt man zu Hause den UHK Krems (20.00 Uhr), am Samstag geht es dann zu den Fivers.
EHF Challenge Cup, Achtelfinale – Rückspiel
Bologna United – HIT medalp Tirol 32:27 (16:11)
HIT medalp Tirol: Kalischnig Martin, Marinovic; Radenovic (7), Kainmüller (5), Walter (5), Schinagl (3), Patterer (2), Rackauskas (2), Mayr (1), Simunic (1), Steiger (1), Bammer, Marek, Mörtl
ULZ verpatzt Start ins Aufstiegs-Playoff
20.02.2010
Schon zu Beginn lief es für die Schwazer gar nicht nach Wunsch. Die Gäste starteten aggressiv und sehr ambitioniert in diese Partie. Nach zwei Minuten führte Stockerau mit 2:0. Das ULZ hatte auch Pech. So traf Stefan Schwarzmann nur das Lattenkreuz. Mindaugas Andriuska gelang dann doch der Anschlusstreffer zum 1:2. In der Folge zeichnete sich ein Mann ganz besonders aus. Christian Aigner, Torhüter vom ULZ, parierte zwei 7-Meter und zeigte zudem mehrere Klasse-Paraden.
Manuel Gierlinger stellte mit einem tollen 7-Meter-Überheber auf 2:2. Das war aber noch nicht die Wende, denn die Niederösterreicher kämpften weiter und führten bald mit 4:2 (11.). ULZ-Coach Thomas Lintner war zu einem frühen ersten Timeout gezwungen. Doch unmittelbar nach diesem fiel das 2:5. Die Gäste konnten diese 3-Tore-Führung bis zur 21. Minute verteidigen.
Nach 26 Minuten konnten die Schwazer durch Patrik Juric ausgleichen (11:11) und knapp vor Seitenwechsel durch Sebastian Feichtinger erstmals in dieser Begegnung in Führung gehen (12:11). Der Halbzeitstand lautete allerdings 12:12. Nach der Pause brachte Stefan Schwarzmann das ULZ in Führung. Philipp Pöhl baute diese auf 15:13 aus. Die Gäste blieben aber dran. Schwaz führte meist mit einem Tor Vorsprung.
Sehr schwer machten es den Silberstieren auch mehrere Unterzahlsituationen. Zwischen der 40. und 55. Minute gab es vier 2-Minuten-Strafen gegen die Schwazer. Manuel Gierlinger musste sogar zweimal eine unfreiwillige Pause einlegen. So blieb das Spiel spannend. Stockerau konnte ein ums andere Mal ausgleichen. Vier Minuten vor dem Ende gelang den Gästen sogar das 21:20. Nach einem Timeout der Niederösterreicher traf Andi Lassner zum 21:21.
In der 59. Minute brachte Stefan Schwarzmann das ULZ mit 22:21 in Führung, 36 Sekunden vor dem Ende gelang Stockerau allerdings der Ausgleichstreffer. Zehn Sekunden vor Schluss nahm Thomas Lintner noch ein Time-Out, da es Freiwurf für sein Team gab. Es nützte aber alles nichts mehr. Das ULZ Schwaz verpatzte den Start ins Aufstiegs-Play-Off mit einem enttäuschenden 22:22 gegen Stockerau.
Thomas Lintner, ULZ-Coach: "Diese Leistung ist nicht zu rechtfertigen. Zu Beginn machten wir viele Flüchtigkeitsfehler. Wir waren einfach zu überheblich, obwohl wir seit sechs Wochen davon reden, dass das nicht passieren darf. Dazu kamen heute viele technische Fehler im Spielaufbau und keine Bewegung in die Tiefe. So waren wir dann schnell verunsichert und haben gleichzeitig den Gegner stark gemacht. Wir haben schon die gesamte Saison Probleme im Positionsangriff, das war auch gegen Stockerau so. Heute gibt es nicht viel Positives. Vielleicht, dass Patrik Juric brav gekämpft hat. Wir werden nun nächste Woche eine deutliche Reaktion zeigen müssen. Man muss auch im unteren Play-Off kämpfen!"
Klaus Hauser, ULZ-Obmann: "Ein katastrophales Heimspiel von uns. Einige Spieler haben den Gegner nicht ernst genommen. Die Führungsspieler haben die Verantwortung an die Jungen abgegeben. Das darf nicht sein. Dann kommt so etwas heraus, wenn man es nicht ernst nimmt."
HLA-Aufstiegs-Play-Off, 1. Runde:
ULZ Sparkasse Schwaz - UHC blueCard Stockerau,
22:22 (12:12). Treffer ULZ: Stefan Schwarzmann (4), Mindaugas Andriuska, Manuel Gierlinger, Patrik Juric (alle 3), Julius Hoflehner, Andreas Lassner, Sebastian Feichtinger (alle 2), Philip Zangerl, Philipp Pöhl, Christoph Svoboda (alle 1).
Europa-Cup: Der Aufstieg ist noch möglich
19.02.2010
Zunächst am Mittwoch das unglückliche Aus im Cup-Viertelfinale gegen UHK Krems, am Donnerstag Morgen erreichte HIT-Coach Stefan Öhler gleich noch eine Hiobsbotschaft. Flügel Simon Lechner war im Spiel nach einem Gegenstoß unglücklich gelandet und hatte anschließend nicht mehr eingesetzt werden können – die bittere Diagnose: Riss des vorderen Kreuzbandes, sechs Monate Pause.
Damit wird der 21-Jährige die restliche Saison ausfallen, HIT medalp steht kurz vor Beginn des Meister-Playoffs (24.02., 20.00 Uhr gegen Krems) ohne seinen etatmäßigen rechten Flügel da – eine Lücke, die nun mit Peter Marek ein anderer Linkshänder schließen könnte. Wie die Innsbrucker den Ausfall verkraften, wird sich gleich am kommenden Sonntag zeigen. Um 18.30 Uhr gastiert HIT medalp im 4000 Zuschauer fassenden PalaSavena, der Heimstätte von Bologna United in der kleinen Gemeinde San Lazzaro di Savena.
Dort erwartet das Team nach der 29:30-Niederlage vom Hinspiel eine enorm schwierige Aufgabe. Um das Blatt doch noch zu wenden und ins Viertelfinale des EHF Challenge Cups einzuziehen, benötigt HIT medalp Tirol einen Sieg mit mindestens zwei Toren Differenz. Sollte man mit einem Treffer Vorsprung gewinnen, würde die Auswärtstorregel entscheiden. Die Italiener sind nach dem Ergebnis vom Hinspiel Favorit, doch der Traum vom Aufstieg lebt.
EHF Challenge Cup - Achtelfinale, Rückspiel
Bologna United – HIT medalp Tirol
Sonntag, 18.30, PalaSavena (San Lazzaro di Savena)
ULZ startet mit Heimspiel ins Aufstiegs-Playoff
18.02.2010
"Wir wollen einen Auftaktsieg", gibt es für ULZ-Coach Thomas Lintner keine Diskussionen. "Die klare Vorgabe lautet ohnehin alle Heimspiele im Play-Off zu gewinnen. Das muss die Grundlage sein." Die ersten Runden sollen Aufschlüsse über die Gegner geben. Lintner: "Das alles ist mit einem Fragezeichen verbunden, weil wir die Mannschaften noch nicht kennen. Das Video-Material hat uns da nur teilweise Aufschlüsse gegeben."
So schätzt der Trainer, dass es ein, zwei Spiele braucht, um sich richtig einzustellen. Er sieht darin aber kein Problem: "Wir werden uns in erster Linie aber ohnehin auf uns konzentrieren. Dabei ist eine solide Deckung sehr wichtig. Im Angriff müssen wir mit der nötigen Ruh und Geduld spielen. Allgemein gilt es so wenig Fehler wie möglich zu machen." Das soll schon gegen den Zweiten des Bundesliga Grunddurchgangs aus Niederösterreich erfolgreich umgesetzt werden.
Personell hatten die Silberstiere zuletzt ja mit zahlreichen Ausfällen zu kämpfen. Kresimir Marakovic und Manuel Hechenblaikner fehlen weiterhin. Mindaugas Andriuska, Philip Zangerl und Andreas Lassner trainierten schon wieder mit und sollten ebenso wie Christoph Svoboda, der leicht angeschlagen ist, am Samstag beim Play-Off-Auftakt dabei sein können.
HLA-Aufstiegs-Play-Off, 1. Runde:
ULZ Sparkasse Schwaz - UHC blueCard Stockerau,
Samstag, 20. Februar 2010, 18.00 Uhr. Sporthalle Schwaz Ost.
HIT medalp verpasst Cup-Final-Four
17.02.2010
Im Viertelfinale des ÖHB Cups lieferten sich HIT medalp Tirol und UHK Krems am Mittwoch einen Pokalkrimi. Die Niederösterreicher siegten mit 30:31 (25:25, 15:15) nach Verlängerung.
Die Gastgeber verzeichneten einen guten Start in Hötting West. Dank der Paraden von Luka Marinovic und zwei Toren von Igor Radenovic führte HIT medalp nach vier Minuten mit 3:1. Krems kam jedoch rasch zum Ausgleich, in der 13. Minute stand es 5:5. Durch Andras Boszo lagen die Niederösterreicher kurz darauf erstmals in Front (5:6), HIT medalp drehte nun allerdings richtig auf. Vor allem Christoph Walter zeigte sich treffsicher, mit seinem sechsten Tor vor der Pause markierte er das 12:8. Simon Lechner legte das 13:8 nach (26.). Sekunden vor der Schlusssirene der ersten Halbzeit gelang Pius Steiger das 15:10.
Krems agierte nach Seitenwechsel offensiver in der Deckung und zwang HIT medalp vermehrt zu Fehlern. Bei den Innsbruckern traf zunächst nur Klemens Kainmüller, der Spielmacher sorgte mit vier Toren in Serie für das 19:15 (37.). Die Gäste verkürzten zwar auf 19:18 (40.), doch die Öhler-Sieben stellte Mitte der zweiten Hälfte wieder auf 23:18. Doch es wurde wieder spannend: HIT medalp kam in der Schlussphase kaum mehr zu Treffern, Krems holte wieder auf. Eineinhalb Minuten vor dem Ende gelang dem Team aus der Wachau das 24:24. Igor Radenovic brachte die Hausherren dann erneut in Führung, aber die Kremser egalisierten kurz vor Schluss – das 25:25 nach 60 Minuten bedeutete Verlängerung.
Igor Radenovic und Andrius Rackauskas sorgten mit Traumtoren für das 29:28 in Minute 65 – danach wurden nochmals die Seiten gewechselt. Tobias Schopf warf aus einem Siebenmeter das 29:29 und erzielte auch das 29:30 für Krems. Die Niederösterreicher waren am Ende das glücklichere Team und setzten sich knapp mit 30:31 durch – den HIT-Spielern fehlte letztlich nach den vielen Partien der letzten Wochen die Kraft.
ÖHB Cup – Viertelfinale
HIT medalp Tirol – UHK Krems 30:31 n.V. (25:25, 15:10)
HIT will ins Cup-Final-Four
16.02.2010
Derzeit gibt es keine Verschnaufpause für die Spieler von HIT medalp Tirol. Zwischen den beiden Europacupspielen müssen die Innsbrucker am Mittwoch im Viertelfinale des ÖHB-Cups antreten. Im ersten Cup-Heimspiel seit langer Zeit ist der Gegner erneut UHK Krems.
Am Samstag überwog die Freude über den Einzug ins Meister-Playoff, die knappe Niederlage im Hinspiel des EHF Challenge Cups gegen Bologna rückte da sogar ein wenig in den Hintergrund. Weil sich Bregenz gegen den direkten HIT-Konkurrenten West Wien zu einem 27:26-Erfolg mühte, stehen Christoph Walter und Co. zum dritten Mal in Folge unter den besten sechs Teams der HLA. Allerdings muss man den Kampf um die Halbfinalplätze ohne Bonuspunkt aufnehmen – ein schwieriges, aber sicher nicht unmögliches Unterfangen. Das Meister-Playoff beginnt schon am kommenden Wochenende, HIT medalp steigt aufgrund des Europacup-Rückspiels in Bologna (Sonntag, 18.30 Uhr) erst am 24. Februar ein. Der erste Gegner wird mit UHK Krems der Tabellenzweite aus dem Grunddurchgang sein.
Für die Niederösterreicher werden Auswärtsfahrten nach Innsbruck scheinbar schon zur Gewohnheit, denn morgen gastiert das Team von Stefan Szilagyi im Viertelfinale des ÖHB-Cups schon wieder in Hötting West. Erst vergangenen Mittwoch konnte HIT medalp einen immens wichtigen 27:23-Sieg am letzten Spieltag des Grunddurchgangs feiern. Die Kremser brennen auf Revanche, vor allem auch für die Vorjahresniederlage im Halbfinale des Cups. Damals scheiterten die Innsbrucker im Pokalbewerb erst im Endspiel an den aon Fivers. Nun wollen sie erneut ins Final Four, in das Bregenz und die Fivers bereits eingezogen sind.
ÖHB Cup – Viertelfinale
HIT medalp Tirol – UHK Krems
Mittwoch, 18.30, Hötting West
Die Chance auf den Aufstieg lebt
13.02.2010
Noch lebt die Chance auf den Aufstieg ins Viertelfinale des EHF Challenge Cups, doch HIT medalp Tirol steht nach dem Hinspiel vor einer schwierigen Aufgabe. Die Innsbrucker unterlagen Bologna United am Samstag Abend zu Hause mit 29:30 (12:15). Dafür wurde der Einzug ins Meister-Playoff endgültig Gewissheit.
HIT medalp fand nach dem Kraftakt am Mittwoch gegen Krems nur sehr schleppend in die Partie, der aktuelle Tabellenzweite der italienischen Serie A Elite wirkte frischer. Nach sechs Minuten führte Bologna in Hötting West mit 3:1. In der 13. Minute gelang Christoph Walter zumindest kurzfristig der Ausgleich (5:5), danach erzielten die Hausherren zehn Minuten lang keinen Treffer mehr. Matteo Resca stellte auf 5:12 (23.) für Bologna, HIT medalp scheiterte immer wieder am starken argentinischen Torhüter Juan Manuel Bar. Die Öhler-Sieben fing sich nach dem klaren Rückstand allerdings wieder und fand zurück in die Spur.
Nach einem 12:15 zur Pause betrug der Rückstand in Minute 39 nur noch zwei Tore (16:18). Bologna hielt jedoch seine Führung, die erneut auf fünf Treffer Differenz wuchs (18:23, 45.). HIT medalp hatte weiterhin Probleme mit der Deckung, zeigte sich aber verbessert im Angriff. Eine Minute vor dem Ende lagen die Gastgeber noch mit 27:30 zurück, Tore von Pius Steiger und Dominik Bammer sorgten aber noch für den 29:30-Endstand. Für das Rückspiel (Sonntag, 21. Februar, 18.30 Uhr) ist somit noch alles möglich, HIT medalp Tirol benötigt im PalaSavena von Bologna allerdings einen Auswärtssieg für den Aufstieg.
Eine freudige Nachricht erreichte die Innsbrucker dann noch aus Bregenz. Dort setzte sich Meister A1 Bregenz knapp mit 27:26 gegen West Wien durch und besiegelte damit die Teilnahme von HIT medalp am Meister-Playoff. Das nächste Spiel steht bereits am Mittwoch auf dem Programm, um 18.30 Uhr empfängt man UHK Krems zum Viertelfinale im ÖHB-Cup.
EHF Challenge Cup – Achtelfinale, Hinspiel
HIT medalp Tirol – Bologna United 29:30 (12:15)
HIT medalp Tirol: Kalischnig Martin, Marinovic; Rackauskas (8), Radenovic (7), Lechner (4), Bammer (3), Walter (3), Kainmüller (2), Schinagl (1), Steiger (1), Marek, Mayr, Mörtl, Simunic
Hötting West, 400 Zuschauer
Sieg in letzter Sekunde
13.02.2010
Das ULZ musste mit Mindaugas Andriuska, Andreas Lassner, Philip Zangerl, Manuel Hechenblaikner und Neuzugang Kresimir Marakovic auf gleich auf fünf Stammspieler verzichten.
Die ersten beiden Treffer in dieser Partie gelangen den Gästen aus Tirol. Doch die Steirer legten gleich nach und blieben dicht dran. Nach zehn Minuten führte das ULZ 4:3, wenig später Leoben 5:4, dann erneut Schwaz mit 6:5. Nun konnte die Truppe von Trainer Thomas Lintner die Führung etwas länger verteidigen und zwischenzeitlich sogar auf fünf Treffer ausbauen (12:9, 28.).
Gegen Ende der ersten Hälfte holten die Gastgeber aber Tor um Tor auf. Fünf Sekunden vor der Halbzeit gelang David Herrgesell der Ausgelich zum 12:12. Die Partie war wieder spannend. Und das blieb sie in den zweiten 30 Minuten auch. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Die Führung wechselte beinahe im Minutentakt. Erst fünf Minuten vor dem Ende gelang es den Schwazern einen Drei-Tore-Vorsprung herauszuschießen (21:18, 55.).
Dann die heiße Schlussphase. Erst konnte Leoben dreieinhalb Minuten vor dem Ende auf 21:21 ausgleichen. Daraufhin nahm Thomas Lintner ein Timeout. Kurz darauf erhielten die Gastgeber eine Zeitstrafe. Nun nahmen die Steirer ein Timeout. Eine Minute war nach diesem noch zu absolvieren. Sechs Sekunden vor dem Ende gab es die Entscheidung. Philipp Pöhl netzte an diesem Abend zum vierten Mal ein und ließ die Silberstiere jubeln. Das ULZ siegte in Leoben trotz zahlreicher Ausfälle mit 22:21.
Thomas Lintner, ULZ-Trainer: "Heute kann ich der gesamten Mannschaft ein Kompliment machen. Die vielen Ausfälle wurden durch die Spieler, die dafür gekommen sind, gut kompensiert. Speziell in der Abwehr war die Leistung sehr gut. Wir spielten mit viel Herz. Alle Aufgaben wurden brav erfüllt. Wir haben ruhig gespielt und uns über 60 Minuten nicht draus bringen lassen. Das war ein erfreulicher Abschluss vom Grunddurchgang. Jetzt bereiten wir uns auf die neuen Gegner gut vor und werden kein Spiel auf die leichte Schulter nehmen."
HLA-Grunddurchgang, 18. Runde:
JURI Union Leoben – ULZ Sparkasse Schwaz,
21:22 (12:12) Treffer ULZ: Sebastian Feichtinger (6), Philipp Pöhl, Manuel Gierlinger (beide 4), Christoph Svoboda (3), Thomas Lechner, Stefan Schwarzmann (beide 2), Patrick Juric (1).
ULZ will versöhnlichen Abschluss bei Leoben
12.02.2010
Auch vor dem Spiel in Leoben ist die Personalsituation bei den Schwazern ein großes Thema. Neuzugang Kresimir Marakovic verletzte sich ja bekanntlich vergangenen Mittwoch im Cup-Fight bei Meister Bregenz am Knöchel. Jetzt kann leichte Entwarnung gegeben werden. "Er wird zwei Wochen ausfallen. Das hätte schlimmer sein können", so Trainer Thomas Lintner. Andreas Lassner, der die Partie in Bregenz ebenfalls abbrechen musste, ist nach wie vor krank.
Dazu kommt Mindaugas Andriuska, der Probleme mit der Schulter und mit einem Daumen hat. "Eher nicht", so die Einschätzung von Lintner ob der 31-Jährige am Samstag spielen wir können. Dennoch will der Trainer eine gute Vorstellung seiner Mannschaft und einen positiven Abschluss des HLA-Grunddurchgangs sehen: "Wir haben einen breiten Kader und können auch ohne diese drei Spieler eine gute Leistung bringen. Wir werden uns gut präsentieren!"
War Lintner mit der Deckung im Derby gegen HIT zufrieden, war dies ein Kritikpunkt beim Gastspiel in Bregenz. "Das muss in Leoben wieder besser klappen." Wichtig sei es wieder gut in das Spiel zu starten. Das war beim Heimspiel gegen die Steirer am 24. Oktober 2009 nicht der Fall. Erst nach 26 Minuten konnten Gierlinger und Co. da erstmals ausgleichen. Am Ende freuten sich die Silberstiere über einen 30:26-Arbeitssieg.
HLA-Grunddurchgang, 18. Runde:
JURI Union Leoben – ULZ Sparkasse Schwaz,
Samstag, 13. Februar 2010, 19.00 Uhr.
U21: 17.00 Uhr
Heißer Tanz im Europacup-Achtelfinale
12.02.2010
Es wird ein Samstag zwischen Hoffen und Bangen: Einerseits gilt der Fokus dem ersten Europacupauftritt dieser Saison - andererseits wird man auf Seiten von HIT medalp Tirol immer wieder parallel nach Bregenz schauen, wo der Meister gegen West Wien nicht verlieren darf, um die Innsbrucker ins Meister-Playoff zu befördern.
Nach dem dritten Rang in der vergangenen Spielzeit tritt HIT medalp Tirol zum zweiten Mal in Folge im EHF Challenge Cup an. Morgen steht die erste Partie des Achtelfinales auf dem Programm, die Sieben von Trainer Stefan Öhler empfängt dabei den italienischen Vertreter Bologna United in der Sporthalle Hötting West. Nur zwei Wochen nach der Heim-EM kämpft der letzte noch verblieben österreichische Vertreter im Europacup um den Aufstieg ins Viertelfinale und darum, die durch die EURO entfachte Handball-Euphorie fortzuführen.
HIT medalp hofft auf perfekte Stimmung und lädt daher alle Fans und Handballinteressierten bei freiem Eintritt zur Europacupparty. Mit einem Sieg vor eigenem Publikum soll der Grundstein für den Aufstieg unter die besten acht Teams gelegt werden, das Rückspiel steigt dann am 21. Februar um 18.30 Uhr im PalaSavena von Bologna.
Unangenehmer Gegner
Der Gegner ist jedoch wahrlich kein leichter. Bologna United gehört seit Jahren zu den besten Mannschaften Italiens, derzeit liegt man an zweiter Stelle der Serie A Elite. Das Spitzenspiel beim ungeschlagenen Tabellenführer Conversano ging Anfang Februar allerdings knapp mit 23:24 verloren, der erste Titel der Vereinsgeschichte scheint somit erneut außer Reichweite. Am vergangenen Wochenende rehabilitierten sich die Norditaliener mit einem klaren 33:23-Erfolg über Siracusa.
Als Bologna United tritt der Klub erst seit 1999 auf. Damals fusionierten die beiden Traditionsvereine Gymnasium Handball und H.C. Bologna 69. Im Jahr 2007 stand die Mannschaft aus der Emilia Romagna kurz vor dem großen Triumph, scheiterte letztlich allerdings doch im Finale der Seria A Elite an Casarano. Dank der Erfolge der letzten Jahre weist Bologna United einige Erfahrung im Europacup auf. 2002 und 2005 stand man jeweils in der zweiten Runde des Challenge Cups, 2006 und 2007 erreichte Bologna sogar die dritte Runde im Cup der Pokalsieger. Im heurigen Bewerb eliminierten die Italiener Ankara Spor aus der Türkei und zogen damit ins Achtelfinale gegen HIT medalp ein.
EHF Challenge Cup - Achtelfinale, Hinspiel
HIT medalp Tirol – Bologna United
Samstag, 18.30, Hötting West
Rückspiel: Sonntag, 21.02., 18.30 Uhr
Das Meister-Playoff ist nah
10.02.2010
HIT medalp Tirol hat am Mittwoch Abend doch noch den erhofften großen Schritt in Richtung Meister-Playoff gemacht und Tabellenführer UHK Krems zuhause mit 27:23 (16:13) besiegt. Nun ruhen alle Hoffnungen auf Meister Bregenz, der am Samstag gegen West Wien nicht verlieren darf – dann wären die Innsbrucker zum dritten Mal in Folge unter den besten Sechs dabei.
HIT medalp zeigte von Beginn an großen Willen und Kampfgeist und ließ Krems, das noch am vergangenen Wochenende beim Sieg gegen Bregenz überzeugt hatte, nie zur Entfaltung kommen. Die ersten zehn Minuten verliefen zwar noch ausgeglichen, dann konnten sich die Gastgeber bis Mitte der ersten Halbzeit einen Vier-Tore-Vorsprung erspielen (10:6, 16.). Klemens Kainmüller stellte seine Fähigkeiten als Regisseur unter Beweis, trat aber auch selbst als Torschütze in Erscheinung. Er dirigierte eine gegenüber dem Schwaz-Match wie ausgewechselt spielende Mannschaft, die sich bis zur Pause eine 16:13-Führung erkämpfte.
Bei den Kremsern war einmal mehr Torschützenkönig Tobias Schopf der gefährlichste Mann, seine Teamkollegen fanden diesmal jedoch nicht zu ihrer Form. So waren etwa Kristof Vizvary und Ivica Belas über 60 Minuten bei der starken HIT-Defensive abgemeldet. In der Anfangsphase der zweiten Hälfte zog Martin Kalischnig den Niederösterreichern mit seinen Paraden den Nerv. HIT medalp hielt die Führung souverän, Igor Radenovic erhöhte in der 52. Minute auf 25:19. Der achte Heimsieg in Serie war somit besiegelt.
Die Innsbrucker haben ihre Hausaufgaben eindrucksvoll erledigt, nun folgt am Samstag der Ausflug ins Achtelfinale des Europacups. Dort erwartet HIT medalp Tirol Bologna United zum Hinspiel im EHF Challenge Cup (Beginn: 18.30 Uhr, FREIER EINTRITT).
HLA Grunddurchgang, 18. Spieltag
HIT medalp Tirol – UHK Krems 27:23 (16:13)
HIT medalp Tirol: Kalischnig Martin, Marinovic; Radenovic (8), Kainmüller (7), Lechner (5), Schinagl (4), Mayr (1), Simunic (1), Walter (1), Bammer, Marek, Mörtl, Rackauskas, Steiger
Torschützen Krems: Schopf (10), Lint (3), Visy (3), Vizvary (3), Boszo (2), Schmölz (1), Walzer (1)
Cup-Aus für ULZ Schwaz
10.02.2010
Der Meister erwischte vor seinen eigenen Fans schon den besseren Start in dieses Cup-Duell, führte nach zwei Minuten 2:0. Nach Treffern von Manuel Gierlinger und Stefan Schwarzmann konnten die Schwazer zwar kurzzeitig ausgleichen, doch in weiterer Folge übernahmen die Bregenzer die Führung und gaben diese nicht mehr her. Nach 25 Minuten betrug die Differenz erstmals fünf Treffer. Zur Halbzeit lag das ULZ mit 9:13 in Rückstand.
Nach Seitenwechsel waren die Kraftverhältnisse noch deutlicher. Die Vorarlberger zeigten, dass sie unbedingt den Aufstieg ins Final Four schaffen wollten, spielten souverän und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Mit bis zu 14 Toren Vorsprung führte Bregenz zwischenzeitlich. Am Ende mussten sich die Silberstiere 17:29 geschlagen geben. Damit ist die mit drei Siegen bisher so erfolgreiche Cup-Saison für das ULZ im Viertelfinale beendet.
Thomas Lintner, ULZ-Trainer: "Wir haben nicht so gut gespielt wie gegen Innsbruck. Ich hätte mir erwartet, dass wir aggressiver in die Partie gehen. In der ersten Hälfte waren wir dabei. Dann mussten wir die Ausfälle von Andreas Lassner, der schon krank ins Spiel gegangen war, und Kresimir Marakovic, der sich ohne Feineinwirkung am Knöchel verletzte und sicher drei Wochen ausfallen wird, verkraften. Das war ein Schock für uns. Deshalb kann man die Partie heute nicht überbewerten. Wir hatten durch die Ausfälle Schwierigkeiten. Es war aber auch ein guter Dämpfer zum richtigen Zeitpunkt vor dem Play-off."
Klaus Hauser, ULZ-Obmann: "Es ist schade, doch wir sind klar gescheitert. Meister Bregenz hat seine ganze Klasse ausgespielt. Wir haben uns viel vorgenommen, aber gegen Bregenz auszuscheiden ist kein Beinbruch. Jetzt konzentrieren wir uns ganz auf Aufstiegs Play-off. Dafür werden wir alle Kräfte bündeln um ein positives Frühjahr zu haben."
ÖHB-Cup, Viertelfinale:
A1 Bregenz – ULZ Sparkasse Schwaz,
29:17 (13:9) Treffer ULZ: Mindaugas Andriuska (4), Christoph Svoboda (3), Julius Hoflehner, Kresimir Marakovic, Stefan Schwarzmann (alle 2), Patrick Juric, Andreas Lassner, Philipp Pöhl, Manuel Gierlinger (alle 1).
HIT empfängt Krems
09.02.2010
Wenn man von einem wahren Endspiel sprechen kann, dann in diesem Fall. Für HIT medalp Tirol geht es am Mittwoch (20.00 Uhr in Hötting West) gegen Tabellenführer UHK Krems um den Einzug ins Meister-Playoff der Handball Liga Austria – dafür könnte unter Umständen schon ein Punkt reichen.
Der Termin für diesen letzten Spieltag des Grunddurchgangs ist sicherlich unglücklich. Da die Innsbrucker am Samstag im Achtelfinale des EHF Challenge Cups gegen Bologna (18.30 Uhr, Hötting West) antreten, wurde das Match gegen Krems als einziges auf Mittwoch vorverlegt – selbst bei einem Punktgewinn entscheidet sich das HIT-Schicksal erst am Wochenende, wenn Hard in Tulln und West Wien bei Bregenz antreten.
Die Konstellation ist nach der Derbyniederlage nun folgende: HIT ist derzeit punktgleich mit Hard und West Wien, liegt aufgrund der direkten Duelle jedoch zurück. Die Innsbrucker müssen vor eigenem Publikum gegen die Niederösterreicher punkten und dann am Samstag auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen. Hard ist in Tulln klarer Favorit und wird sich wohl keinen Umfaller erlauben – alle Innsbrucker Hoffnungen ruhen daher auf Meister Bregenz, der mit einem Sieg gegen West Wien nicht nur HIT helfen, sondern selbst noch Platz eins im Grunddurchgang erreichen könnte.
Spannende Ausgangslage
Voraussetzung dafür ist jedoch ein HIT-Erfolg gegen Krems. Ein Remis ließe der Öhler-Sieben zwar auch noch Chancen offen, das Team aus der Wachau wäre dann aber nicht mehr von der Spitzenposition zu verdrängen. Somit wäre nur zu hoffen, dass Bregenz das Spiel gegen den Aufsteiger dennoch ernst genug nimmt.
Viel Rechnerei, die müßig wäre, wenn HIT den in dieser Saison groß aufspielenden Kremsern unterliegt. Dann würde man sich in zwei Wochen im Aufstiegs-Playoff wiederfinden. Statt nach Hard, Bregenz oder Linz ginge es ab Ende Februar gegen Bärnbach/Köflach, Stockerau oder Kärnten – ein Szenario, an das bei Europacupstarter HIT medalp Tirol nach zwei Jahren Meister-Playoff und der besten Saison aller Zeiten keiner denken will.
HLA Grunddurchgang, 18. Spieltag
HIT – UHK Krems
Mittwoch, 20.00, Hötting West
Schwazer glauben an Cup-Sensation in Bregenz
08.02.2010
Thomas Lintner hätte sogar im Derby gegen HIT auf einige Leistungsträger verzichtet, wenn diese nicht ganz fit gewesen wären, um sie für das Cup-Spiel zu schonen. Das zeigt den Stellenwert dieser Viertelfinalbegegnung, bei der mit Meister Bregenz eine schwere Aufgabe wartet. Manuel Gierlinger unterstreicht: "Der Cup hat heuer für uns einen anderen Stellenwert. Wir wollen unbedingt weiterkommen."
Über Gegner Bregenz meint der Flügelspieler trocken: "Es ist nicht unser Lieblingslos, aber warum soll es nicht machbar sein? Wir wollen ins Final Four!" Ähnlich sieht es Trainer Lintner: "Im Cup gibt es keinen Trostpreis. Wir wollen gewinnen. Dazu haben wir als Mannschaft die Möglichkeit." Das nötige Selbstvertrauen sollten die Silberstiere mit dem Cup-Erfolg getankt haben.
Während Bregenz erst mit diesem Spiel in den Cup-Bewerb einsteigt, haben die Schwazer schon drei Runden erfolgreich überstanden. In den ersten beiden Runden hatte die Lintner-Truppe jeweils Heimvorteil. Erst wurde West Wien mit 31:27 bezwungen, dann folgte ein 26:24-Erfolg über Tulln. In der dritten Runde setzte sich das ULZ auswärts gegen Ferlach mit 32:30 durch.
ÖHB-Cup, Viertelfinale:
A1 Bregenz – ULZ Sparkasse Schwaz,
Mittwoch, 10. Februar 2010. 19.00 Uhr.
25:26 im Derby - Endspiel am Mittwoch
06.02.2010
Das erste Pflichtspiel im Jahr 2010 ist ganz und gar nicht nach dem Wunsch von HIT medalp Tirol verlaufen. Am 17. Spieltag des Grunddurchgangs kassierte man im Derby bei ULZ Sparkasse Schwaz eine knappe 25:26 (12:14)-Niederlage und rutschte damit vor der letzten Runde wieder aus den Top 6.
Beiden Teams war in der Schwazer Sporthalle Ost die lange Winterpause anzusehen, flüssige Aktionen und Spielwitz waren insbesondere vor der Pause Mangelware. Stattdessen überwog die kämpferische Komponente, die Partie war geprägt von vielen Ballverlusten und technischen Fehlern. Simon Lechner gelang zwar nach vier Minuten das 2:4 für die Innsbrucker, doch zur Sicherheit trug dieser Treffer leider wenig bei – Schwaz glich durch Stefan Schwarzmann aus (8.). Danach fielen bis Mitte der ersten Halbzeit kaum Tore, diese mussten erst hart erarbeitet werden.
HIT fand nie zu jenem Spiel, das die Mannschaft noch vor Weihnachten ausgezeichnet hatte, die ebenso glanzlos agierenden Schwazer lagen stattdessen immer wieder mit drei Treffern in Front. Nach 30 Minuten führten die Unterländer mit 14:12. Andrius Rackauskas verkürzte gleich nach dem Wechsel, Klemens Kainmüller egalisierte in der 40. Minute zum 17:17. HIT war nun ein wenig aufgewacht, tat sich aber weiterhin vor allem im Angriff schwer.
Schwaz legte erneut vor, HIT musste bis kurz vor dem Ende einem Rückstand hinterherlaufen. Dann schien sich das Blatt doch noch zu wenden, als Innsbrucks Topscorer Christoph Walter zum 23:24 traf (56.). Die in der Tabelle bereits abgeschlagenen Schwazer kamen aber rasch zum Ausgleich und dank eines Doppelpacks von Mindaugas Andriuska zum 26:25. Der letzte HIT-Angriff verpuffte, das Derby war verloren.
Nun muss HIT in der vorgezogenen letzten Runde am Mittwoch (20.00 Uhr, Hötting West) ausgerechnet gegen Tabellenführer UHK Krems punkten, denn die direkten Rivalen Hard und West Wien haben ihre Partien am Samstag gewonnen. Ohne Ausrutscher der Konkurrenz ist das Meister-Playoff jetzt aber nicht mehr erreichbar.
HLA Grunddurchgang, 17. Spieltag
ULZ Sparkasse Schwaz – HIT 26:25 (14:12)
HIT: Kalischnig Martin, Marinovic; Walter (8), Rackauskas (5), Radenovic (5), Kainmüller (2), Mayr (2), Lechner (1), Schinagl (1), Steiger (1), Bammer, Marek, Mörtl, Simunic
Torschützen Schwaz: Gierlinger (7), Andriuska (6), Marakovic (5), Schwarzmann (4), Lassner (2), Lechner (1), Zangerl (1)
Deutlicher Aufwärtstrend der Damen
06.02.2010
Nachdem das Team in der Hinrunde überhaupt nicht in die Saison kam, scheint dafür der Start in die Rückrunde der BOL umso erfolgreicher für die SVO Damen zu beginnen: Gegen die Mannschaft aus Bayern München, der man Anfang Oktober noch mit 28:17 unterlag, eroberten die Damen durch eine kämpferische Mannschaftsleistung ein 27:27 Unentschieden.
Der Beginn der Ligen nach Weihnachten verlief nicht ganz nach Wunsch der SVO Trainer. Zwar konnte man in Tirol gegen die TI einen hohen Kantersieg landen, im Kampf um wichtige Punkte gegen den Abstieg gegen den direkten Rivalen aus Taufkirchen erwischten die Damen jedoch einen rabenschwarzen Tag. Unter kräftiger Beteiligung der Schiedsrichter, deren Leistung inakzeptabel war, holte man sich zuhause eine empfindliche 20:27 Niederlage gegen einen Gegner, der leicht zu besiegen gewesen wäre.
Doch dann begann das Barometer wieder zu steigen: Ende Jänner schoss sich der SVO Innsbruck in der Tiroler Landesliga gegen Schwaz jede Menge Frust von der Seele und die Unterländerinnen mit 40:10 aus der Halle. Der Trend setzte sich auch an diesem Wochenende fort. Trotz zahlreicher Verletzungen und Ausfällen zeigten die Damen ihr stärkstes Spiel der Saison. Mit einer neuen Deckungsvariante konnte man nicht nur den Gegner überraschen, zeitweise führten die Innsbruckerinnen in der 1. Halbzeit mit 3 Toren. Etliche Lattentreffer verhinderten ein deutliches Absetzen. Die Münchnerinnen nutzten ihrerseits die Gunst der Stunde und drehten das Spiel knapp vor der Pause. Mit 12:13 ging es in die Kabinen.
Nach Seitenwechsel schienen die Damen vom FC Bayern München den besseren Start zu erwischen und konnten die Lücken im Block der Innsbruckerinnen ein um das andere Mal zu erfolgreichen Distanzwürfen nützen. Zwar steckten die SVO Mädels nicht auf, konnten aber nicht verhindern, dass man bis kurz vor Ende mit 3 Treffern in Rückstand geriet. Doch die Leistungen der ÖHB Herren bei der Heim-EM schienen ihre Wirkung nicht verfehlt zu haben. In einem fulminanten Finish in den letzten 2 Spielminuten schafften die Innsbruckerinnen zuerst den Anschlusstreffer und nach einem langen Pass über das ganze Feld schlussendlich in letzter Sekunde noch den mehr als verdienten Ausgleichstreffer zum 27:27.
Trainer Martin Jung: "Das war knapp, aber verdient. Wir haben heute gekämpft und sind endlich wieder als Team zusammen gestanden. Damit haben wir wohl nicht nur die Gegner überrascht. Das ist unser erster Punkt gegen den FC Bayern, jetzt ist die Zeit reif für mehr."
Tore: Jung (7), Haslinger (5), Kirchlechner (4), Rohracher, Sichrowsky (je 3), Imarhiagbe, Pöllmann (je 2), Schöll (1)
Der Kampf ums Meister-Playoff geht weiter
05.02.2010
Am vergangenen Sonntag kämpften Frankreich und Kroatien in der Wiener Stadthalle noch um den EM-Titel, nun kehrt die HLA nach eineinhalb Monaten Winterpause zurück. Für HIT medalp Tirol ist das Derby in Schwaz der Auftakt für einen ereignisreichen, von englischen Wochen geprägten Februar.
Viele der HIT-Spieler halfen während der EURO in der Innsbrucker Olympiahalle mit, für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen. Doch das große internationale Handballfest ist vorüber, der harte Liga-Alltag erwartet Stefan Öhler und sein Team ab kommendem Samstag. In den beiden noch ausstehenden Spielen des Grunddurchgangs geht es um Alles oder Nichts – die Entscheidung, ob die Innsbrucker zum dritten Mal in Serie ins Meister-Playoff einziehen, fällt in den nächsten fünf Tagen.
Entscheidung im Derby?
Zunächst tritt HIT den schweren Gang nach Schwaz an. Die Unterländer müssen nach einer durchwachsenen Saison ins Aufstiegs-Playoff, wollen dort aber souverän den Klassenerhalt behaupten. Dafür schlug man in Winter am Transfermarkt zu und verpflichtete den Kroaten Kresimir Marakovic, der in die Rolle des Spielmachers schlüpfen soll. Der 14-fache Teamspieler war zuletzt mit Skopje sogar in der Champions League aktiv und wird die Lücke, die Grzegorz Gowin hinterließ, schließen. HIT hatte bereits einmal das „Vergnügen“ mit Marakovic: Letzte Saison traf man im EHF Challenge Cup aufeinander, als er in den Reihen des RK Porec gleich 16mal einnetzen konnte.
HIT geht optimistisch in das Derby, obwohl die Vorbereitung nicht immer optimal verlief. Testspielsiegen gegen Linz oder Brixen standen Niederlagen gegen Bregenz oder St. Gallen gegenüber. Doch die Mannschaft arbeitete konzentriert und ist nun bereit, die entscheidenden Punkte zu holen. Um West Wien oder Hard hinter sich zu lassen, wird wohl zumindest ein Sieg aus den beiden letzten Partien notwendig sein.
HLA Grunddurchgang, 17. Spieltag
ULZ Sparkasse Schwaz – HIT medalp Tirol
Samstag, 19.00, Sporthalle Schwaz Ost
Derby als Highlight zum Frühjahrsstart
03.02.2010
Während die Innsbrucker 2010 noch kein Bewerbsspiel absolvierten, mussten die Schwazer während der Europameisterschaft in der 3. Cuprunde bei Ferlach antreten und schafften den Aufstieg ins Viertelfinale, wo am kommenden Mittwoch das schwere Spiel in Bregenz wartet. ULZ-Trainer Thomas Lintner sieht in diesem einen Cup-Spiel jedoch keinen Vorteil für das Derby: "Innsbruck hat auch einige Testspiele absolviert."
Das ULZ feierte am 13.12.2008 den letzten Derbysieg. Für Lintner ist HIT auch diesmal klarer Favorit: "Sie haben eine andere Situation wie wir. HIT hatte zu Beginn der Saison ein neues Team, hatte seither viel Zeit um sich zu finden und das zeigten sie ja bereits. Ich glaube, dass sie auch über den Winter in Rhythmus geblieben sind. HIT hat eine eingespielte Mannschaft und eine bessere Qualität im Kader."
Über sein Team mein Lintner: "Wir mussten nach dem Abgang von Gowin einiges umstellen, was uns mit Fortdauer gut gelungen ist. Jetzt haben wir mit Kresimir Marakovic einen neuen Spieler geholt und müssen wieder ein paar Dinge ändern. Das braucht Zeit." Mit dem Neuzugang ist der Trainer bisher zufrieden. "Er ist jetzt seit vier Wochen bei uns. Im Cup hatte er schon einige gute Momente. Um aber dort zu sein, wo wir ihn in Zukunft sehen, braucht er noch fünf bis sechs Spiele. So gesehen kommt das Innsbruck-Spiel für uns etwas zu früh."
Hinzu kommt, dass die Silberstiere gleich mehrere angeschlagene Spieler haben. So stehen hinter den Einsätzen von Mindaugas Andriuska, Stefan Schwarzmann, Philip Zangerl, Philipp Pöhl und Torhüter Christian Aigner noch große Fragezeichen. "Das sind alles Leistungsträger. Aber wir haben einen großen Kader und werden versuchen die Ausfälle wegzumachen", so der Coach, der auch weiter denkt: "Am Mittwoch steht das wichtige Cup-Spiel in Bregenz an. Wenn es aus medizinischer Sicht besser ist die Spieler im Derby zu schonen, werden wir das machen."
Trotz der nicht optimalen Vorzeichen aus ULZ-Sicht ist Thomas Lintner aber dennoch zuversichtlich: "Wir spielen zu Hause. Mit der entsprechenden Stimmung und einem guten Auftreten können wir dagegen halten!" Er weiß: "Entscheidend wird ein guter Start sein." Ebenso viel Wert legt er auf die Deckung: "Es wird wichtig sein, dass wir dort konsequent agieren."
Bei der Stimmung hofft der Trainer auf einen positiven Sog der Euro. "Das ist das erste Spiel nach der EM. Vielleicht kann die tolle EM-Stimmung auch in die heimische Meisterschaft übertagen werden. Wir wollen uns vor den eigenen Fans gut präsentieren, mit der nötigen Aggressivität und Intensität spielen, dann wird es ein guter Tag für uns werden."
HLA, 17. Runde:
ULZ Sparkasse Schwaz – HIT medalp Tirol
Samstag, 6. Februar 2010, 19.00 Uhr. Sporthalle Schwaz Ost.
U21: 17.00 Uhr.
ULZ schafft Aufstieg ins Cup-Viertelfinale
29.01.2010
Mindaugas Andriuska, Manuel Gierlinger, Philip Zangerl, Manuel Hechenblaikner und Torhüter Christian Aigner – auf diese fünf Spieler musste Trainer Thomas Lintner in Ferlach verletzungsbedingt verzichten. So hatten die Kärntner den besseren Start in diesem Cup-Duell für sich, führten in der Anfangsphase mit bis zu vier Toren Vorsprung.
Auch zur Halbzeit lag Ferlach mit 17:16 knapp in Führung. Doch die Silberstiere blieben immer dran und kämpften beherzt weiter. Stand es nach 40 Minuten noch 24:21 für die Gastgeber, drehten Philipp Pöhl und Co. die Partie nach 50 Minuten und gaben die Führung bis zum Ende nicht mehr her. Damit steht das ULZ im Viertelfinale des ÖHB-Cups, wo nun niemand geringerer als Meister Bregenz auf die Schwazer wartet.
Thomas Lintener, ULZ-Trainer: "Da wir nicht in Idealbesetzung spielen konnten, hatten wir unsere Schwierigkeiten. Der Gegner war sehr gut auf uns abgestimmt. Für uns war es das erste Bewerbsspiel seit 12. Dezember. Wir sind aber immer besser ins Spiel gekommen und waren am Ende souverän. Es war keine Weltklasseleistung aber wir haben das gemacht was wir machen mussten. Mit Neuzugang Kresimir Marakovic bin ich zufrieden. Er hat neun Treffer selbst erzielt und viel vorbereitet. Er wird aber noch besser werden, je öfter er mit der Mannschaft zusammenspielt."
ÖHB-Cup, 3. Runde:
SC Ferlach – ULZ Sparkasse Schwaz,
30:32 (17:16). Treffer ULZ: Kresimir Marakovic (9), Stefan Schwarzmann, Christoph Svoboda (beide 7), Philipp Pöhl (6), Alexander Wanitschek, Thomas Lechner, Andreas Lassner (je 1).
ULZ muss in 3. Cuprunde nach Ferlach
28.01.2010
Die beiden ersten Cup-Runden waren in dieser Saison die positiven Highlights der Schwazer. In Runde eins wurde West Wien in der eigenen Halle mit 31:27 bezwungen. In der zweiten Runde hatte das ULZ erneut Heimvorteil. Dieser konnte gegen Tulln genützt werden. Die Silberstiere siegten 26:24.
Nun steht in der dritten Runde das erste Auswärtsspiel im Cup an. "Wir hatten am 12. Dezember das letzte Bewerbsspiel. Das macht es für uns nicht einfach", so Trainer Thomas Lintner, der weiß: "Wir brauchen einen guten Start in diese Partie. Das wäre sehr wichtig. Wir werden Ferlach nicht unterschätzen, fürchten uns vor ihnen aber auch nicht. Das Ziel ist ganz klar der Aufstieg ins Viertelfinale."
Bei den Tirolern wird der kroatische Neuzugang Kresimir Marakovic sein Debüt in einem Bewerbsspiel feiern. Auch Gegner Ferlach kann mit einem Nauzugang aufwarten, der den Kärntnern vor dem Cup-Duell sogar nützliche Tipps über die Schwazer geben kann. Die Rede ist vom ehemaligen HIT Innsbruck-Spieler Markus Göschl, der nun für Ferlach im Einsatz ist.
ÖHB-Cup, 3. Runde:
SC Ferlach – ULZ Sparkasse Schwaz,
Freitag, 29. Jänner 2010, 19.00 Uhr. Ballspielhalle Ferlach.
ULZ entthront Bregenz bei HLA-Challenge
19.01.2010
Der 92er-Jahrgang vom ULZ hatte bereits Ende November in Schwarzach beim ersten Regionalturnier gegen alle West-Nachwuchsteams der HLA gewonnen. Nun setzten die Schwazer beim Duell West gegen Ost noch einen drauf, siegten in allen fünf Duellen und kürten sich zum Champion von Österreich. In der Endtabelle lag die Mannschaft, die von Herbert Lastowitza betreut wurde, zwei Zähler vor Bregenz. Herausragend war die Leistung beim abschließenden 19:12 über die Fivers.
Trainer Herbert Lastowitza: "Das ist natürlich ein sehr erfreuliches Ergebnis für uns. Ich bin sehr zufrieden. Angetrieben von unseren Top-Scorern Sebastian Feichtinger und Patrick Juric sowie mit Manuel Gran einem sicher Rückhalt im Tor war es eine sehr gute Mannschaftsleistung. Das ist eine Bestätigung unseres Weges mit dem richtigen Training und dem Vorsatz die Mannschaft auf dem Boden zu halten. So haben wir auch für die Österreichische Meisterschaft der U17 im Juni alle Möglichkeiten. Jetzt gilt es die 95er, von denen wir auch schon viele zum Einsatz kommen ließen, an das Niveau de 92er heranzubringen. Damit wollen wir mehr Dichte bekommen!"
Harte Testspielserie für HIT
18.01.2010
Am Sonntag trat HIT medalp Tirol bei einem Kurzturnier im bayrischen Friedberg an. Erster Gegner des HLA-Fünften war der deutsche Zweitligist HC Erlangen. Nach hartem Kampf unterlag HIT knapp mit 29:30 (14:15), zeigte aber eine sehr starke Leistung. Gleich im Anschluss traf man auf den Gastgeber, Regionalligist TSV Friedberg. Nach dem kräfteraubenden Spiel zuvor konnte die Öhler-Sieben nur eine Halbzeit mithalten und verlor 36:25 (17:12).
EURO-Testlauf gegen Schwaz
Am Montag standen sich HIT medalp Tirol und ULZ Sparkasse Schwaz in der Innsbrucker Olympiahalle gegenüber. Die Partie diente als Testlauf für den morgigen EURO-Auftakt und war für die Mannschaften gleichzeitig ein willkommenes Trainingsmatch. Am 6. Februar startet das HLA-Frühjahr ausgerechnet mit einem Derby in Schwaz.
Nach einer schnellen Führung der Schwazer zu Beginn verlief das Match vor der Pause weitgehend ausgeglichen. HIT führte nach 30 Minuten mit 14:12. In der zweiten Halbzeit wurde fleißig durchgewechselt und so setzten sich die Innsbrucker am Ende noch klar mit 27:19 durch.
Erfolgreicher Start in das Jahr 2010
17.01.2010
Einen Start nach Maß haben die SVO Damen ins Neue Jahr gelegt. Im kleinen Innsbrucker Stadtderby gegen die Turnerschaft Innsbruck feierten die Damen um die Heimkehrerin Veronika Möltner einen 13:32 Erfolg.
Wenn auch der Start nicht ganz nach Wunsch verlief, so fing sich das Team relativ rasch und probierte über eine defensive 6:0 Variante und Tempospiel zu einfachen Toren zu gelangen. Auch wenn die Abwehr eine gute Arbeit verrichtete und nur 7 Treffer in der 1. Halbzeit zuließ, so scheiterte man im Angriff hauptsächlich an hausgemachten technischen Fehlern: viele Fehlpässe und zu hektisch vorgetragene Abschlussversuche machten einigen schöne Aktionen zunichte. Die TI im Gegenzug hielt gut dagegen und zeigte mit ihrer jungen Truppe einige schöne Aktionen. Beim Stand von 7:12 wurden die Seiten gewechselt
.
Nach Halbzeitwechsel fing sich der SVO und machte vor allem in der 1. Welle seine Arbeit sauberer. Lobenswert war die Einstellung des Teams über die gesamte Spieldauer und so nützten Xenia Stühlinger und Ursula Sichrowsky ihre Einsatzzeit in vollen Maßen und zeigte eine tolle Leistung. Ebenfalls erwähnenswert war die 16-jährige Tamara Rief im Tor, die viele tolle Paraden zeigte. Summa summarum konnte man in der 2. Halbzeit vor allem die Effizienz im eigenen Angriffsgeschehe erhöhen, was im Endeffekt zu einem klaren 13:32 Erfolg führte.
Trainer Martin Jung: "Das junge Team der TI hat mich stark beeindruckt, da sind ein paar echte Talente dabei und keine hat sich aufgegeben und bis zum Schluss gekämpft. Ich denke da wächst uns ein echt starker Gegner für die nächsten Jahre."
Tore: Schöpf (7), König (5), Imarhiagbe (4), Haslinger, Jung, Möltner, Pöllmann (je 3), Kamski (2), Sichrowsky, Stühlinger (je 1)
Erster Test gegen SSV Brixen
12.01.2010
Seit 4. Jänner läuft bei HIT medalp Tirol die Vorbereitung auf die Frühjahrssaison in der Handball Liga Austria. Diese wird am 6. Februar gleich mit dem Derby bei ULZ Sparkasse Schwaz eingeläutet, das abschließende Spiel des Grunddurchgangs bestreiten die Innsbrucker voraussichtlich am 17.02. zuhause gegen UHK Krems – spätestens dann ist die Entscheidung um den Einzug ins Meister-Playoff gefallen.
Zudem steht im Februar das Achtelfinale im EHF Challenge Cup auf dem Programm. Das Hinspiel gegen den italienischen Vertreter Bologna United steigt am 13.02. um 18.30 Uhr in der Sporthalle Hötting West, am 21.02. um 18.30 Uhr findet das Rückspiel in Bologna statt.
Das erste Testmatch bestreitet HIT medalp Tirol morgen Abend (20.30 Uhr in Hötting West) gegen den italienischen Zweitligisten und ehemaligen Meister SSV Brixen.
Weitere Vorbereitungsspiele:
17.01. Turnier in Friedberg (GER) mit TSV Friedberg und HC Erlangen
18.01. HIT medalp Tirol – ULZ Sparkasse Schwaz, 13.00 Uhr Olympiahalle
22.01. A1 Bregenz – HIT medalp Tirol, 19.00 Uhr
27.01. Otmar St. Gallen (SUI) – HIT medalp Tirol, 20.30 Uhr
Schwaz holt Spieler mit Champions-League-Erfahrung
10.01.2010
Der 188-cm große und 88 kg schwere Mittespieler, der aus Skopje nach Schwaz kommt und im Herbst noch Champions League gespielt hat, kann auch auf den beiden Achsen eingesetzt werden. Er soll mehr Struktur ins Schwazer Spiel bringen und auch für einfache Tore sorgen!
Bisherige Stationen des 29-Jährigen waren unter anderen IK Sävehof in Schweden und Kadetten Schaffhausen in der Schweiz. Marakovic spricht auch sehr gut deutsch. "Kreso" trainiert bereits seit Anfang Jänner mit der Mannschaft um Trainer Thomas Lintner und freut sich auf die neue Aufgabe: "Ich wollte zu einem Verein, dem ich mit meiner Erfahrung weiterhelfen kann. Es gibt hier viele junge Spieler und ich hoffe, dass wir gemeinsam viel erreichen können."
Analyse der Herbstmeisterschaft
24.12.2009
Hallo Herr Lintner, wir möchten gerne den Herbst Revue passieren lassen, es war für das ULZ ja eine ereignisreiche Zeit:
Das kann man so sagen. Mit der Kampfmannschaft befinden wir uns in einem Umbruch, im Nachwuchsbereich haben wir wieder einen deutlichen Schritt in Richtung Österreichische Spitze machen können.
Reden wir zuerst über die HLA Mannschaft, was ist denn schiefgelaufen?
Da muss ich jetzt weiter ausholen. Wir haben im Februar den Vertag mit Grzegorz Gowin verlängert nachdem wir mit 22 Punkten im Grunddurchgang 08/09 alle Erwartungen weit übertroffen haben. Im Frühjahr gab es dann keine Entwicklung mehr, wir haben aber gehofft das über den Sommer verbessern zu können. Wir haben dann im Herbst schon nach fünf Spielen reagiert als der Saisonstart nicht nach unseren Hoffnungen verlaufen war. Unser Spiel war stark auf Grzegorz ausgerichtet, leider hat er sich von seiner Handverletzung im Herbst 2008 nicht so erholt wie wir gehofft haben. Viele haben gesagt, das wäre früher absehbar gewesen aber im Nachhinein ist man natürlich immer klüger. Uns war klar, dass unsere Eigenbauspieler noch nicht so weit sind, alleine Hauptverantwortung zu übernehmen. Grzegorz wäre auch was das Preis-/Leistungsverhältnis betrifft nicht zu ersetzen gewesen, deshalb haben wir verlängert. Als im Herbst klar war, dass es nicht geht haben wir wie ich finde schnell reagiert.
Warum wurde dann nicht sofort ein neuer Legionär geholt?
Wir wollten den restlichen Grunddurchgang zu einer Bestandsaufnahme nutzen und allen unseren Spielern die Möglichkeit geben sich ins Rampenlicht zu spielen. Ich bin überzeugt, dass wir uns in Anbetracht der Lage auch gut geschlagen haben. Wir konnten gegen alle Mannschaften die realistisch in unserem Bereich sind punkten und haben im Cup zwei HLA – Mannschaften geschlagen.
Welche Erkenntnisse konnten Sie gewinnen?
Man hat gesehen, dass es im Verein eine Reihe an talentierten Spielern heranwächst die das Zeug haben gute HLA – Spieler zu werden. Neben unseren schon arrivierteren Spielern wie Pöhl und Schwarzmann konnten auch jüngere Spieler wie Manuel Hechenblaikner, Patrik Juric, Alexander Wanitschek und Sebastian Feichtinger Talentproben abliefern. Auch in der U21 gibt es mit Balthasar Huber, Manuel Gran, Samuel Gostner, Tomislav Juric oder Armin Hochleitner vielversprechende Talente. Wenn wir Geduld haben und den Spielern eine Perspektive bieten können, mache ich mir um die Zukunft des Vereins keine Sorgen.
Geduld?
Ja! Ich habe viele gute Ansätze gesehen aber natürlich hat man auch gemerkt, dass uns noch viel fehlt und dass es zu früh wäre die Last nur auf diese jungen Schultern zu verteilen. Die „älteren Spieler“ waren mit der Aufgabe Führungsverantwortung zu übernehmen noch überfordert und bei den wirklich Jungen gibt’s natürlich auch noch viel Verbesserungspotenzial, vor allem im Deckungsbereich werden wir da viel arbeiten müssen. Jedenfalls hat jeder Spieler gesehen woran er fehlt, jetzt wird wichtig sein, dass auch jeder bereit ist konsequent an seinen Stärken und Schwächen zu arbeiten.
Wie waren Sie mit den arrivierteren Spielern zufrieden?
Ich weiß, dass vor allem Minde und Manuel in der Kritik standen, kann aber einiges relativieren. Minde wurde als Werfer geholt nicht als Spielgestalter, versucht mannschaftsintern aber sich viel einzubringen und gibt immer 100%. Manuel ist einer der besten Flügel der HLA, er ist für mich sensationell in den Herbst gestartet, hat die ersten 20 7-Meter in Folge (!) verwandelt und auch aus dem Spiel sehr gute Leistungen gebracht, ich bin sicher, dass wir im Frühjahr da anknüpfen können. Andreas Lassner hat sich immer noch nicht zu 100% von seiner Verletzung aus dem Vorjahr erholt und braucht auch noch mehr Spielpraxis. Stefan Schwarzmann hat im Herbst begonnen Vollzeit zu arbeiten und sicher zwei Monate für die Umstellung gebraucht. In den letzten Wochen hat die Formkurve aber deutlich nach oben gezeigt. Philipp Zangerl war leider oft angeschlagen und hat sich trotzdem für die Mannschaft ins Zeug gelegt und Philipp Pöhl hat im November und Dezember einige sehr gute Spiele gezeigt. Wir haben heuer dazu eine bessere Abwehr als letztes Jahr gespielt und auch die Torhüterleistungen (allen voran Christian Aigner) waren sehr in Ordnung. Natürlich wünsche ich mir in manchen Bereichen noch mehr, die Spieler wissen das auch.
Wie gut haben sich jene Spieler, die im Sommer zum Verein gekommen sind, integriert?
Wir haben bewusst zwei junge Österreicher geholt die bis zu ihrem Wechsel fast noch keine Spielpraxis in der HLA hatten. Die beiden wurden im Herbst ins kalte Wasser geworfen und haben auch phasenweise schon aufgezeigt. Von beiden werden wir auch im Frühjahr wieder eine deutliche Steigerung sehen.
Wie haben Fans und Sponsoren auf die schlechteren Ergebnisse reagiert?
Mit unseren wichtigsten Sponsoren war die Vorgehensweise für den Herbst natürlich abgesprochen. Direktor Peter Erler von der Sparkasse Schwaz zum Beispiel unterstützt unseren Weg zu 100%, da möchte ich auch gleich die Chance nutzen und mich bedanken. Wir haben in den letzten Jahren teilweise wirklich tolle Leistungen abgeliefert. Es ist aber klar, dass nicht alle Zuschauer über den vermeintlichen Rückschritt glücklich waren.
Den vermeintlichen Rückschritt?
Im Grunde befinden wir uns im Umbruch. Wir haben mit Grzegorz Gowin und Markus Ribis zwei sehr wichtige Spieler verloren, die ein Drittel unserer Tore geworfen haben, dass wir das nicht von einem Tag auf den anderen verarbeiten, sollte jedem klar sein. Wir haben ja nicht zwei gleich starke Spieler nachgeholt sondern mit der bestehenden Mannschaft gespielt und in Anbetracht der Umstände kann man mit den Ergebnissen glaube ich durchaus leben. Natürlich wollen wir noch besser werden, ich zumindest habe im Herbst eine Entwicklung in die richtige Richtung gesehen. Ich glaube, dass in Österreich momentan vielleicht vier Mannschaften einen solchen Umbruch reibungslos verarbeiten können (Bregenz, Hard, Fivers, Krems), viele andere HLA Vereine hatten damit auch in den letzten Jahren Schwierigkeiten (Gänserndorf, West Wien, Tulln). Wir haben im Herbst meistens nur mit einem Legionär gespielt, da kann man zu den gezeigten Leistungen stehen.
Sie haben Markus Ribis angesprochen, warum spielt er nicht mehr?
Markus hat in den letzten Jahren ja schon viel unter einen Hut gebracht (Handball, Familie, Studium, Arbeit), mit dem Hausbau gab es aber immer weniger Zeit für das Training. Bei seinem neuen Job ist er auch oft in ganz Österreich unterwegs, im Schnitt ging sich fast nur mehr ein Training die Woche aus. Er würde uns aber jederzeit noch einmal aushelfen, wenn Not am Mann wäre.
Werden Sie im Frühjahr mit der gleichen Mannschaft spielen wie im Herbst?
Unsere Analysen haben gezeigt, dass wir in vielen Spielen brav dabei waren, uns aber oft Kleinigkeiten gefehlt haben. Wir waren daher auf der Suche nach einem routinierten Spieler, der unserem Spiel mehr Ordnung gibt, selbst torgefährlich ist und deutsch spricht. An sich kein leichtes Unterfangen - wir glauben aber, dass wir einen guten Spieler gefunden haben der diese Kriterien erfüllt. Er hat mehrere Länderspiele bestritten und Champions–League – Erfahrung, ich bin überzeugt, dass er uns weiterhelfen wird. Wir brauchen jemanden, der unsere junge Mannschaft auf dem Spielfeld dirigiert und dafür sorgt, dass wir unsere Stärken gut einsetzen. Er wird vielleicht keine individuellen Highlights wie Grzegorz setzen, ich hoffe aber, dass wir von ihm mehr mitnehmen können.
Namen können Sie noch keinen nennen?
Noch ist nicht alles unter Dach und Fach, wir möchten das erst bekanntgeben, wenn alles fix ist, aber es schaut sehr gut aus. Er spielt Mitte, kann aber auch links spielen und soll uns im Bereich Spielanlage und Spielaufbau weiter bringen. Wir haben auf den genannten Positionen talentierte Spieler aber ich glaube, dass Sie sehr viel von einem wirklichen Klassemann lernen können. Man kann natürlich vieles erarbeiten und wenn man die Dinge vorgespielt bekommt, so glaube ich, werden unsere Spieler mittelfristig stark profitieren.
Ist das keine Kritik an der bisherigen Arbeit oder an den Spielern?
Es gibt in ganz Österreich keine drei Spieler die in dem Alter von z.B. Philipp Pöhl eine Mannschaft wirklich führen können. Wir gehen davon aus, dass wir mit diesem Schritt unseren Spielern auch langfristig eine Perspektive geben. Mit 30 ist man heute im besten Handballalter, unsere Mittespieler sind 25, 24 und 17…
In Ihrer Beschreibung klingt das so als wäre alles eitel Wonne?
Wir holen nicht mit Geld, das wir nicht haben, vier Legionäre nur um kurz an der Spitze zu schnuppern. Natürlich möchten wir uns immer weiter verbessern und wissen, dass es noch viele Bereiche gibt in denen wir uns steigern können. Wir haben in den letzten Jahren aber immer ruhig weiter gearbeitet und ich bin überzeugt, dass wir uns im Frühjahr wieder deutlich stärker präsentieren werden als im Herbst.
Wie läuft es im „Rest“ des Vereins.
Gut, dass Sie die Frage so stellen. Für uns ist die Jugendarbeit bis zur U21 nicht der Rest, sondern wir sehen das als Hauptaufgabe des Vereins. Natürlich ist die HLA – Mannschaft das Zugpferd und hat die größte Wirkung in der Öffentlichkeit, aber ein gleich großes Augenmerk legen wir auf unsere Jugendaktivitäten.
Dann stelle ich die Frage neu: Wie entwickelt sich die Nachwuchsarbeit?
Aus diesem Bereich gibt es eigentlich nur Positives zu berichten. Das beweist, dass sich harte Arbeit wirklich auszahlt. Wir stellen derzeit sieben Jugend- und Juniorenteamspieler, früher waren wir schon froh, wenn wir einen Spieler in einem Team hatten. Im Herbst haben wir die HLA – Challenge West im Finale gegen Bregenz gewonnen, vor ein paar Jahren waren wir da noch letzter. Unsere U21 wird heuer im Grunddurchgang den dritten Platz erreichen, ebenfalls eine deutliche Steigerung zum letztens Jahr. In allen Jugendklassen in Tirol haben wir noch Chancen auf die Meistertitel und auch die heuer gestartete Kooperation mit dem Bayrischen Handballverband ist sehr gut angelaufen. Unsere Nachwuchsspieler bekommen so die Chance, sich gegen starke Mannschaften aus Bayern zu messen (weil es in Tirol leider noch zu wenig Konkurrenz gibt). Auch der Handballhort am Paulinum arbeitet hervorragend, ich glaube, dass wir in der Jugend wirklich auf einem sehr guten Weg sind und wir uns vor keinem anderen Verein in Österreich verstecken müssen. Ich finde es daher immer schade, wenn wir „nur“ auf die HLA - Mannschaft reduziert werden.
Wie kommentieren Sie eigentlich die kürzlich erschienene Kritik in der Lokalpresse?
Es ist immer schwierig, wenn man nicht zu Kritik Stellung nehmen kann. Diejenigen, die von Klasse sprechen begehen da ja oft die rüdesten Fouls. Ich vergleiche das mit der Analyse eines Hobbypsychologen. Auf den ersten Blick klingt alles ganz plausibel, aber bei genauerem Hinsehen liegen die Dinge dann meist doch ganz anders. Jeder weiß, dass wir im Verein auf vielen Ebenen sehr hart arbeiten um für die Kinder die wir betreuen, unsere SpielerInnen, aber auch unsere Sponsoren und Fans das Beste zu erreichen. Wir machen vielleicht nicht immer alles richtig, aber wir stehen zu unseren Fehlern und versuchen sie nur ein Mal zu machen.
Herr Lintner, wir danken für das ausführliche Gespräch und wünschen Ihnen viel Glück und Erfolg im Frühjahr.
Danke.
Neue Sponsoren für den SVO Nachwuchs
20.12.2009
Für die Nachwuchshandballerinnen des SVO Handball Innsbruck liegt neben guten Meisterschaftsergebnissen dieses Jahr auch noch etwas ganz Besonderes unterm Christbaum. Dank der Großzügigkeit der TIGAS und der BEZIRKSBLÄTTER, dürfen sich die SVO-Mädels nämlich über neue Hummel-Trikots freuen.
Dass dieses Sponsoring in Zeiten der Wirtschaftskrise alles andere als selbstverständlich ist, weiß auch SVO-Präsident Christoph Kaufmann:"Wir freuen uns ganz besonders, dass in der momentanen wirtschaftlichen Lage Tiroler Unternehmen unsere Nachwuchsarbeit unterstützen und fördern, daher gilt unser Dank den Bezirksblättern und der Tigas."
Schon die Jüngsten des SVO bei der U9/U10 erstrahlen aufgrund des Sponsorings der BEZIRKSBLÄTTER in neuem Glanz und fiebern ihrem erstmaligen Antreten in neuen Dressen bei der Mattenhandballmeisterschaft am 31. Jänner 2010 entgegen.
Als erstes Team durfte die weibliche U13 bei der Meisterschaftsrunde am 29. November die neuen von der TIGAS gesponsorten Trikots überstreifen und konnte gleich in beiden Spielen siegreich bleiben. Auch bei der weiblichen U15 zeigte sich die TIGAS sehr spendabel und stattete die Mannschaft mit neuen Dressen aus. Auf die Premiere im neuen Outfit müssen die Mädels leider noch etwas warten, denn die nächste Meisterschaftsrunde steht erst im Februar auf dem Programm.
Der SVO Handball Innsbruck möchte sich auf diesem Weg recht herzlich für diese Unterstützung bei der Tigas und den Bezirksblättern bedanken.
Niederlagen am Doppelspielwochenende
15.12.2009
2 Niederlagen setzte es am letzten Spielwochenende vor den Weihnachtsfeiertagen für die SVO Damen. Gegen den Tabellenzweiten der BOL aus Milbertshofen war am Samstag mit 17:30 nichts zu holen und Sonntags setzte es gegen den Stadtrivalen UHI in der Tiroler Landesliga eine vermeidbare 21:25 Niederlage.
Die Damen aus Milbertshofen präsentierten sich bei Weitem nicht so stark wie ihre Ergebnisse der letzten Begegnungen und der Tabellenplatz (Zweiter) vermuten ließen. Zwar zogen die Bayerinnen rasch auf 2:7 davon, mit viel Kampfgeist konnten die Damen auf 9:10 wieder herankommen. Leider schien der Kampfgeist mit Wiederanpfiff verschwunden zu sein, man bemühte sich zwar, präsentierte sich aber zu zahn- und wirkungslos während die Münchnerinnen auf und davonzogen. Auch eine starke Manuela König im Tor, welche Andrea Ralser mehr als nur vertrat konnte der hohen 17:30 Niederlage nichts entgegensetzen.
Ähnlich präsentierten sich die Damen am Sonntag in der Spitzenbegegnung der Tiroler Damen-Landesliga gegen die Innsbrucker UHI-Damen. Beide Mannschaften hatten bereits das zweite Spiel an diesem Wochenende zu absolvieren und das war zu spüren. Beide Teams präsentierten sich fehlerhaft und unkonzentriert im Spielaufbau und Abschluss, von der Spannung und Härte vergangener Derbies war nichts zu merken. Der UHI konnte sich nach einer ausgeglichenen 1. Halbzeit absetzen und gab den Vorsprung bis Spielende auch nicht mehr aus der Hand.
Trainer Martin Jung: "Es fehlt die Würze im Spiel, die Mädels wollen und zeigen das auch aber es klappt einfach nicht zur Zeit und viele unnötige Fehler machen uns viel kaputt. Ich hoffe wir können nach Weihnachten das ändern und zur gewohnten Dynamik zurückfinden."
SVO - Milbertshofen 17:30 (11:14); Tore: Schöpf (5), Jung (4), Kamski, Rohracher (je 3), Haslinger, Sichrowsky (je 1); Gehaltene Strafwürfe: König (3)
SVO - UHI 21:25 (9:11); Tore: Jung (8), Imarhiagbe (5), König (3), Pöllmann, Schöpf (je 2), Rohracher (1)
Neuer Name bringt nächsten Heimsieg
13.12.2009
In einem wahren Handballkrimi behauptete HIT medalp Tirol seine Heimserie und baute diese auf stolze sieben Siege in Folge aus. Für den 26:25 (14:15)-Erfolg gegen den HC Linz AG bedurfte es allerdings eines Kraftaktes.
Vor Anpfiff der Partie in der Sporthalle Hötting West wurde medalp offiziell als neuer Hauptsponsor präsentiert – Gründer Dr. Alois Schranz übernahm zusammen mit HIT-Manager Dieter Blasinger und Thomas Schinagl den Ehrenanwurf. Danach konnte es losgehen. Über 100 Schlachtenbummler aus Linz und Traun unterstützten die Oberösterreicher bei diesem Duell der Tabellennachbarn und sorgten mit den HIT-„Wölfen“ für die richtige Atmosphäre. Die Linzer fanden zunächst auch besser in die Partie und führten nach fünf Minuten mit 1:4. Die Gastgeber tasteten sich erst langsam heran, Klemens Kainmüller verkürzte auf 6:7 (14.).
Igor Radenovic gelang der erstmalige Ausgleich – nach 20 Minuten stand es 11:11. Nach zwei Siebenmetertreffern des früheren Innsbruckers Andreas Stachelberger stellte Linz auf 12:14, Dominik Bammer sorgte ebenfalls per Strafwurf für das 14:15 zur Pause. Zwar egalisierte Thomas Schinagl unmittelbar nach Seitenwechsel den Rückstand, doch Linz erwischte erneut den besseren Start: Uwe Schneider traf zum 17:20 für die Oberösterreicher (40.). Doch HIT medalp Tirol antwortete mit fünf Treffern in Serie zum 22:20.
Das Match war ein offener Schlagabtausch auf hohem Niveau, die Schlussphase verlief dramatisch. Die Innsbrucker behaupteten bis fünf Minuten vor Schluss ihre knappe Führung, Linz glich jedoch neuerlich aus (25:25). Igor Radenovic setzte schließlich den Schlusspunkt in diesem spannenden Match – nach seinem 26:25 fiel in den letzten drei Minuten kein Tor mehr. Hit medalp Tirol überwintert somit auf Rang fünf und liegt weiter auf Meister-Playoff-Kurs. Das nächste HLA-Spiel steigt am 6. Februar 2010 mit dem Derby gegen ULZ Schwaz.
HLA Grunddurchgang, 16. Spieltag
HIT medalp Tirol – HC Linz AG 26:25 (14:15)
HIT: Heiß, Kalischnig Michael, Marinovic; Lechner (6), Rackauskas (4), Radenovic (4), Schinagl (4), Steiger (4), Bammer (2), Kainmüller (2), Marek, Mayr, Mörtl, Simunic
Torschützen Linz: Hradil (7), Stachelberger (6), Lehner (3), Papsch Manuel (3), Schneider (3), Papsch Martin (2), Krnjajac (1)
ULZ verpasst Überraschung nur ganz knapp
12.12.2009
Von Beginn an entwickelte sich in der Rieden-Vorkloster Arena eine abwechslungsreiche Partie, in der sich die Silberstädter bis zur sechsten Minute einen guten Vorsprung herausspielten (3:5). Doch so leicht wollte es der amtierende HLA-Champion den Tirolern nicht machen und legte noch eine Schippe drauf. Bis zur Halbzeit gingen die Vorarlberger noch mit einer 17:14 Führung in die Kabine.
"Wir hätten gerade in der Deckung noch etwas agiler auftreten müssen", meinte ULZ-Coach Thomas Lintner nach der Partie, die sich nach Seitenwechsel noch ansehnlicher entwickelte.
Zwar schafften es die Silberstiere nicht nochmals in Führung zu gehen, waren jedoch das ein ums andere Mal kurz davor, die Bregenzer in Richtung Punktverlust zu drängen (22:22 in Minute 47, Anm.). Die Schwazer "hätten nur einige Dinge besser machen müssen", gab Lintner zu und schmälerte damit aber keinesfalls den "Kampfgeist", den seine Schützlinge boten.
Nach einer verunglimpften Saison im Jahr 2009, in dem es einige Höhen und viele Tiefen gab, können Aigner und Co. beruhigt in die Feiertage gehen, um sich 2010 in den restlichen drei Spielen des Grunddurchgangs und dem anstehenden Abstiegs Play-Off, als HLA-tauglich zu zeigen.
ULZ-Cheftrainer Thomas Lintner: "Mit der heutigen Leistung haben wir uns selbst einen versöhnlichen Jahresabschluss bereiten. Mit etwas mehr Glück hätte mehr drin sein können, aber so wie die Mannschaft heute als Team aufgetreten ist, können wir optimistisch ins neue Jahr starten."
Jahresabschluss gegen den HC Linz AG
11.12.2009
Am Samstag geht die Handball Liga Austria in ihre letzte Runde, bevor aufgrund der nahenden Europameisterschaft eine fast zweimonatige Pause eingelegt wird. Erst im Februar werden die letzten beiden Spieltage des Grunddurchgangs ausgetragen – HIT tritt dann noch gegen Schwaz und Krems an.
Zunächst empfängt man jedoch den HC Linz AG in Hötting West. Die Oberösterreicher liegen als Vierte drei Punkte vor den Innsbruckern, die nun ein wenig unter Zugzwang stehen. Nach der Niederlage in Hard beträgt der Abstand zu Verfolger West Wien nur mehr einen mageren Punkt, Hard könnte an Punkten aufschließen. Ein Sieg gegen Linz würde HIT vor Weihnachten in eine gute Position bringen, um im Frühjahr die Qualifikation fürs Meister-Playoff zu fixieren. Doch man ist aus dem Hinspiel gewarnt: Im Oktober hatte die Öhler-Sieben beim 23:30 in Linz keine Chance.
Unabhängig vom Ausgang des Spiels wird der kommende Samstag auf jeden Fall ein besonderer Tag aus Innsbrucker Sicht. medalp, das Zentrum für ambulante Chirurgie mit Sitzen in Imst, Sölden, Längenfeld und im Zillertal, konnte als Hauptsponsor gewonnen werden und wird Innsbrucks Handballer ab sofort unterstützen. Dadurch ändert sich auch der Vereinsname: Ab Samstag wird man unter dem Namen „HIT medalp Tirol“ auftreten, ein neues Logo wurde bereits entworfen. Dr. Alois Schranz von medalp wird vor Beginn des Spiels gegen Linz den Ehrenanwurf übernehmen und damit die Partnerschaft besiegeln.
HLA Grunddurchgang, 16. Spieltag
HIT – HC Linz AG
Samstag, 18.30, Hötting West
ULZ will mit Cleverness in Bregenz überraschen
10.12.2009
„Wir wollen auch in Bregenz eine gute Vorstellung abliefern“, ließ Trainer Thomas Lintner nach einem beachtlichen 27:27-Remis gegen West Wien bereits aufhören. Die Überraschung wäre bereits ein Remis, denn der letzte Punktgewinn war am 05. April 2008! Nach der bisher ziemlich verkorksten Hinrunde wollen die Silberstädter aber „mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen können“, wie Lintner meinte und das neue Jahr mit neuer Motivation angehen.
Während Bregenz Coach Martin Liptak „einen Sieg am Samstag“ als „Pflicht“ vorgegeben hat, will man auf Seiten der Schwazer mit „einer soliden Leistung in Bregenz etwas erreichen“. Großes Manko, welches Lintner offen ansprach, sei „die Cleverness bei Gegenstößen“, bei denen seine Schützlinge noch eine Schippe drauf legen müssen.
Doch die Bregenzer sind so oder so gewarnt. Wie Liptak weiß, „hat Schwaz eine junge, sehr motivierte Mannschaft, die man nicht unterschätzen darf.“ Man darf also gespannt sein, wie unterhaltsam die Partie zwischen dem Tabellenersten und dem Achtplatzierten der HLA über die Bühne gehen wird. Denn jeder am Kellerjoch weiß, wie das neue Jahr (06.02.2010) beginnt: Mit dem Tiroler Derby gegen HIT Innsbruck.
Wieder nichts zu holen in Hard
08.12.2009
Hard war für Handball Innsbruck Tirol einmal mehr keine Reise wert. Beim direkten Konkurrenten um einen Platz im Meister-Playoff setzte es eine deutliche 28:39 (13:20)-Niederlage. HIT bleibt nach dem Punkteverlust von West Wien in Schwaz aber weiterhin auf Rang fünf.
Dabei begann das Match verheißungsvoll: Christoph Walter traf nach vier Minuten zum 1:4 für die Gäste, die bis dahin befreit aufspielten. In der ersten Viertelstunde gestalteten die Innsbrucker die Partie noch offen, dann kam jedoch plötzlich Sand ins Getriebe – insbesondere die Deckungsleistung ließ nun nach. Hard zog das Tempo an und setzte sich immer weiter ab. Nach einem zwischenzeitlichen 9:8 (15.) lautete der Spielstand zur Pause bereits 20:13.
In dieser Tonart ging es leider auch nach dem Seitenwechsel weiter. HIT konnte nicht mehr zulegen, die Vorarlberger agierten hingegen aus einer kompakten Defensive heraus und waren variantenreich im Angriff. Selbst die lautstarke Unterstützung der 30 mitgereisten Innsbrucker Fans konnte am Spielverlauf nichts mehr ändern. HIT zeigte drei Tage nach dem furiosen Heimsieg gegen die Fivers abermals auswärts eine schwächere Leistung und musste sich letztlich deutlich mit 28:39 geschlagen geben. Jetzt muss am Samstag zuhause gegen den HC Linz AG ein voller Erfolg gelingen.
HLA Grunddurchgang, 15. Spieltag
Alpla HC Hard – HIT 39:28 (20:13)
HIT: Kalischnig Michael, Marinovic; Walter (7), Lechner (6), Rackauskas (4), Radenovic (3), Mayr (2), Schinagl (2), Steiger (2), Kainmüller (1), Simunic (1), Bammer, Marek, Mörtl
Torschützen Hard: Kuzo (9), Tluczynski (7), Glusaks (6), Knauth (6), Jochum (5), Watzl (4), Kathrein (1), Schmid (1)
ULZ verabschiedet sich mit Remis von Fans
08.12.2009
Die Stimmung war vor Matchbeginn unter den Schwaz-Spielern äußerst locker. Mit der ersten Minute schalteten die Silberstiere auf volle Konzentration und Kampfgeist um. Schon die ersten Szenen ließen auf einen spannenden Verlauf hoffen. So kam es dann auch. Die Führung wechselte hin und her. Zu Beginn legten die Gäste vor, nach vier Minuten lag das ULZ in Front, wenig später wiederum West Wien.
Die Partie war schon früh hart umkämpft. Die Schwazer bauten hinten auf eine aggressive Deckung und kamen über schnelle Gegenstöße vorne zu Chancen. Eine nütze beispielsweise Manuel Gierlinger zum 4:3 (8.). Leider wurde die Chance auf das 5:3 mehrfach vergeben. In dieser Phase vergaben jedoch beide Teams zahlreiche Möglichkeiten.
In der Folge gingen erneut die Wiener in Führung, doch Schwaz konnte auch hier ausgleichen (7:7/18.). Ein Knackpunkt in der ersten Halbzeit war die 23. Minute. Das ULZ machte im Angriffsspiel mehrere unnötige Fehler und lag mit drei Treffern im Rückstand. Wenig später waren es sogar fünf Tore Differenz. Bis zur Pause holte die Truppe von Trainer Thomas Lintner noch zwei Treffer auf (12:15).
Nach Seitenwechsel traf Manuel Gierlinger zum 13:15. Nun hielt Schwaz den Rückstand konstant bei ein bis zwei Treffern. Stefan Schwarzmann vergab in der 34. Minute die erste Chance zum Ausgleich. Dieser gelang den druckvoll agierenden Silberstieren dafür nach 41 Minuten. Dabei blieb es aber nicht. Das ULZ war nun im Aufwind, ließ sich auch von einem Timeout der Wiener nicht aus dem Konzept bringen und ging mit 21:19 in Front (42.).
Und obwohl Manuel Gierlinger einen 7-Meter-Versuch vergab, hielt der 2-Tore-Vorsprung mehrere Minuten. Doch die Gäste aus Wien konnten ausgleichen und gingen nach 54 Minuten wieder in Führung. Das Spiel war längst spannend wie ein Krimi. West Wien musste unbedingt gewinnen, brauchte dringend die Punkte für das Play-off – auf der anderen Seite die Schwazer, die sich ordentlich von ihren Fans in die Winterpause verabschieden wollten.
In den letzten Minuten erhöhte der Schiedsrichter mit mehreren strittigen Entscheidungen die Dramatik zusätzlich. Am Ende konnte kein Team in Führung gehen und so lautete das Ergebnis 27:27. Die Silberstiere erreichten dank einer starken kämpferischen Leistung im letzten Heimspiel ein Remis gegen West Wien. Als letzte Aufgabe in diesem Jahr wartet am kommenden Samstag nun noch Bregenz (auswärts) auf die Lintner-Truppe.
Thomas Lintner, ULZ-Trainer: "Nach dem Spielverlauf können wir mit dem Unentschieden leben, wir hätten aber die zwei Punkte auch genommen. In der ersten Halbzeit machten für vorne mehrere Fehler, die Zweite war dann besser. Die Deckung war heute wie das Tempo aus der Deckung über weite Strecken in Ordnung. Auch kämpferisch war die Leistung ok. Es war eine positive Verabschiedung von den Fans."
Manuel Gierlinger, ULZ-Topscorer: "Das war auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. In der ersten Halbzeit hatten wir einen Hänger. So etwas müssen wir noch abstellen. Über 60 Minuten war aber die Stimmung und der Kampf in der Deckung gut. Wir haben aggressiv verteidigt. Das Unentschieden ist gerecht. Das Spiel war auch schön anzuschauen. Es war ein versöhnlicher Abschluss."
Klaus Hauser, ULZ-Obmann: "Auf Leistungen wie heute können wir aufbauen. Wir haben eine Saison, die durchwachsen war, nicht mit einer Heimniederlage abgeschlossen, das ist versöhnlich. Das Resümee: Unsere Ziele waren heuer sehr hoch. Wir haben sie leider nicht erreicht. Trotzdem geht es für den Schwazer Handball weiter. Die U21 hat sich prächtig entwickelt und auch von unten kommt einiges nach. Mittelfristig wird der Schwazer Handball in Österreich gut vertreten sein. Wir wollen die Jungen in den Spitzensport einbauen."
HLA, 15. Runde:
ULZ Sparkasse Schwaz - SG SPIGO HB West Wien,
27:27 (12:15). Treffer ULZ: Manuel Gierlinger (8), Philipp Pöhl, Stefan Schwarzmann (beide 5), Sebastian Feichtinger (3), Thomas Lechner, Andreas Lassner, Mindaugas Andriuska (alle 2).
Ein Punkt in Hard ist Gold wert
07.12.2009
Der Grunddurchgang in der Handball Liga Austria geht in seine heiße Phase. Vier Runden sind noch zu absolvieren, zwei davon werden vor Weihnachten gespielt. HIT muss zunächst am Dienstag beim direkten Konkurrenten Alpla HC Hard antreten, bevor es am Samstag gegen den HC Linz AG geht.
Derzeit liegen die Innsbrucker vier Punkte vor den Vorarlbergern, die allerdings noch eine Nachholpartie gegen Krems in der Hinterhand haben. Der Vizemeister aus Hard ist jedenfalls in dieser Saison bislang deutlich hinter den Erwartungen geblieben und musste bereits sieben Niederlagen hinnehmen – eine davon Anfang Oktober beim 26:28 in Innsbruck. Zuletzt unterlag Hard im Derby bei Bregenz mit 32:36.
HIT ist trotz der besseren Tabellenposition nur Außenseiter, denn der letzte Punktgewinn in Hard datiert aus dem Jahr 2001. Der größere Druck liegt jedoch beim selbst ernannten Titelkandidaten aus Vorarlberg, für den eine Niederlage schon fast das Aus in punkto Meister-Playoff bedeuten würde. Die Innsbrucker werden jedoch auf den rekonvaleszenten Thomas Patterer (Knieoperation), Martin Kalischnig (Muskelfaserriss) sowie wohl auch auf Peter Mayr verzichten müssen. Dafür werden sie in Hard von rund 30 Fans unterstützt werden.
HLA Grunddurchgang, 15. Spieltag
Alpla HC Hard – HIT
Dienstag, 19.00, Sporthalle am See
Letztes Heimspiel steht an
07.12.2009
Samstagabend waren Sebastian Feichtinger und Manuel Gierlinger noch in Krems im Einsatz, einen Tag später hüteten die beiden ULZ-Spieler den ULZ-Stand am Schwazer Adventmarkt. Statt Deckung und Angriff übten sich die beiden im Punsch- und Glühweinausschank und machten dabei eine ebenso gute Figur wie in der Halle. Natürlich war wie auch schon an den Tagen zuvor in und um den Stand das ULZ Schwaz Gesprächsthema Nummer eins.
Besonders der erst 17-Jährige Sebastian Feichtinger strahlte mit dem Christkind um die Wette, aber nicht weil er von den vielen Lichtern im Schwazer Advent so angetan war, sondern weil er mit der U21 am Vorabend erneut einen Sieg feiern konnte. Zudem war der Youngster mit neun Treffern der Top-Scorer. "Derzeit läuft es super", lächelte Feichtinger.
Routinier Manuel Gierlinger blickte da schon fast ein bisschen neidisch zu seinem Teamkollegen, meinte dann aber: "Die Jungen drängen nach. Das ist auch für uns gut. Etwas mehr Konkurrenzkampf im Training schadet nie." Am Dienstag gegen West Wien will aber auch er jubeln können. "Wir wollen uns anständig von den Fans verabschieden."
Einen positiven Auftritt im letzten Heimspiel fordert ebenso Trainer Thomas Lintner. Er will sich erneut auf die Deckung und die Gegenstöße konzentrieren: "Es sind immer die gleichen Dinge wichtig. Wir müssen in der Deckung gut stehen und nach vorne Tempo aus der Abwehr heraus machen – wenn möglich über 60 Minuten."
Den überraschenden 31:27-Cup-Erfolg gegen West Wien am 27. Oktober sieht Lintner auf jeden Fall positiv für sein Team, warnt aber: "Damals haben sie kurz zuvor Bregenz bezwungen und haben uns dann im Cup sicher unterschätzt. Das wird diesmal nicht passieren. Aber wir werden wieder ordentlich dagegen halten."
Personell musste das ULZ bereits in Krems kurzfristig mit Christoph Svoboda und Andreas Lassner zwei Ausfälle verkraften. Beide sind auch für Dienstag fraglich. Trainer Lintner: "Christoph wird eher 2009 nicht mehr dabei sein können. Lasse war am Montag in der Früh laufen. Bei ihm müssen wir noch das letzte Training abwarten."
HLA, 15. Runde:
ULZ Sparkasse Schwaz – West Wien,
Dienstag, 8. Dezember 2009, 18.00 Uhr. Sporthalle Schwaz Ost.
ULZ muss sich bei Krems geschlagen geben
05.12.2009
Die Schwazer hatten einen guten Start in die Partie und konnten die Kremser Führung in den ersten Minuten stets postwendend egalisieren. Nach sieben Minuten gingen die Tiroler durch einen Treffer von Manuel Gierlinger sogar erstmals in Front – 6:5. Dieser Vorsprung wurde auf zwei Tore ausgebaut. Nach einer viertel Stunde wechselte die Führung wieder zu den Gastgebern.
Nach 22 Minuten konnte sich Krems als erste Mannschaft in dieser Partie etwas absetzen – 14:11. ULZ-Trainer Thomas Lintner nahm zu diesem Zeitpunkt ein Timeout. Doch zur Pause führten die Niederösterreicher bereits mit 17:12. Dieser Vorsprung wurde nach Seitenwechsel kontinuierlich ausgebaut. Die Silberstiere kämpften zwar brav weiter, der Klassenunterschied war aber deutlich zu erkennen.
Bis zur 49. Minute lagen die Schwazer mit neun Toren im Rückstand. Zwischenzeitlich kamen die Gäste dann zwar wieder etwas näher, am Ende lagen aber erneut neun Treffer zwischen den beiden Teams. Das ULZ verlor in Krems 25:34 und hofft nun im letzten Heimspiel vor der Winterpause am kommenden Dienstag (18.00) gegen West Wien sich versöhnlich von den eigenen Fans verabschieden zu können.
Thomas Lintner, ULZ-Trainer: "Die Leistung war heute über weite Strecken ok. Mitte der zweiten Halbzeit hatten wir die Chance auf zwei Tore ran zu kommen, leider scheiterten wir und kassierten im Gegenzug den Treffer zum Vier-Tore-Rückstand. Wir haben heute weniger gewechselt und hatten 45 Minuten lang Kraft, das war ok. In der letzten Viertelstunde sind wir etwas weggebrochen. Es gab aber auch ein paar positive Zeichen. Damit kann ich leben. Geschwächt haben uns sicher auch die Ausfälle von Andreas Lassner und Christoph Svoboda."
HLA, 14. Runde:
UHK Krems – ULZ Sparkasse Schwaz,
34:25 (17:12). Treffer ULZ: Stefan Schwarzmann, Mindaugas Andriuska, Manuel Gierlinger (alle 5), Julius Hoflehner (4), Thomas Lechner, Philip Zangerl, Philipp Pöhl (alle 2)
HIT bleibt zu Hause eine Macht
05.12.2009
Innsbrucks Handballer haben sich auf überzeugende Art und Weise für die Niederlage in Leoben rehabilitiert. Im Heimspiel gegen die aon Fivers setzte sich die Öhler-Sieben mit 34:28 (13:13) durch.
Beide Mannschaften starteten nervös in das Spiel, die Anfangsphase war von gegenseitigem Abtasten geprägt – So stand es nach sieben Minuten lediglich 1:1. Die Innsbrucker präsentierten sich danach allerdings gegenüber dem Leoben-Match wesentlich verbessert und hatten die Fivers-Offensive relativ gut unter Kontrolle. Christoph Walter erzielte per Siebenmeter das 9:6 (20.). Die Fivers schlugen jedoch vor der Pause noch zurück und gingen durch Romas Kirveliavicius mit 12:13 in Führung. Josip Simunic markierte den 13:13-Pausenstand.
HIT kam mit viel Elan aus der Kabine und führte schnell mit 18:15, Dominik Bammer traf Mitte der zweiten Halbzeit zum 23:20. Leider musste Peter Mayr nach einem Schlag an den Kehlkopf verletzungsbedingt aus der Partie und konnte nicht mehr weiterspielen. Die Gastgeber bauten dennoch ihren Vorsprung weiter aus und lagen nach 50 Minuten bereits komfortabel mit 29:23 in Front. Damit hatte HIT seine sechsten Heimsieg in Serie fixiert, am Ende jubelte man über ein 34:28 gegen den vielfachen Vizemeister.
HLA Grunddurchgang, 14. Spieltag
HIT – aon Fivers 34:28 (13:13)
HIT: Kalischnig Michael, Marinovic; Rackauskas (8), Bammer (6), Walter (6), Kainmüller (3), Schinagl (3), Lechner (2), Radenovic (2), Steiger (2), Simunic (1), Mayr (1), Marek, Mörtl
Torschützen aon Fivers: Kirveliavicius (7), Abadir (6), Kolar (5), Kienzer (4), Merten (3), Edelmüller (1), Gangel (1), Thaqi (1)
Hötting West, 400 Zuschauer
Die Heimserie soll halten
03.12.2009
Nach drei Siegen in Serie musste HIT zuletzt in Leoben eine bittere Niederlage hinnehmen. Dennoch belegen die Innsbrucker nach wie vor den fünften Rang, Hard und West Wien folgen allerdings mit lediglich zwei Punkten Abstand. Vor Weihnachten stehen nun noch drei wegweisende Runden auf dem Programm, die bereits eine Entscheidung um die Plätze fürs Meister-Playoff bringen können.
Am Samstag kommt der mehrfache Vizemeister aon Fivers nach Hötting West. Die Wiener spielen bislang wieder eine sehr gute Saison und stehen derzeit auf dem vierten Rang – vier Punkte vor HIT. Gegen Bregenz gab es allerdings in der letzten Partie für die Fivers nichts zu holen, als man zuhause mit 32:37 unterlag. Ansonsten spielt das Team von Romas Magelinskas konstant und kann sich auf seinen breiten Kader verlassen. Die Aufbaureihe ist mit Martin Abadir, Markus Kolar oder Romas Kirveliavicius sehr gut besetzt, als Regisseur fungiert seit dieser Saison Ibish Thaqi. Hinzu kommt eine starke Flügelzange und mit Christoph Edelmüller ein erfahrener Mann am Kreis.
Im Hinspiel in der Wiener Hollgasse feierten die Fivers einen souveränen 31:24-Erfolg, doch HIT baut auf seine Heimstärke. Nach der Niederlage zum Saisonstart gegen West Wien gab man danach in fünf Heimpartien keinen Punkt mehr ab.
HLA Grunddurchgang, 14. Spieltag
HIT – aon Fivers
Samstag, 18.30, Hötting West
ULZ Schwaz muss bei Krems ran
03.12.2009
Die letzten Wochen wurden bei den Schwazern zum Experimentieren genützt. Dabei bekamen einige junge Spieler die Möglichkeit sich in verschiedenen Situationen zu präsentieren. Trainer Thomas Lintner war mit den Auftritten des Nachwuchses sehr zufrieden: "Viele haben brav gespielt und positiv aufgezeigt."
Jetzt gilt es die beste Mannschaft für die Play-offs zusammenzustellen. Lintner: "Wir wollen nun bis zum Play-off unsere Grundaufstellung finden. Daher werden wir weniger experimentieren, dafür versuchen die richtige Abstimmung zu finden. Ich will eine Grund-Sechs oder Grund-Acht beisammen haben." Auf zwei bis drei Positionen gibt es laut dem Coach noch keine endgültige Entscheidung.
Dabei werden in den verbleibenden drei Spielen einige Punkte herausgenommen, auf die in der Partie das Hauptaugenmerk gelegt wird. Gegen Krems will sich Trainer Thomas Lintner einerseits auf die Deckung und das Gegenstoßverhalten konzentrieren und andererseits über die volle Distanz dagegenhalten. "Es ist wichtig, dass wir über die gesamten 60 Minuten kämpfen. Das wird auch im Play-off entscheidend sein."
Für die Begegnung in Krems stehen Thomas Lintner erstmals seit langem alle Spieler zur Verfügung!
HLA, 14. Runde:
UHK Krems – ULZ Sparkasse Schwaz,
Samstag, 5. Dezember 2009, 19.00 Uhr.
SVO verschenkt Sieg
03.12.2009
Beim Handball gibt es 2 Spielzeiten - ein Umstand der den SVO Damen am Wochenende stark ins Gedächtnis geprägt wurde als man sich daheim eine 15:11 Pausenführung gegen den SV München Laim noch nehmen ließ.
Wie in der Vorwoche legten die Innsbruckerinnen einen starken Start hin und gingen mit 2 Toren in Führung. Die Partie war in den Anfangsminuten bis zum 5:5 ausgeglichen. Dann bekamen die SVO Damen die gegnerischen Angriffsreihen unter Kontrolle, Andrea Ralser hielt ihren Kasten topsauber und man profitierte von vielen provozierten technischen Fehlern der Gäste. Auch im Angriff lief es rund, angetrieben von Sigrid Jung und einer erneut starken Lena Kamski arbeiteten sich die Innsbruckerinnen bis zur Pause eine 15:11 Führung heraus.
Nach Seitenwechsel änderte sich vorerst nichts am Spielgeschehen, bis zum 20:16 konnte man die Münchnerinnen mit 4 Treffern auf Distanz halten. Doch dann brach das Spiel von einer Minute auf die andere ein. Laim reagierte vorerst zaghaft und konnte die vielen Ballverluste und Deckungsunstimmigkeiten nicht in Tore ummünzen. Doch die SVO Damen konnten sich nicht mehr fangen bis Laim den Ausgleich geschafft hatte. Bis zum 22:22 hielt man die Partie in 4 Minuten Unterzahl offen ehe die Begegnung völlig kippte und Laim (verdientermaßen) eine 23:26 Sieg über die Zeit spielte.
Trainer Martin Jung: "Wir haben uns völlig unnötig die Butter vom Brot nehmen lassen, am Ende lief gar nichts mehr. Wir haben in der 2. HZ nur 8 Tore gemacht, daran sind wir schlussendlich gescheitert."
Tore: Jung (6), Kamski, Rohracher (je 4), Haslinger, König, Pöllmann (je 2), Imarhiagbe, Kuscher, Schöpf (je 1)
Sensationeller Erfolg des ULZ-Nachwuchs
01.12.2009
Einen sensationellen Erfolg landete am Sonntag der Nachwuchs von ULZ Sparkasse Schwaz. Das von Trainer Herbert Lastowitza betreute Team (Jahrgang 92 und jünger) holte im HLA-Challenge-Turnier in der Gruppe West (Hard, Bregenz, HIT Innsbruck, Linz, Schwaz) vier Siege, und ging damit ungeschlagen als Turniersieger vom Parkett. Und das, obwohl die Knappenstädter nicht komplett (z.B. fehlte Sebastian Feichtinger) angetreten waren.
Herbert Lastowitza: "Das war für die Jungs wichtig, dass sie Verantwortung übernehmen haben können - und das haben sie auch super gemacht! Wir haben an die U21-Leistungen nahtlos angeschlossen, und die U21-Begeisterung in das HLA-Turnier mitnehmen können! Eine sensationelle Leistung der Mannschaft!"
Gespielt wurde das Turnier in 2 Gruppen (Ost und West). ULZ Sparkasse Schwaz ist damit Turniersieger der Gruppe West. 25 Treffer in den vier Partien steuerte allein Patrik Juric bei.
Ergebnisse:
HC Linz - ULZ Schwaz, 12:19
HC Hard - ULZ Schwaz, 13:19
ULZ Schwaz - Innsbruck, 21:14
ULZ Schwaz - Bregenz, 16:15
Topscorer ULZ:
gegen Bregenz: Juric P. (8), Huber (4)
gegen Linz: Juric P. (5), Gostner, Juric T. (je 4)
gegen Hard: Juric P. (6), Hochleitner (5)
gegen Innsbruck: Juric P., Juric T. (je 6), Huber (4)
HIT verpasst Erfolg in Leoben
28.11.2009
Eine bittere Niederlage musste Handball Innsbruck Tirol am 13. HLA-Spieltag hinnehmen. Ausgerechnet beim Tabellenletzten Union Juri Leoben, der zuvor lediglich einen Punkt einfahren konnte, unterlag HIT mit 31:28 (14:11).
Die Gäste erwischten in Leoben einen schlechten Start und hatten mit dem Außenseiter wie im Hinspiel große Probleme. Die Steirer führten nach acht Minuten 5:2, HIT wirkte zu Beginn etwas ratlos. Danach fingen sich die Innsbrucker allerdings und blieben sieben Minuten ohne Gegentreffer – Klemens Kainmüller gelang das 5:5. Dennoch bekam die Öhler-Sieben Leoben nicht in den Griff und fand kaum zu ihrem Spiel. Die Hausherren gingen neuerlich in Führung und gaben diese in der Folge nicht mehr aus der Hand. Zur Pause war beim Stand von 14:11 aber noch alles möglich.
Leoben erhöhte nach dem Seitenwechsel auf 16:11, HIT konnte weiterhin nicht zulegen. Nach 44 Minuten betrug der Rückstand schon sieben Treffer (24:17). Erst kurz vor dem Ende keimte nochmals kurzzeitig Hoffnung auf, als Simon Lechner auf 29:26 verkürzte. Doch es sollte an diesem Abend nicht mehr für einen Punktgewinn reichen. Die Steirer erkämpften sich verdientermaßen ihren ersten Saisonsieg, da die Innsbrucker nicht an die Leistungen der vergangenen Spiele anschließen konnten.
HLA Grunddurchgang, 13. Spieltag
Union Juri Leoben – HIT 31:28 (14:11)
HIT: Kalischnig Martin, Marinovic; Kainmüller (7), Lechner (5), Rackauskas (4), Radenovic (4), Walter (3), Marek (2), Schinagl (2), Mayr (1), Bammer, Mörtl, Simunic, Steiger
Torschützen Leoben: Ivisic (7), Santos (7), Masaryk (6), Fürstler (5), Pajicic (3), Vlnka (2), Herrgesell (1)
ULZ feiert Pflichterfolg über Tulln
28.11.2009
Manuel Gierlinger eröffnete das Spiel quasi mit einem 7-Meter-Treffer nach wenigen Sekunden. Den Gästen gelang zwar der Ausgleich zum 1:1, dann waren aber nur mehr die Schwazer am Zug. Ein Doppelschlag von Mindaugas Andriuska und ein Treffer von Philip Zangerl sorgten für eine 4:1-Führung nach sechs Minuten. Die Silberstiere waren die effizientere Mannschaft und bauten den Vorsprung bis zur 15. Minute auf sechs Tore aus.
Die Niederösterreicher versuchten den Schwazern mit einer sehr aggressiven Deckung entgegenzusetzen. Teilweise war diese Spielweise auch über dem was erlaubt war. Der Schiedsrichter blieb aber konsequent. So musste etwa Jozef Bicanik nach 20 Minuten mit Rot vorzeitig unter die Dusche. Das ULZ hielt die Führung, baute diese bis zur Pause sogar auf neun Treffer aus – 17:8 (30.).
Dabei gab Trainer Thomas Lintner auch vermehrt den Jungen Spielpraxis – diese dankten es ihm mit Toren – so erzielten die Youngsters Manuel Hechenblaikner, Alexander Wanitschek und Sebastian Feichtinger die letzten drei Tore vor der Pause. Nach Seitenwechsel benötigten die Silberstiere zwar sieben Minuten für den ersten Treffer, dann zogen sie aber auf zehn Zähler davon, 20:10 (41.).
Leider ging es in dieser Tonart aber nicht weiter. Die Schwazer wechselten viel durch, schalteten dabei aber einen Gang zurück und da bewahrheitete sich wieder eines, auf das Trainer Lintner schon des Öfteren vehement verwies: "Mit 90 Prozent können wir keinen Gegner dominieren." So kam Tulln innerhalb von nur sieben Minuten fünf Treffer heran (20:15/48.). In dieser Phase schied auch ULZ-Torhüter Christian Aigner verletzt aus. Ein Tor von Thomas Lechner stoppte den Negativlauf.
Die Heimischen führten nun meist mit fünf Zählern Vorsprung. Dennoch zeigte sich in manchen Situationen Unkonzentriertheit. So durfte in der 53. Minute sogar Tullns Tormann Goran Bozic über einen Treffer per Ausschuss jubeln. Die Schwazer brachten den Sieg über die Zeit und feierten am Ende einen insgesamt verdienten 26:21-Erfolg
Klaus Hauser, ULZ-Obmann: "Man hat heute zwei Mannschaften gesehen, die im unteren Play-off sind. Wir haben viel probiert und in der zweiten Halbzeit einige Leistungsträger außen gelassen. Der Sieg war aber nie gefährdet. Wir waren spielstärker. Gegen diesen Gegner müssen wir aber auch in den Play-offs bestehen. Alexander Wanitschek gab eine Talentprobe ab, das war sehr positiv."
Thomas Lintner, ULZ-Trainer: "Die erste Halbzeit war ok. Da haben sich auch die jungen Spieler gut eingefügt. In der zweiten Hälfte haben wir noch mehr durchgewechselt, haben dann aber Probleme bekommen. Ich wollte aber, dass die Jungen diese selber lösen. Wir hätten aus meiner Sicht aber nicht so nervös werden müssen. Seit dem Abgang von Gowin sind Tulln, Leoben und mit Abzügen West Wien in unserem Bereich. Unser Augenmerkt gilt im Moment ganz dem Frühjahr. Alexander Wanitschek war heute wie die Routiniers Philipp Pöhl und Andi Lassner stark."
HLA, 13. Runde:
ULZ Sparkasse Schwaz – UHC Goldmann Druck Tulln,
26:21 (17:8). Topscorer ULZ: Sebastian Feichtinger (4), Thomas Lechner, Philip Zangerl, Mindaugas Andriuska (alle 3), Philipp Pöhl, Christoph Svoboda, Alexander Wanitschek (alle 2)
ULZ will gegen Tulln erneut erfolgreich sein
26.11.2009
Doch für ULZ-Trainer Thomas Lintner sind Punkte nicht mehr unbedingt das primäre Ziel. Er erklärt: "Wir bereiten uns bereits auf das Play-off vor. Die restlichen Begegnungen sehen wir mehr als Testspiele. Das heißt aber nicht, dass uns ein Sieg gegen Tulln nicht wichtig ist. Das ist er sehr wohl. Und wir wollen auch die zwei Punkte holen, aber eben nebenbei ein paar Dinge für das Frühjahr ausprobieren."
"Das Ergebnis ist dahingehend zweitrangig, da es gilt Akzente zu setzten. Wichtiger ist, dass wir gut Spielen und unsere Leistung passt", ergänzt Thomas Lintner, der seine Truppe als "stark genug" bezeichnet um Tulln ein zweites Mal zu schlagen. Wichtig ist dem Trainer in der momentanen Situation eine gute Vorbereitung für den Februar. "Zwei Punkte gegen Tulln sind aber auch für die Psyche gut", weiß Lintner.
Vor allem in der Deckung will der Coach noch einiges ausprobieren. "Da zeigten wir zuletzt wechselnde Qualitäten. Doch das ist der erste Punkt, der im Frühjahr passen muss. Jetzt können die Spieler noch Erfahrung sammeln, die uns dann zugute kommen kann." Sonderlob gibt es hingegen für Torhüter Christian Aigner: "Seine Leistung in den letzten Wochen war sehr positiv. Es wäre toll, wenn es bei ihm so weiter geht. Eine sichere Deckung kann ihn noch mehr unterstützen."
Experimentiert soll auch auf der Achse werden - zwangsbedingt: "Minde (Andriuska, Anm.) ist schon seit längerem angeschlagen. Ihn jetzt etwas zu schonen wäre nicht schlecht. Dafür soll Christoph Svoboda seine Position einnehmen", erklärt Thomas Lintner sein Vorhaben. Ansonsten sind alle Akteure fit. So hofft der Trainer auf zwei Punkte gegen Tulln und neue Erkenntnisse fürs Frühjahr.
Leoben wird zur Pflichtübung
26.11.2009
Nach drei Erfolgen in Serie belegt Handball Innsbruck Tirol derzeit den fünften Tabellenrang und wäre somit für das Meister-Playoff der besten sechs Teams qualifiziert. Doch noch warten sechs harte Runden auf Stefan Öhler und seine Truppe – am Samstag will man nun mit einem Sieg in Leoben die direkten Konkurrenten unter Druck setzen.
Es könnte ein richtungweisendes Wochenende im Kampf um die Playoff-Tickets werden. Während HIT beim Letzten Union Leoben vor einem Pflichtsieg steht, treffen Hard und West Wien im direkten Duell aufeinander. Die Innsbrucker haben somit die Chance, sich zumindest von einem der beiden Kontrahenten abzusetzen und auch den Anschluss nach ganz oben zu wahren – immerhin fehlen auf die zweitplatzierten Fivers lediglich vier Punkte. Die Liga ist heuer ausgeglichen wie nie.
In Leoben sollte HIT dennoch nichts anbrennen lassen. Gerade einen einzigen Punkt konnten die Steirer bislang einfahren, ansonsten gab es in zwölf Partien gleich elf Niederlagen zu verzeichnen. Allerdings ist die Öhler-Sieben aus dem Hinspiel gewarnt: Mitte September lag man zu Hause lange Zeit in Rückstand und siegte am Ende nur knapp mit 31:29. Der komplette HIT-Kader wird jedenfalls die Fahrt nach Leoben antreten – auch Igor Radenovic, der in Tulln bereits nach einer Viertelstunde mit einem tiefen Cut im Gesicht ausschied, ist wieder einsatzbereit.
EUROPACUP-AUSLOSUNG
Am Dienstag wurde das Achtelfinale des EHF Challenge Cups ausgelost, bei dem dann auch HIT ins Europacup-Geschehen eingreifen wird. Die Innsbrucker treffen im Februar 2010 (Termine sind der 13./14. bzw. 20./21.) auf den italienischen Vertreter Bologna United, der sich vergangenes Wochenende in Runde drei gegen Ankara Spor durchsetzte.
HLA Grunddurchgang, 13. Spieltag
Union Juri Leoben – HIT
Samstag, 19.00, Leoben Donawitz
Wichtiger Auswärtserfolg
24.11.2009
Mit einem 29:29 fanden die SVO Damen in Allach ihre mannschaftliche Stärke wieder und holten einen wichtigen Auswärtspunkt. Damit konnte das Team den Münchnerinnen erstmals einen Punkt abkämpfen.
Die Partie begann ganz gemäß den Vorstellungen von Innsbruck: 2 Tore in Front in den ersten Spielminuten und nach 15 Minuten eine 9:12 Führung. Die Abwehr stand sicher, konnte das immer wieder forcierte Kreisanspiel der Gegnerinnen gut in Schach halten und man kam im Angriff v.a. über Lena Kamski am rechten Flügel zu leichten Toren. Doch dann stockte das Spielgeschehen auf beiden Seiten, gute 5 Minuten passierte kein Treffer, dann konnte sich Allach als erster aus der Lethargie befreien und drehte den 3 Tore Rückstand bis kurz vor der Pause in eine 4 Tore Führung um. Die SVO Damen agierten in dieser Phase in der Defensive nicht mehr als Kollektiv und verschenkten im Angriff zu leichtfertig die Bälle, während die Münchnerinnen nun auch in Distanzwürfen vermehrt den Ball im Kasten von Andrea Ralser unterbringen konnten. Doch auch die Innsbruckerinnen konnten sich noch vor der Pause selbst aus ihrem temporären Tief befreien, ein wuchtiger Distanzwurf von Sigrid Jung brachte das wichtige letzte Tor vor der Pause.
Nach Wiederanpfiff erhöhte Allach vorerst den Vorsprung auf erneute 4 Tore, Innsbruck zog mit, Allach zog wieder an. Doch dann kamen die Innsbruckerinnen angetrieben von Alexandra Rohracher zurück. Der Ball lief schneller im Angriff, der Druck auf die Lücken wurde erhöht und auch im Gegenstoß war man erfolgreich. In Kombination mit der wieder erstarkten Abwehr, die nun neben dem Kreis auch den gefährlichen Distanzschützinnen die Kandarre anlegte, konnte man den 4 Tore Rückstand egalisieren und sich selbst 3 Tore in Front setzen - 22:25. Doch auch die Allacherinnen hatten erneut die Partie noch nicht abgeschrieben, besannen sich ihrer Stärken aus der 1. Halbzeit und kamen zum 25:25 wieder heran. Die Partie wogte unentschieden hin und her, eine hektische Schlussphase hätte beiden Teams noch den Sieg bringen können, ein letzter Angriff wurde von Allach unsportlich mit Abfangen des Anwurfballes unterbunden - so blieb es beim 29:29 Unentschieden.
Trainer Martin Jung:
"Bis jetzt sind wir gegen Allach immer leer ausgegangen, das hat uns letztes Jahr auch ein Top 3 Ergebnis gekostet. Umso wichtiger war heute der Punkt, noch dazu auswärts. Wir haben noch unsere kleinen Schwächephasen, aber wir werden immer stärker. Der Schiedsrichter war leider komplett mit der Partie überfordert, Allachs Trainer hat sich dafür als ganz großer "Sportsmann" erwiesen - das Abfangen des letztes Anwurfs wurde von außen angesagt, taktisch vertretbar, sportlich höchst entbehrlich."
Deutlicher Erfolg gegen UHC Tulln
22.11.2009
HIT hatte am zwölften HLA-Spieltag beim Tabellenvorletzten UHC Goldmann Druck Tulln lediglich zu Beginn Schwierigkeiten, siegte aber nach einer deutlichen Leistungssteigerung ungefährdet mit 22:33.
Die Innsbrucker kämpften in der ersten Viertelstunde der Partie mit Problemen im Angriff – gerade einmal vier Treffer wollten bis zur 18. Minute gelingen. Die Niederösterreicher, für die der Zug in Richtung Meister-Playoff bereits abgefahren ist, hielten gut dagegen und zeigten zunächst vor allem in der Defensive eine ansprechende Leistung. In der ersten Halbzeit war es zumeist Rückraumriese Jozef Bicanik, der die Hausherren mit seinen Toren im Spiel hielt.
HIT steigerte sich allerdings kontinuierlich, Thomas Schinagl sorgte für eine komfortable 5:9-Führung nach 23 Minuten. Zehn Sekunden vor der Pause markierte Andrius Rackauskas das 9:13. Die zweite Hälfte wurde dann zum Schaulaufen der Gäste. Tulln war nun völlig chancenlos und brach komplett ein, die Öhler-Sieben ließ nichts mehr anbrennen. Simon Lechner stellte in der 50. Minute auf 16:26, am Ende betrug die Differenz elf Treffer. HIT setzte sich somit wieder auf den fünften Rang.
HLA Grunddurchgang, 12. Spieltag
UHC Goldmann Druck Tulln – HIT 22:33 (9:13)
HIT: Kalischnig Martin, Marinovic; Schinagl (7), Mayr (6), Rackauskas (5), Bammer (4), Lechner (3), Walter (3), Simunic (2), Steiger (2), Kainmüller (1), Marek, Mörtl, Radenovic
Torschützen Tulln: Bicanik (5), Bohunicky (4), Matijevic (4), Negrin (4), Schneider (3), Micinski (2)
Silberstiere verlieren gegen Überflieger Linz
21.11.2009
Der Start in dieser Partie: ULZ verlor im Aufbau das Leder, Gegenstoß Linz, 0:1. Zweimal rettete dazwischen Schwaz-Goalie Christian Aigner, aber vorne vergab Manuel Gierlinger einen 7-Meter (Aluminium). Dann erneut Fehler im Aufbau der Hausherren - es konnte aus ULZ-Sicht nur besser werden. Fünf Minuten gespielt, 0:2. Die Linzer Deckung in der Anfangsphase sehr aggressiv, erst nach sechs Minuten erzielte Julius Hoflehner den ersten ULZ-Treffer (1:2).
Aigner im Gehäuse der Silberstiere indessen weiter auf dem Posten. Aber Schwaz im Angriff zu unkonzentriert, mit leichten Ballverlusten, die Linz mehrere Chancen ermöglichten. Diese machten die Oberösterreicher – obwohl es auch bei ihnen im Abschluss nicht nach Wunsch lief - sukzessive. 3:7 der Spielstand nach rund einer Viertelstunde, Lintner mit einem ersten Timeout. Und das sollte Wirkung zeigen, ULZ arbeitete sich – zumindest kurzfristig - heran.
Stark in dieser hektischen Phase aber nicht nur ULZ-Keeper Aigner, sondern auch sein Gegenüber Nenad Mijailovic, der einige Möglichkeiten der Lintner-Truppe vereitelte. ULZ im Angriffsspiel indessen mit gröberen Unsicherheiten, auch einfache Varianten gingen den Hausherren nicht immer auf. Dennoch blieben Hoflehner und Co. kämpferisch nichts schuldig, und bis zum Ende der ersten Spielhälfte an Linz treffermäßig halbwegs dran.
11:14, der Pausenstand, da sollte sich aus Sicht der Silberstiere doch noch etwas bewegen lassen! Vor allem hieß es für Schwaz, die Chancenauswertung (auch drei Aluminiumtreffer in den ersten 30 Minuten) erheblich zu steigern. Aber daraus wurde zunächst nichts. Denn der HLA-Überflieger bewies in den entscheidenden Momenten mehr Durchschlagskraft, und legte in den ersten zehn Minuten der zweiten Spielhälfte knallhart mit 20:15 vor.
Bei den Gastgebern gefielen neben Aigner (ließ die ULZ-Hoffnung weiter leben) u.a. die Jungen wie Sebastian Feichtinger. Und Lintner setzte weiter auf den Nachwuchs, brachte ab der 40. Minute zudem Manuel Hechenblaikner. Aber der Mannschaft brachen auch die schnellen und oft erfolgreichen Linzer Gegenstöße das Genick: 49. Spielminute, 19:25 der Rückstand, noch einmal beschwörte Lintner das Team während einem Timeout.
Allerdings sollte das Blatt für die Silberstiere nicht mehr zu wenden sein. Schwaz, im Angriff noch zu wenig abgebrüht, gelangte zunehmend ins Hintertreffen. Freilich spielte man an diesem Abend auch gegen ein Top-Team, denn die Linzer katapultierten sich mit diesem Erfolg an die Tabellenspitze der Handball Liga Austria. Trotz der Niederlage war aber zu erkennen, dass in den jungen ULZ-Spielern noch großes Potential schlummert.
Thomas Lintner, ULZ-Trainer: "Heute spielten zwei ganz ähnliche Teams, wir waren 45 Minuten absolut dabei. Aber Linz war über 60 Minuten konsequenter als wir. Außerdem haben wir ungewöhnlich viele Passfehler gehabt, und die Chancenauswertung war nicht überragend. Heute wäre ein bisschen mehr drin gewesen. Mit dem Positionsangriff bin ich etwas mehr zufrieden als zuletzt, andererseits haben wir einen sehr schlechten Gegenstoß gespielt. Und die Deckung war über 60 Minuten nicht kompakt genug. Auch beim Kreisspiel haben wir sehr viele Probleme, und zudem einige Abstimmungsschwierigkeiten gehabt. Irgendwann müssen wir den Schritt vorwärts machen, denn auch gegen die Fivers und gegen Hard spielten wir 45 Minuten nett, aber irgendwann müssen wir das durchziehen. Vielleicht sind wir hin und wieder zu nett. Ich weiß, dass wir es noch besser können, schade, dass wir es derzeit nicht aufs Feld bringen!"
Klaus Hauser, ULZ-Obmann: "Wir sind derzeit sehr verunsichert, es läuft an einigen Stellen im Team nicht koordiniert. Das war heute für die Zuschauer schon eher Schmalkost. Auf der anderen Seite haben wir das mit der Mannschaft durchgesprochen, dass jetzt die Phase ist, wo sie sich finden muss. Ich hoffe, dass sich die Mannschaft findet. Ich bin überzeugt, dass einzelnen Spielern der Knopf noch aufgeht, und sich alle als Mannschaft präsentieren. Es gibt von meiner Seite keine Schnellschuss-Entscheidungen. Wir haben gemeinsam den Weg begonnen, und werden auch gemeinsam wieder bessere Handballzeiten in der Kampfmannschaft haben."
HLA, 12. Runde:
ULZ Sparkasse Schwaz - HC Linz AG,
22:30 (11:14). Scorer für Schwaz: Feichtinger (6), Zangerl (5), Andriuska, Hoflehner (je 3), Gierlinger (2), Hechenblaikner, Lechner, Pöhl (je 1).
HIT muss in Tulln nachlegen
20.11.2009
Die beiden vergangenen Partien war bei Innsbrucks Handballern eine richtige Leistungsexplosion zu erkennen. Dem enorm wichtigen Auswärtserfolg bei West Wien folgte der glanzvolle 38:25-Kantersieg gegen Meister Bregenz – HIT hat sich damit eindrucksvoll zurückgemeldet und liegt wieder auf Kurs. Nun muss jedoch in den beiden kommenden Partien in Tulln und Leoben auch voll gepunktet werden.
Zunächst geht es am Samstag nach Tulln. Der Tabellenvorletzte hat mit derzeit fünf Punkten kaum mehr Chancen auf das Meister-Playoff. Dabei verlief der Saisonstart noch verheißungsvoll, als sich die Niederösterreicher zu Hause gegen Bregenz ein Remis erkämpften. Danach folgten allerdings nur zwei Siege und ganze acht Niederlagen. Zudem verabschiedete sich Tulln am Dienstag durch ein 24:26 beim ULZ Schwaz aus dem ÖHB-Cup.
HIT ist demnach in die Favoritenrolle gedrängt – zumal das Hinspiel mit 34:24 klar gewonnen wurde. Das junge Tullner Team erlitt zuletzt zwei Debakel gegen Bregenz (25:46) und Linz (26:36) und wartet bereits seit dem 26. September auf Punkte. Die Innsbrucker haben nun die große Möglichkeit, an West Wien vorbeizuziehen, das am Donnerstag im Derby bei den Fivers unterlag.
HLA Grunddurchgang, 12. Spieltag
UHC Goldmann Druck Tulln – HIT
Samstag, 19.00, BSZ Tulln
Mit Lockerheit zur Überraschung gegen Linz
19.11.2009
Thomas Lintner redet nicht lange um die Rollenverteilung in dieser Partie herum. Es ist klar: "Wir sind Außenseiter. Die Linzer sind da, wo wir hin sollen. Sie haben wie wir junge motivierte Spieler. Im Gegensatz zu uns hatten sie aber einen super Start und haben dann einen Lauf bekommen." Jetzt sieht der Coach die Oberösterreicher als Ansporn: "Wir werden alles probieren um gegen Linz überraschen zu können."
Als positiv unterstreicht Lintner, dass es ein Heimspiel ist: "Dank unserer tollen Fans war das immer schon unsere Stärke." Im Cup-Duell gegen Tulln, waren sich manche Spieler in der zweiten Hälfte zu sicher und schalteten einen Gang zurück. Daher fordert Lintner gegen Linz: "Wir müssen uns stabilisieren. Ich möchte, dass wir über 60 Minuten eine solide Deckung zeigen. Das war am Dienstag nicht so."
Im Angriff möchte der Trainer "konsequenter sein". Lintner: "Wir haben uns in den letzten Partien wieder mehr Chancen erarbeitet. Auch spielerisch war einiges positiv. Da müssen wir anschließen und unsere Chancen verwerten." Das wichtigste sei aber die Lockerheit. "Wenn wir die finden, ist ein positives Resultat auf jeden Fall möglich."
Bei den Silberstiere, die vor Weihnachten noch einiges an Selbstvertrauen sowie gute Stimmung tanken wollen, lichten sich langsam die Verletzungssorgen. Die drei zuletzt angeschlagenen Andreas Lassner, Mindaugas Andriuska und Torhüter Dimitrijs Braznikovs sind zwar immer noch nicht ganz fit, Trainer Thomas Lintner ist aber zuversichtlich, dass zumindest Lassner und Andriuska einsatzbereit sein werden.
HLA, 12. Runde:
ULZ Sparkasse Schwaz – HC Linz AG,
Samstag, 21. November 2009, 18.00 Uhr. Sporthalle Schwaz Ost
U21: Beginn: 16.00 Uhr.
ULZ steht in 3. Cup-Runde
17.11.2009
ULZ-Trainer Thomas Lintner konnte zumindest auf drei Mann, die für dieses Spiel fraglich waren, zurückgreifen. So begannen die Schwazer mit Christoph Svoboda und Mindaugas Andriuska, Andi Lassner kam in der Schlussphase ins Spiel. Die ersten Schussversuche der Silberstiere in der Partie fanden alle noch nicht das Ziel. So verfehlte Christoph Svoboda aus einem Konter. Julius Hoflehner scheiterte ebenso wie Mindaugas Andriuska, der nur Aluminium traf.
Nach vier Minuten durchbrach Stefan Schwarzmann mit dem ersten Tor des Abends die Torsperre und legte gleich noch zwei Treffer nach. In der siebten Minute führten die Tiroler 3:1. Zwei Treffer von Manuel Gierlinger später stand es bereits 5:2 (11.). Dann war wieder Stefan Schwarzmann an der Reihe und brachte die Silberstiere 7:4 in Front (14.).
Das ULZ hatte gegenüber den Gästen aus Niederösterreich klare Vorteile und baute den Vorsprung bis zur 23. Minute auf sechs Treffer aus. Zur Halbzeit betrug die Tordifferenz beim Stand von 16:9 dann sogar sieben Zähler. Hauptverantwortlich für den klaren Spielstand nach 30 Minuten war Stefan Schwarzmann mit acht Toren in Halbzeit eins.
Die zweiten 30 Minuten begannen wie die ersten endeten – mit einem weiteren Treffer von Stefan Schwarzmann (17:9). Danach schienen sich die Schwazer zu sicher. Tulln holte Tor um Tor auf und kam auf 17:13 heran. Ein Timeout von Thomas Lintner brachte nur langsam eine Trendumkehr. Die Hausherren lagen meist vier, fünf Treffer in Führung, spielten jedoch nicht mehr mit derselben Lockerheit wie in der ersten Hälfte.
Nach 47 Minuten reduzierten die Gäste den ULZ-Vorsprung auf drei Treffer. Zwei Tore durch Youngster Manuel Hechenblaikner verhinderten vorerst schlimmeres. Zwei Minuten vor dem Ende kamen die Niederösterreicher jedoch auf zwei Treffer heran. Das Zittern der Schwazer wurde durch einen vergebenen Sieben-Meter-Versuch von Manuel Gierlinger verstärkt. Doch es reichte Das ULZ besiegte Tulln 26:24 und steht somit in der dritten Runde des ÖHB-Cups.
Thomas Lintner, ULZ-Trainer: "Die erste Halbzeit war in Ordnung. Da hat die Deckung gut gearbeitet. Wir hätten aber noch weiter vorne liegen können. Die Mannschaft muss lernen, dass es für sie keinen Gegner gibt, gegen den sie nachlassen kann. Wir haben einfach nicht die Klasse um ein Spiel mit 90 Prozent zu dominieren. Wenn du dann in so einer Partie nachlässt, ist es schwer wieder voll hinein zu finden. Bitter, dass wir in der zweiten Hälfte zu wenig konzentriert waren. In der Deckung waren wir nicht mehr aggressiv und vorne vergaben wir alleinstehend. Deshalb wurde es noch einmal spannend. Ich muss erwarten können, dass wir über 60 Minuten spielen. Das hat nichts mit dem Kopf oder Psychologie zu tun, das ist eine Frage der Einstellung. Wichtig ist für dieses Spiel aber, dass wir weiter sind.
Stefan Schwarzmann, ULZ-Top-Scorer: "Es wurde noch einmal spannend, weil wir vorne viel verworfen haben und die Deckung nicht mehr sicher stand. Es ist schwer zu sagen warum wir zurückgeschalten haben. Uns hat auf jeden Fall die letzte Konsequenz gefehlt. Mit meiner Leistung bin ich zufrieden. In letzter Zeit lief es bei mir nicht immer so rund, da tut dieser Erfolg gut."
Klaus Hauser, ULZ-Obmann: "Wichtig ist der Aufstieg, das war unser Ziel. Derzeit haben wir mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Das Spiel war heute nicht auf hohem Niveau. Wir haben uns durch vergebene Chancen den Vorsprung selbst reduziert. Am Ende haben wir aber verdient gewonnen. Die nächsten Spiele haben wir noch viel zu probieren. Ich hoffe, dass bald alle fit sind. Die Jungen kommen nach. Da gibt es Möglichkeiten."
ÖHB-Cup, 2. Runde:
ULZ Sparkasse Schwaz – UHC Goldmann Druck Tulln,
26:24 (16:19). Treffer ULZ: Stefan Schwarzmann (11), Julius Hoflehner (4), Manuel Gierlinger (3), Manuel Hechenblaikner, Philipp Pöhl, Christoph Svoboda (alle 2), Mindaugas Andriuska, Sebastian Feichtinger (beide 1). Sporthalle Schwaz Ost.
Kainmüller und Mayr in ÖHB-Auswahl
17.11.2009
Eine erfreuliche Nachricht ereilte heute HIT-Spielmacher Klemens Kainmüller und Aufbauhüne Peter Mayr. Die beiden wurden zum Trainingslehrgang des ÖHB-Teams Ende November nach Wiener Neustadt eingeladen.
Von 29. November bis 1. Dezember kommt das österreichische Nationalteam zu einem Trainingslehrgang in Wiener Neustadt zusammen. Erstmals seit Richard Wöss sind auch wieder HIT-Spieler mit dabei. Klemens Kainmüller und Peter Mayr, die sich zuletzt in starker Form präsentierten, wurden von Temachef Dagur Sigurdsson in den 17-Mann-Kader einberufen, der nur aus HLA-Spielern bestehen wird - die Legionäre kommen nicht nach Wiener Neustadt.
Drei Tage mit intensiven Trainingseinheiten stehen auf dem Programm. Für Klemens Kainmüller und Peter Mayr bietet sich die große Chance, sich noch für die Heim-EURO im Januar 2010 zu empfehlen. Im Dezember werden zwei weitere Lehrgänge in Dornbirn (14.-22.12.) sowie Hard (27.-3.12.) stattfinden. Am 5. Januar trifft die ÖHB-Auswahl dann in der Innsbrucker Olympiahalle auf Deutschland.
Trotz Verletzungssorgen soll Aufstieg gelingen
15.11.2009
Von der Schweinegrippe oder anderen Viruserkrankungen blieb die ULZ-Mannschaft zwar bis dato verschont, dennoch muss Trainer Thomas Lintner einige Spieler vorgeben. Der Verletzungsteufel hat erbarmungslos zugeschlagen. Christoph Svoboda fehlte aufgrund einer Gehirnerschütterung schon in Hard und ist auch für den Cup-Fight mehr als fraglich.
Im Ländle verletzte sich zusätzlich Andreas Lassner am Fuß. Auch hinter seinem Einsatz steht noch ein großes Fragezeichen. Nun kommen noch zwei weitere Ausfälle hinzu. Mindaugas Andriuska (Daumenverletzung) wird wie auch Torhüter Dimitrijs Braznikovs (Hüfte) sicher fehlen. "Wir werden wieder verstärkt auf die Jungen zurückgreifen. Wir wollen auf jeden Fall gewinnen. Außerdem haben wir mit Tulln noch eine Rechnung offen", gibt sich Thomas Lintner sehr kämpferisch.
In der vierten Runde der HLA siegte Tulln vor den eigenen Fans knapp mit 27:25. Nach diesem Erfolg konnten die Niederösterreicher in der Meisterschaft dann einzig gegen Leoben voll punkten. Zuletzt setzte es fünf Pleiten in Folge. "In Tulln war unsere Deckung sehr fehleranfällig. Da erwarte ich mir eine deutliche Steigerung", so Trainer Lintner, der hofft, dass sich seine Spieler über eine sichere Deckung auch im Angriff mehr zutrauen.
Für Tulln stehen in diesen Wochen überhaupt Tiroler-Tage am Programm. Am kommenden Samstag empfangen die Niederösterreicher HIT und eine Woche später geht es erneut nach Schwaz, dann in der HLA. Die Silberstiere wollen bereits im ersten Heimspiel zeigen, wer der Herr in der Sporthalle Ost ist und den Aufstieg im Cup fixieren.
ÖHB-Cup, 2. Runde:
ULZ Sparkasse Schwaz – UHC Goldmann Druck Tulln,
Dienstag, 17. November 2009, 18.00 Uhr. Sporthalle Schwaz Ost.
Ergebnisse Mattenhandball WU11
12.11.2009
Die Ergebnisse des Mattenhandballturnieres der WU11 sind online.
ULZ Schwaz unterliegt Hard nach hartem Kampf
11.11.2009
Die Silberstiere erwischten in Hard eine gute Anfangsphase, gingen durch einen Treffer von Mindaugas Andriuska mit 1:0 in Führung, hielten bei 4:2 (8. Min.), 5:3 (11. Min.) sowie 6:4 (14.) einen Zwei-Tore-Vorsprung, und lagen auch in der 18. Spielminute noch in Front, Spielstand 8:7 für Schwaz. In weiterer Folge entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein offener Schlagabtausch, mit leichten Vorteilen bei den Gastgebern.
Nach Wiederanpfiff lief es für die Knappenstädter, die Hard durchgehend forderten, zunächst nicht ganz nach Plan. In der 40. Spielminute lagen die Tiroler mit vier Toren im Rückstand (20:16 für Hard), in der 53. Spielminute gar mit sechs Treffern (26:20). Schlussendlich half ULZ trotz starkem Kampfes auch ein Aufbäumen in der Schlussphase nichts mehr (58. Minute, Manuel Gierlinger verkürzte auf 26:23), ULZ unterlag mit 24:29.
Thomas Lintner, ULZ Schwaz-Trainer: "Wir haben eigentlich bis zur 50. Minute gut mitgehalten. Leider haben wir in der 20. Minute Andreas Lassner durch eine Verletzung verloren, er ist mit dem Fuß umgeknickst. Das hat uns die Aufgabe sicherlich erschwert. Außerdem hat Christoph Svoboda gefehlt (Gehirnerschütterung beim Training, Anm.). In der zweiten Halbzeit haben wir in der Deckung etwas zuwenig gearbeitet, und waren vorne zu zögerlich. Obwohl wir heute gegenüber dem Fivers-Spiel eine Steigerung hatten, fehlt uns derzeit sicherlich noch etwas der Mut und das Selbstvertrauen. Letztendlich wäre heute gegen Hard aber ein Punktegewinn drin gewesen, wir waren bis rund zwei Minuten vor Schluss dran! Die Mannschaft hat gekämpft und war bemüht!"
HLA, 11. Runde:
Alpla HC Hard - ULZ Sparkasse Schwaz, 29:24 (15:13). Scorer für Schwaz: Gierlinger, Andriuska (je 5), Hoflehner, Zangerl, Schwarzmann (je 3), Pöhl, Feichtinger (je 2), Lechner (1).
Kantersieg gegen Meister Bregenz
10.11.2009
HIT gelang am 11. HLA-Spieltag das, was kaum jemand für möglich gehalten hatte. Die Innsbrucker bezwangen Serienmeister A1 Bregenz – und das auch noch mit 38:25 (16:13). Damit setzte man ein ganz dickes Ausrufezeichen und liegt derzeit auf Kurs in Richtung Meister-Playoff.
Das erste Tor der Partie ging zwar an Bregenz, doch danach dominierten nur noch die Hausherren. Bregenz reagierte in der zehnten Minute mit einem Timeout auf den 6:1-Rückstand – und brauchte nur fünf Minuten, um auf 6:7 zu verkürzen. HIT ließ sich davon allerdings nicht irritieren und zeigte eine sensationelle Leistung. Die Deckung um den überragenden Luka Marinovic machte es dem Meister enorm schwer, zur Entfaltung zu kommen. So konnte man etwa Roland Schlinger bereits früh im Spiel entnerven. Mit der letzten Aktion vor der Pause erzielte Josip Simunic das 16:13, HIT träumte in der Halbzeit von der Sensation.
Diese wurde in den zweiten 30 Minuten Wirklichkeit – weil Bregenz kaum probate Mittel gegen die massive Innsbrucker Deckung fand und HIT im Angriff variantenreich agierte. 24:16 lautete der Zwischenstand nach 40 Minuten, Dominik Bammer sorgte Mitte der zweiten Hälfte für das 30:20. Bregenz war an diesem Abend komplett von der Rolle, die Gastgeber beherrschten den Titelfavoriten nach Belieben. HIT zelebrierte ein wahres Schützenfest und deklassierte die Vorarlberger schließlich mit 38:25 – zwar nur eine Momentaufnahme, doch die Art und Weise des Erfolges war beeindruckend.
HLA Grunddurchgang, 11. Spieltag
HIT – A1 Bregenz Handball 38:25 (16:13)
HIT: Kalischnig Martin, Marinovic; Kainmüller (7), Lechner (6), Radenovic (6), Rackauskas (4), Schinagl (4), Simunic (3), Walter (3), Mayr (2), Bammer (1), Steiger (1), Marek (1), Patterer
Torschützen Bregenz: Watzl (9), Klopcic (4), Mayer (3), Tyrner (3), Obad (2), Günther (1), Harrich (1), Posch (1), Schlinger (1)
Hötting West, 400 Zuschauer
Erfolgreiches Wochenende für SVO Damen
10.11.2009
Das erste Doppelspielwochenende der Saison kann aus Sicht des SVO als Erfolg betrachtet werden - in 2 Spielen wurde das Punktemaximum erreicht.
Am Samstag stand die Begegnung gegen den Absteiger aus der Landesliga Süd, den PSV München am Programm. Nachdem in den Vorwochen 3 Spiele nicht planmäßig stattfinden konnten, stand gegen die Münchnerinnen primär das Finden des eigenen Spieles im Vordergrund. Die SVO Damen starteten mit einer starken Abwehr rund um eine prächtig aufgelegte Manuela König, agierten im Angriff aber zu drucklos und vergaben leichtfertig viele Möglichkeiten. Die Münchnerinnen konnten ohne groß aufzutrumpfen die ersten 17min in Führung bleiben, ehe mit einigen Umstellungen im Angriffsgeschehen ein kräftiger Ruck durch die Innsbruckerinnen ging und der 2-Tore Rückstand binnen 5min gegen eine 2 Tore Führung umgetauscht wurde. So blieb es dann auch bis zur Pause und beim Stand von 8:10 wurden die Seiten gewechselt.
Nach der Pause erneut starke 5 Minuten beim SVO. 4 Tore konnte man sich absetzen, ließ die Gegner aber wiederum auf 1 Treffer herankommen, ehe man sich erneut 5 Tore in Front kämpfte. Die Innsbruckerinnen verwalteten dann fast über die gesamte Spielzeit ihren Vorsprung komfortabel bei +3/+4 Treffern. Kurz vor Spielende drohte die Begegnung noch zur Zitterpartie zu werden, als die Münchnerinnen aus 3 Ballverlusten 3 schnelle Gegenstoßtore machten und 2 Minuten vor Spielende mit 1 Tor Rückstand kräftig an die Abwehr klopfte. Das Glück war an diesem Samstag aber auf Seiten des SVO, Lena Kamski machte mit ihrem 4. Tor kurz vor Spielende alles klar und bescherte dem SVO die ersten Punkte in der laufenden BOL-Saison.
Im zweiten Spiel des Wochenendes stand die Landesliga-Partie gegen die SPG UHI/TI 2 am Programm. Die SVO Damen kontrollierten dabei von Beginn an das Spielgeschehen, nach 7 Minuten stand es 5:1. Die junge Mannschaft der TI ließ sich aber nicht lumpen, zeigte nach Halbzeitwechsel Kampfgeist und kämpfte sich trotz eines 6-Tore Rückstandes (15:9 in der 35. Minute) bis zur 48 Minute auf 1 Treffer wieder heran (17:16). Am Ende siegte aber die Erfahrung der SVO Damen, die das Spiel sicher mit 4 Toren über die Bühne brachten und weitere 2 Punkte an diesem Wochenende holten.
Trainer Martin Jung: "Wir haben das Punktemaximum an diesem Wochenende erreicht, das Wie ist dabei völlig irrelevant. Wir brauchten dringend Spielzeit und möglichst noch Punkte in Bayern, das ist sich beides gut ausgegangen."
PSV München - SVO Innsbruck: 20:22 (8:10)
Tore: Jung (5), Rohracher, Kamski (je 4), König, Pöllmann (je 2), Haslinger, Imarhiagbe, Kuscher, Schöpf, Steuer (je 1); Gehaltene Strafwürfe: Ralser (3)
SVO Innsbruck - SPG UHI/TI 2: 22:28 (11:8)
Tore: Schöpf, Steuer (je 5), Rohracher (4), Pöllmann (3), König (2), Imarhiagbe, Kamski, Stülhinger (je 1); Gehaltene Strafwürfe: Rief (3)
Nächste Chance für ULZ Schwaz in Hard
09.11.2009
ULZ-Trainer Thomas Lintner blickte vergangenen Samstag bereits unmittelbar nach Spielende über den Arlberg: "Am Mittwoch in Hard erwarte ich mir von meiner Mannschaft eine deutliche Leistungssteigerung." Der Coach war mit der Vorstellung seiner Spieler nicht zufrieden und fordert für die kommende Aufgabe vor allem das Auftreten als eine Einheit.
Gegen den HC Hard konnten die Schwazer in dieser Saison einen der zwei Siege einfahren. Bei der Heimpremiere setzten sich die Hausherren in einer spannenden Partie mit 30:28 durch. Damals war speziell die sichere Deckung ein Garant für den Erfolg. Insgesamt fällt die Bilanz gegen die Ländle-Truppe aber deutlich negativ aus. Von 17 Begegnungen wurden nur fünf gewonnen. In Hard konnten Manuel Gierlinger und Co. überhaupt noch nie einen Sieg einfahren.
Die Vorarlberger liegen derzeit mit drei Punkten mehr einen Rang vor den Schwazern und sind daher ein direkter Gegner. Zwei Punkte würden da besonders gut tun. Für Thomas Lintner ist aber in erster Linie die Leistung seiner Mannschaft entscheidend. Diese sollte deutlich über derer gegen die Fivers sein. Dann dürfen die Fans auch auf den ersten Sieg in Hard im neunten Anlauf hoffen.
HLA, 11. Runde:
Apla HC Hard – ULZ Sparkasse Schwaz,
Mittwoch, 11. November 2009, 19.30 Uhr. Sporthalle am See.
Beginn U21: 17.30 Uhr
HIT nimmt den Meister ins Visier
09.11.2009
Viel Zeit zu verschnaufen bleibt den HIT-Spielern nach dem immens wichtigen Auswärtserfolg bei der SG SPIGO West Wien nicht – schon am Dienstag gastiert Serienmeister A1 Bregenz in der Sporthalle Hötting West.
Es war wie eine Erlösung für die viel gescholtenen Innsbrucker Handballer, als man Samstag in Wien endlich den ersten Saisonsieg auf fremdem Terrain feiern konnte. HIT schloss damit an Punkten zu West Wien auf, das Torverhältnis in den direkten Duellen spricht jedoch knapp für den Aufsteiger. Eine Tatsache, die HIT-Coach Stefan Öhler ärgerte, immerhin lag seine Mannschaft zwischenzeitlich bereits mit acht Toren in Front. Nun kommt am Dienstag mit Bregenz jenes Team nach Innsbruck, das bislang nur einmal verloren hat – und das ausgerechnet bei West Wien.
Die Vorarlberger liegen im Moment gleichauf mit Krems an zweiter Stelle der Tabelle und schossen sich zuletzt mit einem 46:25-Triumph über Tulln so richtig warm. Bregenz ist wieder einmal die Tormaschine der Liga und trotz der namhaften Abgänge wie Nikola Marinovic und Mare Hojc Topfavorit auf den Meistertitel. HIT kann also gegen den achtfachen Champion nur überraschen – jeder Punkt ist im Kampf ums Meister-Playoff Gold wert.
HIT bejubelt ersten Auswärtssieg
07.11.2009
HIT ist am 10. Spieltag der Handball Liga Austria der Befreiungsschlag gelungen. Bei Aufsteiger SG SPIGO West Wien kamen die Innsbrucker zu einem verdienten 31:34 (13:17)-Erfolg uns setzten sich somit wieder auf Rang sechs.
Die Öhler-Sieben präsentierte sich von Beginn an hoch konzentriert und gegenüber der letzten Partie in Krems stark verbessert. Simon Lechner traf nach acht Minuten zum 2:5. Aufsteiger West Wien war in der Folge zwar bemüht, HIT blieb aber tonangebend. Nach 20 Minuten gelang Miro Barisic dennoch der Ausgleich zum 10:10 für die Wiener. Doch die Gäste zogen vor der Pause nochmals das Tempo an und konnten sich erneut einen Vorsprung erarbeiten – mit einer 13:17-Führung ging es in die zweiten 30 Minuten.
HIT agierte zunächst auch nach dem Seitenwechsel souverän. Josip Simunic erhöhte nach 40 Minuten auf 17:24, die Innsbrucker schienen auf einen ungefährdeten Erfolg zuzusteuern. Sie hatten ihren Gegner lange Zeit bestens im Griff – der erste Auswärtssieg schien sieben Minuten vor dem Ende bei 26:34 bereits eingefahren. Das Tor machte mit Christoph Walter der Topscorer des Abends: Er netzte insgesamt zehnmal ein. Es blieb allerdings der letzte Innsbrucker Treffer, West Wien holt nochmals auf. Das Aufbäumen war schließlich dennoch zu wenig, mehr als das 31:34 war für die Wiener nicht mehr zu holen.
Fivers waren für ULZ eine Nummer zu groß
07.11.2009
Von Beginn an war ein deutlicher Unterschied zwischen den beiden Teams erkennbar. Obwohl ULZ-Schlussmann Christian Aigner wie gewohnt stark spielte und zahlreiche Chancen der Fivers vereitelte, gingen die Wiener schnell mit 3:0 in Führung und bauten diese bis zur 10. Minute auf einen Sechs-Tore-Vorsprung aus. Das erste Tor der Schwazer nach sechs Minuten durch Andreas Lassner zeigte, wie es gehen würde – schnell und direkt den Abschluss suchen.
Die Deckung der Gäste stand gut und ermöglichte der Truppe von Trainer Thomas Lintner kaum ein Durchkommen. Auch im Angriff zeigten die Fivers eine sehr starke Vorstellung und bauten die Führung bis zur 26. Minute auf acht Treffer aus. In der Schlussphase der ersten Halbzeit konnten die Schwazer zwar noch zwei Treffer aufholen, der Pausenstand von 8:14 ließ jedoch nicht mehr viel Hoffnung zu.
In den zweiten 30 Minuten kamen die Schwazer langsam aber sicher immer besser in die Partie. Nach 44 Minuten betrug der Rückstand nur mehr vier Tore. Weiter ließen die routiniert spielenden Wiener die Gastgeber aber nicht herankommen. Mindaugas Andriuska und Kollegen zeigten eine kämpferische Leistung, gegen die cleveren Gäste war an diesem Abend aber nicht viel zu holen. Am Ende verlor das ULZ mit fünf Toren Differenz 22:27.
Thomas Lintner, ULZ-Trainer: "Ich bin enttäuscht von meinen Spielern. Das war heute eine Wiener Mannschaft die nicht überragend war. Da wäre mehr drinnen gewesen. Wir waren in der Deckung zu wenig aggressiv und haben uns zu wenig bewegt. Das war einfach zu wenig. Wir wussten, dass es Leistungsschwankungen geben wird. Das hatte heute aber nichts damit zu tun. Das war eine Frage der Konsequenz nicht der Qualität. Wir müssen als Mannschaft auftreten, wenn wir das nicht machen, dann werden wir nicht gewinnen. Ich erwarte mir am Mittwoch in Hard eine deutliche Leistungssteigerung."
Klaus Hauser, ULZ-Obmann: "Man hat heute die Spielstärke gesehen. Teilweise haben wir gut mitgehalten, haben dann aber individuelle Fehler gemacht, die der Gegner eiskalt ausgenützt hat. Wir werden immer Höhen und Tiefen haben. Die Jungen drängen aber nach. Diesen Weg müssen wir jetzt gehen."
HLA U21, 10. Runde:
ULZ Sparkasse Schwaz – aon Fivers,
22:27 (8:15). Treffer ULZ: Mindaugas Andriuska (7), Julius Hoflehner, Christoph Svoboda (beide 3), Andreas Lassner, Philip Zangerl, Sebastian Feichtinger, Manuel Gierlinger (alle 2), Manuel Hechenblaikner (1)
Schlüsselspiel bei West Wien
06.11.2009
Nach zweiwöchiger Pause meldet sich die HLA am Samstag zurück. Auf HIT wartet in der zehnten Runde die vorentscheidende Partie bei Aufsteiger SG SPIGO West Wien, gegen den es am ersten Spieltag eine 24:28-Niederlage in Hötting West setzte.
Das deutliche 20:35 in Krems sollte mittlerweile aus den Köpfen der Spieler verdrängt sein, denn die kommende Aufgabe hat es in sich. West Wien hat derzeit zwei Punkte mehr am Konto als die Innsbrucker und rangiert auf Platz fünf – HIT ist hingegen nach der Abfuhr in der Wachau auf den siebten Rang zurückgefallen. Es geht demnach um sehr viel, denn das Meister-Playoff wird wohl nur mit einem Erfolg in der Stadthalle zu erreichen sein.
Die Wiener erwiesen sich bislang als äußerst wankelmütig. So spielte sie zu Hause gegen Schwaz und Leoben nur Remis, bezwangen zuletzt jedoch Meister Bregenz überzeugend mit 34:26 und fügten den Vorarlbergern damit die erste Saisonniederlage zu. Das Team rund um Darko Galic ist zwar mit guten Spielern gespickt, lässt oftmals aber die nötige Konsequenz vermissen – hoffentlich auch am Samstag.
Hinweis: Das nächste Match bestreitet HIT bereits am Dienstag, 10. November. Dann empfängt die Mannschaft von Stefan Öhler A1 Bregenz in Hötting West. Spielbeginn ist um 20.15 Uhr, die U21 spielt um 18.15 Uhr.
HLA Grunddurchgang, 10. Spieltag
SG SPIGO West Wien – HIT
Samstag, 19.00, Wr. Stadthalle B
ULZ will die Fivers gehörig ärgern
05.11.2009
ULZ-Trainer Thomas Lintner hätte nach dem Sieg über Leoben und dem Triumph im Cup lieber keine zehntägige Pause gehabt um den Schwung perfekt ins nächste Spiel mitzunehmen. Zudem konnten die Schwazer nie vollzählig trainieren, da einige Akteure, wie auch Mindaugas Andriuskas, bei den Nationalteams waren. Außerdem sind derzeit mit Philip Zangerl (Schulter), Christoph Svoboda (Schulter) und Julius Hoflehner (Rücken) drei Spieler angeschlagen.
Alle konnten in den letzten Tagen nicht trainieren. Trainer Lintner hofft doch, dass der ein oder andere noch fit wird. "Das entscheidet sich erst am Freitag. Bei Zangi (Philip Zangerl, Anm.) sieht es nicht gut aus. Ich hoffe, dass zumindest die anderen spielen können", so der Coach und fügt hinzu: "Wir werden uns aber trotzdem gut schlagen. Den Zangi haben wir auch schon gegen West Wien gut ersetzen können."
Die Schwazer gehen als Außenseiter in die Begegnung mit den Fivers, die vor der Länderspielpause mit einer starken Vorstellung und einem deutlichen 32:24-Erfolg in Linz nicht nur Thomas Lintner beeindruckten. "Die Linzer spielen eine ähnliche Deckung wie wir. Die Fivers waren in diesem Spiel aber extrem stark. Wir wissen was uns erwartet und wollen bestmöglich dagegen halten!"
Positiv sieht der Trainer, dass der Druck in einem Heimspiel gegen die Fivers nicht so groß ist wie er beispielsweise gegen Leoben war. Lintner: "Die Fivers, Bregenz und Krems stehen derzeit eine Stufe über allen anderen Teams. Wir können nur überraschen." Wie das gelingen kann, weiß der 33-Jährige genau: "Wir brauchen eine aggressive Deckung und ein geduldiges Spiel nach vorne. Viel wird davon abhängen, wie wir die Gegenstöße der Wiener bremsen können."
"Die Fivers spielen schnell und suchen den direkten Gegenstoß", warnt Lintner und erklärt: "Wir wollen zu leichten Toren kommen und ihnen solche nicht ermöglichen. Dazu brauchen wir viel Geduld." Für den Coach ist nicht nur das Resultat entscheidend, er möchte den Auftritt gegen West Wien bestätigt sehen: "Wir müssen konstant gute Leistungen bringen." Geling das, könnten die treuen ULZ-Fans auch gegen die Fivers eine Überraschung erleben.
HLA, 10. Runde:
ULZ Sparkasse Schwaz – aon Fivers,
Samstag, 7. Oktober 2009, 18.00 Uhr. Sporthalle Schwaz Ost.
ULZ schafft Sensation gegen West Wien
27.10.2009
Die Mannschaft vom ULZ war gegenüber den letzten Spielen nicht mehr wieder zu erkennen. Von Beginn an agierten die Schwazer druckvoll und schnell im Angriff sowie souverän in der Deckung. Philip Zangerl war verletzt und so setzte Trainer Thomas Lintner voll auf die Jugend. Mit Christoph Svoboda, Manuel Hechenblaikner und Patrick Juric spielten meist drei ganz Junge.
Einer davon, Manuel Hechenblaikner, traf nach wenigen Sekunden die Latte. Im Gegenzug ließ ULZ-Schlussmann Christian Aigner bei der ersten erfolgreichen Abwehr erahnen, was er heute noch zeigen würde. So gingen doch die Heimischen durch Christoph Svoboda 1:0 in Front und bauten diese Führung auf 3:0 aus. Die Silberstiere agierten viel aggressiver als zuletzt, waren aktiver und zeigten keine Spur mehr von Verunsicherung.
Hinten funktionierte die Deckung sehr gut. Und kam doch ein Angriff der Gäste zum Abschluss, war da noch Christian Aigner im ULZ-Tor. Dieser hielt im gesamten Spiel zwei 7-Meter und wehrte unzählige Schüsse mit starken Paraden ab. An diesem Abend war er definitiv Christian "Hexer" Aigner. Die größte Leistungssteigerung gab es im Angriff. Gegen die Wiener klappe es auch immer wieder mit Erste-Welle-Toren.
So führten die Schwazer nach 17 Minuten bereits mit 8:2, nach 24 Minuten mit 12:5. Die Gäste hatten mit einer derart starken ULZ-Mannschaft nicht gerechnet und wussten kein Rezept gegen die rollenden Angriffe des jungen Patrick Juric und dessen Kollegen. Zur Pause betrug der Vorsprung satte sieben Treffer (14:7).
Nach Seitenwechsel kamen die Wiener etwas auf und so einige Tore näher. Bei den Tirolern häuften sich Fehler in der Deckung. Nach 50 Minuten schien es nochmals spannend zu werden – West Wien kam auf 24:21 heran. Doch ULZ-Coach Thomas Lassner nahm zur richtigen Zeit ein Time Out. Nach diesem wurde der Vorsprung wieder auf bis zu fünf Treffern ausgebaut.
Die Silberstiere ließen sich den Cup-Triumph nicht mehr nehmen und siegten am Ende gegen Bregenz-Bezwinger West Wien verdient mit 31:27. In der zweiten Cup-Runde wartet nun Tulln auf die Schwazer, die erneut Heimrecht haben.
Thomas Lintner, ULZ-Trainer: "Der Sieg ist natürlich sehr erfreulich. Die Truppe hat heute brav gespielt. Vor allem der Angriff war stärker. Da sind wir beim Positionsangriff auch in die Tiefe gegangen. West Wien kam mit breiter Brust, war dann aber zu überheblich und sicher auch von unserer Aufstellung überrascht. Wir haben auch in der zweiten Hälfte über weite Strecken ruhig gespielt. Es war heute eine geschlossen starke Leistung. Die zwei Punkte gegen Leoben waren schon befreiend. Hier mussten wir nicht gewinnen und sind unbekümmert ins Spiel gegangen. Die gesamte Truppe macht den Erfolg. So haben wir auch die Verletzung von Philip Zangerl gut kompensiert. Das war ein Schritt in die richtige Richtung. Gegen Tulln zu Hause ist ein Sieg möglich."
Klaus Hauser, ULZ-Obmann: "West Wien ist eine gute Mannschaft. Wir wussten, dass wir die Chance haben uns im Cup zu rehabilitieren. Die Mannschaft bekommt mehr Sicherheit. Wir hatten mit Christian Aigner einen sensationellen Tormann. Wenn wir schnell spielen, haben wir auch das Glück des Tüchtigen. Defensiv waren wir sehr gut eingestellt und im Angriff wird es auch immer besser. Das nächste Spiel im Cup ist jetzt zu Hause gegen West Wien. Jetzt haben wir aber erst mal eine Pause und wollen dann gegen die Fivers voll durchstarten."
ÖHB-Cup, 1. Runde:
ULZ Sparkasse Schwaz – SG SPIGO West Wien,
31:27 (14:7). Treffer-ULZ: Mindaugas Andriuska (7), Andreas Lassner (6), Philipp Pöhl, Christoph Svoboda (beide 5), Stefan Schwarzmann (3), Manuel Hechenblaikner, Manuel Gierlinger (beide 2), Patrick Juric (1).
ULZ hat im Cup nichts zu verlieren
26.10.2009
Spieler, Trainer, Funktionäre und Fans des ULZ Sparkasse Schwaz saßen vergangenen Samstagabend nach dem Sieg über Leoben in der Kantine zusammen, als plötzlich eine Nachricht wie ein Lauffeuer die Runde machte: West Wien besiegte Meister Bregenz klar mit 34:26. Die Überraschung stand allen ins Gesicht geschrieben.
"Eine beachtliche Leistung", so ULZ-Trainer Thomas Lintner. U21-Betreuer Herbert Lastowitza ergänzte: "Die sind nicht schlecht, das habe ich schon gewusst. Aber ein derart klarer Sieg gegen den Meister ist doch überraschend." Im Hinblick auf das Cup-Duell am Dienstag gibt sich Thomas Lintner aber locker: "Wir haben überhaupt nichts zu verlieren, können nur positiv überraschen. Und das werden wir versuchen!"
Dazu muss der leicht erkennbare Aufwärtstrend gegen Leoben fortgesetzt werden und schnelle Aktionen wie in Halbzeit zwei häufiger gezeigt werden. "Ich denke, dass wir gegen Leoben auch Selbstvertrauen getankt haben und das gegen West Wien zeigen werden", so der ULZ-Trainer, der im Cup auch den jungen Spielern wieder vermehrt die Möglichkeiten geben will, ihr Talent zu zeigen.
Große Erwartungen hat bei den Schwazern niemand. Für eine Überraschung sind aber alle bereit. "Wir wollen natürlich weiter kommen", so auch Obmann Klaus Hauser, "denn wenn das nicht unser Ziel ist, brauchen wir gar nicht antreten. Es wird eine schwere Aufgabe aber auch eine interessante Partie."
Philip Zangerl ist leicht angeschlagen und für den Cup-Fight noch fraglich. "Er hat Probleme mit der Schulter. Ich bin aber zuversichtlich, dass er spielen kann", so Trainer Lintner.
ÖHB-Cup, 1. Runde:
ULZ Sparkasse Schwaz – SG SPIGO Handball West Wien,
Dienstag, 27. Oktober 2009, 19.00 Uhr. Sporthalle Schwaz Ost.
HIT ist in Krems chancenlos
24.10.2009
Zum Abschluss der Hinrunde im Grunddurchgang setzte es für HIT in Krems eine deutliche Niederlage. Die Innsbrucker waren beim 35:20 (19:7) absolut chancenlos und rutschten damit wieder aus den Top Sechs.
Die Kremser erwischten einen perfekten Start und lagen nach acht Minuten bereits mit 5:0 in Front. Stefan Öhler reagierte und nahm ein Timeout, um seine Mannschaft wachzurütteln – Thomas Schingal gelang kurz darauf der erste Treffer für die Gäste. Doch die Niederösterreicher blieben weiter souverän und agierten aus einer starken Deckung heraus: 8:1 führten die Hausherren in Minute 13. Die Innsbrucker Angriffsbemühungen verpufften zumeist an der Kremser Abwehr, der UHK zeigte hingegen, dass sie heuer durchaus ein Titelkandidat sind. Nach der ersten Halbzeit war beim Spielstand von 19:7 eigentlich alles entschieden.
Die zweite Hälfte konnte HIT dann ein wenig offener gestalten – vor allem auch, weil es die Gastgeber zuließen. Diesmal funktionierte die HIT-Defensive bei weitem nicht so gut wie noch am Montag gegen Schwaz, immerhin kassierte man schon vor der Pause mehr Tore als im gesamten Derby. Krems konnte den Vorsprung sicher behaupten und gegen Ende der Partie erneut ausbauen. So schlitterte HIT in die höchste Niederlage seit vielen Jahren.
HLA Grunddurchgang, 9. Spieltag
UHK Krems – HIT 35:20 (19:7)
HIT: Kalischnig Martin, Marinovic; Mayr (5), Schinagl (3), Simunic (3), Marek (2), Radenovic (2), Walter (2), Kainmüller (1), Patterer (1), Rackauskas (1), Bammer, Lechner, Steiger
Torschützen Krems: Schopf (11), Belas (4), Boszo (4), Visy (4), Vizvary (4), Chalupa (3), Lint (2), Schmölz (2), Walzer (1)
ULZ feiert Auswärtssieg gegen Leoben
24.10.2009
Das ULZ hatte sich vor dem Duell mit den Steirern viel vorgenommen. Speziell das Angriffsspiel musste um einiges besser als zuletzt werden. Zu Beginn der Partie war davon leider nichts mehr zu sehen. Die Verunsicherung in der Mannschaft war deutlich zu spüren. So lagen die Gäste auch prompt 2:0 in Front und bauten diese Führung zeitweise sogar auf drei Treffer aus.
Im Angriff blieben die Schwazer viel zu harmlos und kamen mit der aggressiven Spielweise von Leoben nicht zurecht. Zudem wurden wie schon zuletzt viele Chancen leichtfertig vergeben. Einzig ULZ-Schlussmann Christian Aigner vermochte immer wieder mit gelungenen Paraden zu glänzen und hielt so sein Team zumindest im Spiel. Schwaz war bemüht und kämpfte, viel Zählbares schaute aber leider nicht heraus.
Erst in der 26. Minute konnte das ULZ erstmals ausgleichen – Manuel Gierlinger traf zum 11:11. Doch die Wende gelang noch nicht ganz. Zur Pause führten die Gäste noch knapp 13:12. Nach
Seitenwechsel gaben die Schwazer gleich Gas. Andriuska glich zum 13:13 aus und der junge Julius Hoflehner brachte mit einem der seltenen Erste-Welle-Tore die Silberstiere erstmals in dieser Partie in Führung (33.).
Diese wurde auf 16:13 ausgebaut. Dann folgte wiederum ein kleiner Einbruch und die Gäste glichen zum 16:16 aus (37.). Angetrieben von einem starken Manuel Hechenblaikner, der in dieser Situation mehrmals erfolgreich war, lief das Spiel vom ULZ immer besser. Nach 45 Minuten führten die Hausherren 23:20, nach 49 Minuten 28:23. Am Ende durften sich die Silberstiere über einen 30:26-Arbeitssieg freuen, dem zweiten vollen Erfolg in dieser Saison. Das sollte der Mannschaft Auftrieb für die kommenden Aufgaben geben.
Bereits nächsten Dienstag empfängt das ULZ Sparkasse Schwaz im Rahmen des ÖHB-Cups West Wien. Spielbeginn in der Sporthalle Schwaz Ost ist um 19.00 Uhr.
Thomas Lintner, ULZ-Trainer: "Diese Spiele, die du unbedingt gewinnen solltest sind die schwersten. Wir waren heute relativ unsicher in der Deckung und haben vorne wieder viele Situationen nicht genutzt. Die Verunsicherung war sichtbar. Dennoch bin ich zufrieden wie wir es nach Seitenwechsel noch runter gebogen haben. Da haben wir auch zwei, drei Mal die Kugel sehr gut laufen lassen. Ich hoffe, dass uns dieser Sieg Selbstvertrauen gibt. Erfreulich waren für mich heute Manuel Hechenblaikner, der gespielt hat was ausgemacht war und das ist für einen jungen Spieler schon sehr beachtlich - und dann noch Andi Lassner und Manuel Gierlinger."
Manuel Hechenblaikner, ULZ-Youngster: "Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden. Es ist super, wenn man immer öfter spielt und dann auch trifft. Diese Steigerung kann weiter gehen. Wichtig war, dass es heute zum Sieg gereicht hat."
Klaus Hauser, ULZ-Obmann: "Das war ein Arbeitssieg. Ein Schritt in die richtige Richtung und ein Sieg für die Moral gegen einen direkten Gegner. Wir können aber noch mehr. Positiv war heute speziell Manuel Hechenblaikner, der dem Spiel die richtigen Impulse gegeben hat. Viele routinierte Spieler sind noch sehr verunsichert. Aber wir haben gesehen, dass wenn wir im Team schnell spielen, etwas geht."
HLA, 9. Runde,
ULZ Sparkasse Schwaz – JURI Union Leoben,
30:26 (12:13). Treffer Schwaz: Manuel Gierlinger (7), Manuel Hechenblaikner (6), Mindaugas Andriuska (5), Andreas Lassner (4), Philip Zangerl, Philipp Pöhl (je 2), Julius Hoflehner, Thomas Lechner, Stefan Schwarzmann, Christoph Svoboda (alle 1)
Zu Gast beim Tabellendritten
23.10.2009
Im Spiel zweier überzeugender Defensivreihen und starker Torhüterleistungen konnte sich HIT am Montag den Derbysieg über ULZ Sparkasse Schwaz sichern. 21:18 hieß es am Ende für die Innsbrucker, die damit weiterhin den wichtigen sechsten Rang belegen, der noch zur Teilnahme am Meister-Playoff berechtigt.
Nun wartet am kommenden Samstag mit dem UHK Krems jedoch ein weitaus größeres Kaliber. Die Niederösterreicher zeigten bislang eine sehr gute Saison und liegen derzeit nur zwei Punkte hinter Tabellenführer Bregenz auf Rang drei. Gegen die Vorarlberger unterlag Krems zuletzt in einem Offensivspektakel mit 36:40. Am Dienstag schoss sich die Truppe von Stefan Szilagyi allerdings mit einem klaren 41:21 über Zweitligist HC Bruck in die zweite Runde des ÖHB-Cups.
Krems hat offensichtlich die Abgänge jahrelanger Stützen wie Patrick Lachmann, Pavel Hrachovec oder Rados Pesic optimal kompensiert. Die Neuzugänge Zolt Varga, Norbert Visy sowie die ehemaligen Tullner Andrasz Boszo und Johann Schmölz haben das Kollektiv deutlich gestärkt, mit dem 23-jährigen Tobias Schopf stellt man den zweitgefährlichsten Scorer der Liga (60 Treffer). Während HIT letzte Saison noch vier von fünf Duellen für sich entscheiden konnte, sind die Vorzeichen nun wohl anders – in der momentanen Verfassung sind die Wachauer zuhause sicherlich Favorit.
HLA Grunddurchgang, 9. Spieltag
UHK Krems – HIT
Samstag, 19.00, SH Im Freizeitpark
ULZ will gegen Leoben Selbstvertrauen tanken
22.10.2009
Es ist das Duell Vorletzter (ULZ) gegen den Letzten (Leoben). ULZ-Trainer Thomas Lintner weiß genau, was in der momentanen Lage das Wesentliche ist. So beschäftigt er sich natürlich mit dem Gegner, weiß aber, dass die Mannschaft jetzt auf sich schauen muss. Daher bekräftigt Lintner: "In der derzeitigen Situation rede ich nicht von einem Pflichtsieg! Für uns gibt es auch keine leichten Gegner. Wir orientieren uns an der Leistung und nicht am Ergebnis."
"Ich bin aber davon überzeugt, dass wir uns am Samstag gut präsentieren werden und daraus dann auch ein positives Resultat entsteht", so der Trainer. "Dafür haben wir diese Woche mehr trainiert. Alle waren sehr motiviert bei der Sache", berichtet ein optimistisch gestimmter Thomas Lintner. Das ULZ war in den letzten Spielen nie völlig chancenlos, dominierte zum Beispiel die ersten 20 Minuten im Derby. Die nötige Kaltschnäuzigkeit fehlte aber ohne Zweifel.
Zudem präsentierte sich die Mannschaft hinten top und vorne flop. Trainer Thomas Lintner dazu: "Ich erwarte mir gegen Leoben eine ordentliche Leistungssteigerung im Positionsangriff. Das Deckungsspiel sollten wir gleich halten. Da haben wir im Derby alles umgesetzt wie wir es besprochen hatten. Ich glaube, dass wir am Samstag besser als zuletzt auftreten werden und Selbstvertrauen tanken können."
HLA, 9. Runde:
ULZ Sparkasse Schwaz – JURI Union Leoben,
Samstag, 24. Oktober 2009, 18.00 Uhr. Sporthalle Schwaz Ost.
HIT siegt in der Abwehrschlacht
19.10.2009
Ein unglaublich nervöser Beginn prägte das erste Tiroler Derby dieser HLA-Saison. Vier Minuten dauerte es, bis Igor Radenovic den Bann brach und das Premierentor des Abends erzielte. Nach zehn Minuten stand es gerade einmal 2:2. So gut die Abwehrreihen und insbesondere die Torhüter auch agierten – es lag vielmehr am zu hektischen Abschluss auf beiden Seiten, dass zunächst kaum Treffer fielen.
Peter Mayr sorgte mit einem Doppelschlag für die 7:5-Führung der Hausherren (25.), Pius Steiger und Igor Radenovic legten vor der Pause noch nach. In der äußerst torarmen ersten Halbzeit hatte sich HIT somit ein 9:6 erkämpft.
Die Innsbrucker eröffneten die zweite Hälfte mit dem 10:6. Die Öhler-Sieben hatte Schwaz nun sehr gut unter Kontrolle und diktierte das Spielgeschehen – in der 40. Minute konnte man den Vorsprung auf 15:8 ausbauen. Doch in den folgenden zehn Minuten kam HIT nur mehr auf ein Tor, die Unterländer machten es spätestens mit dem 16:14 wieder spannend.
HIT fand seine Konzentration in der Schlussphase allerdings wieder. Thomas Patterer besiegelte mit dem 20:15 endgültig den verdienten Erfolg der Hausherren, Schwaz blieb am Ende nur mehr Resultatsverbesserung. Der Derbysieg war ein enorm wichtiger Schritt in Richtung Meister-Playoff, denn bereits am Samstag wartet mit Krems eine schwer zu nehmende Hürde.
Erstes Derby der Saison
17.10.2009
Am Montag treffen Tirols HLA-Vertreter erstmals in dieser Saison aufeinander. Das Derby, das ab 20.15 Uhr live auf ORF Sport Plus übertragen wird, verspricht erneut höchste Spannung – denn beide Teams benötigen dringend Punkte im Kampf ums Meister-Playoff.
Bei HIT hat man die Niederlage in Linz mittlerweile abgehakt und ist voll auf das Derby fokussiert. Noch liegen die Innsbrucker auf dem begehrten sechsten Rang – aber wohl nur mit einem Erfolg über Schwaz könnte man diesen auch vor der schwierigen Partie in Krems behalten. Die Unterländer brauchen ihrerseits einen Sieg, um wieder realistische Chancen aufs Meister-Playoff zu haben. Bei Schwaz ging es nach enttäuschendem Saisonstart mit nur zwei Punkten aus fünf Spielen zuletzt rund: Mit Grzegorz Gowin musste ein Führungsspieler den Verein verlassen, dazu wurde auch auf die Dienste von Markus Ribis und Roland Orendi verzichtet.
Scheinbar haben die Rauswürfe allerdings innerhalb der Mannschaft etwas bewegt. Im ersten Spiel nach Gowin holte Schwaz ein Remis bei West Wien, unter der Woche verlor man trotzguter Leistung zuhause gegen Bregenz. Es ist jedenfalls alles angerichtet für ein spannendes Derby auf originalem EM-Boden in Hötting West. Die Derbybilanz muss HIT auf jeden Fall noch aufbessern: Nur sieben von 21 Begegnungen konnten die Innsbrucker für sich entscheiden.
HLA Grunddurchgang, 8. Spieltag
HIT – ULZ Sparkasse Schwaz
Montag, 20.15, Hötting West
ULZ ist heiß auf HIT
17.10.2009
Im Meister-Playoff der vergangenen Saison setzte es zwei deutliche Niederlagen für das ULZ. Natürlich ist das noch in den Köpfen der Schwazer, auch wenn Trainer Thomas Lintner betont: "Die letzte Saison ist Vergangenheit und spielt keine Rolle mehr." So werden sich die Silberstiere an den beiden Grunddurchgangsduellen 2008/2009 orientieren, diese wurden gegen die Innsbrucker gewonnen.
Für Thomas Lintner gilt aber ohnehin in jedem Derby: "Da sind alle zusätzlich motiviert. Ein Derby möchte man einfach immer gewinnen! Mit dieser Einstellung werden wir auch am Montag in die Partie gehen." Gegenüber dem Vorjahr hat sich Ausgangslage der beiden Teams geändert. Beide haben Spieler abgegeben und mit neuen, meist jüngeren ersetzt.
"HIT hat zwar zentrale Spieler verloren, aber die neuen sind auch sehr gut", so die Erkenntnis des eifrigen Videostudiums bei ULZ-Coach Lintner. "Es wird auf jeden Fall eine interessante Aufgabe", so der Trainer, der eine sehr knappe Partie erwartet: "Kleinigkeiten werden mit Sicherheit entscheidend sein!"
Zuletzt setzte es für das ULZ trotz toller Leistung eine 22:28-Heimniederlage gegen Bregenz. Lintner: "Wir sind derzeit in der Deckung zu wenig breit aufgestellt. Wenn wir durchwechseln, haben wir nicht die nötige Qualität. Die jungen Spieler müssen mit mehr Lockerheit und Selbstvertrauen spielen. Da waren wir zuletzt zu zurückhaltend."
So fordert der Trainer mehr Risikobereitschaft: "Ein junger Spieler kann nichts verlieren. Er darf auch Fehler machen. Mir ist lieber, dass einer riskiert und patzt als wenn er nie was riskiert. Denn so lernen sie und entwickeln sich weiter." Auch im Derby werden die Jungen ihre Chance erhalten. Bis auf Torhüter Dmitrijs Braznikkovs sind alle fit und top-motiviert. Das ULZ reist mit breiter Brust in die Landeshauptstadt und hofft dort auf zahlreiche Unterstützung der eigenen Fans.
HLA, 8. Runde:
HIT Innsbruck – ULZ Sparkasse Schwaz,
Montag, 19. Oktober, 20:15 Uhr. Sporthalle Hötting West
ULZ unterliegt Bregenz nach toller Leistung
13.10.2009
Die erste Halbzeit begann für ULZ Sparkasse Schwaz nach Maß. Erster Angriff der Silberstädter, Mindaugas Andriuska holte zum Wurf aus – 1:0! Danach begann das ULZ-Werkl wie geölt zu laufen. Mit einem großartigen Christian Aigner im Gehäuse, der insgesamt 10 Wurfversuche des Meisters mit Bravour vernichtete, erarbeitete sich das Team von Trainer Thomas Lintner nach sechs Minuten eine 4:1-Führung. Schwaz in der Deckung sehr stark, und im Aufbau äußerst konzentriert.
Und phasenweise mit tollem Pass-Spiel. Beispiele: Traumkombination von Manuel Gierlinger auf Andreas Lassner (5:3), oder ein wunderbares Zuspiel von Andriuska auf Thomas Lechner (8:5). Derweil hexte Aigner im Tor der Tiroler weiter, dass es eine Freude war. Zwei Knackpunkte hatten die Gastgeber allerdings auch zu verdauen, als nämlich Andriuska innerhalb kurzer Zeit zweimal mit 2-Minutenstrafen vom Parkett musste. Bregenz schaffte da erstmals den Ausgleich zum 11:11.
Dennoch blieb die Lintner-Truppe stets gefährlich, Bregenz hingegen tat sich schwer, und konnte nur durch einen weiteren 7-Meter (überharte Entscheidung gegen Schwaz) remisieren. Aber Gierlinger holte mit der Pausensirene aus einem Strafwurf noch die knappe 14:13-Führung für die Unterländer. Ein Hänger der Heimischen in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit ließ Bregenz einen 19:14-Vorsprung erspielen. Lintner reagierte mit einem Timeout, ULZ in dieser Phase zu hektisch.
Als Schwazer Schlussmann agierte nun der junge Franz Stefan Stockbauer. Und Lintner setzte weiter auf die junge Garde. Rund ein Drittel war nach Wiederanpfiff gespielt, und bei ULZ standen nur (junge) Österreicher (!) am Parkett: Thomas Lechner, Julius Hoflehner, Philipp Zangerl, Philipp Pöhl, Christoph Svoboda und Manuel Gierlinger. Im Gehäuse Franz Stefan Stockbauer. Das wusste auch das Schwazer Publikum zu schätzen, die Youngsters erhielten eine Menge Applaus von der Tribüne.
Freilich beflügelte das – die Silberstiere verbissen sich regelrecht in den Meister, kamen auf 18:20 ran. Und schafften mit 19:20 sogar den Anschlusstreffer. Eine Aufstellungsvariante von ULZ-Coach Thomas Lintner, wie sie besser nicht hätte sein können. Da ging den arrivierten Stars des Meisters beinahe die Luft aus, Bregenz musste gehörig schnaufen! Auch der junge Stockbauer machte es Aigner im Kasten nach, stand bei einigen Aktionen goldrichtig, und bewies Händchen.
Aber es sollte noch besser kommen. Nach 48:29 Minuten gelang Pöhl nach einer Unachtsamkeit gar der 21:21-Ausgleich. Der Schock sollte aber auf den Fuß folgen, denn Augenblicke später wurde Andriuska disqualifiziert. Die Partie nun auf des Messers Schneide, alle heimischen Fans spürten, dass gegen den Meister eine Sensation drinnen war. Noch fünf Minuten waren zu spielen, Bregenz führte mit 23:21. Aber der Meister aus dem Ländle spielte in Folge seine Routine aus.
In der Schlussphase gelang Thomas Lechner noch ein schöner Treffer zum 22:26, das sollte es für die Tiroler aber gewesen sein. ULZ Schwaz unterlag gegen Bregenz mit 22:28, konnte dabei aber hocherhobenen Hauptes das Feld verlassen. Und hätte man im Abschluss etwas konsequenter agiert, wer weiß - vielleicht wäre der Meister diesmal gefallen. Schwaz betrieb mit dieser kämpferischen Leistung indessen beste Werbung für das kommende Tiroler HLA-Derby gegen HIT Innsbruck.
Thomas Lintner, ULZ-Trainer: “Im Positionsangriff gab es noch zu wenig Bewegung, da hätten wir uns mehr trauen müssen. Das hat uns eigentlich über 60 Minuten gefehlt, wie auch manchmal die Durchschlagskraft. Außerdem hatten wir Abstimmungsschwierigkeiten. Bei der 6:0-Deckung von Bregenz hätten die Jungen noch mehr machen können. Unsere Deckung war in Ordnung. Bis zum 21:21 hatten wir ganz brav gekämpft und gespielt. Aber wenn wir gegen Bregenz gewinnen wollen, müssen alle mehr dazu beitragen - ein paar hätten sich mehr trauen können. Aber wir wollten Schwung holen für die nächsten Spiele, und das ist uns gelungen.”
Manuel Gierlinger, ULZ-Flügel und Topscorer: “Die Niederlage ist im Endeffekt zu hoch ausgefallen, aber wir haben in der zweiten Halbzeit Probleme in der Deckung und auch im Positionsangriff gehabt. Da fehlte uns auch der Zug zum Tor. Aber im Team gibt es eine super Stimmung, jetzt müssen wir auf jeden Fall die nächsten zwei Spiele anschreiben!"
Klaus Hauser, ULZ-Obmann: “Wir brauchen uns heute für diese Vorstellung nicht zu schämen. Wir haben gut mitgehalten, sind aber leider ein bisschen schlecht in die zweite Halbzeit gestartet. Trotzdem konnten wir den Rückstand aufholen, aber gegen Bregenz, das clever spielte und auch provozierte, ist es schwierig zu bestehen. Es fehlt uns noch ein bisschen, aber insgesamt war es eine positive Leistung. Und eine gute Werbung für das kommende Derby.”
ULZ Sparkasse Schwaz - A1 Bregenz,
22:28 (14:13). Topscorer für Schwaz: Gierlinger (8), Pöhl, Zangerl (je 3), Lassner, Lechner, Andriuska (je 2), Hoflehner, Hechenblaikner (je 1). Schwaz, 600.
Aufwärtstrend soll gegen Bregenz weitergehen
12.10.2009
Bregenz war am Wochenende im EHF-Cup-Einsatz. Daher wir die HLA-Partie gegen Schwaz am Dienstag ausgetragen. Für die Vorarlberger war es ein erfolgreiches Wochenende. Sie behielten am Samstag gegen Casarano mit 31:30 (17:18) die Oberhand und haben damit die zweite Runde überstanden.
Das alles zwickt das ULZ wenig. "Wir konzentrieren uns mehr auf uns und wollen unbekümmert aufspielen", so Trainer Thomas Lintner, "und von der Intensität und Stimmung dagegen halten." Positiv stimmt Lintner, dass alle Spieler fit und Stimmung gut ist."
"Wir wollen ordentlich Gas geben und uns nicht vom Spielstand positiv oder negativ beeinflussen lassen. Wir müssen das spielen was wir können. Wenn das gelingt wird auch das Resultat am Ende positiv sein", blickt der Trainer dem Duell mit dem Meister sehr positiv entgegen.
HLA, 7. Runde:
ULZ Sparkasse Schwaz – A1 Bregenz
Dienstag, 13.10.2009, 19.30 Uhr, Sporthalle Ost.
Vereinsoffene Turniere 2009/2010
11.10.2009
Die Ausschreibung der vereinsoffenen Turniere 2009/2010 ist online.
Spielplan und Durchführungsbestimmungen 2009/2010
11.10.2009
Der Spielplan für die 1.-32. Runde sowie die Durchführungsbestimmungen 2009/2010 sind online.
38th Interamnia World Cup
11.10.2009
Von 4. bis 10. Juli 2010 findet zum 38. Mal der Interamnia World Cup in Teramo, Italien, statt. Weitere Infos sowie Broschüren und Anmeldeformulare stehen zum Download bereit.
HIT bleibt auswärts ohne Punkt
11.10.2009
Innsbrucks Handballer konnten den Lauf des HC Linz AG in der laufenden HLA-Saison auch nicht stoppen. Die Oberösterreicher, die in den letzten beiden Spielzeiten jeweils ins Aufstiegs-Playoff gerutscht waren, feierten den ersten Erfolg über HIT seit Februar 2007 und setzten sich mit dem fünften Sieg vorübergehend auf Rang zwei.
HIT begann äußerst nervös und lag nach vier Minuten bereits mit 0:3 hinten. Klemens Kainmüller gelang schließlich der erste Treffer für die Gäste, die sich nun innerhalb kurzer Zeit auf 3:4 heranarbeiteten. Doch die Innsbrucker Fehlerquote blieb hoch und Linz präsentierte das ganze Selbstvertrauen, das sich die Mannschaft aufgrund des bisherigen Saisonverlaufs geholt hatte: Vier Tore in Serie bedeuteten das 8:3 für die Hausherren, die das Match unter Kontrolle hatten und vor allem in der Deckung sehr stabil standen. HIT fehlten die zündenden Ideen, dazu kam Pech im Abschluss – so stand es zur Pause schon 16:9 für Linz.
Die Öhler-Sieben startete schwungvoll in die zweite Halbzeit, Josip Simunic ließ mit dem 15:19 nochmals Hoffnung aufkommen. Doch in den entscheidenden Momenten versagten die Nerven – anstatt weiter zu verkürzen nützte Linz die Innsbrucker Offensivschwäche und stellte in nur drei Minuten von 21:17 auf 25:17. Der erste Punktgewinn in der Fremde war damit in weite Ferne gerückt. Linz verwaltete den Vorsprung bis zum Ende problemlos, für HIT war letztlich beim wieder erstarkten siebenfachen Meister nichts zu holen. Man wird sich demnach auf ein neuerlich sehr brisantes Tiroler Derby am 19. Oktober (20.15 Uhr live in ORF Sport Plus) einstellen müssen.
HLA Grunddurchgang, 7. Spieltag
HC Linz AG – HIT 30:23 (16:9)
HIT: Kalischnig Michael, Marinovic; Rackauskas (6), Kainmüller (3), Patterer (3), Göschl (2), Radenovic (2), Simunic (2), Walter (2), Lechner (1), Mayr (1), Schinagl (1), Bammer, Steiger
Torschützen Linz: Schneider (7), Stachelberger (6), Lehner (5), Hermann Alexander (3), Reichl (3), Hermann Maximilian (2), Hradil (2), Krnjajac (1), Papsch Martin (1)
Zu Gast beim Überraschungsteam
08.10.2009
Der 28:26-Erfolg über Vizemeister Alpla HC Hard am vergangenen Samstag war wie Balsam für die HIT-Spieler – endlich konnte auch der sonst so übermächtige Vorarlberger Kontrahent bezwungen werden. Die Innsbrucker sind nach dem dritten Saisonsieg nun wieder voll im Rennen um die begehrten Meister-Playoff-Plätze. Doch die kommenden Spieltage haben es in sich.
Zunächst wartet am kommenden Wochenende mit dem HC Linz AG eine große Hürde auf das Team von Stefan Öhler. Die Oberösterreicher sind bislang das Überraschungsteam der Liga und belegen mit neun Punkten derzeit sogar Rang drei. Nur in Krems musste sich Linz geschlagen geben – in der letzten Runde holte man sogar einen Punkt bei Rekordchampion Bregenz. Dabei blieb der siebenfache Meister, bei dem HIT-Regisseur Klemens Kainmüller seine Karriere startete, in den vergangenen Saisonen unter den Erwartungen zurück und musste sich zweimal mit dem Aufstiegs-Playoff begnügen.
Doch in dieser Spielzeit entfachen die Linzer wieder Euphorie in der Europäischen Kulturhauptstadt. So verkraftete die junge Truppe sogar den Abgang von Spielmacher Gernot Watzl – dafür zeigen etwa die beiden Nachwuchstalente Alexander und Maximilian Hermann groß auf. Zuhause ist die Mannschaft rund um den früheren HIT-Akteur Andreas Stachelberger bisher eine Macht und gab noch keinen Punkt ab. Wie man in Linz gewinnt, bewies HIT jedoch in der Vorsaison – da triumphierte man knapp mit 27:28.
HLA Grunddurchgang, 7. Spieltag
HC Linz AG – HIT
Samstag, 19.00, SHS Kleinmünchen
ULZ erkämpft sich ein 29:29 beim Aufsteiger West Wien
04.10.2009
Bereits in den ersten Minuten zeigten die Silberstädter, dass sie sich von den kleinen Turbulenzen unter der Woche nicht beirren lassen wollten und gingen schnell mit 2:0 in Führung (2. Min.). Bis zur 11. Minute sahen die Zuschauer in der Tellgasse ein unterhaltsames Spiel, ab diesem Moment konnte sich der Aufsteiger allerdings ein wenig absetzen.
Für die Bullen aber kein Problem, da die „Stimmung im Team sehr gut ist“, wie Lintner zugeben musste. Denn bis Pausentee waren die Hauptstädter nie in der Lage, mehr als einen 3+ Vorsprung zu erzielen. Kurz vor der Halbzeit musste man zwar das 14:16 hinnehmen, aber auch das war kein Hindernis, dass die Silberbullen nicht aufstecken sollten.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs kam die Angriffsmaschinerie des ULZ gegen den fünffachen Meister etwas außer Tritt. Sie sahen sich in der 37. Minute sogar in der Nähe einer Niederlage, als sie mit fünf Toren in Rückstand gerieten. Dank eines aufopferungsvollen Spieles, schafften es die Tiroler aber sich wieder ins Spiel zurück zu kämpfen.
Am Ende, als man 29:28 in Front lag, war sogar noch ein Sieg drin, der aber durch ein Tor von West Wien Spieler Roland Knabl zunichte gemacht wurde (59:07). Alles in Allem ist man in Reihen des ULZ Schwaz aber vollkommen zufrieden und kann mit Selbstbewusstsein in die für Coach Thomas Lintner „schwierige Heim-Partie“ am nächsten Samstag gegen Bregenz gehen.
ULZ Trainer Thomas Lintner: „Wir sind mit diesem Ergebnis sehr zufrieden. Wir haben uns vom Spielverlauf nicht beunruhigen lassen und haben eine gute Mannschaftsleistung abgeliefert. Es ist eine sehr gute Stimmung in der Mannschaft, die heute sehr brav gespielt hat.“
Wichtiger Erfolg über Hard
03.10.2009
Endlich konnte HIT den Hard-Fluch besiegen und gewann das Heimspiel gegen die Vorarlberger in der sechsten Runde der Handball Liga Austria mit 28:26 (13:14).
Die Gäste starteten dank zweier Siebenmetertreffer mit einer 2:0-Führung, Thomas Schinagl stellte in der fünften Minute aber schon auf 2:2. Die Partie wogte in der Folge hin und her, kein Team konnte sich entscheidende Vorteile erspielen. Hard lag zwischenzeitlich erneut mit zwei Toren in Front, HIT antwortete neuerlich mit dem Ausgleich (11:11, 26.). Die Vorarlberger konnten allerdings nach der ersten Halbzeit einen hauchdünnen 13:14-Vorsprung behaupten.
Die zweite Hälfte begann denkbar ungünstig: Hard erwischte den besseren Start und zog auf drei Tore Differenz davon (14:17). Doch nun begann die HIT-Defensive regelrecht aufzublühen und mit ihr auch Torhüter Luka Marinovic. Der Vizemeister scheiterte mehrfach an der Innsbrucker Deckung und fand kaum mehr ein probates Mittel, um zum Torerfolg zu kommen. Eine Viertelstunde lang fanden lediglich zwei Bälle den Weg ins Gehäuse der Gastgeber. Acht Minuten vor dem Ende gelang Klemens Kainmüller das 24:18 für HIT – doch die Schlussphase wurde nochmals spannend. Die Öhler-Sieben brachte am Ende den Sieg aber noch über die Zeit und liegt somit wieder voll auf Kurs.
HLA Grunddurchgang, 6. Spieltag
HIT – Alpla HC Hard 28:26 (13:14)
HIT: Kalischnig Martin, Marinovic (1); Kainmüller (5), Schinagl (5), Radenovic (4), Rackauskas (3), Walter (3), Göschl (2), Mayr (2), Simunic (2), Steiger (1), Bammer, Lechner, Patterer
Torschützen Hard: Kuzo (7), Watzl (6), Glusaks (5), Jochum (3), Knauth (3), Kathrein (1), Tluczynski (1)
Hötting West, 400 Zuschauer
Jetzt kommt der Vizemeister
02.10.2009
In der sechsten Runde der Handball Liga Austria absolviert HIT bereits das vierte Heimspiel in dieser Saison. Für die Innsbrucker ist die Partie gegen Vizemeister Alpla HC Hard der Auftakt zu den kommenden richtungweisenden Wochen.
Sowohl HIT als auch die Vorarlberger blieben bislang ein wenig hinter den Erwartungen zurück – wobei die Niederlagen der Öhler-Sieben in Bregenz und Wien verschmerzbar sind, immerhin werden dort wohl auch die Konkurrenten um einen Platz im Meister-Playoff Punkte liegen lassen. Die Harder sind hingegen noch überhaupt nicht aus den Startlöchern gekommen, gerade einmal einen Sieg konnte der Mitfavorit auf den Titel bisher verbuchen. So setzte es Pleiten zuhause gegen Linz oder auch in Schwaz, zuletzt zeigte die Truppe von Trainer Zbigniew Tluczynski beim knappen 28:29 im Derby gegen Bregenz jedoch aufsteigende Tendenz.
Hard musste vor Beginn dieser Spielzeit den Weggang zahlreicher Leistungsträger verkraften, die komplette Aufbaureihe wurde neu formiert. Insgesamt kamen mit Maciej Tluczynski, Deni Gasperov, Andriy Kuzo (alle Rückraum) und Janis Glusaks (Kreis) gleich vier Neue. Dementsprechend unkonstant sind bislang auch die Leistungen des Meisters von 2003. Am Samstag werden die Harder dennoch als Favorit in Innsbruck auflaufen, denn die Bilanz der letzten zehn Jahre spricht eine deutliche Sprache: 24 von 32 Begegnungen gingen seit 1999 an die „Roten Teufel“, HIT feierte bescheidene sechs Erfolge.
HLA Grunddurchgang, 6. Spieltag
HIT – Alpla HC Hard
Samstag, 18.30, Hötting West
Die Jugend soll die Wende bringen
01.10.2009
Thomas Lintner blickt nach den Niederlagen gegen Linz, Tulln und Krems optimistisch in die Zukunft und erhofft sich vor allem von den Änderungen im Kader einige positive Auswirkungen. "Wir schauen jetzt nicht auf Punkte, sondern wollen eine positive Stimmung in der Mannschaft entfachen. Daraus werden dann auch die Leistung und die Ergebnisse besser werden", verdeutlicht Lintner.
Auswärts gegen West Wien sieht der Trainer einige Möglichkeiten. "Wenn wir mehr Tempo und mehr leichte Tore machen, die Deckung so stark agiert wie sie es heuer schon gezeigt hat und wenn vorne mehr Spieler Verantwortung übernehmen, dann ist auch in Wien einiges drinnen", so Lintner, der sein Team aber klar in der Außenseiterrolle sieht.
Bereits am Samstag sollen auch vermehrt ganz junge Spieler zum Einsatz kommen. "Speziell Sebastian Feichtinger und Manuel Hechenblaikner werden schon in Wien zum Spielen kommen", erklärt der Trainer. Auch weitere junge sollen ins kalte Wasser geworfen werden, ihr Können beweisen und auf die Arrivierten Druck ausüben.
West Wien wird im Oktober ein weiteres Mal Gegner vom ULZ Sparkasse Schwaz sein. Die Auslosung der ersten ÖHB-Cup-Runde brachte die Partie ULZ Sparkasse Schwaz gegen SG SPIGO Handball West Wien. Heimrecht haben dabei die Silberstiere. Der Spieltermin wird in den nächsten Tagen bekannt gegeben.
HLA, 6. Runde:
SG SPIGO Handball West Wien – ULZ Sparkasse Schwaz,
Samstag, 3. Oktober 2009, 19.00 Uhr. Tellgasse.
U21: 17.00 Uhr
ULZ Schwaz trennt sich von Grzegorz Gowin
29.09.2009
Der Verein bedankt sich bei Grzegorz Gowin für die tollen Leistungen seit dem Aufstieg in die HLA. Grzegorz war als Profi ein Vorbild für viele Schwazer Nachwuchshandballer, hat sich nie geschont und sich voll mit dem Verein identifiziert. Die Schwazer Fans werden den einzigen Spieler der HLA der beidhändig Tore warf und auch in der Deckung eine fixe Größe war vermissen.
Interview mit ULZ–Trainer Thomas Lintner:
Herr Lintner, 5 Spiele, 2 Punkte, was ist schiefgegangen?
Lintner: Wir haben seit dem Aufstieg eigentlich durchgehend im Bereich unserer Möglichkeiten oder darüber gespielt. Jetzt haben wir die erste wirkliche Problemphase, man könnte sagen, die „Flitterwochen“ nach dem Aufstieg sind vorbei.
Woran liegt das?
Lintner: Wir machen einen gesättigten Eindruck, wirken alle sehr zufrieden. Da müssen wir uns als Verein und ich als Trainer den Vorwurf machen, dass wir das zugelassen haben. Wir haben zu viele Kompromisse gemacht und hätten manche Dinge sicher klarer herausarbeiten müssen. Es heißt ja, man soll alle paar Jahre entweder die Mannschaft oder den Trainer austauschen, wir haben versucht mit dem gleichen Kern weiter zu arbeiten, das ist uns offensichtlich nicht gut genug gelungen. Jetzt mussten wir Bewegung ins System bringen.
Der Verein hat sich von Grzegorz Gowin getrennt, können Sie uns die Hintergründe dazu schildern?
Lintner: Grzegorz war seit unserem 1. HLA Spiel Teil der Mannschaft und es schmerzt sehr, dass diese Ära jetzt endet. Grzegorz hat unglaublich viel für das ULZ geleistet, war Dreh- und Angelpunkt unseres Spiels und sicher der beste Legionär den wir je hatten. Seit seiner Handverletzung im letzten Sommer hatte er aber immer wieder Schwierigkeiten. Wir haben gehofft, dass wir die Probleme in den Griff bekommen, leider hat das nicht geklappt. Wir haben uns aber einvernehmlich getrennt und ich hoffe sehr, dass er heuer noch einen anderen Verein eventuell daheim in Polen finden wird. Vom Verein kann ich nur noch einmal für alles was er für uns geleistet hat danke sagen!
Das ganze schaut sehr nach „Bauernopfer“ aus.
Lintner: Die Optik ist mir klar und das wird man auch nicht wegreden können. Ich empfinde es als Niederlage, dass wir als Gruppe es nicht geschafft haben so gut zu arbeiten, dass dieser Schritt nicht nötig gewesen wäre.
Was erwarten Sie sich jetzt in den nächsten Wochen?
Lintner: Zum einen hoffe ich, dass der Ergebnisdruck von der Mannschaft abfällt und wir wieder befreit aufspielen können. Viele Dinge die wir im Positionsangriff gemacht haben waren sehr auf die Stärken von Grzegorz ausgerichtet, da werden wir Kleinigkeiten anpassen müssen.
Und vom Rest der Mannschaft?
Lintner: Viele Spieler haben es sich lange in der Sonne der Leistungen von Grzegorz gut gehen lassen und wenn es Schwierigkeiten gab auch immer gleich einen Schuldigen gehabt. Ich erwarte, dass arrivierte Spieler Verantwortung übernehmen, da muss von einigen deutlich mehr kommen!
Werden Sie jetzt auch (noch) jüngeren Spielern mehr Einsatzzeiten geben?
Lintner: Ganz sicher! Unser Ziel war ja immer mit vielen jungen Spielern, wenn möglich auch noch Eigenbauspielern HLA zu spielen. Einige U21 Spieler trainieren ja schon mit der Kampfmannschaft und werden bei entsprechender Einstellung und Leistung sicher zu Spielzeiten kommen. Alex Wanitschek, Patric Juric, Sebastian Feichtinger und Manuel Hechenblaikner fallen mir ein, wir werden da den einen oder anderen ins kalte Wasser schmeißen. Ich hoffe, dass sie die Möglichkeiten nutzen und so auch Druck auf unsere routinierteren Spieler ausüben.
Danke für das Interview, wir wünschen Ihnen in den nächsten Wochen viel Glück.
Lintner: Danke, wir werden hart arbeiten um unsere Fans zurück zu gewinnen und versuchen wieder Selbstvertrauen aufzubauen.
aon Fivers waren nicht zu knacken
26.09.2009
Auswärts will es bisher in dieser Saison nicht klappen: Am fünften Spieltag der Handball Liga Austria unterlag HIT bei den aon Fivers in Wien klar mit 24:31 (11:16) und rutschte damit vor dem schwierigen Heimspiel gegen Vizemeister Hard auf Rang sieben ab.
Die Fivers begannen äußerst druckvoll und markierten nach acht Minuten bereits das 5:2 durch Romas Kirveliavicius. Die Innsbrucker kamen nach der anfänglichen Schwächephase erst allmählich besser ins Spiel – Igor Radenovic erzielte das 5:5 (13.). Doch die Wiener zogen erneut auf 11:7 davon und diktierten weiter das Geschehen. Zwischenzeitlich gelang HIT zwar der Anschlusstreffer zum 11:13, die Gastgeber legten allerdings bis zur Halbzeit noch drei Tore nach.
Den Vorsprung verwalteten die Fivers nach Seitenwechsel zunächst sicher und bauten ihn mit Fortgang der Partie noch aus. Die Gäste konnten in den ersten 15 Minuten nach der Pause lediglich fünf Treffer verbuchen – bei 25:16 für die Wiener war das Match schon entschieden. HIT bemühte sich in der Folge um Ergebniskosmetik, musste an diesem Abend aber die Stärke des mehrfachen Vizemeisters und aktuellen ÖHB Cup-Siegers anerkennen. Die eingespielte Fivers-Truppe fuhr letztlich einen verdienten Erfolg ein und drängte die Öhler-Sieben vorübergehend aus den Meister-Playoff-Rängen.
HLA Grunddurchgang, 5. Spieltag
aon Fivers – HIT 31:24 (16:11)
HIT: Kalischnig Martin, Marinovic; Kainmüller (5), Rackauskas (5), Radenovic (4), Schinagl (4), Lechner (2), Patterer (2), Simunic (1), Walter (1), Bammer, Mayr, Mörtl, Steiger
Torschützen Fivers: Kirveliavicius (6), Abadir (4), Edelmüller (4), Kienzer (4), Jonas (3), Kolar (3), Gangel (2), Merten (2), Nikolic (2), Thaqi (1)
ULZ Schwaz muss Heimniederlage einstecken
26.09.2009
Die Gastgeber mussten ohne Tormann Christian Aigner auskommen, der sich in Tulln verletzte. So startete ULZ mit Franz Stockbauer als Schlussmann in die Partie. Die Schwazer gingen bereits nach 39 Sekunden durch einen Treffer des jungen Christoph Svoboda mit 1:0 in Führung. Mindaugas Andriuska erhöhte wenig später auf 2:0. Eine Zeitstrafe von Svoboda warf ULZ etwas aus der Bahn. Die Gäste aus Krems führten plötzlich 2:3 (6.).
In der Folge waren die Mannen von Trainer Thomas Lintner zwar bemüht, leider klappte aber nicht alles. Auch Pech kam in dieser Phase dazu. Beim Stand von 4:4 prallte ein Schuss von der Querlatte zurück. Beim Stand von 6:7 war Gowin, der alleine auf den gegnerischen Torhüter zulief, dem Ausgleich sehr nahe, er begann aber ein Foul und so zogen die Niederösterreicher auf 6:8 davon.
Nach 20 Minuten tauschte Trainer Lintner beim Stand von 7:10 die Torhüter. Doch auch Dmitrijs Braznikovs erging es nicht viel besser. Krems führte mit bis zu fünf Treffern. Auch die Aufholjagd der Schwazer zwischen der 24. und 29. Minute von 8:13 auf 12:14 brachte nichts ein, denn in der letzten Minute machten sich die Silberstädter wieder alles zunichte. Krems führte zur Pause 12:17.
Nach Seitenwechsel gelang zwar Philipp Pöhl der erste Treffer, wiederum schlugen die Gäste aber doppelt zurück und führten meist mit fünf bis sieben Toren Vorsprung. Bei Schwaz erreichte an diesem Abend keiner seine Normalform und so wurde auch aus einer Aufholjagd nichts. Krems gewann am Ende verdient mit 32:25. Damit hält ULZ nach fünf Spielen weiterhin bei zwei Punkten.
ULZ-Trainer Thomas Lintner: "Das war heute wie in Tulln. Da hätte nicht passieren dürfen. Mit so einem Poitionsangriff wie wir es derzeit zeigen, wird man nie erfolgreich sein können. Wir sind zu statisch, es ist fast kein Tempo da und es fehlt uns derzeit ein Spieler der Druck machen kann. Zudem treffen wir viele schlechte Entscheidungen. Krems hat viele Erste-Welle-Tore erzielt, wir kein einziges. Wir waren auch zu wenig diszipliniert. Krems hat ruhig gespielt. Wir sind auch nicht damit klar gekommen, immer einem Rückstand nachzulaufen."
ULZ-Spieler Manuel Gierlinger: "Unsere große Schwäche ist derzeit unser Angriff. Daraus resultieren auch viele Gegenstöße. Wir machen alles zur Mitte, sind sehr berechenbar und wollen den Ball teilweise ins Tor tragen. Im Angriff fällt mir nicht wirklich etwas Positives ein. Wenn Krems ins Laufen kommt sind sie schwer zu stoppen. Es ist noch lange nichts verloren aber wir haben uns nach fünf Runden ganz klar mehr als zwei Punkte erwartet."
HIT will auswärts punkten
24.09.2009
Nachdem der Saisonauftakt nicht nach Wunsch verlaufen ist, hat HIT mit zuletzt zwei Siegen wieder in die Spur gefunden. Der 31:29-Erfolg über Union Juri Leoben vergangenen Samstag war hart umkämpft, brachte den Innsbruckern aber den Sprung auf Rang fünf.
Nun wartet das Duell mit dem Tabellennachbarn aon Fivers, die derzeit punktegleich den sechsten Platz einnehmen. Die Wiener bestreiten ihr erst zweites Heimspiel in dieser Saison, in den letzten drei Partien mussten sie jeweils auswärts ran. Dabei siegten die Fivers zwar im Derby bei West Wien, unterlagen jedoch Krems und Bregenz. Zuhause gab es am ersten Spieltag einen knappen Sieg über ULZ Schwaz. Der fünffache Vizemeister konnte als eines der wenigen HLA-Teams den Kader fast unverändert halten – lediglich der ohnehin meist von Verletzungen geplagte Vytas Ziura sowie Torhüter Thomas Bauer verließen den Verein. Dafür konnte man mit Ibish Thaqi adäquaten Ersatz auf der Spielmacherposition verpflichten.
An das bislang letzte Aufeinandertreffen mit den Fivers hat HIT noch gute Erinnerungen, im Mai siegten die Innsbrucker in der Hollgasse mit 28:23 – nur zwei Wochen nach der bitteren 25:26-Niederlage im Finale des ÖHB-Cups.
HLA Grunddurchgang, 5. Spieltag
aon Fivers – HIT
Samstag, 19.30, Hollgasse
ULZ Schwaz wartet auf UHK Krems
24.09.2009
Bitter waren die letzten beiden Spiele für das ULZ, die beide in der Fremde verloren gingen (25:27 in Tulln, 21:22 in Linz, Anm.). Doch schaut man zurück auf das bisher einzige Heimspiel, kann man ganz gespannt auf die Heim-Partie gegen den Tabellenzweiten blicken. Immerhin stand da ein Sieg gegen den Vorjahresfinalisten Hard zu Buche. Und gegen die Vorarlberger bot man, so Lintner „eine starke Vorstellung“ und will sich gegen Krems ähnlich „heimstark präsentieren“.
„Die Niederösterreicher sind sicher ein schwieriger Gegner“, doch der ULZ-Trainer erwartet sich „eine deutliche Leistungssteigerung“, zumal er doch „bis zum Samstag wieder aus dem vollen schöpfen kann“. Dass einige Fans, angesichts des momentan vorletzten Tabellenrangs, bereits vom Abstiegs-Play-Off sprechen, lässt Lintner relativ kalt. Für ihn „sind noch 14 Spiele ausstehend und mit dieser Mannschaft noch einiges drin“.
HFT-Trophy
21.09.2009
Am Samstag und Sonntag fand in der Sporthalle Hötting West in Innsbruck die erste Handball Fieber Tirol-Trophy statt. Der Event erwies sich als gelungene Wiederbelebung des früheren Innsbrucker Hobbyhandballturniers und soll daher auch in Zukunft jährlich ausgetragen werden.
Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren waren jeweils fünf Teams am Start, die sich zunächst am Samstag in der Gruppenphase matchten. Am Sonntag standen schließlich die Kreuz- und Platzierungsspiel auf dem Programm. Am Ende war der Turniersieg zwei Gästeteams vergönnt: Im Damenfinale setzte sich der TSV Sauerlach aus Deutschland gegen die SPG Innsbruck durch – bei den Herren siegte West Wien im spannenden Endspiel gegen Goldständer.
HFT-Trophy 2009 – Endstand
Damen
Herren
Niederlage in Tulln
19.09.2009
Bereits zu Spielbeginn zeichnete sich ab, wie die Partie zwischen den Niederösterreichern und den Tirolern werden sollte: Spannend und Ereignisreich. Keines der beiden Teams konnte sich bis zum Halbzeitpfiff mit mehr als zwei Punkten absetzen. Die Schwazer gingen kurz vor der Pause mit 14:13 in Führung und durften sich mit Sicherheit einige nicht ganz erfreuliche Anweisungen von Thomas Lintner anhören.
Nach dem Seitenwechsel nahm die enge Partie ihre Fortsetzung. „Wir waren im Angriff einfach zu unsicher“, meinte der etwas enttäuschte Chef-Coach nach dem Spiel, mit großer Wahrscheinlichkeit einer der Gründe, warum die Silberstädter die Partie verloren. Ein weiterer Grund war aber auch mit Garantie die Nummer 18 aus Tulln, Gerald Zeiner, der 11 Tore erzielte.
Lintner war überzeugt, dass man „in der Deckung sehr gut stand“, aber im Gegensatz zu den bisherigen Spielen „nicht so stabil agierte“, wie üblich. So richtig bitter wurde die Auswärtsniederlage für die Schwazer aber erst kurz vor Schluss. Zehn Sekunden vor dem Ende schaffte es das ULZ noch einmal auf 26:25 ranzukommen, verlor unglücklich den Ballbesitz und bekam fast im selben Atemzug den Treffer zum 27:25 Endstand.
ULZ Schwaz Trainer Thomas Lintner: „Wir waren heute leider zu unsicher im Angriff. Unsere Deckung war insgesamt sehr gut, aber wir hatten auch ein wenig Pech. Chancen zum eigentlich verdienten Ausgleich hatten wir zur Genüge, aber wenn man diese nicht nutzt, muss man sich halt mit einer bitteren Niederlage abfinden.“
HLA GD, 4. Runde
UHC Tulln – ULZ Schwaz
27:25 (13:14)
Tore für Schwaz: Gierlinger 6, Andriuska 4, Schwarzmann 4, Gowin 3, Pöhl 2, Lassner 2, Ribis 1, Lechner 1, Svoboda 1, Zangerl 1.
Vorschau:
HLA GD, 5. Runde
ULZ Schwaz – UHK Krems
Samstag, 26. September 2009, 18:00 Uhr
Sporthalle Schwaz-Ost
Arbeitssieg gegen Union Leoben
19.09.2009
In einem offenen Schlagabtausch über 60 Minuten konnte HIT gegen Union Juri Leoben dank einer Steigerung in der zweiten Halbzeit einen 31:29 (16:17)-Erfolg feiern. Es war der zweite Sieg in Folge für die Innsbrucker, die sich damit in der Tabelle weiter verbessern konnten.
Die ersten Minuten gehörten den Gästen aus der Steiermark, HIT hatte von Beginn an Probleme mit der Chancenverwertung. Zudem trafen die beiden Leobener Rückraumbomber Ivan Ivisic und Wolfgang Fürstler aus allen Lagen. Erst nach rund einer Viertelstunde fanden die Hausherren besser in die Partie und führten zwischenzeitlich mit 12:9 und 13:10. Doch Union Leoben erwies sich als äußerst unangenehmer Gegner und machte es den Innsbruckern weiterhin schwer. Die Steirer drehten das Match vor der Pause und lagen nach 30 Minuten knapp mit 16:17 in Front.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit ging ein Ruck durch das HIT-Team – in der Deckung stand man nun kompakter, im Angriff gelangen mehr Aktionen. Allerdings sah Klemens Kainmüller nach einer mehr als fragwürdigen Entscheidung der Schiedsrichter die rote Karte (35.). Gleich drei Leobener Spieler ereilte jedoch dasselbe Schicksal. Eine 27:23-Führung für die Gastgeber wäre am Ende fast noch zu wenig gewesen – Leoben kämpfte sich auf ein Tor heran (30:29). Ein Siebenmeter von Topscorer Christoph Walter zehn Sekunden vor dem Ende besiegelte den zweiten Saisonsieg.
HLA Grunddurchgang, 4. Spieltag
HIT – Union Juri Leoben 31:29 (16:17)
HIT: Kalischnig Martin, Marinovic; Walter (11), Rackauskas (9), Radenovic (5), Lechner (2), Patterer (2), Kainmüller (1), Schinagl (1), Bammer, Göschl, Mayr, Simunic, Steiger
Torschützen Leoben: Ivisic (11), Fürstler (10), Monschein (4), Unger (2), Herrgesell (1), Vlnka (1)
Hötting West, 400 Zuschauer
ULZ hat gegen Tulln zwei Punkte im Visier
18.09.2009
Thomas Lintner ist guter Dinge und glaubt an zwei Punkte in Tulln. "Ich hoffe, dass wir aus den beiden knappen Niederlagen etwas mitgenommen haben und diesmal eine gute Reaktion zeigen." Unter der Woche wurden die letzten Partien noch einmal genau analysiert und Fehler angesprochen. Lintner weiß: "Wir müssen unsere vielen freien Chancen, die wir uns sehr gut erarbeiten, zu Toren machen. Das heißt noch konsequenter auftreten, dabei aber die Spielfreude nicht verlieren."
Der Gegner aus Tulln findet sich nach Niederlagen auswärts in Linz und Innsbruck am Tabellenende wieder. Dass die Niederösterreicher aber immer für eine Überraschung gut sind, bewiesen sie zum Saisonauftakt, wo sie gegen Meister Bregenz vor eigenem Publikum einen Punkt holten. "Wir wissen über die Stärken und Schwächen von Tulln bestens Bescheid und werden sie sicher nicht unterschätzen", so Lintner.
"Der Mannschaft ist klar, dass wir diese beiden Punkte unbedingt brauchen damit wir eine gute Ausgangsposition für das kommende Heimspiel gegen Krems haben", zeigt der Trainer die Bedeutung dieses Spiels auf und verspricht: "Wir werden voll konzentriert bei der Sache sein!"
Personell sollte Lintner in Tulln erstmals den gesamten Kader zur Verfügung haben. Vom Saisondebüt von Andreas Lassner erwartet sich der Trainer: "Das sollte unser Spiel stärken und vor allem für positive Stimmung in der Mannschaft sorgen." Auch Neuzugang Christoph Svoboda ist nach seiner Pause in Linz wieder mit dabei.
HLA, 4. Runde:
UHC Goldmann Druck Tulln – ULZ Sparkasse Schwaz,
Samstag, 19. September 2009, 19.00 Uhr. Tulln.
U21: Spielbeginn: 17.00 Uhr.
HIT will gegen Leoben nachlegen
18.09.2009
Der letzte Spieltag war wie eine Befreiung für Innsbrucks Handballer. Nach zwei Niederlagen zum Start der heurigen HLA-Saison konnte man den UHC Tulln überlegen mit 34:24 in die Schranken weisen und somit die ersten Punkte verbuchen – gleichbedeutend mit dem Sprung auf Rang sieben.
Nun gilt es kommenden Samstag nachzulegen, denn im Heimspiel gegen Union Juri Leoben ist ein voller Erfolg Pflicht. Den Steirern gelang im Vorjahr der Sprung in die Handball Liga Austria, im Aufstiegs-Playoff konnten sie als Vierte knapp die Klasse halten. Bisher konnte Leoben in dieser Spielzeit einen Punkt einfahren – diesen aber ausgerechnet bei HIT-Bezwinger West Wien. Am vergangenen Wochenende unterlag der Tabellenneunte Meister Bregenz in einer regelrechten Offensivschlacht mit 35:44. Der Angriff wurde durch die Verpflichtungen von Wolfgang Fürstler und Rückraumriese Ivan Ivisic jedenfalls deutlich gestärkt, Probleme bereitet jedoch die Abwehr.
Loeben wird geschwächt nach Innsbruck reisen, da sich in der Partie gegen Bregenz gleich zwei Spieler verletzten. Aufbau Oskar Masaryk (Seitenbandriss) und Kreis Almir Celikovic (Knorpelschaden) drohen längere Zwangspausen. HIT ist nicht nur deshalb zu favorisieren, immerhin haben die Innsbrucker gegen Leoben sieben von acht Begegnungen gewonnen, lediglich einmal trennte man sich mit einem Remis.
HLA Grunddurchgang, 4. Spieltag
HIT – Union Juri Leoben
Samstag, 18.30, Hötting West
Knappe Niederlage in Linz
13.09.2009
Die Gäste erwischten in einer spannenden Partie einen guten Start und gingen gleich durch den ersten Treffer von Manuel Gierlinger in Führung. Nach zehn Minuten lagen die Schwazer beim Stand von 5:2 sogar drei Treffer in Front. Die Führung wurde bis zur Pause nicht mehr aus der Hand gegeben. Nach 30 Minuten stand es in einer torarmen Partie 10:8 für ULZ.
Auch nach Seitenwechsel netzte mit Philip Zangerl als erster ein Schwazer ein. Zwischen der 31. und 38. Minute folgten allerdings sieben rabenschwarze Minuten für Gierlinger und Co. In dieser kurzen Zeit drehten die Oberösterreicher voll auf und stellten von 9:11 auf 16:11. Diesem Rückstand liefen die Gäste dann hinterher. Nach 50 Minuten führten die Linzer noch immer mit einem Fünf-Tore-Vorsprung.
Erst in den letzten zehn Minuten holte ULZ Tor um Tor auf und machte es noch einmal spannend. Doch mehr als zum Anschlusstreffer reichte es nicht mehr. Das Spiel endete 22:21 aus Sicht der Gastgeber. So mussten die Schwazer bereits zum zweiten Mal in dieser Saison in einer fremden Halle eine knappe Niederlage mit nur einem Tor Unterschied hinnehmen.
ULZ-Trainer Thomas Lintner: "Dieses Resultat ist sehr enttäuschend. Wir haben über 50 Minuten in der Deckung eine super Leistung geboten, auch die Torhüter-Leistung war top, nur haben wir viele schlechte Entscheidungen getroffen und nicht sehr clever gespielt. Mit so einer Deckung darfst du normal nicht verlieren. Aber unser Angriffsspiel war über 45 Minuten nicht gut. Wir hatten schon vor der Pause Schwierigkeiten uns abzusetzen, obwohl es möglich gewesen wäre. Wir müssen auf jeden Fall daran arbeiten, aus unseren Chancen mehr Tore zu machen. Das ist aber nicht eine Trainingsaufgabe sondern da müssen wir einfach lockerer sein!"
HLA, 3. Runde:
HC Linz AG – ULZ Sparkasse Schwaz,
22:21 (8:10). Treffer Schwaz: Gierlinger (8), Gowin (7), Ribis, Lechner, Zangerl, Pöhl, Schwarzmann, Andriuska (je 1).
Überlegener Heimerfolg gegen Tulln
13.09.2009
Endlich hat es für HIT mit dem ersten Saisonsieg geklappt. Am dritten Spieltag der Handball Liga Austria fertigten die Innsbrucker den UHC Goldmann Druck Tulln vor eigenem Publikum mit 34:24 (16:9) ab und konnten sich somit für die beiden Niederlagen zum Saisonstart rehabilitieren.
HIT spielte von Anpfiff an druckvollen Handball und ließ den Gästen zunächst kaum Luft zum Atmen. Angriff um Angriff rollte auf das Tor der überforderten Niederösterreicher – nach zehn Minuten stellte Andrius Rackauskas bereits auf 10:1 für die Hausherren. Erst danach nahm die Sieben von Stefan Öhler ein wenig das Tempo raus, Tulln fand nun ein besser in die Partie. Dennoch blieb HIT überlegen und ging mit einer komfortablen 16:9-Führung in die Pause.
Die Innsbrucker nahmen den Schwung der ersten Halbzeit auch in die zweiten 30 Minuten mit. Thomas Patterer erhöhte auf 21:10 (38.), der Sieg stand schon zu diesem frühen Zeitpunkt außer Frage. So konnte der komplette Kader zum Einsatz gebracht werden und sich auch fast jeder in die Schützenliste eintragen. Der UHC Tulln, der zum Auftakt noch mit dem Punktgewinn gegen Meister Bregenz überrascht hatte, konnte diesmal nicht an diese Leistung anknüpfen. Das klare 34:24 bringt HIT nun in der Tabelle wieder in Lauerstellung – nächste Woche ist dann ein voller Erfolg im Heimspiel gegen Union Leoben eingeplant.
HLA Grunddurchgang, 3. Spieltag
HIT – UHC Goldmann Druck Tulln 34:24 (16:9)
HIT: Kalischnig Martin, Marinovic; Schinagl (6), Rackauskas (5), Lechner (4), Mayr (4), Walter (4), Patterer (3), Steiger (3), Kainmüller (2), Simunic (2), Radenovic (1), Bammer, Mörtl
Torschützen Tulln: Bicanik (4), Bohunicky (4), Negrin (4), Matijevic (4), Zeiner (4), Micinski (2), Schneider (1), Schröder (1)
Hötting West, 400 Zuschauer
ULZ auf Tour: Zwei Auswärtsspiele warten
11.09.2009
Die Linzer erwischten einen Top-Start, überraschten in Runde eins mit dem 30:29-Triumph bei Hard und siegten auch in der eigenen Halle gegen Tulln. ULZ-Trainer Thomas Lintner warnt daher: "Linz hat ein starkes, junges Team, das optimal in die Saison gestartet ist. Die Euphorie ist dort jetzt groß, die Mannschaft hoch motiviert. Doch das sind wir auch!"
Nach einer guten Trainingswoche ohne neue Verletzungssorgen (einzig Andi Lassner wird noch fehlen) treten die Schwazer sehr optimistisch die Reise nach Oberösterreich an. "Die Stimmung ist gut, wir sind gut drauf und die Mannschaft will in Linz gewinnen", so Lintner und ergänzt: "Und dazu ist sie auch stark genug!"
Linz hat eine ähnliche Spielanlage wie Hard. Daher werden die Schwazer versuchen mit ähnlichen Mitteln wie gegen die Vorarlberger auch in Linz zum Erfolg zu kommen. "Wir müssen einfach konsequent auftreten und vieles richtig machen. Es wird auf jeden Fall eine interessante Partie werden – hoffentlich mit einem positiven Ende für uns!"
HIT peilt den ersten Erfolg an
10.09.2009
Viel ausgerechnet hatte man sich im HIT-Lager für die Partie in Bregenz ohnehin nicht, letztlich schmerzte die Niederlage beim Meister aber doch. Ein solide Deckungsleistung war am Mittwoch Abend beim 23:27 in Rieden-Vorkloster zu wenig, denn im Angriff fehlte den Innsbruckern die Durchschlagskraft. Nach zwei Spieltagen rangiert die Truppe von Stefan Öhler nun zwar weiter am Tabellenende, allerdings stehen noch 16 Runden im Grunddurchgang aus – und diese auf vielen Positionen veränderte HIT-Mannschaft muss sich erst finden.
Die ersten Punkte sollen am kommenden Samstag eingefahren werden, wenn man zuhause den UHC Goldmann Druck Tulln empfängt. Gegen die Niederösterreicher konnte HIT die letzten fünf Spiele allesamt gewinnen. Ein Ausbau der Serie würde dem Team das nötige Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben geben, zudem könnte man den Anschluss ans Tabellenmittelfeld herstellen.
Doch Innsbrucks Handballer sind gewarnt, immerhin trotzte Tulln zum Saisonstart den Bregenzern einen Punkt ab. Am zweiten Spieltag verlor der dreifache österreichische Pokalsieger jedoch in Linz. Tulln musste vor der Saison den Abgang zahlreicher wichtiger Akteure verkraften und galt deshalb als Kandidat für das Abstiegs-Playoff – mit Peter Bohunicky, Gerald Zeiner, Krzysztof Micinski und Lukas Schröder wurden vier Neue zur Verstärkung des aus zahlreichen Eigenbauspielern bestehenden Teams geholt.
HLA Grunddurchgang, 3. Spieltag
HIT – UHC Goldmann Druck Tulln
Samstag, 18.30, Hötting West
Kein Erfolgserlebnis beim Meister
09.09.2009
Erneut konnte HIT keine Punkte aus der Festung Bregenz entführen – beim 23:27 (7:12) wurde den Innsbruckern eine völlig verschlafene erste Halbzeit zum Verhängnis.
Es dauerte fast eine ganze Viertelstunde, ehe HIT in der Arena Rieden-Vorkloster durch Igor Radenovic der erste Treffer gelang – zu diesem Zeitpunkt führten die Gastgeber aber schon komfortabel mit 5:1. Lucas Mayer erhöhte für den Meister auf 8:2 (19.); Ein Vorsprung, den Bregenz sicher verwaltete. Den Gästen fehlte die Durchschlagskraft im Angriff, so hatte HIT vor der Pause lediglich sieben Tore auf der Habenseite.
Die Vorarlberger gestalteten die Partie souverän und ließen die Innsbrucker nur schwer ins Spiel finden. Näher als bis auf vier Treffer Differenz kam HIT an diesem Abend nicht mehr heran. Topscorer Andrius Rackauskas und Co. hielten zwar in der zweiten Hälfte gut dagegen, Bregenz agierte allerdings in gewohnter Manier und ließ sich die zwei Punkte nicht mehr nehmen. HIT steht nun in den beiden kommenden Heimspielen gegen Tulln und Leoben vor zwei Pflichtsiegen, um den Anschluss zu wahren.
HLA Grunddurchgang, 2. Spieltag
A1 Bregenz – HIT 27:23 (12:7)
HIT: Kalischnig Martin, Marinovic; Rackauskas (6), Kainmüller (3), Lechner (3), Patterer (3), Schinagl (2), Radenovic (2), Walter (2), Mayr (1), Steiger (1), Bammer, Mattersdorfer, Simunic
Torschützen Bregenz: Mayer (4), Schlinger (4), Obad (3), Posch (3), Rauch (3), Varga (3), Günther Matthias (2), Klopcic (2), Frühstück (1), Tyrner (1), Watzl (1)
HIT fordert Meister Bregenz
08.09.2009
Die Handball Liga Austria scheint heuer enger zusammengerückt zu sein. Mitfavorit Alpla HC Hard musste am Samstag in Schwaz bereits die zweite Niederlage einstecken, die aon Fivers erlitten in Krems ein Debakel – und West Wien, das zum Auftakt noch zwei Punkte aus Innsbruck mitgenommen hatte, konnte lediglich einen Punkt gegen Leoben einfahren.
Das nährt bei HIT die Hoffnung auf eine Überraschung beim mittwöchigen Gastspiel in Bregenz. Immerhin hat sich auch der Serienmeister am ersten Spieltag nicht mit Ruhm bekleckert und in Tulln nur ein Remis erreicht – doch die Festung Bregenz zu stürmen, gelang den Innsbruckern bislang noch nie in der HLA-Historie. Die Vorarlberger könnten diese Saison allerdings verwundbar sein, denn die Abgänge der Titelgaranten Mare Hojc und Nikola Marinovic (beide zu Balingen-Weilstetten/GER) sind kaum zu kompensieren.
Am vergangenen Wochenende mussten die Vorarlberger ihre Champions-League-Träume beim Qualifikationsturnier in Norwegen begraben. Ein Sieg gegen Partizan Belgrad und eine Niederlage gegen Gastgeber Fyllingen waren am Ende zu wenig – daher geht es für Österreichs Rekordmeister in dieser Spielzeit nur im EHF-Cup weiter. HIT ist dennoch klarer Außenseiter am Mittwoch, vor allem nach der unnötigen Heimniederlage zum HLA-Start. Spätestens am Samstag gegen Tulln müssen dann aber die ersten Punkte geholt werden.
HLA Grunddurchgang, 2. Spieltag
A1 Bregenz – HIT
Mittwoch, 19:00, Rieden-Vorkloster
ULZ Schwaz feiert Heimsieg gegen Hard
05.09.2009
Schon in den ersten Minuten zeichnete sich eine enge, kampfbetonte Partie ab. Die Gäste aus Vorarlberg hatten den etwas besseren Start und einen sehr starken Torhüter. Schwaz hielt aber immer gut mit und ging nach 10 Minuten durch einen Treffer von Thomas Lechner erstmals in Führung (5:4). Diese wurde in der Folge auf drei Tore ausgebaut. Speziell die aggressive und konsequente Deckung der Gastgeber brachte die Harder zur Verzweiflung.
So konnte der Vorsprung auf vier Treffer ausgebaut werden. Das ULZ-Team spielte gut. Einziges Manko war die Chancenauswertung bei den Würfen. Auch deswegen kamen die Vorarlberger wieder auf. Zur Pause führten Manuel Gierlinger und Co. nur mehr mit 14:13. Nach Seitenwechsel sollte überhaupt die schwächste Phase der Silberstädter folgen – Hard zog auf 19:16 davon. Dank je zwei Toren von Markus Ribis und Mindaugas Andriuska konnte dieser Rückstand innerhalb von drei Minuten in eine 20:19-Führung verwandelt werden.
Nach diesem Energieanfall folgte allerdings ein kleiner Einbruch und die Gäste führten wiederum 25:22 (50.). Die Schlussphase gehörte dann ULZ. Angetrieben von der Bombenstimmung der rund 500 Fans schlugen die Schwazer ein ums andere Mal im gegnerischen Tor ein. Doch Hard ließ nicht locker und so war die Erleichterung nach Spielende auf Seiten der Gastgeber riesengroß. Der 30:28-Erfolg war ein sehr emotioneller, aber auch verdienter.
Damit ist dem Tiroler HLA-Verein der Heimauftakt in die neue Saison gelungen. Jetzt stehen zwei schwere Auswärtsspiele in Linz und Tulln auf dem Programm ehe das Team von Thomas Lintner am 26. September gegen Krems erneut seine Heimstärke unter Beweis stellen kann.
ULZ-Trainer Thomas Lintner nach dem Spiel: "Das waren zwei sehr wichtige Punkte für uns. In der ersten Halbzeit haben wir eine super Leistung geboten. Einziges Manko: Die Wurfleistung. Hätten wir da mehr getroffen, hätten wir uns schon früh einen höheren Vorsprung herausspielen können. Wenn du dich in so einem Spiel nicht absetzt, wird es immer schwerer. Ansonsten haben wir es aber sehr brav gespielt. Speziell die Deckung hat sehr diszipliniert und gut gearbeitet. Alles in allem eine sehr erfreuliche Vorstellung – ähnlich stark wie beim Auftakt in Wien. Jetzt müssen wir weiter diese Leistung bringen. Dann können wir auch die beiden Auswärtsspiele gewinnen."
ULZ-Spieler Manuel Gierlinger: "Die Mannschaft war heute super. Das war eine Mannschaftsleistung. Egal wer hinein kam, jeder hat seinen Part gut ausgeführt. Ein wichtiger Sieg vor unseren Fans."
ULZ: Gegen Hard sollen die ersten Punkte her
04.09.2009
Für beide Teams verlief die erste Runde der neuen HLA-Saison unglücklich, sowohl Hard als auch ULZ Schwaz mussten eine Niederlage einstecken. Wobei das 29:30 der Vorarlberger im Heimspiel gegen Linz sicher die größere Überraschung als das beachtliche 27:28 von ULZ in Wien bei den Fivers war.
Zudem mussten die Schwazer einige Ausfälle wegstecken. Nach den Ausfällen von Andi Lassner und Markus Ribis musste Philipp Pöhl diese Aufgaben übernehmen. Dafür bekam er noch Tage später Lob von Trainer Thomas Lintner: "Er hat in der Deckung eine gute Leistung geboten und die Ausfälle gut kaschiert." Für den Heimauftakt gegen Hard entspannt sich die Lage etwas. Ribis ist wieder fit, einzig Andi Lassner wird noch fehlen.
Das Ziel von ULZ Schwaz ist klar: "Auch wenn es kein leichtes Spiel werden wird, wollen wir gewinnen“, bestätigt Trainer Lintner und erklärt: "Hard hatte im Sommer einen Umbruch, wir haben unser Team gehalten." Auch der Revanchegedanke sorgt für zusätzliche Motivation: "Wir holten letzes Jahr gegen Hard keinen einzigen Punkt. Das soll sich heuer schon im ersten Spiel ändern." Lintner erwartet jedenfalls einen sehr starken Gegner: "Die müssen bei uns nach diesem verpatzen Auftakt punkten um in Ruhe weiter arbeiten zu können."
Das Rezept des Trainers? "Wir dürfen nicht mehr so viele unnötige 2-Minuten-Strafen wie in Wien bekommen. Da müssen wir einfach disziplinierter sein." Thomas Lintner hofft auch auf die Unterstützung von vielen Fans und verspricht: "Wir haben unser Publikum im Frühjahr nicht gerade verwöhnt, da haben wir einiges gut zu machen! Ich bin aber zuversichtlich, dass es eine gute Heimpremiere wird. Körperlich sind wir jedenfalls in einem top Zustand."
ULZ verliert bei Fivers knapp
20.07.2009
In der ersten Runde der Handball Liga Austria musste sich ULZ Sparkasse Schwaz bei Titelfavorit aon Fivers denkbar knapp mit 27:28 (13:15) geschlagen geben. ULZ hielt über die gesamten 60 Minuten sehr gut mit, lag meist nur wenige Treffer im Rückstand. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende stand es noch 27:27.
Die Gäste aus Schwaz begannen ambitioniert und gingen durch einen Sieben-Meter von Manuel Gierlinger mit 1:0 in Front. Philip Zangerl und Philipp Pöhl sorgten für eine 3:2-Führung. Erst nach sechs Minuten konnte der große Favorit aus Wien erstmals in dieser Partie die Führung übernehmen. Ein Absetzen der Fivers ließen aber die beherzt kämpfenden Schwazer nicht zu. Im Gegenteil: Nach 16 Minuten führte ULZ mit 8:7.
Bis zur Pause lag die Truppe von Trainer Thomas Lintner meist ein, zwei Treffer in Rückstand. Auch der Halbzeitstand von 13:15 ließ den Schwazern noch alle Chancen offen. Diese versuchten Gierlinger und Co. in den zweiten 30 Minuten auch zu nutzen. Nur ein einziges Mal konnten sich die Wiener einen größeren Vorsprung als drei Treffer (23:19, 44.) herausschießen. ULZ forderte die Fivers aufs härteste.
Speziell die letzten zehn Minuten waren dann an Spannung kaum zu überbieten. Kaum ging der Gastgeber in Führung glichen die Silberstädter schon wieder aus. So lautete der Spielstand 150 Sekunden vor dem Ende 27:27, ehe den Fivers doch noch der Siegtreffer zum 28:27-Endstand gelang.
Trainer Thomas Lintner nach dem Spiel: "Die Leistung war über weite Strecken in Ordnung. Kämpferisch hat es gut gepasst und unsere sehr aggressive Deckung hat es dem Gegner oft schwer gemacht. Schade, dass es nicht zu einem Punkt gereicht hat. Leider haben wir auch einige unglückliche Fouls begangen und so unnötige 2-Minuten-Strafen erhalten. Natürlich ist uns auch ein Lasse (Andi Lassner, Anm.) abgegangen. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen. Wären wir etwas disziplinierter gewesen, wäre wohl einiges mehr drinnen gewesen."
Bitterer Auftakt gegen West Wien
29.08.2009
In einer von Beginn an ausgeglichenen Partie konnte sich HIT vor der Pause Vorteile erspielen und kontrollierte weitgehend das Geschehen. Thomas Schinagl erzielte in der 22. Minute das 10:7, die bis dahin höchste Führung der Gastgeber. In nur zwei Minuten gelang den Wienern jedoch der Ausgleich. Durch einen Schlussspurt holte sich HIT eine 14:12-Führung zur Halbzeit.
Drei Minuten nach der Pause wendeten die Gäste das Blatt und kamen zum 15:16. Simon Lechner brachte die Innsbrucker in der 38. Minute mit 19:18 in Front – danach folgte allerdings eine Schwächephase, die West Wien gnadenlos ausnützte. Mitte der zweiten Halbzeit traf Miro Barisic zum 20:23. Diesen Vorsprung ließ sich der HLA-Rückkehrer in der Folge nicht mehr nehmen. HIT wirkte nervös und konnte den Rückstand nicht mehr aufholen – so startete man denkbar ungünstig in die Spielzeit 2009/10.
Zudem traf HIT eine weitere Hiobsbotschaft: Bereits am Donnerstag verletzte sich Neuzugang Peter Marek beim Training und wird aufgrund eines Kreuzbandrisses ein halbes Jahr ausfallen.
HLA Grunddurchgang, 1. Spieltag
HIT – SPIGO West Wien 24:28 (14:12)
HIT: Kalischnig Martin, Marinovic; Rackauskas (7), Kainmüller (6), Schinagl (5), Lechner (2), Radenovic (2), Steiger (1), Walter (1), Bammer, Göschl, Mayr, Patterer, Simunic
Torschützen West Wien: Barisic (7), Galic (5), Martinez (4), Machinek (3), Beck (2), Knabl (2), Lazaric (2), Weber (2), Grössl (1)
ULZ muss zu den Fivers
25.08.2009
Gleich zu Beginn der Meisterschaften gibt es eine sehr schwierige Aufgabe. War bisher immer Bregenz auswärts der Erstrundengegner, so ist diesmal AonFivers – ebenfalls auswärts zu besiegen. Die Fivers sind für Trainer Thomas Lintner der Hauptfavorit für die beginnende HLA-Meisterschaft neben Bregenz. Die Fivers sind von der Papierform her stärker als im Vorjahr, Bregenz durch die beiden Abgänge von Marinovic und Hojc etwas schwächer. Spannung ist garantiert.
Dazu kommt, dass ULZ Sparkasse Schwaz gleich in der ersten Runde geschwächt antreten muss. Andreas Lassner hat sich zuletzt einen Finger gebrochen und fällt für mindestens 3 Spiele aus – eine deutliche Schwächung. Philip Zangerl laboriert immer noch an der Wurfhand und Mindaugas Andriuskas hat Schultrprobleme.
Mit dem Training ist die Mannschaft durch diese Verletzungen nach Aussagen des Trainers etwa 1 Woche hinter Plan, wenn auch die Vorbereitungen sehr zufriedenstellend gelaufen sind.
Beim ersten Heimspiel gegen Hard werden aber bis auf Andi Lassner alle kämpfen können.
Gegen die Fivers ist die Aufgabe ganz klar: ULZ hat nichts zu verlieren und kann nur positiv auffallen. Klarer Favorit sind die Wiener und alles andere als eine Null-Punkte Partie für ULZ wäre eine Sensation. Für den Grunddurchgang gibt es eine klare Zielsetzung: Erreichen des Meister-Play-Offs und ein weiteres Ziel: das Tirol-Derby soll heuer wieder, wie die Jahre vorher mit Ausnahme des letzten Jahres (da stand es 2:2) dominiert werden.
HIT startet gegen West Wien
22.08.2009
Nächsten Samstag beginnt für HIT mit dem Heimspiel gegen Aufsteiger West Wien (18.30 Uhr) die neue HLA-Saison. Hier ist der Spielplan für den Grunddurchgang 2009/10.
29.08.09 - 18:30 Uhr HIT Innsbruck - SG West Wien
09.09.09 - 19:00 Uhr A1 Bregenz - HIT Innsbruck
12.09.09 - 18:30 Uhr HIT Innsbruck - UHC Tulln
19.09.09 - 18:30 Uhr HIT Innsbruck - Union Leoben
26.09.09 - 19:30 Uhr aon Fivers - HIT Innsbruck
03.10.09 - 18:30 Uhr HIT Innsbruck - HC Hard
10.10.09 - 19:00 Uhr HC Linz AG - HIT Innsbruck
17.10.09 - 18:30 Uhr HIT Innsbruck - ULZ Schwaz
24.10.09 - 19:00 Uhr UHK Krems - HIT Innsbruck
07.11.09 - 19:00 Uhr SG West Wien - HIT Innsbruck
14.11.09 - 18:30 Uhr HIT Innsbruck - A1 Bregenz
21.11.09 - 19:00 Uhr UHC Tulln - HIT Innsbruck
28.11.09 - 19:00 Uhr Union Leoben - HIT Innsbruck
05.12.09 - 18:30 Uhr HIT Innsbruck - aon Fivers
08.12.09 - 19:00 Uhr HC Hard - HIT Innsbruck
12.12.09 - 18:30 Uhr HIT Innsbruck - HC Linz AG
06.02.10 - 19:00 Uhr ULZ Schwaz - HIT Innsbruck
13.02.10 - 19:00 Uhr HIT Innsbruck - UHK Krems
Weitere Siege in Testreihe
10.08.2009
Nach zwei Siegen gegen den Bundesligisten SC Ferlach und den deutschen Klub TSV Friedberg bleibt HIT in Vorbereitungsmatches weiter ungeschlagen.
Am Freitag hatten die Innsbrucker im Duell mit dem Kärntner Zweitligisten zwar vor der Pause noch zu kämpfen, feierten aber dank einer besseren zweiten Halbzeit doch noch ein Schützenfest. Trainer Stefan Öhler nutzte die Partei für zahlreiche Positionsrotationen und brachte den gesamten Kader zum Einsatz.
Der TSV Friedberg (Regionalliga) erwies sich am Samstag als anderes Kaliber. Die beiden Teams lieferten sich eine spannende Partie auf Augenhöhe, die erst in der letzten Sekunde durch einen Siebenmetertreffer von Peter Marek entschieden wurde.
Am kommenden Freitag (19.00 Uhr) gastiert nun der Vizemeister Alpla HC Hard für ein Testmatch in Hötting West, am Samstag (16.30 Uhr) tritt HIT beim deutschen Zweitligisten HC Erlangen an.
HIT - SC Ferlach 39:26 (17:13)
HIT: Heiß, Kalischnig Martin; Simunic (8), Lechner (7), Bammer (4), Marek (4), Steiger (4), Walter (4), Mattersdorfer (2), Rackauskas (2), Schinagl (2), Kainmüller (1), Mayr (1)
HIT - TSV Friedberg 31:30 (13:14)
HIT: Kalischnig Michael, Marinovic; Kainmüller (8), Bammer (4), Rackauskas (4), Simunic (4), Walter (4), Marek (2), Schinagl (2), Steiger (2), Lechner (1), Leo, Mattersdorfer, Mayr, Stolz
Testspielerfolg gegen St. Gallen
03.08.2009
Nach dem 29:29-Remis am Dienstag in Bregenz konnten Innsbrucks Handballer am Samstag das zweite erfreuliche Vorbereitungsergebnis einfahren. Gegen Otmar St. Gallen setzte sich das Team von Stefan Öhler verdient mit 27:23 (14:8) durch.
HIT spielte ohne den derzeit verletzten Thomas Patterer (zwei Wochen Pause aufgrund einer Fußverletzung) sowie die abwesenden Markus Göschl und Hannes Mörtl. Die Innsbrucker hatten den Schweizer Kontrahenten über die gesamten 60 Minuten sehr gut im Griff und zeigten einen Monat vor Saisonstart sowohl offensiv als auch defensiv eine tadellose Leistung. Die drei Neuzugänge Klemens Kainmüller, Peter Marek und Dominik Bammer präsentierten sich bereits bestens integriert, Marek war mit sieben Treffern auch der erfolgreichste HIT-Werfer.
Ende der Woche warten schon die nächsten Testspielgegner: Am Freitag trifft man auf Bundesligist SC Ferlach (20.00 Uhr), am Samstag gastiert der deutsche Zweitligist TSV Friedberg in Innsbruck (14.00 Uhr).
HIT startet in die Vorbereitung
20.07.2009
Nach knapp zwei Monaten Pause nimmt die Mannschaft von HIT Innsbruck am Montag wieder das Training für die kommende Saison auf. Nun stehen sechs Wochen intensive Vorbereitung auf dem Programm, ehe die Spielzeit 09/10 am 29. August mit dem Heimspiel gegen Aufsteiger SPIGO West Wien beginnt.
Das Team hat sich gegenüber der erfolgreichen Vorsaison wesentlich verändert. Nedeljko Jovanovic, Richard Wöss und Milos Pesic haben den Verein verlassen, dafür konnten bislang drei Neuzugänge verpflichtet werden: Klemens Kainmüller war langjähriger Spielmacher beim HC Linz und zuletzt in Deutschland und Norwegen tätig – der frühere Nationalteamspieler wird die Aufbau Mitte-Position besetzen. Hinzu kommen mit Dominik Bammer (HC Linz AG) und Peter Marek (UHK Krems) zwei hoffnungsvolle junge Talente, die in Innsbruck auch ihren Studien nachgehen werden. Für den linken Rückraum wird momentan noch nach einer Verstärkung gesucht.
Eine Veränderung gibt es auch auf dem Trainerposten: Stefan Öhler wird nach einem Jahr Pause wieder das Amt als HIT-Coach übernehmen, das er bereits von 2006 bis 2008 innehatte. Der 30-Jährige wird mit seiner Mannschaft auf drei Hochzeiten tanzen, da man sich abermals für den EHF Challenge Cup qualifizieren konnte – diesmal wird HIT jedoch in der dritten Runde einsteigen und erspart sich somit das Qualifikationsturnier.